logocontainer-upper
logocontainer-lower
© vulcano / Shutterstock.com
© vulcano / Shutterstock.com
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

Logo Aktion "7 Wochen"© AKF
© AKF
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Adrian Koczy / Pastoraler Raum Lippe-West
27.02.2026

Gemeinsames Fastenbrechen: Wie muslimische und christliche Gläubige in St. Kilian Schötmar zusammenfinden

Und, wie ist das mit dem Fasten? In Schötmar tauschten sich Menschen christlichen und muslimischen Glaubens aus. Sie sprachen über Almosen, Solidarität mit den Armen, Zusammenhalt. Auch das ist Ramadan. Auch das ist Fastenzeit.
© Miljan Zivkovic / Shutterstock.com
26.02.2026

Kein Wunschkonzert. Aber ein Weg.

Seit Januar legte Msgr. Peter Schallenberg in seinen Morgenandachten im WDR den Finger in unsere wunden Punkte. Wir rechnen, fordern, fliehen, hoffen auf Lohn - aber immer wieder dieselbe Zumutung: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber es kann gelingen. Wenn wir aufhören, es gewinnen zu wollen.
© Kathrin Harms / Misereor
26.02.2026

Neues Leben aus alten Teilen

Am Anfang war eine Idee, es brauchte eine Chance: Die Geschichte von zwei Brüdern aus Kamerun zeigt, wie ein ganzes Wohnviertel davon profitiert, wenn so eine Chance gewährt wird. Wie das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e.V. dabei ins Spiel kam.
© Stiftung Creative Kirche
24.02.2026

Judith: Wenn 3000 Stimmen Hoffnung, Glauben und Leidenschaft tragen

Die Premiere von Judith und das Wunder der Schöpfung war ein Erlebnis. Kraftvoll. Emotional. 3000 Sängerinnen und Sänger. Mittendrin, überwältigt und im Film zu sehen: Sängerinnen von "Voices of Spirit" aus Langenberg und ihr Chorleiter Roland Orthaus. Er dirigierte die 3000.
© Reinhold Großelohmann / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Gott liebt die Fremden – zwölf Beispiele aus der Bibel in Werl zu erleben

Die Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ im Werler Wallfahrtskloster greift das Thema Migration aus biblischer Perspektive auf. Sie lädt dazu ein, über Fremdsein und Begegnung neu nachzudenken.
22.02.2026

Wie Sarah und Jenny Menschen über ihre Musik zusammenbringen

Im Youpax-Film: Wenn die zwei Schwestern ihre Worship-Musik spielen, erleben sie ihren Glauben intensiver. Und auch auf dem Schützenfest entdecken die Musikerinnen christlich gelebte Gemeinschaft.

Unsere Nachrichten

© Erzbistum Paderborn
27.02.2026

300 Teilnehmende der Digitalen Woche 2026 bauen Brücken

Digitale Impulse für Religionslehrende zum interreligiösen Lernen in Religionsunterricht mit überdiözesaner Resonanz / neues Angebot im Februar 2027 geplant
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
24.02.2026

Wenn Berufung und Beruf zusammenkommen

Willkommenstage für 13 neue Lehrerinnen und Lehrer an Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn / Lehrkräfte vernetzen sich
© Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic
24.02.2026

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24. Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé / viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet
© Stiftung Creative Kirche
22.02.2026

„Judith und das Wunder der Schöpfung“: 3000 Stimmen begeistern

Erzbischof Bentz erlebt Premiere des Musicals, das "in beeindruckender Weise unsere Verantwortung für die Schöpfung auf die Bühne bringt"
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
21.02.2026

Frauen gestalten den Wandel

Frauenfachkonferenz im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Glaube in Zeiten des Umbruchs: Pfarrer Daniel Jardzejewski über das, was uns trägt

Daniel Jardzejewski ist Pfarrer in Bad Wünnenberg. Er spricht darüber, wie wir in dieser Zeit die Freude am Losgehen nicht verlieren – und warum es gerade jetzt wichtig ist, den Kern des Glaubens im Blick zu behalten. Es geht um die Frage: Worauf kommt es wirklich an?

Gottesdienst feiern ohne Priester: Wortgottesfeierleiterin in Mantinghausen

Xenia Neisemeier erzählt, was es bedeutet, Gottesdienst ohne Priester zu feiern – und welche Chancen sie in ihrem Dienst sieht: Durch die Wortgottesfeier können andere Lebensrealitäten sichtbar werden, Kirche kann vielfältiger werden und die heilige Messe kann gut ergänzt werden. Gleichzeitig gehört auch die ein oder andere Herausforderung dazu.

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

27. Februar 2026 17:13

Forderung an Pistorius: Keine Minderjährigen zur Bundeswehr

Berlin (KNA) Zahlreiche Organisationen rufen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in einem offenen Brief auf, das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre anzuheben und Bundeswehr-Werbung bei Minderjährigen zu beenden. Wie das "Netzwerk Friedenskooperative" am Freitag in Berlin mitteilte, rekruti ...

Berlin (KNA) Zahlreiche Organisationen rufen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in einem offenen Brief auf, das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre anzuheben und Bundeswehr-Werbung bei Minderjährigen zu beenden. Wie das "Netzwerk Friedenskooperative" am Freitag in Berlin mitteilte, rekrutierte die Bundeswehr im vergangenen Jahr 3.131 Jungen und Mädchen im Alter von 17 Jahren, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit sei jeder achte neueingestellte Soldat minderjährig gewesen. Die Initiative verlangte einen Stopp dieser Praxis.

Die Bundeswehr sei "eine der Armeen mit den meisten minderjährigen Soldatinnen und Soldaten weltweit“, erklärte Ralf Willinger von der Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes. Nur wenige Armeen weltweit rekrutierten überhaupt noch Minderjährige, so der Sprecher des Bündnisses "Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr", in dem sich Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Frieden, Umwelt, Kirche und Gewerkschaft zusammengeschlossen haben.

„Die von der Bundeswehr rekrutierten Jungen und Mädchen kommen direkt von der Schule, wo strenge Kindesschutzregeln gelten, sie dürfen als Minderjährige nicht selbst Auto fahren und keine Computer-Schießspiele spielen“, sagte Willinger. Bei der Bundeswehr durchliefen sie ein militärisches Kampftraining an der Waffe, führen Panzer und müssten in Übungen und Kampfsimulatoren virtuell Menschen töten. Dabei würden weder das Jugendschutzgesetz, das Jugendarbeitsschutzgesetz, die Kinderrechtskonvention oder andere Schutzregeln eingehalten.

Die Initiative verwies auf Daten des Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 2023, nach denen 15 minderjährige Bundeswehrangehörige Opfer von sexueller Gewalt wurden und 35 Unfälle erlitten. Weitere seien psychisch erkrankt. 150 Länder weltweit, darunter 24 Nato-Staaten, hielten sich an die Altersvorgabe der Vereinten Nationen von 18 Jahren für Rekruten.

27. Februar 2026 15:14

Linken-Abgeordnete fordert Fortführung von Fonds Sexueller Missbrauch

Berlin (KNA) In einer teilweise sehr emotionalen Debatte hat die Linken-Abgeordnete Kathrin Gebel eine Fortführung des Fonds Sexueller Missbrauch gefordert. Dieser Fonds sei die einzig praktische Hilfe für Betroffene; er sei rückwirkend eingestampft worden, so Gebel am Freitag im Bundestag. ...

Berlin (KNA) In einer teilweise sehr emotionalen Debatte hat die Linken-Abgeordnete Kathrin Gebel eine Fortführung des Fonds Sexueller Missbrauch gefordert. Dieser Fonds sei die einzig praktische Hilfe für Betroffene; er sei rückwirkend eingestampft worden, so Gebel am Freitag im Bundestag. Obwohl dies schon Monate her sei, habe die Bundesregierung noch keine Lösungsvorschläge vorgelegt. Gebel äußerte sich in einer aktuellen Stunde zu sexualisierter Gewalt, die von den Grünen beantragt worden war.

Der Fonds war 2013 eingerichtet worden. Betroffene können Hilfen beantragen, die über Leistungen der Kranken- oder Pflegekassen oder andere Unterstützungen hinausgehen. Bis Ende 2023 wurden den Angaben zufolge rund 164 Millionen Euro ausgezahlt. Für 2026 sind keine Mittel im Haushalt vorgesehen. Auf ihrer Bischofsvollversammlung, die am Donnerstag zu Ende ging, hatten sich auch die katholischen Bischöfe für eine Fortführung des Fonds ausgesprochen.

Gebel forderte zudem dazu auf, auch in Deutschland Ermittlungen im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre anzustellen. In ihrem Redebeitrag schilderte Gebel unter Tränen von selbst erlittener sexueller Gewalt durch einen Lehrer im Alter von 17 Jahren. Im Anschluss an ihren Beitrag bedankte sich Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour bei allen Beteiligten dafür, dass es möglich sei, eine so emotionale Rede im Bundestag zu halten.

27. Februar 2026 14:29

Abgeordnete uneins über Versorgungslage bei Abtreibungen

Berlin (KNA) Der Bundestag hat am Freitag kontrovers über die Versorgungslage bei Abtreibungen diskutiert. Die Grünen sehen hier zunehmend Mängel und wollen die Bundesländer gesetzlich verpflichten, genügend Angebote für abtreibungswillige Frauen vorzuhalten. Ihr Antrag fordert zudem, dass ...

Berlin (KNA) Der Bundestag hat am Freitag kontrovers über die Versorgungslage bei Abtreibungen diskutiert. Die Grünen sehen hier zunehmend Mängel und wollen die Bundesländer gesetzlich verpflichten, genügend Angebote für abtreibungswillige Frauen vorzuhalten. Ihr Antrag fordert zudem, dass Kliniken Abtreibungen in ihren Einrichtungen nicht grundsätzlich verbieten dürfen. "Versorgung ist eine Frage der Daseinsvorsorge und nicht der Weltanschauung der Träger", sagte die Grünen-Abgeordnete Kirsten Kappert-Gonther in der Parlamentsdebatte.

Vertreter von CDU, CSU, AfD und SPD lehnten den Antrag aus unterschiedlichen Gründen ab. Die Vorlage wurde im Anschluss an die gut halbstündige Aussprache gemeinsam mit einem Antrag der Linken-Fraktion zur Liberalisierung der Abtreibungsregelungen an die Ausschüsse verwiesen.

Die CDU bestritt, dass es eine strukturelle Unterversorgung gebe, und berief sich dabei auf die im August veröffentlichte Elsa-Studie der Bundesregierung zur Versorgungssituation ungewollt schwangerer Frauen. Die Grünen ihrerseits leiten ihre Argumente ebenfalls aus dieser Studie ab. Darin gehen die Forscherinnen davon aus, dass eine Klinik, die eine Abtreibung vornimmt, innerhalb von 40 Minuten mit dem Auto erreichbar sein muss. Die SPD-Abgeordnete Lisa Seitzl betonte, dass ihre Partei viele inhaltliche Punkte des Grünen-Antrags teile. Die Verantwortung für die Sicherstellung der Angebote liege allerdings bei den Ländern liege und nicht beim Bund.

Die Linken-Abgeordnete Kathrin Gebel argumentierte, die Verankerung der Abtreibungsregelungen im Strafrecht sei "eine der zentralen Ursachen für die schlechte Versorgungslage". In ihrem Antrag verlangen die Linken-Abgeordneten deshalb von der Bundesregierung unter anderem, die Regelungen zu Schwangerschaftsabbrüchen aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Außerdem sollen die Kosten für Schwangerschaftsabbrüche generell von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte sich am Freitag im Berliner "Tagesspiegel" klar hinter die derzeitige Abtreibungsregelung gestellt. Deutschland habe damit eine Rechtslage, die für eine Befriedung in der Gesellschaft gesorgt habe. Sie ermögliche Frauen eine Abtreibung nach verpflichtender Beratung und gewährleiste, dass das ungeborene Leben geschützt werde. Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen wollten, würden durch die derzeitige Regelung auch nicht kriminalisiert, betonte Warken. "Da gibt es eine große Unkenntnis zur Rechtslage."

Die Abtreibungsfrage ist in Paragraf 218 des Strafgesetzbuches geregelt. Demnach ist ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig, bleibt aber bis zur zwölften Schwangerschaftswoche straffrei, wenn vor dem Eingriff eine Beratung stattgefunden hat und ein Beratungsschein ausgestellt wurde. Zwischen Beratung und Eingriff müssen mindestens drei Tage vergehen.

27. Februar 2026 13:55

Belarussische Bürgerrechtlerin erhält Karlspreis nachträglich

Aachen (KNA) Die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava erhält den ihr 2022 in Abwesenheit verliehenen Aachener Karlspreis nun persönlich. Die Auszeichnung wird ihr am 14. März bei einem Festakt im Krönungssaal des Aachener Rathauses überreicht, wie die Stadt Aachen am Freitag mi ...

Aachen (KNA) Die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava erhält den ihr 2022 in Abwesenheit verliehenen Aachener Karlspreis nun persönlich. Die Auszeichnung wird ihr am 14. März bei einem Festakt im Krönungssaal des Aachener Rathauses überreicht, wie die Stadt Aachen am Freitag mitteilte.

Kalesnikava war 2022 gemeinsam mit den Aktivistinnen Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo mit dem Karlspreis geehrt worden, konnte den Preis wegen ihrer politischen Haft in Belarus damals jedoch nicht selbst entgegennehmen. Stellvertretend für sie war ihre Schwester Tatsiana Khomich nach Aachen gekommen. Kalesnikava kam nach Angaben der Stadt im Dezember nach mehr als fünf Jahren Haft frei.

Mit dem Festakt wolle man den außergewöhnlichen Mut Kalesnikavas würdigen, die sich für demokratische Rechte, freie Wahlen und die Achtung der Menschenwürde in Belarus eingesetzt habe, hieß es. "Dass wir Maria Kalesnikava nun in Aachen empfangen dürfen, ist ein starkes Signal an alle, die in Europa für Freiheit und Demokratie eintreten", erklärte der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Armin Laschet.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen wird seit 1950 an Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben. Namensgeber ist Kaiser Karl der Große (742-814). In diesem Jahr geht er an den früheren italienischen Ministerpräsidenten und Ex-Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi.

27. Februar 2026 12:21

Kardinal Marx: Christentum darf nicht instrumentalisiert werden

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx verwahrt sich dagegen, dass immer häufiger extremistische, polarisierende und politische Kräfte das Christentum vereinnahmen wollten. "Wer laut tönt, rechtgläubig die christlichen Werte hochzuhalten, gleichzeitig aber gegen Menschen vorgeht ...

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx verwahrt sich dagegen, dass immer häufiger extremistische, polarisierende und politische Kräfte das Christentum vereinnahmen wollten. "Wer laut tönt, rechtgläubig die christlichen Werte hochzuhalten, gleichzeitig aber gegen Menschen vorgeht, die nicht dem eigenen Idealbild entsprechen, pervertiert den Glauben und missbraucht den Namen Gottes für zerstörerische und ausschließende Zwecke", sagte Marx laut Manuskript anlässlich der Katholischen Morgenfeier zum Caritas-Sonntag. Sie wird am Sonntag um 10.30 Uhr im Radiosender Bayern 1 des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt.

Mit seinem Jahresmotto "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" richte der katholische Wohlfahrtsverband den Blick darauf, dass sich die Zukunftsperspektiven für alle verbessern könnten, erklärte der Erzbischof von München und Freising. Dafür gelte es, verbindende Kräfte unter den Menschen zu verstärken. Das sei eine Haltung, die Hoffnung geben könne in einer Zeit, in der es politische und gesellschaftliche Akteure gebe, die Hass und Zwietracht säten. Diesen gehe es nur darum, die eigene Macht zu verstärken, die eigene Bedeutsamkeit zu erhöhen und Unfrieden zu schüren.

Es werde immer deutlicher, dass solche Agitatoren auch nicht davor zurückschreckten, sich an Werten und Motiven des christlichen Glaubens zu bedienen, so Marx. "Wenn wir aber genau hinsehen, stellen wir fest, dass dies in aller Regel nur oberflächliche Dekoration ist, die in keiner Weise mit dem christlichen Glauben vereinbar ist." Der Kardinal empfiehlt daher, die Parolen extremistischer Kräfte daraufhin zu prüfen, ob sie die Einheit der Menschheitsfamilie und die Würde jedes Menschen förderten oder zerstörten.

Die Caritas leiste seit mehr als 100 Jahren hoch engagierte und professionelle Arbeit in den verschiedensten Bereichen und durch unterschiedliche Fachverbände, Einrichtungen und Dienste, betonte der Kardinal. Dies richte sich nach dem, was die Menschen unmittelbar benötigten, "unabhängig von Herkunft, Religion, Alter oder Geschlecht". Der katholische Wohlfahrtsverband verleihe jenen eine Stimme, die sonst überhört würden.

27. Februar 2026 11:48

Warken wirbt für rasche Umsetzung der Krankenhausreform

Berlin/Düsseldorf (KNA) Nach der Einigung von Bund und Ländern hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eine rasche Umsetzung der Krankenhausreform angekündigt. Jetzt könne der Wandel der Krankenhauslandschaft vor Ort umgesetzt werden, sagte Warken der "Rheinischen Post". Sie betont ...

Berlin/Düsseldorf (KNA) Nach der Einigung von Bund und Ländern hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eine rasche Umsetzung der Krankenhausreform angekündigt. Jetzt könne der Wandel der Krankenhauslandschaft vor Ort umgesetzt werden, sagte Warken der "Rheinischen Post".

Sie betonte, dass die grundsätzlichen Ziele der Reform beibehalten würden. "Wir wollen mehr Spezialisierung, mehr Bündelung von Kapazitäten und damit eine Erhöhung der Behandlungsqualität", sagte sie. "Auf der anderen Seite erwarten die Menschen die Sicherstellung einer Grund- und Notfallversorgung auch in ländlichen Regionen."

Krankenhäuser und Krankenkassen zeigten sich am Freitag erleichtert, dass nun Planungssicherheit geschaffen werde. Zugleich zeigten sie sich unzufrieden mit einzelnen Regelungen und mahnten weitere Verbesserungen an.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, erklärte, die jetzt erzielten Ergebnisse ermöglichten den Bundesländern, ihre Krankenhausplanung umzusetzen und erste Projekte zu starten. Nach mehr als drei Jahre dauernden Verhandlungen sei allerdings nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer gelingenden Transformation der Krankenhauslandschaft auf den Weg gebracht worden.

Gaß begrüßte insbesondere, dass den Krankenhäusern mehr Flexibilität bei der Zuweisung von Leistungsgruppen zugestanden worden sei. Sehr kritisch bewertete er die sogenannte "Klarstellung zum Pflegebudget". Es drohten neue Unsicherheiten und Auseinandersetzungen zwischen Krankenhäusern und Kostenträgern. Der Chef der Krankenhausgesellschaft betonte, es gebe noch große Baustellen: Bürokratie und Überregulierung blieben ebenso auf der Agenda wie die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Krankenhausversorgung. Das 2020 eingeführte Pflegebudget soll die Zahl und die Entlohnung der Pflegekräfte in Krankenhäusern erhöhen. Kliniken können die Kosten für Pflege seitdem unbürokratisch und weitgehend ungeprüft mit den Krankenkassen abrechnen.

Die katholischen Krankenhäuser in Deutschland sehen die Einigung kritisch. "Der Kompromiss löst vielleicht den politischen Zank, substanziell leichter wird die Umsetzung der Krankenhausreform in der Praxis dadurch aber leider nicht", sagte Geschäftsführerin Bernadette Rümmelin am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.

Vor allem bei der Finanzierung müssten die Kliniken nun ein neues System im Blindflug einführen, erläuterte sie. "Dabei ist schon jetzt klar: Die Vorhaltevergütung hält nicht, was sie verspricht, nämlich die Kliniken aus dem ökonomischen Hamsterrad zu befreien und die flächendeckende Versorgung zu sichern. Sie zielt vielmehr einseitig darauf ab, Leistungsangebote zu konzentrieren und Strukturen abzubauen. Die Folge ist Wartelistenmedizin." Kritik übte Rümmelin auch an der geplanten Regelung zum Pflegebudget. Sie werde vor allem zu mehr Bürokratie und Auslegungsstreitigkeiten zwischen Kliniken und Krankenkassen führen.

Eine gemischte Bilanz zog auch die Krankenkasse AOK: Die ursprünglich konsequenten Qualitätsvorgaben für die Krankenhäuser seien jetzt "löchrig wie ein Schweizer Käse", sagte die Vorstandsvorsitzende Carola Reimann. So könnten künftig Leistungsgruppen bis zu sechs Jahre lang auch an Krankenhäuser zugewiesen werden, die die damit verbundenen Qualitätskriterien gar nicht erfüllten.

"Trotzdem ist dieser Kompromiss für uns akzeptabel, weil die Krankenkassen in diese Entscheidungen eingebunden werden müssen", sagte Reimann. "Und die Einigung ist wichtig, weil damit der Vermittlungsausschuss abgewendet werden konnte und es nun endlich Planungssicherheit für alle Beteiligten gibt."

Positiv sieht Reimann die Regelungen zum Pflegebudget. Hier werde endlich klargestellt, dass Tätigkeiten, die nichts mit der unmittelbaren Pflege am Patienten zu tun haben, nicht mehr länger über das Pflegebudget finanziert werden dürften.

Der Kompromiss zwischen Bund und Ländern sieht vor, dass Klinikstandorte bis Ende des Jahres spezialisierte Leistungen ausüben dürfen, ohne sich mit den Krankenkassen absprechen zu müssen. Danach sollen Ausnahmegenehmigungen an Krankenhäuser auch ohne die Erfüllung von Qualitätskriterien zweimal für drei Jahre erteilt werden dürfen.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0