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14. Mai: Christi Himmelfahrt

Ursprung, Bedeutung, Traditionen

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Katholikentag 2026 in Würzburg

 

Infos zu Anmeldung und Kartenkauf

 

Überblick über Würzburg© canadastock / Shutterstock.com
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Katholikentag 2028 in Paderborn

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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Kinderwallfahrt 2026

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© LuckyNova / Shutterstock.com
13.05.2026

Trost – wie finde ich ihn? Wie hilft Glaube?

Neue Themenseite „Trost - Umgang mit Trauer und Tod“: Wirken Sie mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen.
© Maximilian Gödecke / Renovabis
11.05.2026

Über die Pfingstkollekte zu mehr Freundschaft in Europa beitragen – eine Reportage

Mehr als 100.000 Menschen flohen 2023 aus Bergkarabach nach Armenien. Eine Reportage im Rahmen der Renovabis-Pfingstaktion 2026 erzählt von Menschen, die alles verloren haben und dennoch Hoffnung schöpfen.
Junger Mann lächelt in Kamera © YOUPAX / Erzbistum Paderborn
09.05.2026

Zwischen wissenschaftlichen Beweisen und Staunen über Gott

Marc studiert Mathe. Er sagt: „An einem gewissen Punkt kann der Mensch nur noch staunen“
© Torychemistry / Shutterstock.com
07.05.2026

Glaube wird handfest

Da wird geknotet, gegraben, gesungen und gelaufen. Annkathrin Taddays WDR-Morgenandachten bleiben nah am Alltag. Es geht um Schmerz, Durchhalten und Miteinander. Nichts ist glatt, alles hat Erde, Schweiß und Stimme. Glaube wird handfest, als Knoten, Dreck und Atem bis zum Ziel.
© Markus Nowak / Bonifatiuswerk
04.05.2026

Hier wird am Leben gebaut

Mit ihrer Firmung setzen junge Menschen im Erzbistum Paderborn ein Zeichen gelebter Nächstenliebe. Im Rahmen der Firmaktion des Bonifatiuswerkes engagieren sich Firmbewerber unter dem Leitwort „#BaustelleLeben“ für Gleichaltrige in schwierigen Lebenssituationen.
© Marquess789 / Shutterstock.com
04.05.2026

„Den mutigen Menschen gehört die Zukunft“

Warum die Firmung jungen Menschen Halt geben und wie der Glaube helfen kann, die eigene #BaustelleLeben zu gestalten, verrät TV-Moderator, Journalist und Autor Stefan Gödde im Bonifatiuswerk-Interview.

Unsere Nachrichten

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13.05.2026

Erzbistum Paderborn beim Katholikentag in Würzburg vielfältig vertreten

Mit dem Deutschen Katholikentag hat in Würzburg eines der größten Treffen der katholischen Kirche in diesem Jahr begonnen. Viele Engagierte aus dem Erzbistum Paderborn sind dabei – und sammeln Ideen und Eindrücke für den Katholikentag 2028 in Paderborn.
© Erzbistum Paderborn
13.05.2026

„Wir verstehen uns – wir teilen unseren Glauben“

Weihbischof Josef Holtkotte feiert in der Domkrypta mit über 50 gehörlosen Menschen einen Dankgottesdienst zu deren Jubelkommunion
© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
12.05.2026

„Ihr seid Zeugen durch euer Bleiben“

Elf Priester feiern mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ihr 40-jähriges Weihejubiläum
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
12.05.2026

Den Weg des Priesters gehen

Priesterweihe von Viktor Schefer aus Delbrück am 23. Mai 2026 / Biografisches / Was ist dem zukünftigen Priester des Erzbistums Paderborn wichtig?
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
11.05.2026

Gemeinsam beten, singen, hören und feiern als Freunde Jesu

Ökumenischer Vespergottesdienst in St. Martin in Bad Lippspringe macht Gemeinschaft verschiedener Konfessionen erfahrbar und sichtbar
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
11.05.2026

„Familientreffen“ im Dom im Zeichen des Friedens und der Einheit

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert Festhochamt mit Päpstlicher Familie und Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas e.V.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft

Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.

Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden

Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

13. Mai 2026 12:54

ZDF löscht "logo!"-Beitrag über Kirchen aus Archiv

Mainz (KNA) - Das ZDF hat sich für eine umstrittene Sendung der Kindernachrichten "logo!" entschuldigt. Der Beitrag über Kirchen sei "aus dem Archiv unserer Erklärstücke entfernt worden", schrieb ZDF-Intendant Norbert Himmler in einer Antwort auf mehrere Beschwerden, wie die christliche Medi ...

Mainz (KNA) - Das ZDF hat sich für eine umstrittene Sendung der Kindernachrichten "logo!" entschuldigt. Der Beitrag über Kirchen sei "aus dem Archiv unserer Erklärstücke entfernt worden", schrieb ZDF-Intendant Norbert Himmler in einer Antwort auf mehrere Beschwerden, wie die christliche Medieninitiative "Pro" berichtete. Auch sie hatte Programmbeschwerde beim Mainzer Sender eingereicht. In der ZDF-Mediathek erscheint anstelle des Beitrags jetzt ein Hinweis.

Zuschauerinnen und Zuschauer hatten bemängelt, dass in der Sendung das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan überwiegend positiv dargestellt worden sei, während das anschließende Erklärvideo zur Geschichte der Kirche einen stark kritischen Fokus gehabt habe. Austritte, Angst vor der Hölle und Ablasshandel nahmen viel Raum ein. Neben dem Vorwurf einer tendenziösen Gegenüberstellung brachten Kritiker auch vor, dass in dem Beitrag viele Informationen fehlten.

"Tatsächlich war die Kombination beider Inhalte innerhalb einer einzigen 'logo!'-Sendung ein Fehler, da dadurch der Eindruck einer beabsichtigten Gegenüberstellung entstehen konnte", schrieb Himmler in seiner von "Pro" veröffentlichten Antwort. "Dies war seitens der Redaktion jedoch keinesfalls intendiert. Vielmehr wurden ursprünglich beide Beiträge unabhängig voneinander geplant und behandelten unterschiedliche aktuelle Anlässe: Anlass für das Erklärvideo zu den christlichen Kirchen waren neu veröffentlichte Mitgliederzahlen der beiden großen Kirchen in Deutschland, während der Beitrag zum Ramadan-Ende angekündigt wurde, da dessen Feier an jenem Tag begann."

Es sei planerisch nicht beabsichtigt gewesen, beide Beiträge inhaltlich miteinander zu verknüpfen. "Die Redaktion bedauert sehr, dass dies bei Ihnen und auch bei anderen Zuschauerinnen und Zuschauern zu Irritation, Verärgerung oder dem Gefühl mangelnder Ausgewogenheit geführt hat." Man nehme die Hinweise zu inhaltlichen Verkürzungen und zur fachlichen Tiefe der Darstellung sehr ernst. "Im Nachhinein ist sich die Redaktion bewusst, dass es schwerlich möglich ist, die Fragestellung der historischen Entwicklung der christlichen Kirchen in einem anderthalbminütigen Beitrag angemessen und in all ihren theologischen und gesellschaftlichen Dimensionen darzustellen."

Der "Pro"-Geschäftsführer Christoph Irion erwiderte, man nehme die Antwort des Intendanten mit Respekt zur Kenntnis. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass das ZDF die Kritik an der 'logo!'-Sendung ernst nimmt, Fehler einräumt und den Beitrag aus dem Archiv entfernt hat."

Dennoch halte man es für wichtig, dass die Programmbeschwerde im ZDF-Fernsehrat behandelt werde. "Es geht aus unserer Sicht nicht allein um einen einzelnen misslungenen Beitrag, sondern um grundsätzliche Fragen journalistischer Sorgfalt bei religiösen Themen – zumal in einem Nachrichtenangebot für Kinder", so Irion.

13. Mai 2026 12:31

Katholikentag soll Mut machen, Hoffnung geben und Stellung beziehen

Würzburg (KNA) Der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg soll nach Ansicht der Veranstalter Mut machen und Stellung beziehen. Das Leitwort "Hab Mut, steh auf!" sei eine Botschaft, sich als Kirche in Politik und Gesellschaft einzumischen, anstatt sich hinter die Kirchentüren zurückzuziehen, ...

Würzburg (KNA) Der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg soll nach Ansicht der Veranstalter Mut machen und Stellung beziehen. Das Leitwort "Hab Mut, steh auf!" sei eine Botschaft, sich als Kirche in Politik und Gesellschaft einzumischen, anstatt sich hinter die Kirchentüren zurückzuziehen, sagte Irme Stetter-Karp, die Präsidentin des veranstaltenden Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Mittwoch vor der Eröffnung.

Der gastgebende Würzburger Bischof Franz Jung ergänzte, das Motto sei auch ein Auftrag, sich einzubringen und trotz aller Probleme in der Welt nicht zu verzagen: "Die Kirche soll sichtbares Zeichen der Hoffnung in der Gesellschaft sein. Ohne Christinnen und Christen wäre diese ärmer." Wichtig sei ihm, dass das Christentreffen auch ein geistliches Großereignis sei: mit vielen Gottesdiensten und anderen spirituellen Angeboten.

Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig (Grüne) nannte das Großereignis eine Chance für echte menschliche Begegnungen in einer Zeit, in der viele Menschen sonst vor allem Kontakte über die Sozialen Medien pflegten. Als zentrales Signal erhoffe er sich "Zuversicht und mutige Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit", aber auch den Brückenbau über verschiedene Meinungen und Grenzen hinweg.

Der Deutsche Katholikentag ist das größte Treffen katholischer Laien in Deutschland und findet alle zwei Jahre in wechselnden Städten statt. Die diesjährige Veranstaltung in Würzburg wird am Abend im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet und dauert bis Sonntag. Erwartet werden neben rund 30.000 Dauerteilnehmern noch einmal rund 30.000 Tagesgäste.

13. Mai 2026 12:13

Freier Eintritt und Sonderschauen - Museumstag am Sonntag

Berlin (KNA) Ein Blick auf sonst verborgene Schätze, ein großes Kinderprogramm sowie oftmals freier Eintritt: Zum internationalen Museumstag bieten am Sonntag viele Häuser in Deutschland ein Sonderprogramm an. "Ob Natur-, Industrie- oder Technikmuseum, Kunst oder Design, ethnologische oder m ...

Berlin (KNA) Ein Blick auf sonst verborgene Schätze, ein großes Kinderprogramm sowie oftmals freier Eintritt: Zum internationalen Museumstag bieten am Sonntag viele Häuser in Deutschland ein Sonderprogramm an.

"Ob Natur-, Industrie- oder Technikmuseum, Kunst oder Design, ethnologische oder maritime Sammlungen, Museumsneubau oder historisches Schloss - am Internationalen Museumstag zeigt sich die Vielfalt unserer Museumslandschaft", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Museumsbundes und des deutschen Nationalkomitees des Internationalen Museumsrates ICOM vom Mittwoch.

Verfügbar ist zudem ab sofort auch eine interaktive Karte des ICOM, die weltweit alle Angebote zum Aktionstag aufführt. Der internationale Museumstag wird seit 1977 begangen, eigentlich am 18. Mai. In Deutschland wird dafür immer der am nächsten gelegene Sonntag genutzt, also jeweils der zweite oder dritte Sonntag im Mai.

Weltweit nahmen 2025 rund 37.000 Einrichtungen in 160 Ländern an dem Aktionstag teil. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Museums Uniting a Divided World" (Museen vereinigen eine geteilte Welt").

13. Mai 2026 12:07

Katholikenkomitee für Stärkung des Sozialstaats durch Reformen

Würzburg (KNA) Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan. Die Zeit sei reif dafür, dass die katholische Kirche die Stimmen von Frauen stärker höre, heißt es in einem am Mittwoch beschlossenen Antrag der Frühjahrsvollversammlung in W ...

Würzburg (KNA) Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan. Die Zeit sei reif dafür, dass die katholische Kirche die Stimmen von Frauen stärker höre, heißt es in einem am Mittwoch beschlossenen Antrag der Frühjahrsvollversammlung in Würzburg.

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung lag zudem auf dem Sozialstaat. So forderte die Präsidentin des Zentralkomitees, Irme Stetter-Karp, die Bundesregierung auf, das Vertrauen in die geplante Rentenreform zu fördern: "Ich appelliere an das Bundeskabinett, jetzt weniger Krisenrhetorik und mehr Zukunftsvision zu bieten."

Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Welskop-Deffaa, sagte, die Rentenreform müsse die gesetzliche Rente fit machen für die demografischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. "Die politische Aufgabe, das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu erhalten, ist durch kein Reformvorhaben in der betrieblichen oder privaten Alterssicherung zu ersetzen."

Da das Sicherungsniveau in Deutschland schon heute nicht besonders üppig ausfalle, seien andere Stellschrauben zu wählen als die Absenkung der Rentenhöhe, fügte sie hinzu. Sie halte die Flexibilisierung des Renteneintrittsalters mit dem Ziel, mehr Menschen eine längere Erwerbsarbeit zu ermöglichen, für einen guten Ansatz. "Eine mechanische Anhebung der Altersgrenze für alle würde dagegen das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Rente beschädigen."

Der Sozialethiker Andreas Lob-Hüdepohl erklärte, Vertrauen gehöre "zum Grundkapital jeder Form sozialer Sicherung". Es brauche jetzt "eine ehrliche und vor allem öffentliche Diskussion über das Ziel einer gesetzlichen Rente".

Grundsätzlich sprach sich die ZdK-Vollversammlung für eine Überprüfung des Sozialstaats aus. Sozialpolitik müsse sich immer wieder die Frage stellen, ob sie die Menschen, die von Armut betroffen sind, wirklich erreicht und ob sie die Menschen von Anfang an zu einem selbstbestimmten Leben befähigt, heißt es in einem am Mittwoch beschlossenen Antrag. Gleichwohl sei klar, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt und eine prosperierende Volkswirtschaft einen starken Sozialstaat brauchten.

"Investitionen in Bildung, Prävention, Pflege und kommunale Infrastruktur sind deshalb keine bloßen Ausgaben und erst recht keine überhöhten Belastungen, sondern Voraussetzungen für Zusammenhalt, Teilhabe und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit", betonte das oberste katholische Laiengremium.

Das Katholikenkomitee warnte vor einer Umkehrung der sozialpolitischen Debatte. Aus der berechtigten Frage nach Effizienz und fairer Finanzierung dürfe nicht die Botschaft werden: "Das Soziale ist zu teuer." Der Sozialstaat werde nur dann zu teuer, wenn er "zu spät hilft, zu bürokratisch organisiert ist, Kommunen überfordert und Prävention vernachlässigt".

Grundlegendes Ziel von Reformen müsse es sein, Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben selbst zu gestalten. Deshalb brauche es Prävention sowie ein breites Angebot in der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und der Pflege. Wichtig sind aus Sicht des Katholikenkomitees unbürokratische Hilfen aus einer Hand: Es brauche "einen Antrag, eine Ansprechperson, einen Hilfeplan und eine Entscheidung". Mit digitaler Antragstellung, verbindlichen Fristen und automatischer vorläufiger Hilfe bei Zuständigkeitsstreitigkeiten könne Menschen am schnellsten geholfen werden.

13. Mai 2026 11:24

Jetzt amtlich: Schrumpf-Milka ist eine Mogelpackung

Bremen (KNA) Wirbel um Deutschlands bekannteste Schokolade: Die von 100 auf 90 Gramm geschrumpfte Milka-Tafel ist jetzt offiziell eine Mogelpackung. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Landgerichts Bremen hervor. Verbraucherschützer hatten gegen den Lebensmittelriesen Mo ...

Bremen (KNA) Wirbel um Deutschlands bekannteste Schokolade: Die von 100 auf 90 Gramm geschrumpfte Milka-Tafel ist jetzt offiziell eine Mogelpackung. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Landgerichts Bremen hervor. Verbraucherschützer hatten gegen den Lebensmittelriesen Mondelez geklagt und einen Sieg errungen.

Laut Urteil ist die auf 90 Gramm gesunkene Füllmenge mehrerer Milka-Sorten eine "relative Mogelpackung und somit eine Irreführung des Verbrauchers". Der Wiedererkennungseffekt der Verpackung überlagere die tatsächliche Veränderung des Inhalts.

"Wenn die Verpackung wie hier alles daransetzt, das alte Produktbild aufrechtzuerhalten und auf Vertrautheit, Gleichförmigkeit und Wiedererkennung setzt, geht der zutreffende Zahlenwert im Gesamteindruck unter. Die Irreführung liegt in der Diskrepanz zwischen tatsächlichem Inhalt und optisch vermittelter Erwartung", so das Gericht. Um die Irreführung auszuräumen, hätte es eines Hinweises auf der Verpackung bedurft - "deutlich, verständlich und wahrnehmbar ausgestaltet". Im Zeitraum der ersten vier Monate nach Reduzieren der Füllmenge müsse der Kunde informiert werden. Wie das geschehe, sei dem Hersteller überlassen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte die Klage eingereicht: "Wir gehen davon aus, dass es eine Signalwirkung auf die gesamte Branche haben wird." Nur die direkte Gegenüberstellung von alter und neuer Tafel zeige, wie irreführend das Vorgehen von Mondelez sei.

"Während die Verpackung und das Design identisch sind, ist die Tafel selbst unmerklich rund einen Millimeter dünner geworden. Doch ein deutlicher Hinweis auf die Reduzierung des Inhalts fehlt." Die neue Nennfüllmenge sei klein gedruckt und leicht zu übersehen.

Die Verbraucherschützer sehen die Milka-Tafel in einer Reihe mit versteckten Preiserhöhungen durch geringere Füllmenge - Experten sprechen von "Shrinkflation", einem Kofferwort aus dem Englischen "to shrink" für schrumpfen und Inflation. Sie sehen dafür auch viele andere Beispiele, etwa bei Kartoffelchips, Sonnencreme oder Katzenfutter.

Verschiedene Milka-Sorten - darunter Vollmilch - enthalten seit Anfang 2025 nur noch 90 Gramm statt wie früher 100 Gramm in der Verpackung und sind teilweise auch teurer geworden. Der Hersteller hatte auf die Grammangabe verwiesen, die an der Tafel zu finden sei.

13. Mai 2026 11:12

Katholikenkomitee fordert weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan

Würzburg (KNA) Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan. Die Zeit sei reif dafür, dass die katholische Kirche die Stimmen von Frauen stärker höre, heißt es in einem am Mittwoch in Würzburg beschlossenen Antrag der Frühjahrsvollver ...

Würzburg (KNA) Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan. Die Zeit sei reif dafür, dass die katholische Kirche die Stimmen von Frauen stärker höre, heißt es in einem am Mittwoch in Würzburg beschlossenen Antrag der Frühjahrsvollversammlung in Würzburg.

Das Katholikenkomitee verwies darauf, dass es schon einige Gipfel im Vatikan gegeben habe, die aktuelle Fragen bearbeitet hätten. Sie seien vom gegenseitigen Zuhören geprägt gewesen und hätten die Lebens- und Berufungszeugnisse von Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Zugleich böten solche Gipfel die Chance, wissenschaftliche Impulse aus Theologie und anderen Disziplinen zu integrieren und Akteurinnen und Akteure aus allen Erdteilen zu vernetzen.

Zugleich forderte die Frühjahrsvollversammlung Änderungen an der geltenden Leseordnung biblischer Texte in den katholischen Gottesdiensten. Diese Leseordnungen berücksichtigten viele Frauen der Bibel nicht oder ignorierten durch Kürzungen ihre Glaubenszeugnisse und Lebenserfahrungen. Es sei an der Zeit, die biblischen Frauen in den Gottesdienst-Texten angemessen zu Wort kommen und in ihrem Glaubenshandeln sichtbar werden zu lassen.

Zudem sprach sich das Katholikenkomitee dafür aus, dass Frauen in allen Bistümern mit Predigten und Auslegungen der Bibel beauftragt werden können.

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