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St. Martin

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

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Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Erzbistum Paderborn
02.11.2026

Grund Nr. 789: DU BIST DER GOTT, DER MICH SIEHT!

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – November
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
01.11.2026

Deutsch-romantische Liebesgeschichte in Eiche massiv

Die „neue alte“ Orgel in St. Clemens in Dortmund-Hombruch löst Begeisterung aus – und wurde erst mit dem Engel komplett
© Patryk Kosmider / Shutterstock.com
31.10.2026

Wie sehr fühlen wir Allerheiligen und Allerseelen?

Mit viel Licht und geborgen in der Familie eine Brücke zu den Verstorbenen bauen: Wie Allerheiligen wirken und Trost bringen kann – auch über Rituale.
© Blautann-Film
28.10.2026

„Verlockender geht’s doch wohl nicht, oder?“

„Pilgern auf Jakobswegen im Hochstift Paderborn“ heißt eine Dokumentation, die ab Januar 2027 in ausgewählte heimische Kinos kommt. Warum es sich lohnt, einfach loszugehen - im Hochstift, im Sauerland, vor der eigenen Haustür.
© YOUPAX
28.10.2026

„The Chosen“: Von den Jüngern lernen

Zweifeln, Fragen, Staunen und Begeisterung: Wie die Jünger in der Bibel-TV-Serie "The Chosen" gezeigt werden, inspiriert die Reporter im YOUPAX-Video.
© Serene View / Shutterstock.com
22.10.2026

Das Leben auf den zweiten Blick

Abgelaufene Gewürzgurken, Flaute auf See, heulende Sirenen. Dazu Omas Lourdeswasser, zwei Gräber an einer Mauer und eine Gemeinde, die umdenkt. In seinen WDR-Hörbeiträgen entdeckt Sascha Heinrich Alltagsgeschichten, die an alten Gewissheiten rütteln und dem Glauben neue Türen öffnen.

Unsere Nachrichten

© Erzbistum Paderborn
02.11.2026

Glocke ist Zeichen der Aussöhnung und des Friedens

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz weiht am 6. November neue Glocke in Bremke / Neue Glocke ersetzt bisherige Frielinghausener Denkmalglocke, die an Kirchengemeinde in Polen übergeben wird
© Marienwallfahrt Werl
02.11.2026

Erzbischof beendet Wallfahrtszeit in Werl: Trost und Hoffnung am Gnadenbild

Erzbischof Udo Markus Bentz feiert an Allerheiligen den Abschluss der Wallfahrtszeit und dankt allen, die Pilger willkommen heißen.
© privat
02.11.2026

Junge Menschen aus dem Erzbistum Paderborn feiern zusammen mit Weihbischof König ihren Glauben in Rom

Messdiener aus verschiedenen Gemeinden des Erzbistums Paderborn und eine Pilgergruppe des Gymnasiums Schloß Neuhaus waren in den Herbstferien in Rom. Weihbischof Matthias König feierte mit beiden Gruppen Gottesdienste im Petersdom.
© SSKH-Pictures / Shutterstock.com
30.10.2026

60. Diaspora-Aktion: Bonifatiuswerk eröffnet bundesweite Aktion am 8. November in Fulda

Mit dem Leitwort „Glauben bezeugen – Hoffnung teilen“ setzt das Hilfswerk ein Zeichen für gelebten Glauben, Solidarität und Nächstenliebe
© Jochen Maiworm
29.10.2026

Erzbischof Bentz im Gespräch mit Studierenden in Siegen

Politik, Wirtschaft und die Zukunft des Religionsunterrichts: Bei seinem Besuch in der Katholischen Hochschulgemeinde Siegen nahm sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Zeit für die Fragen der Studierenden.
© Möhler-Institut für Ökumenik
28.10.2026

Die Taufe als Grundlage kirchlicher Einheit

Internationale Tagung zur „Baptismalen Ekklesiologie“ im Paderborner Möhler-Institut für Ökumenik

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Warum wir uns der Trauer stellen sollten

Als Priester ist es für Mike Hottmann Teil jeder Arbeitswoche, trauernde Menschen zu begleiten. Er spricht mit YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte darüber, wie der christliche Glaube in der Trauer Halt und Hoffnung geben kann.

GLÜCKLICH/T SEIN in den Caritas Werkstätten Schloss Neuhaus

Zum Auftakt fand in den Caritas Werkstätten Schloß Neuhaus eine Aktion statt, bei der gegenseitige Wertschätzung in Gesten ausgedrückt wurde. Das Schreiben von Postkarten mit Dankesgrüßen wurde dabei begeistert angenommen. Die Reaktionen machten klar: Auch kleine Gesten können glücklich machen.

Begeisterung, Zweifel, viele Fragen - von den Jüngern lernen

Sie kapieren es nicht, haben Fragen, Zweifel und sind immer wieder auch total begeistert – so erlebt man die Jünger von Jesus in der Serie „The Chosen“. YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte unterhält sich mit Gemeindereferent Jan-Niklas Kleinschmidt darüber, wie es sie inspiriert, sich in die Jünger hineinzuversetzen.

KNA Newsticker

3. November 2026 18:26

Experte: Berichte über Halloween-Süßigkeiten kein Grund zur Panik

Bonn/Chemnitz (KNA) Der Direktor des Zentrums für kriminologische Forschung Sachsen (ZKFS), Frank Asbrock, sieht mit Blick auf die jüngsten Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten keinen Grund zur Panik. Da es um reale Vorkommnisse gehe, sollte man sie zwar keinesfalls herunterspielen, sa ...

Bonn/Chemnitz (KNA) Der Direktor des Zentrums für kriminologische Forschung Sachsen (ZKFS), Frank Asbrock, sieht mit Blick auf die jüngsten Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten keinen Grund zur Panik. Da es um reale Vorkommnisse gehe, sollte man sie zwar keinesfalls herunterspielen, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Der Professor für Sozialpsychologie gab jedoch zu bedenken: "Solche Meldungen passen in eine unsichere Zeit, in der wir uns gesamtgesellschaftlich immer bedrohter fühlen."

Natürlich müsse die Polizei dies verfolgen - und Eltern sollten stets aufmerksam sein. "Aber ich sehe keinen Grund zu der Annahme, dass die Bevölkerung sich vor einer neuen Welle schrecklicher Verbrechen in Acht nehmen muss", so Asbrock. Zu viel Misstrauen sei überdies schädlich.

Bei der aktuellen Häufung einschlägiger Berichte stelle sich darüber hinaus die Frage, was jeweils dahinter stecke. In einem Fall aus Niederbayern habe sich bereits erwiesen, dass Nachahmer, die den Vorfall meldeten, die Süßigkeit selbst präpariert hatten. Derlei Wendungen fänden im Nachgang aber kaum Niederschlag in den Medien.

Nach dem Halloween-Wochenende waren bundesweit Dutzende Fälle von gefährlich präparierten Süßigkeiten bekannt geworden. Betroffen waren etwa Schokoriegel, Kaubonbons und Weingummi mit versteckten Nadeln oder anderen Metallgegenständen. Mindestens zwei Kinder wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Experte Asbrock verweist auf ähnliche Häufungen in den USA, wo Halloween bereits seit den 1950er-Jahren in der heutigen Form gefeiert wird - also mit kostümierten Kindern, die in der Nachbarschaft Süßigkeiten sammeln. Vor allem in Krisenzeiten, beispielsweise nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, habe es vermehrt Berichte über Straftaten und Zwischenfälle rund um das Gruselfest gegeben. Dies vermittle einen falschen Eindruck - und die Studienlage zeige, dass der Hintergrund oftmals anders sei als anfangs vermutet.

Tatsächlich untersucht der US-Soziologe und Kriminalexperte Joel Best seit den 1980er-Jahren das Phänomen des "Halloween-Sadismus". In einer systematischen, mehrfach aktualisierten Auswertung von Medienberichten und medizinischen Quellen kommt er zu dem Ergebnis, dass es keinen belegten Halloween-Fall gibt, in dem ein Kind durch vergiftete oder manipulierte Süßigkeiten eines Fremden schwer verletzt oder getötet worden sei.

Die wenigen dokumentierten Todesfälle, die zunächst mit präparierten Süßigkeiten in Verbindung gebracht worden seien, stellten sich laut seiner Untersuchung als Straftaten von Familienmitgliedern heraus. Best wertet die wiederkehrende Angst deshalb als urbane Legende, die weniger auf realen Risiken als auf allgemeinen Ängsten um die Sicherheit von Kindern beruhe.

3. November 2026 15:24

Linnemann will Bürokratiekosten um 100 Millionen Euro senken

Berlin (KNA) Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will die Bürokratiekosten im Gesundheitswesen bis 2030 um rund 100 Millionen Euro pro Jahr senken. Das geht aus einem Entwurf zum Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratierückbaugesetz (HiB) hervor, über den das Online-Portal Po ...

Berlin (KNA) Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will die Bürokratiekosten im Gesundheitswesen bis 2030 um rund 100 Millionen Euro pro Jahr senken. Das geht aus einem Entwurf zum Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratierückbaugesetz (HiB) hervor, über den das Online-Portal Politico berichtet. Als Teil der Reform will der CDU-Politiker Ärzte bei den Abrechnungen seltener kontrollieren.

Nach der Pflegereform ist das HiB das nächste große Gesetz, das Linnemann vorlegt. Es soll Ärzte und Psychotherapeuten entlasten, indem Regelungen vereinfacht werden oder sogar wegfallen. Bis 2030 soll das HiB die Bürokratiekosten um etwa 101 Millionen Euro pro Jahr senken. Die Entlastung steigt laut Entwurf dann ab 2030 auf jährlich rund 182 Millionen Euro.

Bei den Ärzten will Linnemann künftig weniger Wirtschaftlichkeitsprüfungen durchführen, indem er eine Bagatellgrenze von 300 Euro einführt. Linnemanns Vorgängerin Nina Warken (CDU) sagte im März dem Online-Portal, dass damit rund 70 Prozent der Wirtschaftlichkeitsprüfungen wegfallen würden.

Mit diesen Prüfungen wird festgestellt, ob Ärzte tatsächlich nur notwendige Leistungen abgerechnet haben. Sie sind für alle Beteiligten mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden. Die Verschreibung von Kurzzeittherapien bei Psychotherapeuten soll ebenfalls vereinfacht werden. Bislang konnten nur 12 von möglichen 24 Sitzungen auf einmal verordnet werden. Künftig sollen Patienten alle Sitzungen auf einmal genehmigt bekommen.

Zudem soll der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) mit Hilfsmittelverbänden Rahmenverträge schließen, die Dokumentationspflichten und Abrechnungsprozesse vereinheitlichen. Das soll Verhandlungen über Hilfsmittel wie beispielsweise Hörgeräte oder Prothesen vereinfachen und schlussendlich Geld sparen. Dieser einheitliche Rahmenvertrag soll die Wirtschaft um mehr als 82 Millionen Euro pro Jahr entlasten.

Außerdem sollen Krankenkassen die Anträge auf Hörgeräte künftig vorab genehmigen. Bislang verzichteten Versicherungen bei etwa 300.000 Anträgen pro Jahr auf diese Vorgenehmigung, heißt es im Entwurf.

3. November 2026 14:47

Kritik an Dobrindt-Aussage zu "migrantischen Milieus" hält an

Berlin (KNA) Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Britta Haßelmann, hat die Aussagen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu den Jugendprotesten am Wochenende kritisiert. Sie könne nicht verstehen, was der Ausdruck des "migrantischen Milieus" bedeuten solle, sagte Haßelmann. Das ...

Berlin (KNA) Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Britta Haßelmann, hat die Aussagen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu den Jugendprotesten am Wochenende kritisiert. Sie könne nicht verstehen, was der Ausdruck des "migrantischen Milieus" bedeuten solle, sagte Haßelmann. Das Signal, das von dem Begriff ausgehe, könne nur Spaltung und Zurückweisung sein. Das sei keine angemessene und vertretbare Reaktion. Zugleich betonte sei, dass es dort, wo es notwendig sei, eine Strafverfolgung erfolgen müsse.

Bei bundesweiten Jugendprotesten der Gruppierung "GenZ regelt" waren am Samstag zunächst Zehntausende Menschen nach Behördenangaben weitgehend friedlich auf die Straße gegangen. Anschließend kam es unter anderem in Frankfurt am Main, Köln, Berlin und Hamburg zu schweren Ausschreitungen. Dobrindt hatte am Sonntagabend davon gesprochen, dass friedliche Proteste gegen Abend von gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten gekapert worden seien.

Dobrindt selbst äußerte sich beim Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei zu seinen Äußerungen. "Das, was ich gesehen habe an Gewaltbereitschaft auf der Straße. Ich kann es nicht anders beschreiben. Es sind schlichtweg einfach Chaoten, darüber kann man dann weiter diskutieren, wenn man sie weiter beschreibt, sind es Chaoten von links, sind es Chaoten von rechts, sind es islamistische Chaoten, sind es Chaoten aus dem migrantischen Hintergrund." Weiter betonte er, Polizistinnen und Polizisten müssten geschützt werden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verteidigte die Aussagen Dobrindts. "Unsere Kolleginnen und Kollegen, welche ihren Kopf für unseren Rechtsstaat hingehalten haben und dies absolut professionell geleistet haben, bestätigen genau diese Tätergruppen in ihren Berichten", sagte der Vorsitzende des GdP-Bereichs Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Bild".

Dagegen äußerte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im ZDF erhebliche Zweifel an der Einordnung: "Was sind denn migrantische Gruppen? Sind das Menschen, die in dritter Generation in Deutschland leben und deutsche Staatsangehörige sind? Wo hören wir auf, das zu differenzieren?" Eine solche Zuspitzung führe "in die falsche Richtung".

Unions-Fraktionsvize Norbert Röttgen (CDU) sagte bei ntv, unter den Gewalttätern seien zwar viele gewesen, "die entweder Ausländer sind oder Deutsche ausländischer Abstammung". Dennoch warnte er vor Verallgemeinerungen: "Es gibt in Deutschland nicht das eine Milieu von Migranten."

3. November 2026 14:21

Regierung: Verstöße gegen Religionsfreiheit nehmen zu

Berlin (KNA) Der Bundesbeauftragte für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), beklagt weltweit immer mehr Verletzungen der Religionsfreiheit. Die Anzahl autoritärer Staaten nehme massiv zu und parallel dazu die Zahl der Verstöße gegen Religions- und Weltanschauungsfreih ...

Berlin (KNA) Der Bundesbeauftragte für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), beklagt weltweit immer mehr Verletzungen der Religionsfreiheit. Die Anzahl autoritärer Staaten nehme massiv zu und parallel dazu die Zahl der Verstöße gegen Religions- und Weltanschauungsfreiheit, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. Autoritäre Staaten wollten Kontrolle ausüben, auch über Religion und ihre Ausübung.

Religionsfreiheit sei ein Indikator für die Wahrung der Menschenwürde sowie für Stabilität und Frieden in einer Gesellschaft, erklärte der Beauftragte weiter. Sie sei ein Gradmesser. Dort, wo Religions- und Weltanschauungsfreiheit nicht gegeben seien, würden auch andere Menschenrechte vielfach verletzt. Rachel äußerte sich bei der Vorstellung der Jahrbücher "Religionsfreiheit" und "Verfolgung und Diskriminierung von Christen".

Der Gründer und Herausgeber der Bände, Thomas Schirrmacher, sagte, die Religionsfreiheit sei weltweit doppelt bedroht: durch diejenigen, die sie mit Füßen träten, und durch diejenigen, die sie als Thema aus der internationalen Politik verdrängten. "Die Horrormeldungen über religiöse Verfolgung nehmen kein Ende." In Afrika etwa breite sich das Morden islamistischer Extremisten immer weiter aus.

"Nicht nur die Religionsfreiheit gerät unter Druck, sondern auch der politische Wille, sie zu verteidigen", erklärte Schirrmacher. "Angesichts der Kriege und Bürgerkriege in der Ukraine, in Äthiopien, im Iran, im Nahen Osten und anderswo, angesichts geopolitischer Machtkämpfe und energiepolitischer Abhängigkeiten wird die Religionsfreiheit mehr und mehr zur Nebensache."

Die Jahrbücher werden von den Arbeitskreisen Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam mit dem Internationalen Institut für Religionsfreiheit und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte herausgegeben. Sie versammeln jeweils Beiträge zu einzelnen Ländern, Regionen oder Themen.

3. November 2026 14:16

Zeitung: Regierung erwartet 2027 Rentenerhöhung von vier Prozent

Frankfurt (KNA) Rentner und Rentnerinnen können auch im kommenden Jahr mit einer Rentenerhöhung von mehr als vier Prozent rechnen. Das ergibt sich aus dem Entwurf des neuen Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung, der der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorliegt. Demnach rechnet das ...

Frankfurt (KNA) Rentner und Rentnerinnen können auch im kommenden Jahr mit einer Rentenerhöhung von mehr als vier Prozent rechnen. Das ergibt sich aus dem Entwurf des neuen Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung, der der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorliegt. Demnach rechnet das Ministerium mit einer Anhebung um 4,09 Prozent zum 1. Juli 2027. In diesem Jahr waren die Renten für die rund 21 Millionen gesetzlich versicherten Rentner und Rentnerinnen zum 1. Juli um 4,24 Prozent gestiegen.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt den neuen Daten zufolge im kommenden Jahr noch stabil bei 18,6 Prozent des Bruttolohns. Von 2028 an müssen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber als Beitragszahler allerdings auf deutliche Mehrbelastungen einstellen. Dann steigt der Beitragssatz laut Entwurf um 1,1 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Für 2029 wird mit einer weiteren Erhöhung auf 19,8 Prozent gerechnet. Aufgrund der verbesserten Konjunkturaussichten fallen diese Werte jedoch etwas günstiger aus als zuvor erwartet. Im Frühjahr hatte die Deutsche Rentenversicherung noch einen Beitragsanstieg auf 19,9 Prozent im Jahr 2028 und auf 20 Prozent im Jahr 2029 prognostiziert.

Die Angaben zur Rentenanpassung 2027 sind noch vorläufig. Die genauen Werte ermittelt das Bundesarbeitsministerium üblicherweise im März, wenn die endgültigen Statistikdaten dafür vorliegen. Im Grundsatz orientiert sich die Rentenanpassung an der allgemeinen Lohnentwicklung.

3. November 2026 13:41

Metall in Süßigkeiten: Polizei mahnt vor Martinstag zur Vorsicht

Düsseldorf (KNA) Zum Martinstag am 11. November ziehen Kinder vor allem im Rheinland traditionell singend von Tür zu Tür und sammeln Süßigkeiten - doch dieses Jahr ruft die Polizei sie zur Vorsicht auf. Hintergrund sind die jüngsten Vorfälle am Halloween-Wochenende, bei denen in verschie ...

Düsseldorf (KNA) Zum Martinstag am 11. November ziehen Kinder vor allem im Rheinland traditionell singend von Tür zu Tür und sammeln Süßigkeiten - doch dieses Jahr ruft die Polizei sie zur Vorsicht auf.

Hintergrund sind die jüngsten Vorfälle am Halloween-Wochenende, bei denen in verschiedenen Bundesländern Nadeln, Nägel und Magneten in Süßigkeiten gefunden wurden. "Wir rufen dazu auf, insbesondere bei Süßigkeiten vorsichtig zu sein, die man von Leuten erhält, die man nicht kennt", sagte am Dienstag eine Sprecherin des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

"Wir können nicht ausschließen, dass sich manche Menschen als Trittbrettfahrer betätigen und sich einen vermeintlichen Spaß machen wollen", sagte die Sprecherin in Düsseldorf. "Das ist aber alles andere als ein Dummer-Jungen-Streich. Wir reden vom Versuch schwerer Straftaten, die schlimme Folgen haben, wenn Menschen solche Metallgegenstände verschlucken. Diese Fälle werden konsequent verfolgt. Den Tätern drohen hohe Strafen, egal aus welchen Motiven sie gehandelt haben."

Am Wochenende waren bundesweit zahlreiche Fälle bekanntgeworden, in denen Unbekannte Nadeln und Nägel in Süßigkeiten versteckt hatten. Vereinzelt verletzten sich Kinder beim Verzehr. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Vorfälle.

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