logocontainer-upper
logocontainer-lower

Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
© S.H.exclusiv / Shutterstock.com

Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
#wepower - hier wirkt das Wir!

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

7. Juni 2026 15:18

Veranstaltungsrekord am Aktionstag - "Welterbe begeistert"

Bonn (KNA) Mit mehr als 550 Veranstaltungen und zehntausenden Besucherinnen und Besuchern ist am Sonntag der Welterbetag begangen worden. Eröffnet wurde der Aktionstag in Regensburg, wo die Altstadt mit Stadtamhof seit 20 Jahren den Welterbetitel trägt. Besondere Akzente setzten außerdem das ...

Bonn (KNA) Mit mehr als 550 Veranstaltungen und zehntausenden Besucherinnen und Besuchern ist am Sonntag der Welterbetag begangen worden. Eröffnet wurde der Aktionstag in Regensburg, wo die Altstadt mit Stadtamhof seit 20 Jahren den Welterbetitel trägt. Besondere Akzente setzten außerdem das 30-jährige Jubiläum der Bauhaus-Stätten in Weimar, Dessau und Bernau sowie die Eröffnung des neuen "Welterbe Forums" auf Zeche Zollverein in Essen.

Die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer, nannte die Resonanz auf den Aktionstag "ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Kultur- und Naturerbes in unserem Land". Böhmers Fazit: "Welterbe begeistert." Der nächste Welterbetag soll am 6. Juni 2027 im sächsischen Marienberg eröffnet werden. Die Stadt ist Teil der Welterbestätte Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Den Welterbetag gibt es seit 2005.

Derzeit gibt es 1.248 Unesco-Welterbestätten in 170 Ländern. In Deutschland zählen 55 Kultur- und Naturerbestätten zum Unesco-Welterbe, darunter das Wattenmeer, der Kölner Dom, die alten Buchenwälder und die Königsschlösser Ludwigs II. in Bayern.

7. Juni 2026 14:48

Ethiker: Leo XIV. steht für Zusammenhalt in einer polarisierten Welt

Berlin (KNA) Papst Leo XIV. liefert aus Sicht des Theologen und Ethikers Daniel Bogner ein Gegenmodell zur wachsenden Polarisierung und Durchsetzung von Eigeninteressen. Das Kirchenoberhaupt scheine "seine Rolle darin zu finden, als Moderator einer hochgradig fragmentierten Weltgesellschaft zu s ...

Berlin (KNA) Papst Leo XIV. liefert aus Sicht des Theologen und Ethikers Daniel Bogner ein Gegenmodell zur wachsenden Polarisierung und Durchsetzung von Eigeninteressen. Das Kirchenoberhaupt scheine "seine Rolle darin zu finden, als Moderator einer hochgradig fragmentierten Weltgesellschaft zu sprechen", schreibt Bogner in einem Beitrag für die "Welt".

Angesichts des Zerfalls regelbasierter Ordnung und einer Rehabilitierung des Rechts des Stärkeren in der Geopolitik gebe Leo XIV. dem Papsttum "seine klassische Funktion als Instanz moralischer und kultureller Integration" wieder.

"Leo XIV. verkörpert eine Form religiöser Führung, die in einer polarisierten Welt beinahe altmodisch wirkt", schreibt Bogner, der im schweizerischen Fribourg mit dem Schwerpunkt politische Ethik lehrt. Er stehe für die "Überzeugung, dass heterogene Welten besser zusammengehalten als gegeneinander ausgespielt werden sollten. Die Idee einer Vermittlung von Einheit und Vielfalt findet in seinem Rollenskript plötzlich wieder eine weltpolitische Repräsentation."

Auch im ersten großen Lehrschreiben "Magnifica humanitas" zu Künstlicher Intelligenz sieht Bogner eine Zeitansage: "Der Papst signalisiert, dass die Frage nach dem Menschen unter den Bedingungen technologischer Herrschaft kein Spezialthema für Informatiker, Ökonomen oder Sicherheitsexperten ist, sondern zur zentralen kulturellen und politischen Frage der Gegenwart geworden ist."

Leo XIV. interessiere "zwar auch, was Maschinen künftig können, vor allem aber das, was Menschen niemals an Maschinen abgeben dürfen. Eine humane Gesellschaft erkennt sich daran, dass sie Urteilskraft, Gewissen, Verantwortung und Freiheit nicht delegiert - weil eben darin die eigentliche Würde des Menschen liegt."

Skeptisch stimmt Bogner die "hierzulande beinahe übertriebene Begeisterung" über die Enzyklika. "Es ist offenkundig, dass Leo XIV. lieber über andere Dinge spricht als über jene, die große Teile der deutschen Kirchenöffentlichkeit seit Jahren beschäftigen", so der Theologe.

"Leo XIV. präsentiert sich nicht als revolutionärer Reformpapst, aber auch nicht als restaurativer Gegenspieler." Auch wenn er an Themen seines Vorgängers Franziskus anknüpfe, versuche er vor allem, "die Kirche in einer zunehmend zersplitterten Welt zusammenzuhalten, ohne sich vollständig den Erwartungen einzelner Milieus zu unterwerfen".

7. Juni 2026 10:31

Parlamentswahlen in Armenien - Erzbischof Burger besucht das Land

Bonn/Jerewan (KNA) Unmittelbar nach der Parlamentswahl in Armenien reist der Freiburger Erzbischof Stephan Burger in das Land im Südkaukasus. Als Vorsitzender der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz will Burger sich dort über die Arbeit der Caritas informieren, wi ...

Bonn/Jerewan (KNA) Unmittelbar nach der Parlamentswahl in Armenien reist der Freiburger Erzbischof Stephan Burger in das Land im Südkaukasus. Als Vorsitzender der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz will Burger sich dort über die Arbeit der Caritas informieren, wie die Bischofskonferenz am Sonntag mitteilte. Weitere Programmpunkte sind der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer des Genozids an den Armeniern 1915 in Eriwan sowie ein Treffen mit dem Katholikos der Armenisch-Apostolischen Kirche, Karekin II.

Die Auseinandersetzung mit Lösungsansätzen der Menschen vor Ort für bestimmte Probleme könne hilfreich sein, um das eigene Handeln zu reflektieren und von den praktischen Erfahrungen der katholischen Partnerinnen und Partner zu lernen, sagte Burger. Er reist gemeinsam mit der Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Welskop-Deffaa. Zur Delegation gehören zudem der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl sowie der Freiburger Weihbischof Christian Würtz, beide ebenfalls Kommissionsmitglieder.

"Sowohl die Geschichte wie auch die jüngere Vergangenheit Armeniens sind sehr bewegt und von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Dazu zählt auch der langjährige Konflikt um die Region von Berg-Karabach", sagte Burger. Er freue sich auf den Austausch mit Engagierten vor Ort, denen er auch seine Anerkennung "für die konsequente Arbeit für Notleidende und Hilfesuchende" übermitteln wolle.

Zur Stunde wird in Armenien ein neues Parlament gewählt. Das christlich geprägte Land gilt als wichtiges Bindeglied zwischen Asien und Europa. 2020 und 2023 zwangen militärische Auseinandersetzungen mit Aserbaidschan viele Menschen aus Bergkarabach zur Flucht nach Armenien. Im August 2025 unterzeichneten beide Länder ein Friedensabkommen.

Katholiken sind in Armenien eine Minderheit von knapp einem Prozent beziehungsweise rund 50.000 Menschen. 92 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zur Armenisch-Apostolischen Kirche.

7. Juni 2026 08:19

Umfrage: Große Mehrheit für Rente ab 65 nach 45 Beitragsjahren

Berlin/Köln (KNA) Langjährig Versicherte und Menschen mit Schwerbehinderung sollen nach Wunsch der Mehrheit weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. 75 Prozent sprachen sich in einer YouGov-Umfrage für den Sozialverband VdK für den Rentenzugang ab 65 nach 45 Beitragsjahr ...

Berlin/Köln (KNA) Langjährig Versicherte und Menschen mit Schwerbehinderung sollen nach Wunsch der Mehrheit weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. 75 Prozent sprachen sich in einer YouGov-Umfrage für den Sozialverband VdK für den Rentenzugang ab 65 nach 45 Beitragsjahren aus, 78 Prozent im Fall von Schwerbehinderung. Auch bei den Jüngeren will demnach mehr als jede zweite befragte Person diese Wege in die Rente offenhalten.

In der Politik scheine die Erhöhung der Regelaltersgrenze schon beschlossene Sache zu sein, kritisierte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Wer ab dem 20. Lebensjahr mehr oder weniger durchgängig bis 65 gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, verdient einen abschlagsfreien Rentenzugang. Das Gleiche gilt für Menschen mit einer Schwerbehinderung, die 35 Jahre vorweisen müssen, bevor sie mit 65 und ohne Abschläge in Rente gehen können." Viele arbeiteten zudem weiterhin ehrenamtlich, in Teilzeit oder Minijobs.

Wichtig seien Vorschläge dazu, wie mehr Menschen gesund und altersgerecht bis zum Renteneintritt arbeiten könnten, etwa durch ein starkes Reha-System. "Wenn sich Unternehmen und Politik der Herausforderung einer alternden Gesellschaft und alternder Belegschaften stellen wollen, dürfen sie nicht mit vermeintlich einfachen Lösungen immer mehr prekäre Rentenübergänge in Kauf nehmen", sagt Bentele. "Die Alterssicherungskommission muss diese Zukunftsaufgabe vorbereiten und nicht vor ihr kapitulieren."

7. Juni 2026 07:15

Neue Ausstellung bringt Stonehenge nach Bayern

München (KNA) Ab 18. September 2026 können Besucherinnen und Besucher sich in einer Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung in München über den berühmten Steinkreis Stonehenge informieren. Zu sehen sind dann bis 29. August 2027 rund 600 Originalobjekte und hochwertige Repliken a ...

München (KNA) Ab 18. September 2026 können Besucherinnen und Besucher sich in einer Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung in München über den berühmten Steinkreis Stonehenge informieren. Zu sehen sind dann bis 29. August 2027 rund 600 Originalobjekte und hochwertige Repliken aus britischen Museen sowie von privaten Leihgebern. Das Motto lautet: "Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen", wie das Museum mitteilte.

Stonehenge fasziniere Menschen seit Jahrtausenden, heißt es. Erst durch neuere Forschungen könne der Steinkreis aber besser verstanden werden. Umfangreiche Ausgrabungen und modernste Analysemethoden hätten in den vergangenen Jahren neue Erkenntnisse zutage gefördert. Schon um 3.000 vor Christus sei die erste Anlage in der Ebene von Salisbury entstanden, rund 500 Jahre später Stonehenge in seiner noch heute zu sehenden Form. Auch die Baukunst des Steinkreises mit seinen tonnenschweren Blöcken sei erstaunlich.

Die Schau zeige, wie die Menschen in jener Zeit lebten, welche Techniken sie nutzten und wie sie mit den anderen Kulturen Europas in Verbindung standen, so die Mitteilung weiter. Daher seien auch Funde aus Bayern zu sehen. Die Objekte würden ergänzt von einer besonderen Ausstellungsarchitektur, Videoinstallationen und lebensgroßen Dioramen. Sie wurde demnach bereits in Nordamerika gezeigt, anschließend aber komplett überarbeitet und ist nun erstmals in Mitteleuropa zu sehen.

7. Juni 2026 07:12

Georges-Arthur Goldschmidt sieht Guillotine am Beginn der Schoah

Berlin (KNA) Die Schoah hätte es nach Ansicht des französisch-deutschen Schriftstellers und Übersetzers Georges-Arthur Goldschmidt ohne den Terror der Französischen Revolution vielleicht nicht gegeben. Mit der Einführung der Guillotine im Jahr 1793 sei das Töten eine "nationale Einrichtung ...

Berlin (KNA) Die Schoah hätte es nach Ansicht des französisch-deutschen Schriftstellers und Übersetzers Georges-Arthur Goldschmidt ohne den Terror der Französischen Revolution vielleicht nicht gegeben. Mit der Einführung der Guillotine im Jahr 1793 sei das Töten eine "nationale Einrichtung" geworden, sagte der in Paris lebende 98-Jährige der "Welt am Sonntag" in einem Interview. "Diese Normalisierung der Todesstrafe hat Europa zerstört."

"Wer die Todesstrafe benutzt, ist ein Krimineller und ein Primitiver", fuhr Goldschmidt fort. "Jemanden zu köpfen ist das größte Verbrechen überhaupt. Das war aber damals die Staatsräson. Dass man bestimmte Elemente vernichten müsse. Hinrichtungsbefehle." Der Staat sei so zum "Tötungsapparat" geworden.

Dieses Denken habe sich "vielleicht wegen des Kolonialismus" in die NS-Zeit tradiert, mutmaßte Goldschmidt. Der Völkermord an den Herero und Nama in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, sei "eine Zwischenstation zu Auschwitz" gewesen. "Auschwitz ist dem Aussterben der Aufklärung geschuldet", sagte Goldschmidt, der aus einer ursprünglich jüdischen, zum Protestantismus konvertierten Familie bei Hamburg stammt.

"Zuvor gab es diese ganz herrlichen Menschen: Spinoza, La Boétie, Montaigne, Diderot, Voltaire, Rousseau, Goethe, Schiller, Hölderlin. Ich frage mich, ob nicht durch die Zerstörung der Aufklärung die großen Diktaturen des 20. Jahrhunderts erst möglich wurden", sagte Goldschmidt.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0