Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX

St.-Martins-Tag

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Serene View / Shutterstock.com
22.10.2026

Das Leben auf den zweiten Blick

Abgelaufene Gewürzgurken, Flaute auf See, heulende Sirenen. Dazu Omas Lourdeswasser, zwei Gräber an einer Mauer und eine Gemeinde, die umdenkt. In seinen WDR-Hörbeiträgen entdeckt Sascha Heinrich Alltagsgeschichten, die an alten Gewissheiten rütteln und dem Glauben neue Türen öffnen.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
21.10.2026

Eine große Bühne für die Weihnachtsbotschaft

Wenn Hunderte gemeinsam singen, bekommt Karolin Koldehoff Gänsehaut. Bei der Aufführung des Bethlehem-Musicals in Minden leitet sie den Großchor. Ein Probenbesuch zeigt, wie Musik und Glaube verschiedene Generationen miteinander verbinden.
© Lazy_Bear / Shutterstock.com
19.10.2026

La Via – Der Weg des Trauerns

Trauer ist kein gerader Weg. Es gibt Umwege, Rückschritte und Tage, an denen gar nichts mehr geht. Wie kann man durch die Trauer gehen und irgendwann wieder ins Leben zurückfinden? Davon handelt das Geistliche Wort von Uta Trosien im WDR Hörfunk.
© Dima Moroz / Shutterstock.com
19.10.2026

GLÜCKLICH/T im Franziskus-Jahr: San-Damiano-Momente für eine bessere Welt

Die GLÜCKLICH/T-Aktion lebt von kleinen Gesten, die das Leben anderer Menschen besser machen. Der heilige Franziskus und sein Einsatz für die kleine Kirche San Damiano können dafür Vorbild sein.
© Schmidt-Schule Jerusalem
16.10.2026

Ein Stück Erzbistum Paderborn im Heiligen Land

Seit 140 Jahren fördert die Schmidt-Schule in Ostjerusalem palästinensische Mädchen. Dass sie heute den Titel „Exzellente deutsche Auslandschule“ trägt, hat sie nicht zuletzt den Borromäerinnen vom Kloster Grafschaft in Schmallenberg zu verdanken.
© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Die Kraft aus der Stille

Jonas findet Kraft in Gemeinschaft, Natur, Schauspiel und Gebet. In stillen Momenten gelingt es ihm, Stress loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
25.10.2026

Unseren Glauben einbringen und darauf Zukunft bauen

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert zu Herbst-Libori Pontifikalamt im Paderborner Dom / Start der Mitmachaktion des Erzbistums GLÜCKLICH/T SEIN!
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.10.2026

Vor Wahl in Israel: Erzbischof Bentz wirbt für kleine Schritte zum Frieden

Nach seiner Reise ins Heilige Land hat Erzbischof Bentz in Osnabrück vor der „Schwerkraft der Gewalt“ gewarnt. Mit der bevorstehenden Wahl in Israel verbindet er vorsichtige Hoffnung.
© Johannes Duwe
22.10.2026

„Mein Herz schlägt weiter für das Heilige Land“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz spricht nach seiner Nahost-Reise über gewachsene Beziehungen, gelebte Solidarität und die gesellschaftliche Verantwortung der katholischen Kirche
© Archiv-Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
20.10.2026

Einführung von Ehrendomherr Bischof Heinz Josef Algermissen

Treue gegenüber Dom und Erzbistum / Dompropst Joachim Göbel führt am 24. Oktober emeritierten Bischof des Bistums Fulda in Vespergottesdienst als Ehrendomherren ein
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
19.10.2026

Weltmissionssonntag: Erzbistum Paderborn und Hilfswerk missio Aachen rufen zu Kollekte auf

Ein politisches Zeichen gegen Nationalismus und Egoismus: Bei der größte katholischen Spendenaktion weltweit wurden 2025 fast 135.500 Euro im Erzbistum Paderborn gesammelt
© Marcus Thielking
16.10.2026

Europa zu Gast in Paderborn: Jugendliche aus 14 Ländern im Rathaus

Das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“ will internationale Solidarität stärken

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Begeisterung, Zweifel, viele Fragen - von den Jüngern lernen

Sie kapieren es nicht, haben Fragen, Zweifel und sind immer wieder auch total begeistert – so erlebt man die Jünger von Jesus in der Serie „The Chosen“. YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte unterhält sich mit Gemeindereferent Jan-Niklas Kleinschmidt darüber, wie es sie inspiriert, sich in die Jünger hineinzuversetzen.

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

26. Oktober 2026 09:42

Cyberkriminelle nutzen Deepfakes - Wenige Opfer gehen zur Polizei

Berlin (KNA) Cyberkriminelle setzen laut einer Befragung verstärkt auf Deepfakes. Demnach wurden 9 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten mit Hilfe von KI erstellten oder veränderten Foto-, Video- oder Sprachaufnahmen getäuscht. Vor einem ...

Berlin (KNA) Cyberkriminelle setzen laut einer Befragung verstärkt auf Deepfakes. Demnach wurden 9 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten mit Hilfe von KI erstellten oder veränderten Foto-, Video- oder Sprachaufnahmen getäuscht. Vor einem Jahr hatten 3 Prozent davon berichtet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.126 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Insgesamt sind demnach 64 Prozent der Internetnutzer binnen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität geworden. Vor einem Jahr waren es 61 Prozent. Im Schnitt entstand den Betroffenen ein Schaden von 233 Euro.

"Künstliche Intelligenz macht Betrug leichter und glaubwürdiger. Eine vertraute Stimme oder ein echt wirkendes Video schaltet bei vielen das Misstrauen zumindest im ersten Moment aus, genau darauf setzen die Täter", sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. "Wer einen schockierenden oder ungewöhnlichen Anruf oder eine dringende Zahlungsaufforderung bekommt, sollte immer über einen zweiten Kanal nachfragen, bevor er handelt."

Strafanzeige bei der Polizei stellte laut Umfrage mit 19 Prozent nur knapp ein Fünftel der Betroffenen. Vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent. 18 Prozent reagierten demnach gar nicht.

Die meisten Opfer von Cyberkriminalität trifft es demnach weiterhin mit altbekannten Methoden. An der Spitze stehen laut Angaben Schadprogramme wie Viren, mit denen bei 32 Prozent Computer oder Smartphones infiziert wurden. Es folgen Betrug beim Online-Einkauf (29 Prozent) und Phishing per Mail, Kurznachricht oder Telefon (21 Prozent), die beide seltener geworden sind.

Bei 14 Prozent wurden laut Umfrage Zugangsdaten zu Online-Diensten wie sozialen Netzwerken oder Shopping-Seiten ausspioniert. 9 Prozent berichten, dass sich jemand im Internet unter ihrem Namen ausgegeben hat, 6 Prozent wurden Kontodaten oder Kreditkarten gestohlen und missbraucht.

"Zugangsdaten und digitale Identitäten sind für Kriminelle bares Geld wert. Wer einmal Zugriff auf ein E-Mail-Konto hat, kann von dort aus weitere Konten übernehmen, im Namen des Opfers Waren bestellen oder Freunde und Familie täuschen", sagt Dehmel. "Ein einzigartiges, starkes Passwort für jeden Dienst und die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder auch neue Lösungen wie Passkeys sind der wirksamste Schutz."

26. Oktober 2026 09:39

Studie: Wer auf Alkohol verzichtet, muss sich häufig rechtfertigen

Ludwigshafen (KNA) "Wie, du trinkst keinen Sekt mit uns? Komm, nur ein Gläschen!" So oder ähnlich lauten Sätze, die sich Menschen, die keinen Alkohol trinken, anhören müssen. Für die Mehrheit der Deutschen gehört Alkohol einfach dazu - das geht aus einer aktuellen Studie der Krankenkasse ...

Ludwigshafen (KNA) "Wie, du trinkst keinen Sekt mit uns? Komm, nur ein Gläschen!" So oder ähnlich lauten Sätze, die sich Menschen, die keinen Alkohol trinken, anhören müssen. Für die Mehrheit der Deutschen gehört Alkohol einfach dazu - das geht aus einer aktuellen Studie der Krankenkasse Pronova BKK hervor. Demnach konsumieren 86 Prozent der Befragten grundsätzlich alkoholische Getränke, 14 Prozent leben hingegen abstinent. Von ihnen musste sich fast jeder Zweite (42 Prozent) schon mindestens einmal für seinen Alkoholverzicht rechtfertigen.

"Weil Alkohol in unserer Gesellschaft stark in bestimmte soziale Situationen verankert ist, wird das Thema in vielen Kontexten nicht als bewusste Entscheidung wahrgenommen, sondern normalisiert", erklärt Patrizia Thamm, Referentin der Gesundheitsförderung bei der Betriebskrankenkasse. Und weiter: "Wenn etwas als soziale Norm gilt, entsteht oft die unausgesprochene Erwartung, dass sich alle daran orientieren."

Der repräsentativen Studie zufolge hat rund jeder Zehnte Angst, als Außenseiter zu gelten, wenn er ein alkoholisches Getränk ablehnt. Jede Fünfte erklärte, mitzutrinken, weil es die Freunde auch tun. Fast jeder Dritte gab zudem an, dass er sich schon mehrfach erklären musste, wenn er einen Drink abgelehnt hatte.

Aus Sicht der Wirtschaftspsychologin Thamm sollte dabei Alkoholverzicht nicht begründet werden müssen. "Eigentlich ist nicht der Alkoholverzicht fragwürdig, sondern die gesellschaftliche Erwartung, dass Trinken der Normalfall ist", so Thamm. Tatsächlich kennen viele die Kehrseite des Alkoholkonsums: So gaben 46 Prozent der Befragten an, eine Feier oder Party schon einmal früher verlassen zu haben, weil andere dort zu betrunken waren.

Wie aus der Befragung unter 1.228 Frauen und Männern ab 18 Jahren weiter hervorgeht, greift etwa jeder Vierte zum Alkohol, um lustiger und geselliger zu werden. Mehr als jede fünfte Person ist demnach unter der Wirkung von Bier, Schnaps, Sekt und Co. allerdings schon selbst unangemessen aggressiv geworden. Besonders häufig geben dies Jüngere an.

Die Befragten werden jedoch nicht nur selbst unter Alkoholeinfluss aggressiv, sondern erleben laut Umfrage auch Gewalt durch andere: So wurde jeder Dritte bereits mindestens einmal von alkoholisierten Menschen angegriffen. Mehr als jede dritte Frau gab an, von jemandem Alkoholisierten sexuell belästigt worden zu sein, die Hälfte der Betroffenen hat dies demnach mehrfach erlebt. Auch 19 Prozent der Männer geben das an, wie die BKK mitteilte.

26. Oktober 2026 09:00

Religiöses Friedenstreffen in Assisi soll Zeichen setzen gegen Krieg

Köln (KNA) Der Generalsekretär der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio, Cesare Zucconi, sieht das interreligiöse Friedenstreffen in Assisi als wichtiges Zeichen gegen die vielen Kriege in der Welt. "In einer Welt, in der der Dialog fehlt, hat man den Krieg gewissermaßen als Mittel zur Lös ...

Köln (KNA) Der Generalsekretär der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio, Cesare Zucconi, sieht das interreligiöse Friedenstreffen in Assisi als wichtiges Zeichen gegen die vielen Kriege in der Welt. "In einer Welt, in der der Dialog fehlt, hat man den Krieg gewissermaßen als Mittel zur Lösung von Spannungen rehabilitiert", sagte er in Interviews mit dem Deutschlandfunk und dem katholischen Portal domradio.de. "Doch Kriege lösen keine Kriege, sondern verursachen weitere."

Umso wichtiger sei in einer solchen Zeit der Dialog, fügte er hinzu. "Sonst wird uns die ständige Eskalation der Kriege tragischerweise in einen großen Krieg führen. Wir glauben, dass Dialog Hass, Rachsucht und die Eskalation der Kriege durchbrechen kann." In dem Zusammenhang nannte er es beunruhigend und gefährlich, dass viele Staaten derzeit ihre Ausgaben für Entwicklung und humanitäre Hilfe kürzten.

Das bis Dienstag dauernde Treffen im mittelitalienischen Assisi erinnert an das erste Gebetstreffen, das vor genau 40 Jahren für weltweites Aufsehen gesorgt hatte. Papst Johannes Paul II. hatte hochrangige Vertreter aller Religionen eingeladen, um in Assisi für Frieden zu beten.

Zu dem aktuellen Treffen werden mehr als 5.000 Teilnehmer erwartet aus 53 Ländern. Darunter sind rund 380 Persönlichkeiten aus Religion, Kultur und Politik. Papst Leo XIV. musste seine Teilnahme nach seiner Lungenoperation absagen. Er will allerdings zum Abschluss am Dienstag eine Botschaft an das Treffen senden, wenn ein gemeinsamer Friedensappell unterzeichnet werden soll.

Religionen hätten immer wieder auch "wie Benzin in Konflikten" gewirkt, betonte Zucconi. "Wenn sie aber authentisch gelebt werden, können sie Frieden stiften und Hoffnung verbreiten." Seine Gemeinschaft organisiere seit damals jährliche Treffen, aus denen auch viele Friedensinitiativen von Sant'Egidio hervorgegangen seien.

"Ich denke an den Frieden in Mosambik und in der Elfenbeinküste sowie an die Arbeit für Versöhnung und Frieden in der Zentralafrikanischen Republik", fügte er hinzu. "Dort gab es auch einen islamisch-christlichen Konflikt. Durch den Dialog mit muslimischen Gemeinschaften gelang es uns, Kontakte zu islamischen Gruppierungen aufzunehmen und einen Versöhnungsprozess anzustoßen. Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen."

Der Geist von Assisi habe vor allem eine wichtige Botschaft, so Zucconi weiter: "Es gibt keinen heiligen Krieg, nur der Friede ist heilig." Und dieser Friede gehe alle an: "Jeder von uns kann etwas für den Frieden tun. Wir dürfen angesichts der heutigen Situation nicht resignieren. Jeder ist gefragt."

26. Oktober 2026 08:47

Zentralrats-Präsident: Wir müssen mehr über das Judentum sprechen

Frankfurt/Berlin (KNA) Aus Sicht des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, müsste in Deutschland mehr über das Judentum gesprochen werden. Auf die Frage in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", ob man mehr über das Judentum und weniger über d ...

Frankfurt/Berlin (KNA) Aus Sicht des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, müsste in Deutschland mehr über das Judentum gesprochen werden. Auf die Frage in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", ob man mehr über das Judentum und weniger über den Antisemitismus reden sollte, sagte Schuster: "Das würde ich nicht ganz so unterschreiben. Ich würde sagen, wir müssen mehr übers Judentum reden. Ob wir weniger über Antisemitismus reden sollen, muss man ernsthaft diskutieren."

Schuster bedauerte: "Ich wäre froh, wenn ich sagen könnte, das ist doch überhaupt kein Thema mehr. Das ist aber leider ein Thema." Er will Ende November erneut als Zentralrats-Präsident kandidieren. Im Fall seiner Wiederwahl würde er in eine vierte Amtszeit starten.

Als einen Grund für eine erneute Kandidatur sagte Schuster, dass jüdisches Leben in Deutschland zunehmend bedroht ist. "In dieser Situation ist es vielleicht nicht schlecht, eine Konstante im Zentralrat der Juden zu haben, der mit einer klaren Ausrichtung, einer klaren Linie und personaler Kontinuität spricht."

Kürzlich war bekanntgeworden, dass Katharina von Schnurbein die neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wird. Sie soll ihr Amt an diesem Mittwoch antreten. Zuvor war sie Beauftragte der EU-Kommission für den Kampf gegen Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens. Schuster sprach von einer "hervorragenden Wahl".

"Es ist kein Staatsgeheimnis, dass es vor ihrer Berufung durch das Bundeskabinett intensive Gespräche zwischen dem Innenministerium und dem Zentralrat, konkret zwischen Herrn Bundesinnenminister Dobrindt und mir, gab. Frau von Schnurbein ist eine absolute Wunschkandidatin von beiden."

26. Oktober 2026 08:38

Störungen und Angriffe bei jedem zweiten Christopher Street Day 2026

Berlin (KNA) Bei mehr als jedem zweiten Christopher Street Day (CSD) kam es in Deutschland in diesem Jahr zu Störungen oder Angriffen. Das geht aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Monitoring der Amadeu Antonio Stiftung hervor. Demnach fanden 2026 bundesweit 299 CSD-Paraden für die An ...

Berlin (KNA) Bei mehr als jedem zweiten Christopher Street Day (CSD) kam es in Deutschland in diesem Jahr zu Störungen oder Angriffen. Das geht aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Monitoring der Amadeu Antonio Stiftung hervor. Demnach fanden 2026 bundesweit 299 CSD-Paraden für die Anerkennung queerer Menschen statt, mindestens 156 seien nicht störungsfrei verlaufen. Das sei ein neuer Höchststand. Vor allem die Zahl der körperlichen Übergriffe auf CSD-Teilnehmende sei sprunghaft gestiegen von 4 in 2025 auf 19 in diesem Jahr.

Die Störungen äußerten sich laut Erhebung in Form von rechtsextremen Gegendemonstrationen, Hasskommentaren, körperlichen Angriffen, Sachbeschädigungen, politischen Interventionsversuchen und Bedrohungen. Die Zahl der Sachbeschädigungen habe sich mit 27 Vorfällen im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht, die Zahl der Beleidigungen (58 Vorfälle) verdoppelt. Im Umfeld des CSD in Berlin wurde am 25. Juli ein islamistischer Anschlag verübt, bei dem eine Person starb, 31 weitere wurden teils schwer verletzt.

"Neben rechtsextremen Aufmärschen, beobachten wir auch zunehmend spontane Angriffe von Passant*innen und Einzelpersonen gegen CSDs", erklärte Tahera Ameer vom Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung. "Diese zunehmende Gewalt und Enttabuisierung zeigt: Queerfeindlichkeit ist wieder anschlussfähiger geworden." Aufgrund der erhöhten Gefährdungslage werden künftige CSD-Demos nach Einschätzung der Stiftung, höhere Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, die zunehmend aus privaten Mitteln finanziert werden müssten. Die Stiftung geht davon aus, dass dies zu einer Reduzierung der Paraden, gerade im ländlichen Raum, führen könne.

Paraden zum Christopher Street Day finden jedes Jahr auf der ganzen Welt statt. Es handelt sich um Demonstrationen für die gesellschaftliche Anerkennung von queeren Menschen, also etwa Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Pansexuellen, Transpersonen und Intersexuellen.

26. Oktober 2026 08:13

Frauenpower auf dem Friedhof - Immer mehr Bestatterinnen

Wiesbaden (KNA) Immer mehr Menschen in Deutschland lassen sich zur Bestattungsfachkraft ausbilden. Ende 2025 waren bundesweit 900 Menschen in einer entsprechenden dualen Ausbildung - so viele wie noch nie. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihre Zahl damit mehr als verdoppelt, wie das Statistisc ...

Wiesbaden (KNA) Immer mehr Menschen in Deutschland lassen sich zur Bestattungsfachkraft ausbilden. Ende 2025 waren bundesweit 900 Menschen in einer entsprechenden dualen Ausbildung - so viele wie noch nie. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihre Zahl damit mehr als verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Ende 2015 waren es noch 430 Auszubildende.

Zugleich hat sich das Geschlechterverhältnis deutlich verändert. Inzwischen wird die Ausbildung mehrheitlich von Frauen gewählt. Ihr Anteil lag 2025 bei 61 Prozent, der Männeranteil bei 39 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren erst 46 Prozent der Auszubildenden Frauen.

Die Bestattungsbranche beschäftigt insgesamt mehrere Zehntausend Menschen. Im Jahr 2024 waren nach Angaben der Statistiker rund 32.000 Menschen bei etwa 4.200 Unternehmen des Bestattungshandwerks tätig. Die Unternehmen erzielten einen Umsatz von 2,37 Milliarden Euro.

Die Nachfrage nach Bestattungsdienstleistungen wird auch durch die demografische Entwicklung beeinflusst. Im vergangenen Jahr starben in Deutschland rund eine Million Menschen. Das waren neun Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. 2015 hatte es rund 925.000 Sterbefälle gegeben.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0