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© Erzbistum Paderborn
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Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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Alleine vor den Altar? Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Doch wie kam sie zu diesem besonderen Schritt – und was bedeutet es, als geweihte Jungfrau zu leben? Im Film erzählt sie von ihrem Glauben und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

5. Oktober 2026 17:41

Shida Bazyar bekommt Deutschen Buchpreis für "Die Lücken"

Frankfurt (KNA) Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis. Die Autorin wurde am Montagabend in Frankfurt für ihren Roman "Die Lücken" ausgezeichnet. Er setzt sich mit der verdrängten Geschichte von Verfolgung in einer westdeutschen Kleinstadt auseinander ...

Frankfurt (KNA) Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis. Die Autorin wurde am Montagabend in Frankfurt für ihren Roman "Die Lücken" ausgezeichnet. Er setzt sich mit der verdrängten Geschichte von Verfolgung in einer westdeutschen Kleinstadt auseinander.

Das Buch reflektiere anhand einzelner Schicksale fast 100 Jahre ambivalenten deutschen Lebens, begründete die Jury die Entscheidung. "Es waren Nachbarn, die zusahen, wie jüdische Menschen aus den Straßen verschwanden. Es sind Nachbarn, die Entscheidungen treffen, ob Menschen mit Migrationsgeschichte sich zu Hause fühlen."

Die 1988 geborene Autorin wähle überzeugende literarische Strategien, so die Jury weiter: "Der Blick einer toten Erzählerin und die kaleidoskopische Struktur des Textes ermöglichen es, zwischen den Zeiten zu springen sowie Nähe und Distanz zu erzeugen."

Bazyar sagte in ihrer Dankesrede: "Es fällt mir nicht so richtig leicht, so richtig Freude zu empfinden, muss ich sagen, weil das schon ein sehr merkwürdiges Gefühl ist, wenn man einen Roman schreibt über Menschen, die verfolgt wurden und terrorisiert wurden und ermordet wurden. Sich dann einfach richtig zu freuen, das kommt mir nicht ganz richtig vor." Deswegen solle die Wertschätzung den Menschen gehören, um die es in dem Buch geht, so Bazyar.

Die Schriftstellerin mit iranischen Wurzeln betonte: "Ich möchte darauf hinweisen, dass die antisemitischen Straftaten auf einem Höchststand sind - und die rassistischen auch. Und dass es im Moment keine Minderheit in Deutschland gibt, die keinen Grund zur Sorge hat."

Bazyar wuchs in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) auf und lebt heute in Berlin. Der Hauptpreis für den besten deutschsprachigen Roman ist mit 25.000 Euro dotiert. Im Finale waren auch Franziska Gänsler mit "Orca", Valeria Gordeev mit "Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle", Elias Hirschl mit "Schleifen", Peggy Mädler mit "Selbstregulierung des Herzens" und Dana Vowinckel mit "Anton und Alma".

5. Oktober 2026 16:51

Deutscher Buchpreis geht an Shida Bazyar

Frankfurt (KNA) Shida Bazyar erhält in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis. Die Autorin wurde am Montagabend in Frankfurt für ihren Roman "Die Lücken" ausgezeichnet. "Die Lücken" ist ein Anti-Heimatroman über verdrängte Erinnerung und Verantwortung in einer Kleinstadt im Hunsrück. Beginne ...

Frankfurt (KNA) Shida Bazyar erhält in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis. Die Autorin wurde am Montagabend in Frankfurt für ihren Roman "Die Lücken" ausgezeichnet.

"Die Lücken" ist ein Anti-Heimatroman über verdrängte Erinnerung und Verantwortung in einer Kleinstadt im Hunsrück. Beginnend in den 1920er Jahren, lässt Bazyar das Erzählen beständig zwischen den Zeitebenen wechseln und schneidet historisches und fiktives Material gegeneinander.

Bazyar wuchs in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) auf und lebt heute in Berlin. Der Hauptpreis des Deutschen Buchpreises ist mit 25.000 Euro dotiert.

5. Oktober 2026 14:50

Ehemaliger "Kräutergarten" nun Teil der KZ-Gedenkstätte Dachau

München/Dachau (KNA) Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten übernimmt Teilflächen des ehemaligen "Kräutergartens" in der Nähe des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Dachau. Ein entsprechender notarieller Vertrag wurde nun mit der Stadt Dachau unterzeichnet, wie die Stiftung am Montag mittei ...

München/Dachau (KNA) Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten übernimmt Teilflächen des ehemaligen "Kräutergartens" in der Nähe des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Dachau. Ein entsprechender notarieller Vertrag wurde nun mit der Stadt Dachau unterzeichnet, wie die Stiftung am Montag mitteilte. Ziel sei, das Areal künftig in die Gedenkstätten-Arbeit einzubeziehen. Nach langjährigen Verhandlungen könnten damit die konkreten Vorbereitungen beginnen, um den Erinnerungsort "Plantage" zu erschließen.

Die SS errichtete ab 1938/39 unmittelbar östlich des Häftlingslagers eine großflächige landwirtschaftliche Versuchs- und Produktionsanlage. Sie wurde von der SS-eigenen "Deutschen Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung" betrieben. Heil- und Gewürzpflanzen sollten angebaut, erforscht und für eine vermeintliche "deutsche Volksmedizin" nutzbar gemacht werden.

Die SS bezeichnete das Gelände beschönigend als "Kräutergarten". Die Häftlinge sprachen - mit Bezug zur Sklavenarbeit - von "Plantage". Von 1939 bis 1945 mussten dort Tausende Gefangene auf den Feldern, in den Gewächshäusern und bei der Verarbeitung der Erzeugnisse Zwangsarbeit verrichten. Unterernährung, unzureichende Kleidung, Schikanen und Misshandlungen machten ihre Arbeit lebensgefährlich.

Laut der Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Gabriele Hammermann, erzählten Spuren von wirtschaftlichen Interessen der SS und einem System rücksichtsloser Ausbeutung. Diese Geschichten sollen künftig unmittelbar am historischen Ort vermittelt werden. Auf dem Gelände sind den Angaben zufolge auch Relikte mehrerer Gewächshäuser erhalten.

Nach den Worten von Stiftungsdirektor Karl Freller steht das Gelände beispielhaft für die Verbindung von NS-Herrschaft, Zwangsarbeit und Ausbeutung. Diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, sei ein wichtiger Auftrag der Gedenkstättenarbeit. Er dankte dem Land Bayern, das mit einem Ministerratsbeschluss vom Mai 2026 eine Übernahme ermöglicht und die Kosten dafür übernommen habe.

Auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sowie der Chef des Hauses Wittelsbach, Herzog Franz von Bayern, hatten sich laut Mitteilung über viele Jahre dafür eingesetzt, dass der Ort in die Gedenkstättenarbeit einbezogen wird.

5. Oktober 2026 13:42

Patientenschützer zu US-Hinrichtung: Gibt kein humanes Tötungsmittel

Dortmund (KNA) Die gescheiterte Hinrichtung einer Mörderin im US-Bundesstaat Tennessee löst auch in Deutschland Diskussionen um das verwendete Mittel Natrium-Pentobarbital aus. Obwohl der zum Tode verurteilten Christa Pike kürzlich zwei Dosen davon gespritzt worden waren, überlebte die 50-J ...

Dortmund (KNA) Die gescheiterte Hinrichtung einer Mörderin im US-Bundesstaat Tennessee löst auch in Deutschland Diskussionen um das verwendete Mittel Natrium-Pentobarbital aus. Obwohl der zum Tode verurteilten Christa Pike kürzlich zwei Dosen davon gespritzt worden waren, überlebte die 50-Jährige und befindet sich nun in kritischem Zustand. Experten vermuten, dass ein fehlerhaft gelegter Venenzugang der Grund sein könnte. Nicht auszuschließen sei zudem, dass das Mittel verdorben oder unsachgemäß zubereitet gewesen sei.

Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, erklärte am Montag: Der aktuelle Fall zeige, dass es kein humanes und sicheres Tötungsmittel gebe. "Das gilt auch für das vor allem in der Schweiz verwendete Natrium-Pentobarbital." Dennoch drängten Suizidhelfer und Suizidwillige seit Jahren auf eine Zulassung des Präparats als humanes Tötungsmittel in der Bundesrepublik.

"Obwohl in Deutschland mittlerweile jährlich fast 1.300 Menschen durch organisierten assistierten Suizid sterben, fehlt hierzulande wissenschaftliche Expertise über die verwendeten Methoden", kritisierte Brysch. Selbst statistische Erhebungen des zuständigen Bundesamtes fehlten. "Es ist überfällig, hier Licht ins Dunkel zu bringen." Der Bundestag müsse sich mit den Fakten der Selbsttötungspraxis beschäftigen, bevor er gesetzliche Regeln dazu festlege.

5. Oktober 2026 12:47

"Das persönliche Tagebuch von Papst Franziskus" wird veröffentlicht

Vatikanstadt (KNA) Am 26. November wird "Das persönliche Tagebuch von Papst Franziskus" veröffentlicht. Wie der Vatikanverlag Lev am Montag mitteilte, enthält das Buch Franziskus' Notizen aus der Zeit vom 20. Dezember 1992 bis 18. August 2024. Kommentiert werden sie vom Leiter der vatikanisch ...

Vatikanstadt (KNA) Am 26. November wird "Das persönliche Tagebuch von Papst Franziskus" veröffentlicht. Wie der Vatikanverlag Lev am Montag mitteilte, enthält das Buch Franziskus' Notizen aus der Zeit vom 20. Dezember 1992 bis 18. August 2024. Kommentiert werden sie vom Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Manuel Fernández, einem langjährigen Vertrauten des im April 2025 gestorbenen Papstes.

Das Buch erscheint zunächst auf Italienisch, Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Französisch. Vorgestellt wird es bei der Frankfurter Buchmesse vom 7. bis 11. Oktober.

Der argentinische Jesuit Jorge Mario Bergoglio, so der bürgerliche Name von Papst Franziskus, wurde 1992 zum Weihbischof in seinem Heimaterzbistum Buenos Aires ernannt. Sechs Jahre später wurde er Erzbischof dort und 2001 von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zum Kardinal erhoben. Am 13. März 2013 wählten ihn die Kardinäle zum Papst. Franziskus leitete die katholische Weltkirche bis zu seinem Tod am 21. April 2025.

5. Oktober 2026 12:17

Bischof Neymeyr sieht Stolperstein-Aus in Heidenau mit großer Sorge

Bonn/Heidenau (KNA) Das kürzlich im sächsischen Heidenau beschlossene Aus für weitere Stolpersteine im Andenken an NS-Opfer sieht der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr mit großer Sorge. "Die Stolpersteine sind längst ein Bestandteil der deutschen und auch der europäischen Erinner ...

Bonn/Heidenau (KNA) Das kürzlich im sächsischen Heidenau beschlossene Aus für weitere Stolpersteine im Andenken an NS-Opfer sieht der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr mit großer Sorge. "Die Stolpersteine sind längst ein Bestandteil der deutschen und auch der europäischen Erinnerungskultur", sagte er in einem am Montag veröffentlichten Video der Deutschen Bischofskonferenz. "Sie erinnern nicht abstrakt, sondern konkret an die Opfer des Nationalsozialismus: an ihre Namen, Familien, Wohnungen und ihr Schicksal". Neymeyr ist in der Bischofskonferenz für die religiösen Beziehungen zum Judentum zuständig.

Die Entscheidung des Stadtrates in Heidenau wiege schwer, da sie in eine Situation falle, in der Antisemitismus, Antijudaismus und faschistoides Gedankengut wieder zunähmen, so Neymeyr. In einer solchen Situation brauche es mehr denn je sichtbare Erinnerung. "Wir brauchen Orte und Zeichen, die jüdische Geschichte und die Verbrechen der Nationalsozialisten in Erinnerung rufen und uns mahnen, dass sich das nicht wiederholen darf." Wo so ein Gedenken aus dem öffentlichen Raum verbannt wird, bestehe die Gefahr, dass auch die Sichtbarkeit der Opfer schwindet.

Es gehe dabei nicht darum, eine einzige Form des Gedenkens vorzuschreiben. "Selbstverständlich können und sollen verschiedene Formen des Erinnerns nebeneinanderstehen", sagte Neymeyr. Entscheidend sei, dass eine Kommune nicht ausgerechnet die sichtbare Erinnerung an Opfer von NS-Verfolgung aus dem öffentlichen Raum verdränge. Die Namen der Opfer der NS-Judenverfolgung gehörten in den Alltag.

Nachdem Ende September der Stadtrat in Heidenau mehrheitlich einen Antrag von AfD, CDU und einer Bürgerinitiative gegen weitere Stolpersteine in der Stadt angenommen hatte, gab es bundesweite Kritik. Auch der Plan, das Gedenken auf den Nordfriedhof auszulagern, sorgte für Unverständnis. So sagte etwa Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), das Verbot sei "ein Skandal; und Erinnerungskultur auf einen Friedhof abschieben zu wollen, erst recht".

Auch der Stolperstein-Erfinder Gunter Demnig äußerte sich: "Das Gedenken auf den Friedhof zu verbannen, ist natürlich sehr praktisch - möglichst weit weg. Aus den Augen, aus dem Sinn." Am Sonntag hatten sich in Heidenau rund 200 Menschen zu einem Mahngang gegen die Entscheidung zusammengeschlossen.

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