Die Reise führte den Erzbischof erneut zu kirchlichen Einrichtungen und langjährigen Gesprächspartnern in Israel und den palästinensischen Gebieten. Dabei begegnete er Menschen, deren Alltag von den Folgen des Krieges, politischen Spannungen und der Sorge um ihre Zukunft geprägt ist. Besonders die Situation der christlichen Gemeinden beschäftigt ihn. Viele von ihnen sehen sich zunehmend unter Druck. Gerade junge Menschen stehen vor der Frage, ob sie in ihrer Heimat noch eine Perspektive für sich und ihre Familien finden können.
Gewachsene Beziehungen als Grundlage kirchlicher Solidarität
Für Bentz war die jüngste Reise ausdrücklich keine Abschiedsreise, auch wenn er seine bisherigen Aufgaben in der Deutschen Bischofskonferenz neu ausrichtet. Über die Jahre sei durch zahlreiche Begegnungen und wiederkehrende Gespräche ein tragfähiges Beziehungsnetz entstanden. „Ich habe wieder gespürt, wie dankbar ich bin, solche Möglichkeiten zu haben, in diesem Beziehungsnetz immer wieder neue Aspekte und neue Gesprächspartner zu bekommen und an den Themen dranzubleiben.“