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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026



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06.09.2026

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Ursprünglich Teil einer Krankenhauskapelle, ist der neugotische Altar heute in der Propsteikirche St. Petrus und Andreas in Brilon aufgestellt
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03.09.2026

350 Jahre Fußwallfahrt Werne-Werl: „Einmal im Jahr die Mutter Gottes besuchen“

Weit mehr als 400 Pilgerinnen und Pilger kamen nach Werl. Zum 350. Mal fand die Fußwallfahrt Werne-Werl statt. Was trägt diese Glaubenstradition bis heute und wie hat sich das Wallfahren verändert?
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01.09.2026

„Pastoral im Vorbeigehen“

Das K³ in Siegen wurde 2016 als Experiment der Citypastoral eröffnet. Zehn Jahre später ist daraus ein fester Ort kirchlichen Lebens geworden. Was steckt hinter dem Konzept?
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01.09.2026

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Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – September
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31.08.2026

Franziskus im Heute: Ist Friedfertigkeit die richtige Antwort auf Hass bei Social Media?

Derbe Kommentare und immer schärfere Diskussionen prägen soziale Medien. Wie lässt sich ihnen im Sinne des heiligen Franziskus begegnen? Thomas Kuhr berichtet aus der Praxis, Franziskanerin Schwester M. Lucia Liebenau kommentiert.
30.08.2026

Ich bin Christ, aber nicht besser als du

Der Dortmunder Artist „Promise of the Lord“ erreicht Tausende mit seiner Musik. Doch ihm geht es um mehr als Klicks: Er will Menschen Gott näherbringen.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

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Glaube, Tanz und Trommeln: So feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld ihr Gemeindefest

Wie feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld Gottesdienst? Beim Gemeindefest der afrikanischen Gemeinde in der Kirche Christkönig erleben wir einen Gottesdienst voller Musik, Gesang, Bewegung, Gebet und Gemeinschaft.

Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

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Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

KNA Newsticker

7. September 2026 09:19

Beauftragte Ataman nach Wahl: Geben Sie aufeinander acht!

Berlin/Magdeburg (KNA) Die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung Ferda Ataman ruft mit Blick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zum Zusammenhalt auf. Für viele Menschen sei das Ergebnis ein Schock. "Sie haben Angst - vor allem Menschen mit Behinderungen, Migrant ...

Berlin/Magdeburg (KNA) Die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung Ferda Ataman ruft mit Blick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zum Zusammenhalt auf. Für viele Menschen sei das Ergebnis ein Schock. "Sie haben Angst - vor allem Menschen mit Behinderungen, Migranten und ihre Nachkommen, queere Menschen sowie jüdische und muslimische Menschen", sagte Ataman am Montag in Berlin. Sie warb dafür, aufeinander acht zu geben und sich gegebenenfalls Hilfe zu holen.

Mit Blick auf das Abschneiden der AfD betonte Ataman, viele fürchteten, dass sich die Stimmungsmache gegen Minderheiten und Andersdenkende nach der Wahl in Diskriminierungen oder handfester Gewalt entladen könnte. "Der demokratische Rechtsstaat steht an Ihrer Seite", so Ataman. Die örtlichen Antidiskriminierungsstellen böten Hilfe an.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl kam die AfD auf 43,8 Prozent, die CDU auf 17,2 Prozent, die SPD auf 9,3 Prozent, die Grünen kamen auf 8,9 Prozent, die Linken auf 8,6 Prozent, das BSW erreichte 5,3 Prozent. Damit hat die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD keine absolute Mehrheit für eine Alleinregierung. Das BSW hat bisher als einzige Partei signalisiert, die AfD punktuell zu unterstützen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent, ein Rekord für die Zeit nach der Wiedervereinigung.

7. September 2026 08:49

Katholikenkomitee: Wahlergebnis muss ganz Deutschland aufrütteln

Berlin (KNA) Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt muss nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ganz Deutschland aufrütteln. "Der Landesverband wird durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Dass seine Kampagne trotzdem breite Wählerschichte ...

Berlin (KNA) Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt muss nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ganz Deutschland aufrütteln. "Der Landesverband wird durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Dass seine Kampagne trotzdem breite Wählerschichten erreichte, spricht für eine Krise der Demokratie, die wir nur alle gemeinsam bewältigen können - und müssen", erklärte die Präsidentin des Laien-Dachverbands am Montag in Berlin. Die AfD kam bei der Wahl auf knapp 44 Prozent, verfehlte aber knapp die absolute Mehrheit für eine Alleinregierung.

Die ZdK-Präsidentin konstatierte: "In Sachsen-Anhalt hat ein radikaler politischer Umbruch stattgefunden." Wie nun eine Regierung gebildet werden könne, sei offen. Stetter-Karp appellierte an alle demokratischen Parteien, unter keinen Umständen eine Regierungskoalition mit Rechtsextremisten einzugehen. Es brauche ebenso dringend eine aktive Zivilgesellschaft, die die künftige Politik im Land konstruktiv kritisiere und auf die Einhaltung grundlegender Prinzipien poche.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl kam die AfD auf 43,8 Prozent, die CDU auf 17,2 Prozent, die SPD auf 9,3 Prozent, die Grünen auf 8,9 Prozent, die Linken auf 8,6 Prozent und das BSW auf 5,3 Prozent. Damit hat die in Sachsen-Anhalt gesichert rechtsextreme AfD keine absolute Mehrheit für eine Alleinregierung. Das BSW hat als einzige Partei signalisiert, die AfD punktuell zu unterstützen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent, ein Rekord seit der Wiedervereinigung.

Stetter-Karp prognostizierte, dass es ein langer Weg aus der Demokratiekrise werde. Diese habe sich allerdings auch über lange Jahre angebahnt: "Die Analysen der vergangenen Tage haben deutlich gemacht, dass der deutsche Vereinigungsprozess und seine vielen biografischen Zumutungen nachwirken." Es sei wichtig, an den Wert der Demokratie, des Grundgesetzes und der offenen Gesellschaft zu erinnern: "Es ist ein Geschenk, das verteidigt werden muss."

7. September 2026 08:46

Caritas zur Wahl: Ergebnis zeigt dramatisch, worauf Menschen hoffen

Berlin (KNA) Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt aus Sicht des Deutschen Caritasverbands auf dramatische Weise, wie viele Menschen auf eine Politik hofften, die sie vor Veränderungen bewahre. Es sei der AfD gelungen, dieser Hoffnung ein Gesicht zu geben, sagte Caritas-Präsidentin Eva Wels ...

Berlin (KNA) Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt aus Sicht des Deutschen Caritasverbands auf dramatische Weise, wie viele Menschen auf eine Politik hofften, die sie vor Veränderungen bewahre. Es sei der AfD gelungen, dieser Hoffnung ein Gesicht zu geben, sagte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa am Montag. "Sie hat gerade diejenigen für sich gewinnen können, die früher nicht zur Wahl gegangen sind, weil sie die Zukunft des Landes in guten Händen sahen."

Die heutigen Notwendigkeiten für Veränderungen seien viel zu groß, als dass wir sie zurückdrehen könnten, so Welskop-Deffaa. "Ein Land ohne Zuwanderung, ein Land ohne Klimaschutzanstrengungen und ein Land ohne Sozialstaatsreformen hat keine Zukunft." Veränderungen gelängen nicht von allein. "Es braucht die Caritas mehr denn je, um mit unserer Arbeit die Veränderungszuversicht im Land zu stärken und die Demokratie mit dem Engagement der Vielen zu verteidigen."

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl kam die AfD auf 43,8 Prozent, die CDU auf 17,2 Prozent, die SPD auf 9,3 Prozent, die Grünen kamen auf 8,9 Prozent, die Linken auf 8,6 Prozent, das BSW erreichte 5,3 Prozent. Damit hat die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD keine absolute Mehrheit für eine Alleinregierung. Das BSW hat bisher als einzige Partei signalisiert, die AfD punktuell zu unterstützen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent, ein Rekord für die Zeit nach der Wiedervereinigung.

7. September 2026 08:38

Musikrat nach Sachsen-Anhalt-Wahl um Freiheit der Kultur besorgt

Berlin (KNA) Der Deutsche Musikrat macht sich nach der Wahl in Sachsen-Anhalt Sorgen um die Zukunft der Kultur. "Wir blicken mit großer Sorge auf die möglichen Folgen für die Kultur, für ihre Freiheit und Vielfalt sowie für die zahlreichen Menschen und Institutionen, die sich in Sachsen-Anh ...

Berlin (KNA) Der Deutsche Musikrat macht sich nach der Wahl in Sachsen-Anhalt Sorgen um die Zukunft der Kultur. "Wir blicken mit großer Sorge auf die möglichen Folgen für die Kultur, für ihre Freiheit und Vielfalt sowie für die zahlreichen Menschen und Institutionen, die sich in Sachsen-Anhalt für ein offenes und demokratisches Gemeinwesen engagieren", sagte Musikrats-Präsidentin Lydia Grün am Montag in Berlin.

Musik und Kultur brauchten Freiheit, Vielfalt und Demokratie. "Gerade jetzt dürfen wir in unserem Einsatz für diese Werte nicht nachlassen. Die kulturpolitischen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt werden wir daher künftig genau beobachten und - gemeinsam mit dem Landesmusikrat Sachsen-Anhalt - eng und kritisch begleiten", bekräftigte Grün. Dazu gehörten mögliche Folgen der Wahl für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Kunstfreiheit und die Migrationspolitik.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl kam die AfD auf 43,8 Prozent, die CDU auf 17,2 Prozent, die SPD auf 9,3 Prozent, die Grünen auf 8,9 Prozent, die Linken auf 8,6 Prozent und das BSW auf 5,3 Prozent. Damit hat die in Sachsen-Anhalt gesichert rechtsextreme AfD keine absolute Mehrheit für eine Alleinregierung. Das BSW hat als einzige Partei signalisiert, die AfD punktuell zu unterstützen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent, ein Rekord seit der Wiedervereinigung.

7. September 2026 08:27

Nach AfD-Erfolg: Gedenkstätten-Stiftung fordert rechtlichen Schutz

Weimar (KNA) Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora fordert nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, Erinnerungsorte und Gedenkstätten rechtlich zu schützen. Diejenigen, die die Arbeit dieser Einrichtungen "politisch bekämpfen, könnten künftig über deren Finanzieru ...

Weimar (KNA) Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora fordert nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, Erinnerungsorte und Gedenkstätten rechtlich zu schützen. Diejenigen, die die Arbeit dieser Einrichtungen "politisch bekämpfen, könnten künftig über deren Finanzierung und personelle Voraussetzungen mitentscheiden", teilte die Stiftung am Montag in Weimar mit. "Aus geschichtsrevisionistischen Forderungen könnte staatliche Politik werden. Dieser Gefahr müssen Bund und Länder jetzt klar und konsequent entgegentreten."

Warnungen allein reichten nicht mehr aus. "Notwendig sind verbindliche Vorkehrungen, die auch dann tragen, wenn eine Landesregierung den Einrichtungen die Unterstützung entzieht oder ihre Arbeit parteipolitischen Vorgaben unterwerfen will", so die Stiftung, die die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Thüringen betreibt. Auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt befanden sich 42 Außenlager dieser beiden Konzentrationslager.

"Die AfD beklagt in ihrem Regierungsprogramm eine 'Verewigung eines Schuldkomplexes' durch die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen", sagt die Stiftung. "Von Vereinen, die öffentliche Förderung erhalten wollen, verlangt sie künftig ein 'glaubhaftes Bekenntnis' zu einer 'patriotischen Grundhaltung'." Damit solle eine politisch definierte Gesinnung zum Maßstab staatlicher Förderung werden - doch die Geschichte der Konzentrationslager lasse sich keiner patriotischen Vorgabe unterordnen.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl kam die AfD auf 43,8 Prozent, die CDU auf 17,2 Prozent, die SPD auf 9,3 Prozent, die Grünen auf 8,9 Prozent, die Linken auf 8,6 Prozent und das BSW auf 5,3 Prozent. Damit hat die in Sachsen-Anhalt gesichert rechtsextreme AfD keine absolute Mehrheit für eine Alleinregierung. Das BSW hat als einzige Partei signalisiert, die AfD punktuell zu unterstützen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent, ein Rekord seit der Wiedervereinigung.

7. September 2026 08:22

Betroffenenbeirat fordert Aufklärung zu Vorwurf gegen Anselm Grün

Bonn (KNA) Nach Vorwürfen gegen den katholischen Ordensmann und Bestsellerautor Anselm Grün (81) im Zusammenhang mit einem Missbrauchsfall fordert der Betroffenenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz eine umfassende Aufklärung. Zudem solle unabhängig untersucht werden, ob auch anderen m ...

Bonn (KNA) Nach Vorwürfen gegen den katholischen Ordensmann und Bestsellerautor Anselm Grün (81) im Zusammenhang mit einem Missbrauchsfall fordert der Betroffenenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz eine umfassende Aufklärung. Zudem solle unabhängig untersucht werden, ob auch anderen mutmaßlichen oder überführten Missbrauchstätern über das Recollectio-Haus der Abtei Münsterschwarzach der Weg zurück in die Seelsorge ermöglicht worden sei, erklärte das Gremium in einer Mitteilung.

Hintergrund ist der am Freitag erschienene Jahresbericht der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Paderborn. Darin kritisiert die Kommission Grün wegen seines Umgangs mit einem Priester, der sexuelle Handlungen an einem damals 16-Jährigen eingeräumt und dafür einen Strafbefehl erhalten hatte.

Nach Darstellung der Kommission hielt sich der Geistliche 1992 im Recollectio-Haus in Münsterschwarzach auf, dessen geistlicher Leiter Grün ist. Bei einem Gespräch mit Verantwortlichen aus dem Erzbistum Paderborn habe Grün für die Einschätzung des Priesters eingestanden, dieser sei nicht homosexuell veranlagt.

Zudem habe Grün seine Bereitschaft erklärt, den Geistlichen in das Benediktinerkloster aufzunehmen, und vorgeschlagen, ihn bis dahin in einer Gemeinde im Bistum Würzburg in der Seelsorge einzusetzen. Das Bistum Würzburg stimmte dem Einsatz dem Bericht zufolge im September 1992 zu. Der Priester war später bis 2009 im Bistum Würzburg und anschließend im Bistum Erfurt tätig.

Grün wies die Vorwürfe am Freitag zurück. "Ich kann mich an den Fall nicht erinnern und schließe das auch aus", sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Bei Menschen, die im Recollectio-Haus Hilfe gesucht hätten, habe er nie Bestätigungen oder Empfehlungen ausgesprochen.

Der Betroffenenbeirat zeigte sich sowohl über die Darstellung in dem Bericht als auch über Grüns Reaktion darauf entsetzt. "Wie passt es zusammen, dass er den Vorwurf einerseits bestreitet, zugleich aber beteuert, sich an den Fall gar nicht erinnern zu können?", fragte das Gremium.

Wegen der öffentlichen Bekanntheit Grüns erwartet der Beirat nach eigenen Angaben eine umfassende Aufklärung. Das Recollectio-Haus in Münsterschwarzach bietet psychotherapeutische und geistliche Begleitung für Priester, Ordensleute und andere Beschäftigte im kirchlichen Dienst an.

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