logocontainer-upper
logocontainer-lower

Ostern

Wissen, Impulse, Gottesdienste

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Erstkommunion 2026

Entdecken, verstehen, feiern

© Micwic / Shutterstock.com
© Micwic / Shutterstock.com
50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Katholikentag 2026 in Würzburg

Infos zu Anmeldung und Kartenkauf

Überblick über Würzburg© canadastock / Shutterstock.com
© canadastock / Shutterstock.com
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Gehorsam gegeünber Gott?!

Von wem lässt du dir was sagen? Auf wen hörst du? Eine Facette des Glaubens an Gott ist der Gehorsam gegenüber ihm. Doch: Gehorsam – das klingt nach Fremdbestimmung und Zwang. Wie passen Glaube und Gehorsam zusammen? Was bedeutet es, Gott gehorsam zu sein? Eine Spur dahin finden Diözesanjugendseelsorger Tobias und YOUPAX-Redakteur Tobi in ihrem Glaubenstalk bei einer ganz alltäglichen Situation: im Restaurant.

Was bedeutet es, ein Jünger Jesu zu sein?

Adrian Tentscher engagiert sich als Teamer bei der Jüngerschaftsschule „Follow Me!“. Wie kann er durch den Austausch seinen Glauben vertiefen?

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

KNA Newsticker

6. April 2026 13:07

Hilfswerk warnt vor Abwerbung von Gesundheitsfachkräften

Bonn (KNA) Bis 2030 werden nach Angaben eines Hilfswerks weltweit Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen fehlen. Brot für die Welt nannte am Montag in Berlin rund elf Millionen unter Berufung auf Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. "Gleichzeitig verschärft sich der internation ...

Bonn (KNA) Bis 2030 werden nach Angaben eines Hilfswerks weltweit Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen fehlen. Brot für die Welt nannte am Montag in Berlin rund elf Millionen unter Berufung auf Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO.

"Gleichzeitig verschärft sich der internationale Wettbewerb um medizinisches Personal - auch durch Deutschland", so das Hilfswerk anlässlich des Weltgesundheitstags am Dienstag. Brot für die Welt forderte die Bundesregierung auf, Gesundheitssysteme im Globalen Süden zu stärken und nicht durch Anwerbung von Fachleuten zusätzlich zu schwächen.

So müssten zum Beispiel schon jetzt Gesundheitsstationen in ländlichen Regionen wegen Personalmangels schließen. Wenn Frauen abwandern, funktionierten außerdem Versorgungsstrukturen von Familien vielfach nicht. Brot für die Welt erklärte, man sehe daher Verbesserungsbedarf bei bisherigen Abwerbeabkommen.

"Für Gesundheitssysteme wie in Kolumbien und Brasilien ist jede zusätzliche Abwerbeinitiative ein ernstzunehmendes Risiko", erklärte Julia Stoffner, Referentin für internationale Gesundheitspolitik bei Brot für die Welt. Deutschland als Zielland müsse seine Politik so ausrichten, dass Partnerländer nicht geschwächt würden.

Die UNO-Flüchtlingshilfe richtete ihren Blick auf Migranten. Mehrere Millionen Geflüchtete weltweit hätten nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung, mit teils lebensbedrohlichen Folgen, so die Organisation in Bonn. Der humanitäre Sektor sei akut unterfinanziert, so dass manche Angebote nicht gemacht werden könnten.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) setze sich mit Regierungen und Partnerorganisationen ein für die Behandlung häufiger Krankheiten über Impfungen bis hin zu spezialisierter Versorgung, etwa bei Komplikationen während Schwangerschaften oder lebensrettenden Operationen. Hinzu kämen verstärkt Angebote zur psychischen Gesundheit.

Im ersten Halbjahr 2025 wurden den Angaben zufolge mehr als 543.000 Beratungen in diesen Bereichen angeboten. Zudem habe es über sechs Millionen medizinische Konsultationen in von UNHCR unterstützten Einrichtungen gegeben.

6. April 2026 11:21

Kassenärzte warnen vor längeren Wartezeiten - Kritik

Berlin (KNA) Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hat vor deutlich längeren Wartezeiten für einen Facharzttermin gewarnt, sollte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Kürzungsempfehlungen für die niedergelassenen Mediziner der von ihr eingesetzten Expertenkommission umsetzen. "Wenn die P ...

Berlin (KNA) Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hat vor deutlich längeren Wartezeiten für einen Facharzttermin gewarnt, sollte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Kürzungsempfehlungen für die niedergelassenen Mediziner der von ihr eingesetzten Expertenkommission umsetzen.

"Wenn die Politik den Kürzungsvorschlägen der Kommission eins zu eins folgt, dann müssen sich die Patienten darauf einstellen, schon bald 50 Tage und mehr auf einen Facharzttermin zu warten", sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag). Er äußerte sich mit Blick auf Angaben der Bundesregierung, wonach die Wartezeit für gesetzlich Versicherte 2024 im Schnitt 42 Tage betrug. 2019, als die nun von der Kommission zur Disposition gestellten Vergütungsregeln eingeführt wurden, waren es laut Regierungsangaben noch 33 Tage.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) argumentierte, aufgrund des bestehenden Kostendeckels würden aktuell 40 Millionen Facharzttermine nicht vergütet. Bei einer Streichung der Zuschläge, die über die Terminservicestellen oder Hausärzte vermittelt werden, böten die Praxen nur noch Termine an, die tatsächlich bezahlt würden. "40 Millionen weniger Termine bedeuten, dass etwa jeder elfte Termin damit wegfällt. Das werden die Patienten binnen weniger Wochen natürlich merken."

Gassen warnte: "Es kann doch wohl niemand ernsthaft davon ausgehen, dass meine Kolleginnen und Kollegen einfach so weitermachen, wenn uns nun noch über eine Milliarde Euro weggenommen wird, anstatt endlich alle Leistungen zu bezahlen, die erbracht werden."

Gassen wies die Argumentation der Expertenkommission und des Bundesrechnungshofs zurück, die Zuschlagsregelung habe für die Versicherten nichts gebracht. "Die Fachärzte haben in den vergangenen Jahren natürlich deutlich mehr Termine angeboten, weil es sich durch die Zuschläge finanziell gelohnt hat", sagte er. "Aber wir erleben, dass der gefühlte Bedarf eigentlich nicht zu stillen ist. Behandeln wir einen neuen Patienten, wartet schon der nächste auf einen schnellen Termin. Und jeder meint natürlich, sein Anliegen sei dringend."

Die Forderung von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nach einer Termingarantie von drei Wochen nannte Gassen "Bullshit". "Die medizinische Notwendigkeit muss die Terminvergabe bestimmen und nicht willkürlich von der Politik aus Wählerappeasement gesetzte Fristen." Gassen forderte stattdessen eine klare Definition der Dringlichkeit.

Nach KBV-Einschätzung handelt es sich dabei um einen "wirklich sehr kleinen Prozentsatz aller Termine". Diese Patienten müssten innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen behandelt werden. "Die große Mehrheit kann aus medizinischer Sicht auch mehrere Wochen oder Monate warten. Wer Rückenschmerzen hat, muss nicht morgen untersucht werden, wenn er die Beschwerden schon seit drei Jahren hat."

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, übte Kritik und erklärten laut einer Mitteilung: "Drohungen, Entgleisungen und derbe Worte der Kassenärzte-Lobby sollen offenkundig von den Fakten ablenken. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz von 2019 ist gescheitert." Zusätzliche Vergütungsregelungen hätten Wartezeiten für gesetzlich Versicherte nicht reduziert - tatsächlich hätten sich sogar die Wartezeiten der Kassenpatienten verlängert.

"Ebenso wie die später noch eingeführten Extra-Vermittlungsgebühren für Haus- und Fachärzte gilt es, die massenhafte Geldverschwendung zu stoppen", forderte Brysch. "Die Bundesregierung muss die unnützen und teuren Gebühren ersatzlos streichen." Stattdessen gelte es, die wöchentlichen, vertraglich zugesicherten Präsenszeiten der Kassenärzte zu überprüfen. Auch müsse die Qualität in den Blick genommen werden.

6. April 2026 10:49

Gegen Kriege und Atomwaffen - Ostermärsche für den Frieden

Bonn (KNA) Bei den Ostermärschen gegen Kriege, eine mögliche Wehrpflicht in Deutschland und für Frieden weltweit sind an den Feiertagen nach Angaben der Veranstalter Tausende Menschen bundesweit auf die Straße gegangen. Andere Schätzungen seitens der Veranstalter von Montag gingen von mehre ...

Bonn (KNA) Bei den Ostermärschen gegen Kriege, eine mögliche Wehrpflicht in Deutschland und für Frieden weltweit sind an den Feiertagen nach Angaben der Veranstalter Tausende Menschen bundesweit auf die Straße gegangen. Andere Schätzungen seitens der Veranstalter von Montag gingen von mehreren zehntausend Menschen aus.

Angekündigt worden waren über 100 Termine in Großstädten und Orten, etwa am Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. Dort sollen rund 20 US-Atombomben lagern. Die Ostermärsche ab Gründonnerstag standen in diesem Jahr laut dem in Bonn ansässigen Netzwerk Friedenskooperative unter dem Motto "Kriege verweigern - Frieden schaffen!".

Im Mittelpunkt standen nach Angaben des Netzwerks die Kriege in Nahost und der Golf-Region, in der Ukraine, der Protest gegen Aufrüstung und eine mögliche Wehrpflicht. "Die rege Beteiligung zeigt, dass der Wunsch nach einer nachhaltigen Friedenspolitik fest in der Mitte der Gesellschaft verankert ist." Das Netzwerk hob auch die Einbindung junger Menschen hervor.

"Die Menschen auf den Straßen haben am Osterwochenende unmissverständlich klargemacht: Wir brauchen eine zivile und soziale Zeitenwende, keine militärische", erklärte Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative. "Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich konsequent auf Diplomatie statt auf Aufrüstung zu setzen." Maßstab der deutschen Außenpolitik müsse das Völkerrecht sein.

Als weiteren Schwerpunkt der Ostermärsche nannten die Veranstalter eine Ablehnung der Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa. Eine weitere Forderung sei der Abzug der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen gewesen.

Die Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt am Main hob hervor, dass auch international die Friedensbewegung in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und Luxemburg mit eigenständigen Veranstaltungen an den Ostermärschen beteiligt gewesen sei.

"Durch neue Friedensinitiativen vor allem in kleineren Städten konnte die Beteiligung bei den Ostermarsch-Aktionen mit Mahnwachen, Friedensgottesdiensten und Kundgebungen erhöht werden, auch wenn angesichts der kritischen weltweiten Lage eine höhere Beteiligung wünschenswert wäre", hieß es aus Frankfurt.

6. April 2026 10:09

Papst Leo XIV. erinnert an Franziskus' Tod an Ostermontag

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an Ostermontag an seinen Vorgänger Franziskus erinnert. Er starb an dem kirchlichen Feiertag vor einem Jahr (21. April). Bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz lobte Leo XIV. unter dem Applaus der Anwesenden das "große Zeugnis des Glaubens und der Lie ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an Ostermontag an seinen Vorgänger Franziskus erinnert. Er starb an dem kirchlichen Feiertag vor einem Jahr (21. April). Bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz lobte Leo XIV. unter dem Applaus der Anwesenden das "große Zeugnis des Glaubens und der Liebe" des mit 88 Jahren verstorbenen Kirchenoberhaupts. "Im Licht des Auferstandenen denken wir heute mit besonderer Zuneigung an Papst Franziskus, der am Ostermontag des vergangenen Jahres sein Leben in Gottes Hand zurückgegeben hat."

Leo XIV. rief die Menschen weiter dazu auf, immer leuchtendere Verkünder der Wahrheit zu werden. Diese werde oft von Fake News verdeckt, "also von Lügen, Andeutungen und grundlosen Verdächtigungen". Doch verstecke sich die Wahrheit angesichts solcher Hindernisse nicht, so das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken. "Sie kommt uns entgegen, lebendig und strahlend, und erhellt die tiefste Finsternis."

Anlässlich des Osterfestes rief er die Gläubigen dazu auf, die frohe Botschaft der Auferstehung Jesu in die Welt zu tragen. Es sei wichtig, dass sie vor allem jene erreiche, die vom Bösen unterdrückt werden. "Ich denke dabei an die vom Krieg geplagten Völker, an die wegen ihres Glaubens verfolgten Christen, an die Kinder, denen der Zugang zu Bildung verwehrt bleibt", so Leo XIV. "Die Auferstehung Christi in Wort und Tat zu verkünden bedeutet, der Hoffnung eine neue Stimme zu verleihen, die sonst durch die Hände der Gewalttätigen erstickt wird."

6. April 2026 09:37

Kirchen rufen an Ostern zum Engagement für Frieden und Versöhnung auf

Bonn (KNA) Angesichts der Kriege und Konflikte weltweit haben die christlichen Kirchen in Deutschland zu Ostern zum Engagement für Frieden und Versöhnung aufgerufen. Wegen Kriegen und Krisen gingen an den Feiertagen nach Veranstalterangaben auch mehrere Tausend Menschen bei bundesweit über 12 ...

Bonn (KNA) Angesichts der Kriege und Konflikte weltweit haben die christlichen Kirchen in Deutschland zu Ostern zum Engagement für Frieden und Versöhnung aufgerufen. Wegen Kriegen und Krisen gingen an den Feiertagen nach Veranstalterangaben auch mehrere Tausend Menschen bei bundesweit über 120 Ostermarsch-Aktionen auf die Straßen.

"Ostern ist eine Rebellion gegen den Tod", sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer. Die Auferstehung sei eine "skandalöse Idee; man muss schon ein wenig verrückt sein, um das zu behaupten." Sie sei eine Gegenposition zu Hoffnungslosigkeit, so der Hildesheimer Bischof in seiner Osterpredigt. Die christliche Botschaft widerspreche der Vorstellung, dass das Leben mit dem Tod ende. Wilmer, der im Juni als Bischof nach Münster wechselt, ermutigte Christen, auch in schwierigen Lebenslagen an dieser Hoffnung festzuhalten.

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischöfin Kirsten Fehrs, bezeichnete die Osterbotschaft als Quelle von Hoffnung und Halt. Sie bekräftigte "die Zuversicht, dass das Leben siegt, inmitten all der Kriege und des Elends dieser Tage".

Diese Botschaft gelte auch für persönliche Niederlagen: "Ostern richtet den Blick darauf, dass wir wieder aufgerichtet werden, auch in den leisen Nöten, bei Einsamkeit, Angst oder Überforderung. Schon darüber sprechen zu können, lässt oft den schweren Stein von der Seele rollen und ermöglicht ein befreites Aufatmen", sagte Fehrs.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sagte in der Osternacht, die Menschen sollten sich in ihrem Engagement für Frieden und Solidarität nicht entmutigen lassen. Gerade jetzt brauche es österliche Menschen, die sich mit ihrer Begeisterungsfähigkeit gegen Egoismus, Hass und Verschwörungstheorien stellten. Die Geschichte der Menschheit sei nicht nur eine von Siegern und Besiegten, sondern ebenso von Frieden, Solidarität und Gerechtigkeit.

Am Ostersonntag kritisierte Marx außerdem den Missbrauch von Religion zur Rechtfertigung von Gewalt und Krieg. Es sei eine "schamlose Gotteslästerung", wenn US-Kriegsminister Pete Hegseth dafür bete, dass jede Kugel im Iran-Krieg ihr Ziel treffe. Gleiches gelte für die Aussage von Kyrill I., dem orthodoxen Patriarchen von Moskau, der den von Russland begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine als einen "Heiligen Krieg" bezeichne.

Auch der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hob die Friedensbotschaft von Ostern hervor. Das Leiden in der Ukraine, im Libanon, in Palästina und andernorts sei unübersehbar. In dieser Situation sei Ostern hochaktuell. Immer mehr Menschen suchten nach einer Friedensordnung, die überall auf der Welt gelte.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) hatte ergeben, dass Ostern für viele Menschen in Deutschland offenbar nicht mehr nur ein religiöses, sondern auch ein kulturelles Fest ist: Ein gutes Drittel (35 Prozent) sieht Ostern als beides an ("teils, teils"). 15 Prozent betonen den religiösen Charakter, 22 Prozent den kulturellen. 9 Prozent sehen Ostern als ein "vor allem kulturelles" Fest. Für 11 Prozent handelt es sich beim wichtigsten Fest für Christinnen und Christen "vor allem" um einen religiösen Anlass.

An einigen Orten in Deutschland wurde besonderes Brauchtum hochgehalten. So verkündeten mehr als 1.000 Osterreiter am Sonntag in der katholisch geprägten Oberlausitz die Botschaft der Auferstehung Jesu Christi. Insgesamt gab es neun Prozessionen, bei denen mit schwarzem Gehrock und Zylinder gekleidete Reiter auf geschmückten Pferden singend und betend in die jeweiligen Nachbarorte ritten.

6. April 2026 08:19

Caritas: In Kriegen immer größeres Leid der Zivilbevölkerung

Freiburg (KNA) Nach Einschätzung der in Konfliktregionen tätigen Hilfsorganisation Caritas international werden in Kriegen immer mehr Zivilisten getötet. "Militärische Angriffe erfolgen immer häufiger ohne ausreichende Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Das humanitäre Völkerrecht wird ...

Freiburg (KNA) Nach Einschätzung der in Konfliktregionen tätigen Hilfsorganisation Caritas international werden in Kriegen immer mehr Zivilisten getötet. "Militärische Angriffe erfolgen immer häufiger ohne ausreichende Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Das humanitäre Völkerrecht wird in vielen Konflikten missachtet. Angriffe auf zivile Infrastruktur und humanitäre Helferinnen und Helfer werden dabei billigend in Kauf genommen", sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Samstag in Freiburg.

Er sprach von einer bislang nicht gekannten Regellosigkeit. "Wo Angriffe auf Wohnhäuser, Krankenhäuser oder Hilfseinrichtungen in Kauf genommen werden, ist eine klare Grenze überschritten - humanitär wie völkerrechtlich."

Caritas international verwies auf eine Statistik der Vereinten Nationen, wonach sich die Zahl der in Kriegen und Konflikten getöteten Kinder und Frauen zwischen 2020 und 2024 vervierfacht hat. Mit 388 Personen seien 2025 so viele humanitäre Helfer wie nie zuvor getötet worden. Laut der Universität Uppsala habe die Zahl der kriegerischen Konflikte 2025 einen neuen Höchststand erreicht.

Als Beispiel für die dramatische Lage der Bevölkerung in Kriegsgebieten verwies Caritas international auf die aktuelle Situation im Libanon. Dort kommt es immer wieder zu Angriffen auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur. Die Sicherheitslage für die Helfer sei zunehmend unberechenbar.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0