Der Weltmissionssonntag wurde von Papst Pius XI. 1926 eingeführt. Missio-Diözesandirektor Weihbischof Matthias König betont: „Damit beweisen Christinnen und Christen weltweit schon seit 100 Jahren über alle nationalen Grenzen hinweg eine unermüdliche Solidarität mit den Armen und Benachteiligten. In einer Welt, in der Nationalismus und Egoismus zunehmen, ist das auch ein wichtiges politisches Zeichen.“ Aus diesem Grund hofft Weihbischof König auch in diesem Jahr auf das Engagement der Gottesdienstbesucher am 25. Oktober: „Jede Spende zum Weltmissionssonntag fördert die Globalisierung der Nächstenliebe und eine Kultur des Mitgefühls, nach der wir uns alle sehnen und von der wir alle profitieren.“
In diesem Jahr begrüßt missio Aachen zum Weltmissionssonntag Gäste aus Madagaskar, die seit Anfang Oktober in Deutschland auf rund 200 Veranstaltungen über ihre Arbeit berichten. Sie illustrieren damit stellvertretend die Arbeit der Kirchen in den ärmsten Regionen der Welt für Menschen in Not.