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Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
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St.-Martins-Tag

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Serene View / Shutterstock.com
22.10.2026

Das Leben auf den zweiten Blick

Abgelaufene Gewürzgurken, Flaute auf See, heulende Sirenen. Dazu Omas Lourdeswasser, zwei Gräber an einer Mauer und eine Gemeinde, die umdenkt. In seinen WDR-Hörbeiträgen entdeckt Sascha Heinrich Alltagsgeschichten, die an alten Gewissheiten rütteln und dem Glauben neue Türen öffnen.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
21.10.2026

Eine große Bühne für die Weihnachtsbotschaft

Wenn Hunderte gemeinsam singen, bekommt Karolin Koldehoff Gänsehaut. Bei der Aufführung des Bethlehem-Musicals in Minden leitet sie den Großchor. Ein Probenbesuch zeigt, wie Musik und Glaube verschiedene Generationen miteinander verbinden.
© Lazy_Bear / Shutterstock.com
19.10.2026

La Via – Der Weg des Trauerns

Trauer ist kein gerader Weg. Es gibt Umwege, Rückschritte und Tage, an denen gar nichts mehr geht. Wie kann man durch die Trauer gehen und irgendwann wieder ins Leben zurückfinden? Davon handelt das Geistliche Wort von Uta Trosien im WDR Hörfunk.
© Dima Moroz / Shutterstock.com
19.10.2026

GLÜCKLICH/T im Franziskus-Jahr: San-Damiano-Momente für eine bessere Welt

Die GLÜCKLICH/T-Aktion lebt von kleinen Gesten, die das Leben anderer Menschen besser machen. Der heilige Franziskus und sein Einsatz für die kleine Kirche San Damiano können dafür Vorbild sein.
© Schmidt-Schule Jerusalem
16.10.2026

Ein Stück Erzbistum Paderborn im Heiligen Land

Seit 140 Jahren fördert die Schmidt-Schule in Ostjerusalem palästinensische Mädchen. Dass sie heute den Titel „Exzellente deutsche Auslandschule“ trägt, hat sie nicht zuletzt den Borromäerinnen vom Kloster Grafschaft in Schmallenberg zu verdanken.
© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Die Kraft aus der Stille

Jonas findet Kraft in Gemeinschaft, Natur, Schauspiel und Gebet. In stillen Momenten gelingt es ihm, Stress loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
25.10.2026

Unseren Glauben einbringen und darauf Zukunft bauen

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert zu Herbst-Libori Pontifikalamt im Paderborner Dom / Start der Mitmachaktion des Erzbistums GLÜCKLICH/T SEIN!
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.10.2026

Vor Wahl in Israel: Erzbischof Bentz wirbt für kleine Schritte zum Frieden

Nach seiner Reise ins Heilige Land hat Erzbischof Bentz in Osnabrück vor der „Schwerkraft der Gewalt“ gewarnt. Mit der bevorstehenden Wahl in Israel verbindet er vorsichtige Hoffnung.
© Johannes Duwe
22.10.2026

„Mein Herz schlägt weiter für das Heilige Land“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz spricht nach seiner Nahost-Reise über gewachsene Beziehungen, gelebte Solidarität und die gesellschaftliche Verantwortung der katholischen Kirche
© Archiv-Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
20.10.2026

Einführung von Ehrendomherr Bischof Heinz Josef Algermissen

Treue gegenüber Dom und Erzbistum / Dompropst Joachim Göbel führt am 24. Oktober emeritierten Bischof des Bistums Fulda in Vespergottesdienst als Ehrendomherren ein
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
19.10.2026

Weltmissionssonntag: Erzbistum Paderborn und Hilfswerk missio Aachen rufen zu Kollekte auf

Ein politisches Zeichen gegen Nationalismus und Egoismus: Bei der größte katholischen Spendenaktion weltweit wurden 2025 fast 135.500 Euro im Erzbistum Paderborn gesammelt
© Marcus Thielking
16.10.2026

Europa zu Gast in Paderborn: Jugendliche aus 14 Ländern im Rathaus

Das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“ will internationale Solidarität stärken

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Begeisterung, Zweifel, viele Fragen - von den Jüngern lernen

Sie kapieren es nicht, haben Fragen, Zweifel und sind immer wieder auch total begeistert – so erlebt man die Jünger von Jesus in der Serie „The Chosen“. YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte unterhält sich mit Gemeindereferent Jan-Niklas Kleinschmidt darüber, wie es sie inspiriert, sich in die Jünger hineinzuversetzen.

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

26. Oktober 2026 07:48

Sterben teurer als Leben - Bestattungskosten steigen stark

Wiesbaden (KNA) Sterben in Deutschland ist teurer als Leben: Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren sind zuletzt überdurchschnittlich im Preis gestiegen. Verbraucher mussten dafür 2025 im Schnitt 3,2 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wi ...

Wiesbaden (KNA) Sterben in Deutschland ist teurer als Leben: Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren sind zuletzt überdurchschnittlich im Preis gestiegen. Verbraucher mussten dafür 2025 im Schnitt 3,2 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum nur um 2,2 Prozent.

Auch Särge, Urnen, Grabsteine und andere Begräbnisartikel verteuerten sich. Hier stiegen die Preise im Durchschnitt um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Können Angehörige die Kosten einer Bestattung nicht aus dem Nachlass oder eigenen Mitteln tragen, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Sozialhilfe einspringen. Die Sozialhilfeträger gaben 2025 brutto 51,6 Millionen Euro für solche Sozialbestattungen aus. Das waren 16,3 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. 2015 hatten die Ausgaben bei 61,7 Millionen Euro gelegen.

Rund 15.400 Menschen erhielten 2025 eine Übernahme beantragter Bestattungskosten. Zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 23.400.

Für die Kommunen sind Friedhöfe zugleich eine Einnahmequelle. Städte und Gemeinden in den Flächenländern nahmen 2024 rund 951,9 Millionen Euro aus Gebühren und ähnlichen Entgelten im Friedhofs- und Bestattungswesen ein. Das waren 2,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und gut ein Drittel mehr als 2014.

26. Oktober 2026 07:33

Hilfswerk Adveniat froh über Lulas Wahlsieg in Brasilien

Essen (KNA) Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat zeigt sich erleichtert nach dem für viele überraschenden Wahlausgang in Brasilien: "Gewinnerinnen und Gewinner sind Frauen, Indigene, Arme, Natur und Demokratie", erklärte Hauptgeschäftsführer Martin Maier am Montagmorgen in Essen ...

Essen (KNA) Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat zeigt sich erleichtert nach dem für viele überraschenden Wahlausgang in Brasilien: "Gewinnerinnen und Gewinner sind Frauen, Indigene, Arme, Natur und Demokratie", erklärte Hauptgeschäftsführer Martin Maier am Montagmorgen in Essen.

Bei der Stichwahl am Sonntag hat sich der amtierende linke Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (80) am Ende doch noch gegen Flávio Bolsonaro (45) durchgesetzt. Der Sohn des früheren rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro galt als Favorit, da er bei der ersten Runde mit 47 Prozent vor Lula (45 Prozent) lag und da bisher bei Stichwahlen immer dieses Ergebnis bestätigt wurde. Das Oberste Wahlgericht erklärte nun Lula zum Wahlsieger mit 51,8 zu 48,2 Prozent der Stimmen. Bolsonaro will das Ergebnis aber anfechten.

"Gewonnen hat Lula da Silva im Endspurt sicherlich, weil er deutliche Verbesserungen zugunsten der Armen angekündigt hatte", vermutete Maier. Der Ordensmann und Adveniat-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass der alte und neue Präsident seinen Ankündigungen auch Taten folgen lässt: "Denn in den vergangenen vier Jahren hatte Lula da Silva bereits eine mehr an den Bedürfnissen gesellschaftlich benachteiligter Gruppen und dem Schutz der Umwelt ausgerichtete Politik dem Bolsonarismus entgegengesetzt."

Angesichts der Ergebnisse der Parlaments- und Gouverneurswahlen, bei denen überwiegend Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Lager Bolsonaros gewonnen haben, seien die Spielräume für Lula da Silva allerdings eng, so Maier weiter. Im Kongress und im Senat haben die konservativen Parteien eine deutliche Mehrheit: "Er wird die gespaltene Gesellschaft nach dem polarisierten Wahlkampf einen müssen."

Das Lateinamerika-Hilfswerk werde mit seinen kirchlichen Partnern in Brasilien weiterhin gezielt Menschen in extremer Armut mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygiene-Artikeln versorgen, kündigte der Ordensmann an. Außerdem wolle man weiter Bildungs- und Gesundheitsprogramme unterstützen sowie Verteidiger von Menschenrechten, Umwelt und Natur.

Für Adveniat, so Maier weiter, stärke der Wahlsieg von Lula da Silva auch die Hoffnung, dass die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes weiter zurückgeht. Zwischen August 2025 und Juli 2026 sind in Brasilien weniger als 3.000 Quadratkilometer Wald vernichtet worden - der tiefste Stand seit 1988. Während Bolsonaro erklärte, Umweltschutz dürfe der wirtschaftlichen Entwicklung nicht im Wege stehen, kündigte Lula da Silva an, bis 2030 die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes auf null zu senken.

Die internationale Weltgemeinschaft dürfe den brasilianischen Präsidenten dabei nicht allein lassen, forderte der Adveniat-Chef weiter. Dabei sei es höchste Zeit, dass sich die Bundesregierung und die Europäische Union klar positionieren und "die Verteidigerinnen und Verteidiger von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Minderheiten in Lateinamerika systematisch schützen".

26. Oktober 2026 06:58

Pflegeverband: Reform könnte zu mehr als 50.000 Kündigungen führen

Berlin (KNA) Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) warnt vor massiven Folgen der geplanten Pflegereform für Pflegedienste und Pflegebedürftige. "Quasi von heute auf morgen werden gut funktionierende Unterstützungsstrukturen für Pflegebedürftige und ihre Familien zerschl ...

Berlin (KNA) Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) warnt vor massiven Folgen der geplanten Pflegereform für Pflegedienste und Pflegebedürftige. "Quasi von heute auf morgen werden gut funktionierende Unterstützungsstrukturen für Pflegebedürftige und ihre Familien zerschlagen", sagte Verbandspräsident Bernd Meurer der "Bild-Zeitung": "Mehr als 50.000 Mitarbeitende bekommen die Kündigung, Millionen Pflegebedürftige müssen versuchen, ihren Unterstützungsbedarf neu zu organisieren."

Dabei gehe es um Hauswirtschaftskräfte, die bei Pflegediensten angestellt sind, ergänzte Meurer. Grundlage der Befürchtungen sei eine Befragung der Mitgliedsunternehmen des Verbands: "Wir haben mehr als 2.000 Pflegedienste in unserer Mitgliedschaft befragt: In jedem Dienst müssen mehrere Mitarbeitende entlassen werden, die derzeit Entlastungsleistungen durchführen, also Pflegebedürftige im Haushalt unterstützen."

Solche Hauswirtschaftskräfte gehen einkaufen, waschen, kochen, putzen und erledigen andere Tätigkeiten im Haushalt der Pflegebedürftigen. Bisher werden sie vor allem über den Entlastungsbetrag von derzeit 131 Euro pro Monat finanziert. Dieser soll künftig in neuen Budgets aufgehen. Für die Hauswirtschaftskräfte der Pflegedienste soll künftig das sogenannte Sachleistungsbudget zur Verfügung stehen.

Doch dieser Topf sei oft schon für die eigentliche Pflege ausgeschöpft, sagen Experten. Jürgen Weemeyer, Chef des Pflegedienstes vacances in Bremen, sagte der Zeitung: "Pflegebedürftige sind dann auf ehrenamtliche Helfer angewiesen oder müssen sich einen eigenen Dienstleister suchen."

Meurer appellierte an Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU): "Konzentrieren Sie sich auf die wirklichen Probleme und lassen Sie uns in den funktionierenden Strukturen in Ruhe arbeiten."

26. Oktober 2026 06:00

Schuster zweifelt an Abkehr der Berliner Linken vom Antisemitismus

Frankfurt (KNA) Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zweifelt an der Abkehr der Berliner Linken vom Antisemitismus. Er hätte erwartet, dass die Abgeordneten Vanessa Emde und Ferat Kocak nicht mehr Mitglieder im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundestag sein ...

Frankfurt (KNA) Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zweifelt an der Abkehr der Berliner Linken vom Antisemitismus. Er hätte erwartet, dass die Abgeordneten Vanessa Emde und Ferat Kocak nicht mehr Mitglieder im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundestag sein könnten, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Klare Fakten habe die Partei auch mit der Erklärung nicht geschaffen, die von den Fraktionsmitgliedern unterschrieben werden musste, fügte Schuster hinzu: "Ich nehme ihr die Abkehr vom Antisemitismus nicht ab." Er glaube zwar der Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp, "dass das nicht ihre persönliche Einstellung ist". Aber er befürchte, "dass sie nicht in der Lage ist, ihre Einstellung in der Partei entsprechend durchzusetzen".

Schuster sprach sich für die Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz aus. Für deren großen Wahlerfolg in Berlin machte er die Unzufriedenheit mit der Regierungskoalition im Bund verantwortlich: "Die Uneinigkeit der Regierungsparteien treibt den extremistischen Parteien die Wähler, vor allem junge Wähler, in die Arme."

26. Oktober 2026 05:19

Europa-Union warnt: Nationalisten treiben Kontinent auseinander

Königswinter (KNA) Die Europa-Union warnt vor einem Auseinanderdriften des Kontinents, der von innen und außen enorm unter Druck stehe. "Es geht um die Frage, ob Europa zusammenbleibt oder ob nationalistische Kräfte den Kontinent auseinandertreiben", warnte Präsidentin Andrea Wechsler am Son ...

Königswinter (KNA) Die Europa-Union warnt vor einem Auseinanderdriften des Kontinents, der von innen und außen enorm unter Druck stehe. "Es geht um die Frage, ob Europa zusammenbleibt oder ob nationalistische Kräfte den Kontinent auseinandertreiben", warnte Präsidentin Andrea Wechsler am Sonntag beim Bundeskongress zum 80. Geburtstag des überparteilichen Verbands in Königswinter bei Bonn.

"Unsere Antwort darf nicht weniger Europa sein, sondern mehr Europa", fügte sie hinzu: "Unsere Freiheit und Sicherheit lassen sich nicht im nationalen Alleingang schützen, sondern nur europäisch."

Patrick Sensburg, Vorsitzender der Europa-Union NRW, forderte eine positivere Europa-Erzählung gegen alles Schlechtreden: "Die EU ist die wirtschaftsstärkste Region der Welt und zeichnet sich durch ein politisches System aus, von dem Menschen in anderen Ländern nur träumen können." Der Verband wolle dazu beitragen, dass Europa in der Gesellschaft wieder ein Herzensthema werde.

Der Bundeskongress sprach sich in seinen politischen Beschlüssen für mehr gemeinsames europäisches Engagement in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit und Verteidigung und für einen besser ausgestatteten EU-Haushalt aus, der den gewachsenen europäischen Aufgaben gerecht werden kann.

Außerdem forderten die Delegierten die schrittweise Überwindung nationaler Vetorechte in zentralen Politikfeldern, die Ausweitung qualifizierter Mehrheitsentscheidungen, die Stärkung des Europäischen Parlaments und die Weiterentwicklung der Europäischen Union zu souveränen Vereinigten Staaten von Europa.

Darüber hinaus sprach sich der Kongress für eine stärkere europäische Förderung ehrenamtlichen Engagements aus sowie für die Harmonisierung von Umweltplaketten und die Einführung eines Europäischen Schülerausweises. Damit wolle man jungen Menschen soziale und digitale Teilhabe grenzübergreifend ermöglichen.

Die überparteiliche Europa-Union Deutschland ist nach eigenen Angaben die größte demokratisch organisierte und lokal verwurzelte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Mit ihren rund 16.000 Mitgliedern und 250 Kreisverbänden setzt sie sich seit 1946 für die europäische Einigung und ein demokratisches, rechtsstaatliches und föderales Europa ein.

26. Oktober 2026 03:37

Streit um Termine - Krankenkassen werfen Ärzten Angstmacherei vor

Berlin (KNA) Im Streit um die Auswirkungen des Gesundheits-Sparpakets auf die Zahl der Arzttermine werfen die gesetzlichen Krankenkassen den Ärzten vor, bei den Versicherten Ängste zu schüren. "Die Behauptung, dass es weniger Arzttermine geben müsse, weil diese schlechter bezahlt würden, is ...

Berlin (KNA) Im Streit um die Auswirkungen des Gesundheits-Sparpakets auf die Zahl der Arzttermine werfen die gesetzlichen Krankenkassen den Ärzten vor, bei den Versicherten Ängste zu schüren. "Die Behauptung, dass es weniger Arzttermine geben müsse, weil diese schlechter bezahlt würden, ist nicht richtig", sagte die Vize-Chefin des Kassen-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)

Sie sprach von einem "Affront gegenüber 75 Millionen gesetzlich Versicherten und deren Arbeitgebern, die über ihre Krankenkassenbeiträge die Honorare der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte finanzieren". Damit würden Menschen verunsichert, die auf medizinische Hilfe angewiesen seien.

Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hatte gewarnt, gesetzlich Versicherte müssten wegen der Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung künftig deutlich länger auf einen Arzttermin warten. Stoff-Ahnis betonte dagegen, mit dem Sparpaket würden nicht die Vergütungen für die ärztlichen Leistungen gesenkt, sondern nur Zuschläge und Bonuszahlungen für eine besonders schnelle Terminvergabe gestrichen.

Denn das Ziel der Politik, durch diese Extrahonorare die Terminwartezeiten zu verkürzen, sei nicht erreicht worden. Im Gegenteil seien die Wartezeiten sogar länger geworden. "Es war und ist nicht zu rechtfertigen, Beitragsgelder für wirkungslose Extrahonorare auszugeben", so Stoff-Ahnis.

Sie verwies zudem auf das Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2027. Danach steigt die Vergütung für ärztliche Leistungen um 2,2 Prozent oder eine Milliarde Euro. Unter Berücksichtigung der gestrichenen Extrazahlungen würden die gesetzlich Versicherten über ihre Beiträge an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weiterhin Honorare in einer Größenordnung von rund 50 Milliarden Euro zahlen.

Sie erinnerte außerdem daran, dass die Mediziner aus ihren Praxen im Durchschnitt pro Jahr einen Reinertrag - vor Steuern und Sozialversicherungen - von deutlich über 200.000 Euro erhielten: "Und es gibt keinen Anlass zu glauben, dass sich daran etwas ändern wird."

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