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St. Martin

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
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Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Tanzen für Teilhabe

Gemeinsam tanzen, füreinander da sein: Sophia Ditz begleitet bei der Caritas in Paderborn Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung. Im Videoporträt erzählt sie, wie sie Berührungsängste überwunden hat und warum ihr Ehrenamt für sie gelebter Glaube ist.

Warum wir uns der Trauer stellen sollten

Als Priester ist es für Mike Hottmann Teil jeder Arbeitswoche, trauernde Menschen zu begleiten. Er spricht mit YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte darüber, wie der christliche Glaube in der Trauer Halt und Hoffnung geben kann.

GLÜCKLICH/T SEIN in den Caritas Werkstätten Schloss Neuhaus

Zum Auftakt fand in den Caritas Werkstätten Schloß Neuhaus eine Aktion statt, bei der gegenseitige Wertschätzung in Gesten ausgedrückt wurde. Das Schreiben von Postkarten mit Dankesgrüßen wurde dabei begeistert angenommen. Die Reaktionen machten klar: Auch kleine Gesten können glücklich machen.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

Einzelexerzitien

Einzelexerzitien nach Ignatius von Loyola

Diese geistlichen Übungen helfen, im Ganzen des eigenen Lebens die wirksame Gegenwart Gottes zu entdecken. So öffnen sie einen Weg, immer tiefer in eine spürbare, lebendige Gottes-/Christusbeziehung hineinzuwachsen und daraus alles Denken und Handeln prägen zu lassen.
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  • 01.11.2026(Sonntag) – 08.11.2026(Sonntag)
  • 15:00 – 13:15 Uhr
  • Bildungs- und Exerzitienhaus St. BonifatiusBonifatiusweg 159955 Winterberg
  • Dr. Daniela Frank, Pastor Liudger Gottschlich
Exerziten und Einkehrtage / Weiteres

„Jeder Fluss hat eine Quelle, jeder Baum hat eine Wurzel“ Herz Qigong

Himmel und Erde verbinden, auf den Weg zur Mitte kommen, sich als leibbeseelter Körper erfahren, dazu laden die Meditationen in Bewegung und Stille ein. Der Gegenwart Gottes zu lauschen, weitet den Geist und ermöglicht neue Klarheit. Herz Qigong stärkt Herzenskraft, Haltung, Beweglichkeit.
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  • 06.11.2026(Freitag) – 08.11.2026(Sonntag)
  • 18:00 – 13:00 Uhr
  • Abtei Königsmünster Klosterberg 1159872 Meschede
  • Hans Martin Lorentzen
Exerziten und Einkehrtage / Weiteres

Film-Exerzitien

Film-Exerzitien sind eine besondere Form von Exerzitien, bei denen Filme als Medium genutzt werden, um sich mit tiefgründigen Themen des Glaubens und des Lebens auseinanderzusetzen.
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  • 06.11.2026(Freitag) – 08.11.2026(Sonntag)
  • 18:00 – 10:00 Uhr
  • Haus Maria ImmaculataMallinckrodtstraße 133098 Paderborn
  • Bruder Balthasar Hartmann OSB, Abtei Königsmünster

KNA Newsticker

8. November 2026 14:52

BVB-Fanabteilung kritisiert christlichen Nmecha-Torjubel

Dortmund (KNA) Die BVB-Fan- und Förderabteilung hat sich kritisch zum Dortmunder Mittelfeldspieler Felix Nmecha (26) und dessen christlichen Positionen geäußert. Nmecha unterstützt öffentlich eine Initiative des christlich-evangelikalen Fußballnetzwerks "Ballers in God". Diesem wird vorgew ...

Dortmund (KNA) Die BVB-Fan- und Förderabteilung hat sich kritisch zum Dortmunder Mittelfeldspieler Felix Nmecha (26) und dessen christlichen Positionen geäußert. Nmecha unterstützt öffentlich eine Initiative des christlich-evangelikalen Fußballnetzwerks "Ballers in God". Diesem wird vorgeworfen, christlich-konservative Positionen zu vertreten und unter anderem Homosexualität als Sünde und Abtreibung als "Teufels Werk" zu bezeichnen.

Dass Nmecha diesem Netzwerk durch die öffentliche Darstellung seines Glaubens wiederholt Reichweite verschaffe, sei hoch problematisch, so die BVB-Abteilung in einem am Sonntag veröffentlichten Statement. "Religion darf niemals ein Freifahrtschein für Diskriminierung sein", heißt es dort. "Wo religiöse Überzeugungen dazu benutzt werden, Menschen ihre Würde oder Gleichwertigkeit abzusprechen, endet für uns die Toleranz gegenüber Intoleranz."

Die Fanabteilung betont, dass es nicht um öffentliche Glaubensbekenntnisse als solche gehe. "Christlicher Glaube, muslimischer Glaube, jüdischer Glaube, atheistische Überzeugungen und zahlreiche andere persönliche Weltanschauungen haben in unserer Gesellschaft ihren Platz." Aber es bereite Sorge, "wenn ausgerechnet die besondere Strahlkraft des Fußballs genutzt wird, um ein Gesellschaftsbild zu verbreiten, das diese Vielfalt nicht anerkennt".

Beim Sieg der Dortmunder über Elversberg am Samstag hatte Nmecha beide Tore für die Borussia erzielt. Beim Torjubel kniete sich der 26-Jährige hin, nahm eine imaginäre Krone ab und legt sie vor sich auf den Rasen. Der Jubel, den der Offensivspieler schon häufiger zeigte, wird mit der Initiative "The King's Return" (Die Rückkehr des Königs) des Netzwerks "Ballers in God" in Verbindung gebracht.

8. November 2026 13:51

Bundesregierung bekräftigt Festhalten an Pariser Klimaabkommen

Berlin (KNA) Vor dem Start der Weltklimakonferenz COP31 im türkischen Antalya drängt die Bundesregierung auf eine schnellere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen reichten dafür nicht aus. Bei dem anstehenden Treffen müssten daher die bereits vorhandenen ...

Berlin (KNA) Vor dem Start der Weltklimakonferenz COP31 im türkischen Antalya drängt die Bundesregierung auf eine schnellere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen reichten dafür nicht aus. Bei dem anstehenden Treffen müssten daher die bereits vorhandenen Beiträge umgesetzt und weitere, ehrgeizige Maßnahmen beschlossen werden, heißt es in einer Mitteilung von Bundesumweltministerium, Auswärtigem Amt und Entwicklungsministerium vom Sonntag.

Das Pariser Klimaabkommen von 2015 fordert unter anderem eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf unter 2 Grad Celsius, im Idealfall auf maximal 1,5 Grad Celsius zum vorindustriellen Niveau. Laut jüngsten Berechnungen des EU-Klimadienstes Copernicus liegt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach 2024 die globale Durchschnittstemperatur über 1,5 Grad.

"Je schneller die weltweiten Emissionen sinken, desto schneller können wir die Temperaturkurve wieder auf 1,5 Grad drücken", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). Gleichzeitig müssten Menschen besser vor den Folgen des Klimawandels, wie Dürren, Überschwemmungen und Hitze geschützt werden.

Zudem warb er für einen Ausbau der Elektrifizierung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Man unterstütze das von der Türkei und Australien ausgegebene Ziel, bis 2035 den Anteil von Strom beim weltweiten Energieverbrauch von derzeit 20 auf 35 Prozent zu steigern. "Das Ziel ist ein starkes Signal an die weltweiten Märkte, dass modernen und effizienten elektrischen Technologien die Zukunft gehört", betonte Schneider.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) warben vor allem um Solidarität für Länder des Globalen Südens und Inselstaaten, die jetzt schon von der Klimakrise betroffen seien. So drohten Inselstaaten wie Tonga bereits jetzt, "im Meer zu versinken", sagte Wadephul. "Ihre Stimme muss bei der Weltklimakonferenz deshalb gehört werden."

Alabali Radovan mahnte, dass Dürren wie in diesem Jahr schon hierzulande Probleme bereiteten; in ärmeren Ländern seien sie schon lebens- und existenzgefährdend: "Die Klimakrise ist eine zentrale globale Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit", erklärte die Ministerin. Es müsse in Antalya gleichermaßen über Klima und Wasser gesprochen werden. "Wir brauchen flächendeckende Anpassungspläne, Frühwarnsysteme und eine gute Klimarisiko-Finanzierung."

Die Weltklimakonferenz findet ab Montag in Antalya statt. Neben Gastgeber Türkei hat Australien die Co-Präsidentschaft inne. Im Kern geht es bei dem bis 20. November dauernden Treffen um die Frage, wie weit die internationale Gemeinschaft bei der Umsetzung der Pariser Klimaziele gekommen ist.

8. November 2026 13:39

Bischöfin Fehrs für Prüfung von AfD-Verbotsverfahren

Würzburg (KNA) Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, hat sich für eine Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausgesprochen. "Dass die entscheidenden staatlichen Stellen das bedenken, dafür stehe ich ein", sagte die Hamburger Bischöfin am Sonntag wä ...

Würzburg (KNA) Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, hat sich für eine Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausgesprochen. "Dass die entscheidenden staatlichen Stellen das bedenken, dafür stehe ich ein", sagte die Hamburger Bischöfin am Sonntag während der Pressekonferenz zur jährlichen EKD-Synode in Würzburg.

Deutliche Kritik übte sie auch an der geplanten Regierungsbildung von Linken, Grünen und SPD in Berlin. "Antisemitismus widerspricht dem christlichen Glauben fundamental", sagte Fehrs. "Es ist keine Frage, dass eine Partei, die Regierungsfragen übernehmen will, sich glasklar von Leuten abgrenzen muss, die antisemitische Positionen vertreten, oder von Vertretern der organisierten Kriminalität." Die Sorgen der jüdischen Gemeinde in Berlin könne sie deswegen verstehen. Insbesondere gegen die Linke gibt es Vorwürfe von Antisemitismus und Judenfeindlichkeit.

8. November 2026 12:57

Kulturstaatsminister Weimer wirbt für Aigner als Bundespräsidentin

Berlin (KNA) Die mutmaßliche Unionskandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Ilse Aigner, ist nach Worten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) eine gute Wahl. "Ilse Aigner ist ein heiterer, ausgleichender Herzensmensch - genau die Richtige für eine Nation in großer Gereiz ...

Berlin (KNA) Die mutmaßliche Unionskandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Ilse Aigner, ist nach Worten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) eine gute Wahl. "Ilse Aigner ist ein heiterer, ausgleichender Herzensmensch - genau die Richtige für eine Nation in großer Gereiztheit", erklärte Weimer am Sonntag.

Er kenne die CSU-Politikerin schon seit Jahrzehnten und habe sie bereits vor Jahren als Bundespräsidentin empfohlen, so Weimer weiter. "Sie ist liberal, ohne beliebig zu sein, selbstbewusst ohne falschen Stolz, klug ohne jeden Dünkel; sie ist traditionsbewusst, katholisch gläubig und doch fern von jedem missionarischen Eifer; sie hat große Haltung, ohne sich von leeren Phrasen halten zu lassen."

Am Freitag hatten mehrere Medien mit Verweis auf Parteikreise berichtet, dass sich die CDU auf Aigner festgelegt habe. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Aigner bereits im April erstmals als mögliche Kandidatin ins Gespräch gebracht.

8. November 2026 12:55

Ostdeutsche Autorin Helga Schubert: "Bin eine freie Spottdrossel"

Marbach am Neckar (KNA) Die ostdeutsche Schriftstellerin Helga Schubert hat in ihrer Schillerrede zu Selbstvertrauen und eigenständigem Denken ermutigt. Schubert, die in der DDR als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin arbeitete und von 1975 bis 1989 von der Stasi beobachtet wurde, sagt ...

Marbach am Neckar (KNA) Die ostdeutsche Schriftstellerin Helga Schubert hat in ihrer Schillerrede zu Selbstvertrauen und eigenständigem Denken ermutigt. Schubert, die in der DDR als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin arbeitete und von 1975 bis 1989 von der Stasi beobachtet wurde, sagte am Sonntag im Deutschen Literaturarchiv in Marbach: "Ich bin eine Spottdrossel, eine freie Spottdrossel". Sie gehöre niemandem, betonte die 86-jährige Autorin.

Baden-Württembergs Kunstministerin Petra Olschowski (Grüne) würdigte Schubert als eine Schriftstellerin, die in der DDR persönlich erfahren habe, "was Zensur, Überwachung und Einschränkung der Meinungsfreiheit bedeutet". Sie sei immer wieder mit Veröffentlichungsverboten belegt worden. Von Dezember 1989 bis März 1990 war sie Pressesprecherin des Zentralen Runden Tisches in Ostberlin und bereitete die ersten freien Wahlen mit vor.

Mit Blick auf die DDR sagte Schubert: "Diese damals über uns Herrschenden, die uns im wahrsten Sinne des Wortes eingemauert hatten, obwohl genau genommen nur Westberlin von ihnen eingemauert worden war, fühlten sich von vielem bedroht: Darum gab es keine freien Wahlen, keine wirklich anderen Parteien, möglichst keine Christen an den Universitäten."

Das Literaturarchiv bezeichnete Schubert als nüchterne Chronistin des ostdeutschen Alltags, die es verstehe, auf einzigartige Weise vom Widerstand und der Sehnsucht nach Freiheit zu erzählen. Mit der Schillerrede wird jährlich an den am 10. November 1759 in Marbach geborenen Dichter Friedrich Schiller erinnert.

Darin würdigte Schubert den 1805 in Weimar gestorbenen Dichter teils anerkennend, teils kritisch distanziert - und sprach ihn etwa mit "Sehr verehrter Herr Professor von Schiller" an: "Sie zeigten die Abgründe der Menschen in aller Nacktheit, ihre Intrigen, ihre Mordlust. Sie hatten nicht vor, andere Menschen in ihrer Not zu ermutigen. Eigentlich sind Sie ein schonungsloser Realist." Sie aber sei "eine Frau, die Ermutigung braucht".

Schubert sagte: "Manchmal, Friedrich Schiller, ist es nämlich keine Lösung, auf Hindernisse und Tyrannen nur aufmerksam zu machen und sie zu töten, es braucht Ermutigung, Ermutigung für sich selbst und für andere Menschen, Vertrauen in die eigene Kraft", so Schubert. "So war das mit unserer friedlichen Revolution vor 37 Jahren im Osten."

Schubert sagte, sie sei Schiller in der Zeit seiner "wilden Jugend" am nächsten, während sie sich im zweiten Teil seines Lebens - "verheiratet, sesshaft, als Goethes Freund, als Weimarer Klassiker, Vertreter des Idealismus" - von ihm entfernt habe. "Es ist mein Diktaturschaden, dass ich Pathos nicht ertrage."

8. November 2026 12:53

Bischöfin Fehrs: Feinden der Demokratie nicht das Feld überlassen

Würzburg (KNA) Nach den Wahlerfolgen der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu Gegenwehr auf. Man dürfe "den Feinden der liberalen Demokratie nicht das Feld überlassen", sagte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs am Sonntag zum ...

Würzburg (KNA) Nach den Wahlerfolgen der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu Gegenwehr auf. Man dürfe "den Feinden der liberalen Demokratie nicht das Feld überlassen", sagte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs am Sonntag zum Beginn der jährlichen EKD-Synode in Würzburg. "Wir stehen unbeirrt ein für Menschenwürde, Freiheit und Zusammenhalt."

Dabei sei aber wichtig, dass sich das Auftreten der Kirche nicht in der Wiederholung von Warnungen erschöpfe. "Die politische Polarisierung, die Zerklüftung der Parteienlandschaft werden nicht so schnell wieder verschwinden", mahnte die Hamburger Bischöfin. "Wir brauchen daher Klarheit über unsere Maßstäbe und darüber, wie wir unter veränderten Bedingungen unserem Auftrag gerecht werden." Wichtigste Maßstäbe blieben die von Gott gegebene Würde eines jeden Menschen und das christliche Menschenbild.

Die EKD-Synode habe schon 2023 menschenverachtende Haltungen "insbesondere rechtsextremer Kräfte" als unvereinbar mit dem christlichen Glauben bezeichnet. "Daran halten wir fest - gerade angesichts einer weiter fortgeschrittenen Radikalisierung", sagte Fehrs. "Wahlerfolge verändern vielleicht Machtverhältnisse - aber sie ändern nichts an der Unvereinbarkeit von Menschenfeindlichkeit mit dem Evangelium."

Für die Kirche bleibe klar, dass man auch mit Menschen im Gespräch bleiben wolle, die sich von Demokratie oder der Kirche abwenden. "Dabei bleibt eine Unterscheidung notwendig: Das Gespräch und erst recht die Seelsorge gelten allen; die Übernahme kirchlicher Verantwortung ist dagegen an unseren Auftrag gebunden", so Fehrs. "Wer menschenverachtende Haltungen öffentlich vertritt, kann nicht gleichzeitig glaubwürdig für die Kirche sprechen oder sie in Ämtern und Funktionen vertreten."

Fehrs betonte in ihrem Bericht zudem das Eintreten der Kirche gegen Antisemitismus. "Jede Form von Antisemitismus, jede Bedrohung, jede Relativierung jüdischer Sicherheit ist auch ein Angriff auf unsere menschenrechtsorientierte Demokratie und widerspricht unserem christlichen Selbstverständnis", sagte Fehs.

Die EKD stehe für ein sicheres und freies jüdisches Leben, in Berlin und anderswo in Deutschland. Man rechne das Leid der einen nicht gegen das Leid der anderen auf. "Unsere Anteilnahme am Leid der palästinensischen Bevölkerung nimmt nichts von unserer Solidarität mit den Menschen in Israel."

Erzbistumsfinder

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