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Katholikentag 2028 in Paderborn

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

 

 

Zum Impuls

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Moritz Steegmeier / Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Ein Leben aus ganzem Herzen Gott weihen – für ihn und für uns

Charlotte Roland feierte in der Pfarrkirche St. Martin Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis.
© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Alleine vor den Altar?: Video zur Jungfrauenweihe

Der Film porträtiert den Weg Charlotte Rolands hin zur Jungfrauenweihe.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
27.09.2026

Wer pilgert, ist nie allein unterwegs

Gemeinsam auf dem Weg: Beim Pilgern erleben Jugendliche und Gläubige Erzbischof Udo Markus Bentz ganz nah. Ein bewegender Tag in Gemeinschaft und voller persönlicher Begegnungen, ehrlicher Ratschläge und neuer Motivation.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
26.09.2026

Über den Struggle, gut genug zu sein

Jugendgottesdienst „Du bist gut genug“ in der Popakademie Witten mit Erzbischof Bentz
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
25.09.2026

„Sag niemals: Das wird nichts!“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besucht das Agnesheim Funckenhausen in Hagen. Beim Schwarzlicht-Minigolf erlebt er Jugendliche, die einander Mut machen – und erfuhr, wie die Kinder- und Jugendhilfe sie auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben begleitet.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.09.2026

Wie viele Freunde hat ein Erzbischof? Und wie hält er Kontakt zu Gott?

Beim Besuch der katholischen Grundschule in Herne im Rahmen seines Amtssitzwechsels stellte sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz den Fragen der Kinder. Mit Eltern und Lehrkräften sprach er über das katholische Profil ihrer Schule.

Unsere Nachrichten

© Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic
30.09.2026

Die deutschen Bischöfe positionieren sich zu KI

Übernimmt Künstliche Intelligenz bald das Kommando? Diese Frage stellten sich die deutschen Bischöfe auf ihrer Herbstvollversammlung in Fulda. Erzbischof Bentz plädierte für eine richtige Balance.
© Anna-Sophie Meyer/Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Finanzbericht 2025: Bereit für morgen – Kirche verändert sich und bleibt nah bei den Menschen

Engagement vor Ort bringt neue Formen kirchlichen Lebens hervor / Kirchensteuer steigt nur durch Sondereffekt: Schere zwischen Erträgen und Aufwendungen öffnet sich / Solide Basis für Umbau von Strukturen und Verwaltung
© David Hesse / Erzbistum Paderborn
Zwei neue Ehrendomherren am Hohen Dom zu Paderborn. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ernennt Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (Erzbistum München und Freising) und Bischof Heinz Josef Algermissen (emeritierter Bischof des Bistums Fulda) zu Ehrendomherren.
30.09.2026

Treue gegenüber Dom und Erzbistum

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Bischof Heinz Josef Algermissen sind Ehrendomherren / Dompropst Joachim Göbel überbringt die Ernennungsschreiben von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Erzbischof Dr. Bentz leitet dbk-Kommission V

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Vorsitzender der Kommission Gesellschaftliche und caritative Fragen / Deutsche Bischofskonferenz ordnet ihre Kommissionen neu
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
28.09.2026

Erzbistumsarchiv verfolgt ehrgeiziges Ziel

Bestände-Übersicht des Archivs des Erzbistums Paderborn geht am 5. Oktober 2026 online / Digitale Präsentation der Archivalien ist langfristiges Ziel des engagierten Archiv-Teams
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
26.09.2026

„Da beginnt ein Stück Himmel“

Einsatzorte in Bergkamen, Schwerte und Dortmund: Weihbischof Josef Holtkotte entsendet neue Gemeinde- und Pastoralreferenten in den Dienst der Kirche

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Alleine vor den Altar? Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Doch wie kam sie zu diesem besonderen Schritt – und was bedeutet es, als geweihte Jungfrau zu leben? Im Film erzählt sie von ihrem Glauben und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

KNA Newsticker

30. September 2026 19:30

Wadephul: Heiliger Stuhl ist wichtiger Partner

Berlin (KNA) Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seiner nächsten Auslandsreise die Bedeutung des Vatikans gewürdigt. Der Heilige Stuhl sei ein wichtiger Partner, wenn es darum gehe, Frieden ins Zentrum internationaler Diplomatie zu rücken, sagte Wadephul vor seiner Abreise. Wadephul ...

Berlin (KNA) Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seiner nächsten Auslandsreise die Bedeutung des Vatikans gewürdigt. Der Heilige Stuhl sei ein wichtiger Partner, wenn es darum gehe, Frieden ins Zentrum internationaler Diplomatie zu rücken, sagte Wadephul vor seiner Abreise. Wadephul fliegt zunächst am heutigen Mittwoch nach Montenegro. Das Land ist EU-Beitrittskandidat. Am Freitag besucht er den Vatikan und zum Abschluss Slowenien.

Weiter sagte Wadephul zu seinem Aufenthalt in Rom, der Heilige Stuhl habe ein weltweites diplomatisches Netzwerk - und über den Glauben besonderen Zugang zu vielen Menschen und Regionen weltweit. Er sei ein wichtiger Partner, wenn es darum gehe, Frieden ins Zentrum internationaler Diplomatie zu rücken. Papst Leo XIV. habe sich in dieser Woche für geduldigen Dialog und kreative Anstrengungen für den Frieden ausgesprochen, so der Außenminister. Wadephul trifft im Vatikan den Außenbeauftragten des Papstes, Erzbischof Paul Richard Gallagher, sowie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

30. September 2026 19:24

Hape Kerkeling im Thüringer Landtag: AfD-Verbotsverfahren muss kommen

Erfurt (KNA) Der Entertainer und Autor Hape Kerkeling hat sich für ein Parteienverbotsverfahren gegen die in Teilen rechtsextreme AfD ausgesprochen. "Allein ihre beschönigende Haltung gegenüber der NS-Diktatur macht sie in meinen Augen verfassungswidrig", sagte er am Mittwochabend bei einer A ...

Erfurt (KNA) Der Entertainer und Autor Hape Kerkeling hat sich für ein Parteienverbotsverfahren gegen die in Teilen rechtsextreme AfD ausgesprochen. "Allein ihre beschönigende Haltung gegenüber der NS-Diktatur macht sie in meinen Augen verfassungswidrig", sagte er am Mittwochabend bei einer Anhörung im Thüringer Landtag zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren. Wer Menschen gezielt verängstige, ob mit Behinderung, anderem Glauben, anderer Hautfarbe, queer oder transgender, verletze die unantastbare Würde eines jeden Menschen. Er habe große Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht - sollte es zu einem Verfahren kommen - der AfD keinen "Persilschein" ausstellen werde.

"Angst, Lügen und Hass waren die Zutaten der nationalsozialistischen Ideologie. Und sie sind es heute für die Marschrichtung dieser rechtsextremen Partei", führte Kerkeling aus. "Eine Partei, die ihre Existenz aus der Schürung von Hass gegen Minderheiten speist, hat in unserem Land mit seiner grauenvollen Geschichte keinen Platz." Kerkeling sagte, er spreche als Nachfahre eines Opfers des Nationalsozialismus. Sein Großvater war als politischer Häftling im Thüringer KZ Buchenwald bei Weimar inhaftiert.

"Das Versprechen unseres Staates lautet: Wir dulden keinen Faschismus in Deutschland und wir dulden auch nicht dessen Beginn", so Kerkeling. "Unser Grundgesetz ist nicht das Produkt von Deutschtümelei, sondern das Vermächtnis und die zum Gesetz gereifte Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten." Wer nicht verantwortungsvoll mit der Geschichte umgehe, dürfe niemals Verantwortung für die Zukunft Deutschlands übernehmen. "Die Verharmlosung des Dritten Reiches disqualifiziert für Staatsämter." Ähnlich hatte er sich bereits im April beim Gedenken zur Befreiung des KZ-Buchenwald geäußert.

Kerkeling appellierte an die Abgeordneten, den Einfluss der Landesregierung im Bundesrat zu nutzen, um das Verfahren endlich anzustoßen. "Ausgerechnet von hier, aus dem Land, in dem die Geschichte ihre bittersten Lehren erteilt hat, muss dieses Signal kommen." Kerkeling sprach auf Einladung der Linken-Fraktion, die die Anhörung beantragt hatte.

Es war die erste derartige Anhörung in einem deutschen Parlament. Zuvor hatten mehrere Juristen und Organisationen als Sachverständige kontrovers über die Sinnhaftigkeit, Erfolgsaussichten und Folgen eines AfD-Verbotsverfahrens diskutiert. Den Antrag für ein Parteiverbotsverfahren können nur der Bundestag, der Bundesrat oder die Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht stellen.

Die AfD-Landesverbände von Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen stuft der Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem ein. Im Mai 2025 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz auch die Gesamtpartei nach mehrjähriger Prüfung entsprechend eingestuft. Dagegen klagte die AfD. Im Eilverfahren untersagte das Kölner Verwaltungsgericht vorerst diese Einstufung. Das Hauptsacheverfahren steht noch aus.

30. September 2026 17:23

Doris Dörrie: Wir beschäftigen uns zu wenig mit dem Tod

München (KNA) Filmemacherin Doris Dörrie versteht nicht, warum Gedanken und Gespräche über den Tod weiterhin verdrängt werden. "Der Tod ist Teil unseres Lebens, er steht uns auf jeden Fall bevor", sagte die 71-Jährige in einem am Donnerstag in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlichten ...

München (KNA) Filmemacherin Doris Dörrie versteht nicht, warum Gedanken und Gespräche über den Tod weiterhin verdrängt werden. "Der Tod ist Teil unseres Lebens, er steht uns auf jeden Fall bevor", sagte die 71-Jährige in einem am Donnerstag in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlichten Interview. Doch es gebe zu wenig Beschäftigung mit dem eigenen Lebensende.

"Wir möchten alle in Würde alt werden, wir möchten gut gepflegt werden und einen guten Tod sterben", so Dörrie weiter. "Also müssen wir dafür sorgen, dass sich etwas ändert und wir nicht alles auf dem Rücken der Angehörigen austragen lassen."

Dörrie kritisierte auch fehlende Hospizplätze. Die Zahl für München nannte sie eine "Katastrophe". Es seien viel zu wenige. Doch für Vereine ist es ihren Worten zufolge schwierig, neue Hospize zu bauen.

Sie selbst sei allerdings schon früh mit dem Thema Tod konfrontiert worden - ihr Mann, der Kameramann Helge Weindler, starb 1996 im Alter von 48 Jahren. Mit Ende 30 habe sie Sterbebegleitseminare gemacht.

Um das Leben im Alter und Pflege älterer Menschen geht es auch in Dörries neuem Kinofilm "Frau Winkler verlässt das Haus". Da die Hauptfigur nach einem Sturz Hilfe benötigt, die Tochter aber keine Zeit hat, wird ein Pflegeroboter angeschafft.

30. September 2026 14:59

Verband warnt vor Kürzung bei Asylberatung - Auch SPD widerspricht

Berlin (KNA) Der Paritätische Gesamtverband warnt vor deutlichen Kürzungen in der unabhängigen Asylverfahrensberatung im kommenden Jahr. Laut Haushaltsentwurf 2027 sind dafür statt 24,5 Millionen nur noch 5 Millionen Euro vorgesehen, also rund 80 Prozent weniger. "Das wäre ein Kahlschlag, d ...

Berlin (KNA) Der Paritätische Gesamtverband warnt vor deutlichen Kürzungen in der unabhängigen Asylverfahrensberatung im kommenden Jahr. Laut Haushaltsentwurf 2027 sind dafür statt 24,5 Millionen nur noch 5 Millionen Euro vorgesehen, also rund 80 Prozent weniger. "Das wäre ein Kahlschlag, der den Fortbestand einer unabhängigen Beratung als Bestandteil fairer und rechtsstaatlicher Asylverfahren gefährdet", sagte der Hauptgeschäftsführer des Sozialverbands, Joachim Rock, am Mittwoch in Berlin.

Die verbleibenden fünf Millionen Euro sollten nur noch für besonders schutzbedürftige Menschen reichen. Alle anderen Geflüchteten wolle künftig das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge selbst beraten, erklärte Rock, der das äußerst kritisch sieht: "Eine Behörde, die über Asylanträge entscheidet, kann nicht zugleich unabhängig beraten." Der Haushaltsausschuss des Bundestags müsse aktiv werden und die geplanten Kürzungen zurücknehmen. Der Bundestag entscheidet voraussichtlich Ende November endgültig über den Etat für 2027.

Die SPD kündigte bereits Widerstand gegen die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplante drastische Mittelkürzung für die unabhängige Asylberatung in Deutschland an. "Diese Einschränkung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung würde dem Koalitionsvertrag widersprechen. Sie wird daher so nicht stattfinden", sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Fiedler, der Tageszeitung "Welt".

Die Co-Vorsitzende der Linken-Fraktion, Clara Bünger, äußerte ebenfalls harte Kritik an Dobrindts Plan: "Die Förderung einer behördenunabhängigen Verfahrensberatung mit Bundesmitteln ist im Asylgesetz rechtlich verankert. Die Erkennung und Beratung besonders vulnerabler Personen sei ein Teil dieses gesetzlichen Auftrags, sagte Bünger der Zeitung. Die drastische Kürzung der Mittel müsse zurückgenommen werden.

Auch Filiz Polat, Migrationspolitikerin der Grünen-Fraktion, bemängelte das Vorhaben. "Gut informierte Geflüchtete sorgen für bessere Asylentscheidungen – egal ob ein Antrag anerkannt oder abgelehnt wird", sagte Polat der Zeitung. Das dafür notwendige Vertrauen entstehe in einem unabhängigen und geschützten Beratungsverhältnis deutlich eher als in einer Beratung durch die entscheidende Behörde selbst.

Dagegen verteidigte der innenpolitische Sprecher der Union, Alexander Throm (CDU), das Vorhaben. Die Konzentration der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung auf besonders verletzliche Personen halte er für vertretbar. Ziel müsse es sein, insgesamt eine effektive und verständliche Beratung zu ermöglichen, die auch besonderen Beratungsbedarf erkenne. Er habe volles Vertrauen in das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dass dies gelingen könne.

30. September 2026 13:52

Vatikan-Kommission will vollständige Überarbeitung des Kirchenrechts

Vatikanstadt (KNA) Eine Vatikan-Kommission fordert langfristig eine vollständige Überarbeitung des Kirchenrechts. Das geht aus dem Bericht einer kanonistischen (kirchenrechtlichen) Studiengruppe hervor, den das Synodensekretariat am Mittwoch veröffentlichte. Papst Franziskus hatte die Gruppe ...

Vatikanstadt (KNA) Eine Vatikan-Kommission fordert langfristig eine vollständige Überarbeitung des Kirchenrechts. Das geht aus dem Bericht einer kanonistischen (kirchenrechtlichen) Studiengruppe hervor, den das Synodensekretariat am Mittwoch veröffentlichte. Papst Franziskus hatte die Gruppe am Rande der Weltsynode (2021-2024) eingesetzt. Die Empfehlungen betreffen sowohl das Gesetzbuch der lateinischen Kirche (CIC) als auch das der katholischen Ostkirchen (CCEO). Sie stammen aus den Jahren 1983 beziehungsweise 1990.

Grundlage der Empfehlungen war der Abschlussbericht der Weltsynode, die sich über mehrere Jahre mit mehr Teilhabe aller Gläubigen in der katholischen Kirche befasste. Vorsitzender der Kommission war der italienische Kurienerzbischof Filippo Iannone, der bis 2025 im Vatikan das Dikasterium für die Gesetzestexte leitete.

Die Experten, darunter die in Erfurt lehrende Kirchenrechtlerin Myriam Wijlens, erarbeiteten zudem Vorschläge für kurzfristige, punktuelle Änderungen der geltenden Vorschriften. Bereits die letzte Versammlung der Weltsynode forderte, bestehende Beteiligungsmöglichkeiten für Laien und insbesondere für Frauen umfassend umzusetzen. Auch die Prüfung der Frage eines Diakonats für Frauen wurde von der Synode vorgeschlagen.

Als Ergänzung der entsprechenden Einzelbestimmungen (Canones) schlagen die Experten nun unter anderem vor, eine gemeinschaftliche Entscheidungsfindung zu fördern, um Ämter und Aufgaben an geeignete Gläubige zu übertragen. Bischöfe sollen zudem verpflichtet werden, bei Fragen zum Wohl der Kirche die Meinung der Gläubigen anzuhören und Formen gemeinschaftlicher Entscheidungsfindung zu fördern.

Im Kirchenrecht soll der "sensus fidei", also der unfehlbare Glaubenssinn aller Gläubigen, künftig systematisch noch vor der päpstlichen Unfehlbarkeit im Lehramt stehen.

Weitere Vorschläge betreffen Leitung und Ämter in den Ortskirchen. Künftig sollen mehr geeignete Laien als Richter an Bistumsgerichten zugelassen werden, die etwa über Ehenichtigkeitsverfahren entscheiden. Emeritierte Bischöfe sollen ihre Erfahrung in Kommissionen der Bischofskonferenz einbringen können.

Provinzkonzile, also Versammlungen der Bischöfe einer Kirchenprovinz, sollen künftig alle zehn Jahre stattfinden. Bislang werden sie nur abgehalten, wenn es der Mehrheit der Diözesanbischöfe einer Provinz angemessen erscheint. Dieselbe Regel soll für Diözesansynoden gelten, die Beratungsversammlungen eines Bistums.

Pastoralräte sollen nach dem Vorschlag in jedem Bistum und in jeder Pfarrei eingerichtet werden. Der Pastoralplan eines Bistums soll regelmäßig von Bischof und Priesterrat, dem Beratungsgremium der Priester, bewertet werden.

Den Bericht, den ein Diözesanbischof alle fünf Jahre dem Papst vorlegen muss, soll er vor der Übermittlung den Gläubigen seines Bistums zugänglich machen. Auf Bistums- wie auf Pfarreiebene soll zudem jährlich ein Wirtschaftsbericht erstellt werden, der von unabhängigen Wirtschaftsprüfern beglaubigt ist.

Die jetzt veröffentlichten Vorschläge der Kirchenrechts-Kommission richten sich an die zuständigen Vatikanbehörden und an den Papst. Wann und wie sie umgesetzt werden, ist noch nicht entschieden.

30. September 2026 13:50

Verbände fordern soziale Sicherheit auch für arme Menschen

Berlin (KNA) Der Paritätische Gesamtverband hat mit Blick auf geplante Kürzungen bei den sozialen Leistungen davor gewarnt, arme Menschen weiter auszuschließen. Sie würden schon jetzt stigmatisiert, sagte Hauptgeschäftsführer Joachim Rock am Mittwoch in Berlin. Er äußerte sich am Rande d ...

Berlin (KNA) Der Paritätische Gesamtverband hat mit Blick auf geplante Kürzungen bei den sozialen Leistungen davor gewarnt, arme Menschen weiter auszuschließen. Sie würden schon jetzt stigmatisiert, sagte Hauptgeschäftsführer Joachim Rock am Mittwoch in Berlin. Er äußerte sich am Rande des Armutsgipfels in Berlin, der noch bis Donnerstag stattfindet und von verschiedenen Verbänden organisiert wurde.

Armen werde oft unterstellt, sie seien selbst Schuld an ihrer Situation. Statt abwertender Debatten und Kürzungen brauche es eine Politik der wirksamen Armutsbekämpfung. Beim Armutsgipfel werde versucht, Betroffene mit Politikern und Wissenschaftlern ins Gespräch zu bringen.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

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