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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

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#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

Unsere Nachrichten

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24.07.2026

Erzbistum Paderborn stellt künftige Struktur der Bistumsverwaltung vor

Klare Zuständigkeiten und erste Besetzungen / Seelsorgeräume, Kita-Holding und Kommunikation werden organisatorisch stärker verankert
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24.07.2026

Weihbischof König überreicht Abschlusszertifikate für Teilnehmer der internationalen Sozialakademie

Das Angebot „Europa eine Seele geben“ der Dortmunder Kommende geht ins 20. Jahr.
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21.07.2026

Qurbana verbindet Generationen

Immer mehr syro-malabarische Katholikinnen und Katholiken kommen im Erzbistum Paderborn zusammen, um die Eucharistie in der ihnen vertrauten liturgischen Form zu feiern. In der Paderborner Pfarrkirche St. Georg nahmen jetzt 140 Gläubige aller Generationen an einer Qurbana teil.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
20.07.2026

Zukunftsprojekt des Erzbistums mit überdiözesaner Strahlkraft

Weihbischöfe aus den NRW-(Erz-)Bistümern informieren sich über den Paderborner Leocampus und besuchen das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
17.07.2026

Hilfe von „echten“ Menschen

Nach dem Jahresgespräch der TelefonSeelsorge im Erzbistum Paderborn haben wir den Diözesanbeauftragten und Leiter der TelefonSeelsorge Hagen-Mark, Dr. Stefan Schumacher, zum Gespräch getroffen. Er erzählt uns, was die Menschen aktuell bewegt.
© DimaBerlin / Shutterstock.com
17.07.2026

Natürlich kühl: Kirchen bieten Raum zum Durchatmen

Erste Messreihe im Erzbistum Paderborn zeigt: Kirchen bleiben an heißen Sommertagen bemerkenswert konstant temperiert – und bieten Raum zum Durchatmen

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

Exerziten und Einkehrtage / Weiteres

Endlich darüber hinaus kommen

Eine Alpenüberquerung gehört für viele Menschen zu den „möchte ich gerne mal machen“ Abenteuern. Und so ein Weg hat natürlich immer „Exerzitien-Charakter“, denn es geht um die Auseinandersetzung mit mir Selbst, mit meinen Grenzen und Möglichkeiten und um meinen Weg in dieser Zeit und dieser Welt.
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  • 16.07.2026(Donnerstag) – 24.07.2026(Freitag)
  • Bildungs- und Exerzitienhaus St. BonifatiusBonifatiusweg 159955 Winterberg
  • Andreas Bieker, Bernhard Leifeld
Exerzitien

Schweigewoche für Einzelgäste „Dir im Schweigen begegnen“

In diesen Tagen steht unser Gästehaus in besonderer Weise offen für alle, die Stille suchen und sich auf einige Tage des Schweigens einlassen möchten. Möglich sind die Teilnahme am Stundengebet der Schwestern, an täglichen Impulsen und Leibübungen sowie Einzelgespräche.
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  • 20.07.2026(Montag) – 26.07.2026(Sonntag)
  • Benediktinerinnen-Abtei Varensell, Gästehaus "St. Benedikt"Hauptstr. 5333397 Rietberg
  • Sr. Johanna Buschmann OSB, Sr. Felicitas Schlombs OSB
Vorträge

Libori Lecture 2026

Zum Liborifest 2026 wird es erneut eine Libori Lecture geben. In diesem Jahr spricht Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zum Thema: Formen der Verbindlichkeit. Zur Normativität der Glaubenslehre jenseits des Dogmas.
mehr lesen
  • 24.07.2026(Freitag)
  • 16:00 Uhr
  • Theologische Fakultät PaderbornKamp 633098 Paderborn

KNA Newsticker

24. Juli 2026 17:53

Organisationspsychologe: Homeoffice kann auch zur Falle werden

München (KNA) Ständiges Arbeiten im Homeoffice kann nach den Worten eines Organisationspsychologen für Arbeitnehmer zur Falle werden. "Im Homeoffice bündeln sich oft genau die Aufgaben, die man gut allein, fokussiert und ohne viel Abstimmung erledigen kann", sagte Florian Kunze in einem Inte ...

München (KNA) Ständiges Arbeiten im Homeoffice kann nach den Worten eines Organisationspsychologen für Arbeitnehmer zur Falle werden. "Im Homeoffice bündeln sich oft genau die Aufgaben, die man gut allein, fokussiert und ohne viel Abstimmung erledigen kann", sagte Florian Kunze in einem Interview in der "Süddeutschen Zeitung". Die Gefahr, dass "man sich dabei unbewusst in ein Aufgabenprofil hineinmanövriert, das schneller ersetzbar ist, könnte größer sein als viele denken".

Studien hätten bereits gezeigt, dass Führungskräfte jene Mitarbeitenden stärker wahrnehmen, die ihnen räumlich nah sind. Kunze, der Professor an der Universität Konstanz ist und seit 2020 die "Konstanzer Homeoffice-Studie" leitet, verwies auch auf Untersuchungen aus den USA: Wer häufig im Homeoffice arbeitet, weist laut Kunze eine deutlich geringere Gehaltsentwicklung auf und wird seltener befördert.

Er empfiehlt Arbeitnehmern, bewusst einen eigenen Aufgabenmix zu gestalten. "Wie bleibe ich für meinen Chef und das Team relevant?" Erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice sei eine Kompetenz. Weiterbildungen dazu biete aber nur etwa jedes vierte Unternehmen an. Dabei müssten Selbstmanagement ebenso gelernt werden, wie die Schaffung von Pausen.

Um nicht zu vereinsamen, sollten Arbeitnehmer außerdem bewusst Kontakt zu Kollegen halten und Gelegenheiten für einen informellen Austausch schaffen. Präsenzzeiten sollten gezielt genutzt werden.

Gerade bei komplexer Teamarbeit und in Unternehmen, die von Kreativität und Vernetzung leben, sollte deshalb auf ein hybride Modell gesetzt werden, "eine kluge Verbindung aus mobilem Arbeiten und gemeinsamer Präsenz. Man sollte die unterschiedlichen Stärken beider Arbeitsorte zusammenführen", so Kunze.

24. Juli 2026 16:00

Pro Asyl: Aufnahmezusagen nicht nach Belieben wieder einkassieren

Frankfurt/Karlsruhe (KNA) Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu einer individuell ausgesprochenen Aufnahmezusage ist nach Ansicht der Organisation Pro Asyl mehr als nur ein juristischer Erfolg. Geschäftsführerin Helen Rezene bezeichnete sie laut Mitteilung als deutliches Signal. "E ...

Frankfurt/Karlsruhe (KNA) Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu einer individuell ausgesprochenen Aufnahmezusage ist nach Ansicht der Organisation Pro Asyl mehr als nur ein juristischer Erfolg. Geschäftsführerin Helen Rezene bezeichnete sie laut Mitteilung als deutliches Signal. "Einmal erteilte Aufnahmezusagen für hochgefährdete Menschen sind keine politische Verfügungsmasse, die man nach Belieben pauschal einkassieren kann."

Am Freitagmorgen hatten die Richter in Karlsruhe der Verfassungsbeschwerde einer afghanischen Familie mit einer ursprünglichen Aufnahmezusage aus Deutschland stattgegeben. Die Mutter und ihre beiden Kinder kämpfen für eine Einreiseerlaubnis. Sie erhielten 2021 eine persönliche Visa-Zusage. 2025 erklärte die neue Bundesregierung dann aber das entsprechende Aufnahmeprogramm "Menschenrechtsliste" pauschal für ungültig. Seitdem sitzt die Familie in Pakistan fest. Ihr droht die Abschiebung nach Afghanistan.

Das Verfassungsgericht gab nun der Afghanin und ihren Kindern recht. Zwar komme dem Staat große Freiheit in politischen Entscheidungen über die Aufnahme von Ausländern zu. Im konkreten Fall müssten aber nach der individuell gegebenen Zusage auch individuell die Folgen einer nachträglichen Verweigerung berücksichtigt werden, betonte der Zweite Senat des Verfassungsgerichts. Das gehe aus dem rechtsstaatlichen Prinzip des Willkürverbots hervor.

Mit der Entscheidung hob Karlsruhe ein vorausgegangenes Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg auf, das die Visa-Verweigerung für rechtens erklärt hatte.

Pro Asyl forderte die Bundesregierung auf, daraus Konsequenzen zu ziehen. Sie müsse die betroffenen Fälle unverzüglich individuell prüfen, die zugesagte Aufnahme ermöglichen und die Unterstützung der Wartenden so lange fortsetzen, bis eine verfassungsgemäße Entscheidung im Einzelfall vorliegt.

Rechtsstaatlichkeit zeige sich gerade dann, wenn der Staat seine Schutzversprechen auch dann einhält, wenn sie politisch unbequem geworden sind, hieß es weiter. Nach Angaben der Organisation sind viele Betroffene in Afghanistan oder in Drittstaaten weiterhin akut bedroht. Sie lebten in permanenter Angst vor einer Abschiebung in die Gewalt der Taliban.

Deutschland hat bereits Tausende besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen aufgenommen. Die seit Mai 2025 amtierende schwarz-rote Bundesregierung will die verschiedenen Aufnahmeprogramme jedoch stoppen. Neben der "Menschenrechtsliste" gab es das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan, ein Überbrückungsprogramm sowie Zusagen aus dem Ortskräfteverfahren.

Mit Amtsantritt der aktuellen Bundesregierung hielten sich mit Unterstützung aus Deutschland noch etwa 2.300 Menschen in Pakistan auf. Davon standen rund 60 auf der "Menschenrechtsliste". Seit September konnten rund 1.000 Afghanen nach Deutschland einreisen, zum Teil erst nach Klagen.

24. Juli 2026 15:00

Missbrauchsbetroffene nach Angriff auf kirchliche Website entsetzt

Hannover (KNA) Nach einem mutmaßlichen unbefugten Zugriff auf die evangelische Plattform für Missbrauchsbetroffene BeNe fordern Betroffene eine umfassende und transparente Aufklärung. "Dieser Vorfall ist für viele Betroffene nicht einfach nur ein technisches Problem", erklärte Betroffenenve ...

Hannover (KNA) Nach einem mutmaßlichen unbefugten Zugriff auf die evangelische Plattform für Missbrauchsbetroffene BeNe fordern Betroffene eine umfassende und transparente Aufklärung. "Dieser Vorfall ist für viele Betroffene nicht einfach nur ein technisches Problem", erklärte Betroffenenvertreter Detlev Zander am Freitag in Hannover. "Es geht um ihre intimsten Erfahrungen, um persönliche Nachrichten und um Gespräche, die im Vertrauen auf einen geschützten Raum geführt wurden."

Zander, der Mitglied des kirchlichen Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt, ist sagte weiter: Für Menschen, deren Grenzen und Vertrauen bereits schwer verletzt worden seien, bedeute der Vorfall einen erneuten Kontrollverlust.

BeNe ist eine Vernetzungsplattform für Menschen, die sexualisierte Gewalt im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie erlebt haben. Die EKD hatte am Mittwoch darüber informiert, dass Sicherheitslücken für einen unbefugten Zugriff auf die Plattform genutzt worden seien. Aufmerksam geworden war sie infolge einer Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Betroffen war das von BeNe verwendete Content-Management-System WordPress, eine weltweit verbreitete Software zur Erstellung und Verwaltung von Internetseiten. Zwar wurde die Sicherheitslücke bereits geschlossen. Doch kam es zuvor zu einem unbefugten Zugriff, mutmaßlich ausgelöst durch einen automatisierten Bot.

Die EKD geht nach eigenen Angaben mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Daten in größerem Umfang von der Plattform BeNe abgeflossen sind. Darunter könnten sich auch verschlüsselte Passwörter sowie verschlüsselte Beiträge aus privaten Foren und persönliche Nachrichten befinden. Welche Daten konkret abgerufen wurden, ist bislang unklar. Die Plattform ist derzeit offline.

Zander begrüßte, dass die EKD öffentlich über den bisherigen Stand informiert. "Jetzt brauchen die Betroffenen aber vor allem Klarheit, direkte Informationen, erreichbare Ansprechpartner und bei Bedarf auch konkrete Unterstützung", erklärte er. Bevor die Plattform wieder online geht, müsse vollständig aufgeklärt werden, was passiert ist und welche Folgen dieser Vorfall für die Betroffenen hat. Die Betroffenenvertretung müsse an diesen Entscheidungen verbindlich beteiligt werden.

24. Juli 2026 14:29

Zentralrats-Präsident: Kein Ort, an dem Juden ungefährdet sind

Würzburg (KNA) In Deutschland gibt es nach Worten des Präsidenten des Zentralrats der Juden keinen Ort, an dem jüdisches Leben eine Selbstverständlichkeit ist. "Keinen Ort, an dem Juden als Juden sichtbar und ungefährdet leben können", sagte Josef Schuster laut vorab verbreitetem Redemanus ...

Würzburg (KNA) In Deutschland gibt es nach Worten des Präsidenten des Zentralrats der Juden keinen Ort, an dem jüdisches Leben eine Selbstverständlichkeit ist. "Keinen Ort, an dem Juden als Juden sichtbar und ungefährdet leben können", sagte Josef Schuster laut vorab verbreitetem Redemanuskript am Freitag in Würzburg.

Anlass war eine Mahnwache nach der Gewalttat gegen einen Mann in Höchberg bei Würzburg, der einen Israel-Anstecker an seiner Kleidung getragen hatte. Gegen den Tatverdächtigen, einen 20 Jahre alten Syrer, war Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.

In Deutschland gebe es "anscheinend keinen Ort mehr, an dem diese israelfeindliche, diese antisemitische Gewalt ausgeschlossen ist", beklagte Schuster, der in Würzburg lebt. Er habe es nicht für möglich gehalten, in der Umgebung seiner Stadt eine solche Gewalt zu erleben. Einen Anstecker als Zeichen der Solidarität mit Israel zu tragen, reiche aus, um einen derart brutalen Angriff auszulösen.

Seit Jahren gebe es eine fortschreitende Normalisierung des Judenhasses, der sich in der Gesellschaft auf einem Rekordniveau verfestige. Jüngst habe ein solcher Hass einen Menschen auf die Intensivstation gebracht, letztlich richte er sich aber auch gegen die liberale Demokratie. Der Angreifer müsse "die volle Härte des Rechtsstaats" zu spüren bekommen, forderte Schuster.

Der Angriff hatte sich in der Nacht zu Montag ereignet. Das 65 Jahre alte Opfer, das der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zufolge ein Mitglied der Organisation ist, erlitt laut Polizeiangaben neben zahlreichen Hämatomen einen Wirbelbruch.

24. Juli 2026 13:56

Felix Klein: Jüdische und christliche Gottesdienste haben Ähnlichkeit

Berlin (KNA) Der scheidende Beauftragte der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, hat Gottesdienste in Synagogen nach eigenem Bekunden als besonders empfunden. Er sei überrascht gewesen, wie ähnlich sich jüdische und christliche Gottesdienste in vielerlei Hinsicht seien, etwa was ...

Berlin (KNA) Der scheidende Beauftragte der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, hat Gottesdienste in Synagogen nach eigenem Bekunden als besonders empfunden. Er sei überrascht gewesen, wie ähnlich sich jüdische und christliche Gottesdienste in vielerlei Hinsicht seien, etwa was den Schlusssegen betreffe, sagte der Protestant im ARD-Interview der Woche von Freitag.

Im evangelischen Gottesdienst werde darauf hingewiesen, dass das Judentum die Ursprungsreligion ist. Aber wenn er selbst in jüdischen Gottesdiensten sei, merke er auch heute eine starke Bindung, betonte Klein. "Das hat mich wirklich sehr überrascht."

Nach acht Jahren scheidet Klein Ende August aus seinem Amt. Er war der erste Beauftragte der Bundesregierung dieser Art und trat sein Amt am 1. Mai 2018 an. Das Amt beinhaltet thematisch auch jüdisches Leben in Deutschland. Künftig leitet Klein die Ständige Vertretung Deutschlands bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.

Wer seine Nachfolge in Berlin antritt, ist noch nicht bekannt. Am Dienstag hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) jedoch gesagt, er wolle die Stelle zügig wieder besetzen.

24. Juli 2026 13:34

Antisemitismus-Beauftragter: Brandmauer zur AfD muss bleiben

Berlin (KNA) Die Brandmauer zur AfD muss nach Worten des Beauftragten der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, bestehen bleiben. "Natürlich sind nicht alle Menschen, die AfD wählen, rechtsextremistisch", sagte Klein im ARD-Interview der Woche von Freitag. Man müsse mit diesen Me ...

Berlin (KNA) Die Brandmauer zur AfD muss nach Worten des Beauftragten der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, bestehen bleiben. "Natürlich sind nicht alle Menschen, die AfD wählen, rechtsextremistisch", sagte Klein im ARD-Interview der Woche von Freitag. Man müsse mit diesen Menschen ins Gespräch kommen. "Aber die Brandmauer muss aufrechterhalten werden." Mit dem Begriff der Brandmauer ist gemeint, dass Parteien sich in der Weise positionieren, dass sie nicht mit der AfD zusammenarbeiten.

Die jüngste Debatte dazu hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) angestoßen. Er hatte gefordert, angesichts der politischen Mehrheitsverhältnisse in Ostdeutschland dazu bereit zu sein, mit allen anderen Parteien Gespräche zu führen. Wer noch über Brandmauern rede, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Für seine Aussagen war er in Politik und Gesellschaft kritisiert worden.

Klein blickte nun in dem Interview vor allem auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September, wo die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft wird und derzeit in Umfragen vorne liegt. Allen, die über die Brandmauer sprechen, müsse klar sein, dass es bei vielen Narrativen, die AfD-Politiker verbreiteten, nicht um eine "ganz normale politische Debatte" gehe, so Klein. Stattdessen gehe es ihnen um eine "Systemveränderung". Es könnten Entwicklungen stattfinden, die nicht mehr zurückgedreht werden könnten.

Als Beispiel nannte Klein die Schulpflicht. Die AfD hat in ihrem Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt erklärt, eine Wahlfreiheit zwischen Schul- und Hausunterricht schaffen zu wollen, was immer wieder auf Kritik gestoßen war. Man könne sich gar nicht ausmalen, was das für die Gesellschaft bedeuten würde, betonte Klein. Das Gleiche gelte für die gegen die Kirchen gerichtete Politik der Partei. Dies könne zu großen Problemen etwa in Altenheimen führen.

Klein sagte, es bereite ihm auch Sorge, wenn manche aus der AfD einen Schlussstrich unter die deutsche Geschichte forderten und die NS-Vergangenheit hinter sich lassen wollten. "Das ist wirklich hochgefährlich." Jeder, der in Deutschland politische Verantwortung übernehmen wolle, müsse sich von den Gräueltaten der Nazis distanzieren. "Und hier fischt die AfD in einem Bereich, der extrem problematisch ist."

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