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Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
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Katholikentag 2028 in Paderborn

St.-Martins-Tag

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Schmidt-Schule Jerusalem
16.10.2026

Ein Stück Erzbistum Paderborn im Heiligen Land

Seit 140 Jahren fördert die Schmidt-Schule in Ostjerusalem palästinensische Mädchen. Dass sie heute den Titel „Exzellente deutsche Auslandschule“ trägt, hat sie nicht zuletzt den Borromäerinnen vom Kloster Grafschaft in Schmallenberg zu verdanken.
© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Die Kraft aus der Stille

Jonas findet Kraft in Gemeinschaft, Natur, Schauspiel und Gebet. In stillen Momenten gelingt es ihm, Stress loszulassen und neue Energie zu schöpfen.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Liborius, halt für uns an, auf dass nicht Grieß und Nierenstein die Strafen unsrer Sünden sein!

St. Liborius in der Kurstadt Bad Wildungen ist eine Zeltkirche in der waldeckischen Diaspora – der heilige Liborius tritt hier als Nothelfer bei Steinleiden auf
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
14.10.2026

„Wenn Sie nicht Menschlichkeit zeigen dürfen, wer dann?“

Krankenhauspfarrer Stephan Massolle begleitet in Höxter Kranke, Angehörige und Mitarbeitende. Dabei geht es längst nicht nur um Gott und Gebet. Er erzählt, was seine Arbeit ausmacht und wie ihn sein Glaube trägt.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
12.10.2026

Gott ist längst bei uns

Was bedeutet es, jemandem beizustehen? Beim YOUNG MISSION-Weekend in Hardehausen geht Musikstudent Cedi dieser Frage nach und erlebt, wie Gemeinschaft und Glaube verbinden.
© Cornelius Stiegemann / Erzbistum Paderborn
09.10.2026

„Die Baumeister des Mittelalters waren gute Theologen“

In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November und berichtet im Interview davon, was die Menschen erwartet.

Unsere Nachrichten

© Marcus Thielking
16.10.2026

Europa zu Gast in Paderborn: Jugendliche aus 14 Ländern im Rathaus

Das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“ will internationale Solidarität stärken
© Erzbistum Paderborn
16.10.2026

Jetzt wieder mitmachen und „GLÜCKLICH/T SEIN!“

Mitmachaktion des Erzbistums Paderborn ruft vom 25. Oktober bis 6. Dezember 2026 zu kleinen Gesten mit großer Wirkung auf
© remotevfx.com / Shutterstock.com
16.10.2026

Pfarrer Heinz Koch verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Heinz Koch. Er starb am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026.
© markus-spiske-unsplash
15.10.2026

Statement des Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax zur öffentlichen Hinrichtung von Nidal Hasan

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz verurteilt die Ankündigung vonseiten der US-Regierung, die Hinrichtung des Amokläufers Nidal Hasan per Livestream zu übertragen deutlich, und ruft zu einem verstärkten Einsatz für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit auf.
© Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Justitiar des Erzbistums übernimmt Zusatzaufgabe auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz

Justitiar Marcus Baumann-Gretza ist neuer Vorsitzender der Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands / Segenswünsche von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und Generalvikar Thomas Dornseifer
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
13.10.2026

„Wir brauchen mehr Theologie“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz will theologischen Standort Paderborn zukunftsfähig aufstellen.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

KNA Newsticker

16. Oktober 2026 17:20

Papst-Telefonat mit Putin: Gute Wünsche und Ruf nach Waffenstillstand

Vatikanstadt/Moskau (KNA) Papst Leo XIV. hat am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Dabei zeigte sich der Papst tief besorgt über die ernste humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oleschky, wie der Vatikan mitteilte. Leo XIV. rief zu einem Waffenstillstand au ...

Vatikanstadt/Moskau (KNA) Papst Leo XIV. hat am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Dabei zeigte sich der Papst tief besorgt über die ernste humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oleschky, wie der Vatikan mitteilte.

Leo XIV. rief zu einem Waffenstillstand auf, um die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt zu ermöglichen. Zudem bekräftigte er das Engagement des Heiligen Stuhls für die Förderung von Dialog und Frieden. Leo XIV. befindet sich seit Dienstag in der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm ein bösartiger Lungentumor entfernt wurde.

Der Kreml veröffentlichte am Freitag eine Presseerklärung, wonach Putin dem Papst "aufrichtige Genesungswünsche und eine baldige Erholung" ausgesprochen habe. Weiter habe er die Bedeutung der russisch-vatikanischen Zusammenarbeit bei der "Förderung verbindender geistig-moralischer Werte sowie beim Schutz von Christen und christlichen Heiligtümern" in verschiedenen Regionen der Welt betont. Beide Seiten unterstrichen demnach ihr Interesse an der Fortsetzung des Dialogs zwischen der russisch-Orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche.

Weiter teilte der Kreml mit, beim "Meinungsaustausch zur Situation um die Ukraine" habe Putin dem Papst für seine Bereitschaft gedankt, einen Beitrag zur Konfliktlösung zu leisten - ebenso wie für die unternommenen Anstrengungen auf humanitärem Gebiet.

Da der Papst Besorgnis über das Schicksal der Zivilbevölkerung in der Stadt Oleschky geäußert habe, "wurden umfassende Erläuterungen zur Verantwortung des Kiewer Regimes für die dort entstandene schwierige humanitäre Lage gegeben", so der Kreml.

"Die Absicht des Vatikans, zur Schaffung von Bedingungen für die Sicherheit der Bevölkerung der Stadt und für die Organisation lebenswichtiger Lieferungen beizutragen, wurde unterstützt", so der Kreml weiter. Man habe eine Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit vereinbart. "Das Gespräch verlief in konstruktiver und gegenseitig respektvoller Atmosphäre"

Die Stadt Oleschky in der Region Cherson nahe der Frontlinie erlebt seit Wochen eine schwierige humanitäre Situation. Sie ist von russischen Soldaten besetzt und steht unter Beschuss beider Armeen. Die Zivilbevölkerung ist von Lebensmittel- und Medikamentenlieferungen weitgehend abgeschnitten. Zuletzt hatte sich der Sondergesandte des Papstes für humanitäre Fragen im russisch-ukrainischen Krieg, Kardinal Matteo Zuppi, Ende September bei einem Moskau-Besuch für eine Verbesserung der Situation in der Stadt eingesetzt.

16. Oktober 2026 16:33

Papst am Welternährungstag: Hunger niemals als Kriegswaffe einsetzen

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat einen Missbrauch von Nahrungsmitteln als Spekulationsobjekte verurteilt. "In einer Zeit, die von einem beispiellosen technologischen Fortschritt geprägt ist, ist es in der Tat unerträglich, dass Brot als Privileg und Wasser als umstrittene Handelsware gelt ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat einen Missbrauch von Nahrungsmitteln als Spekulationsobjekte verurteilt. "In einer Zeit, die von einem beispiellosen technologischen Fortschritt geprägt ist, ist es in der Tat unerträglich, dass Brot als Privileg und Wasser als umstrittene Handelsware gelten", so der Papst in einer am Freitag veröffentlichten Botschaft zum Welternährungstag.

Er erinnerte die einzelnen Staaten wie auch die internationale Gemeinschaft an ihre Pflicht, das Grundrecht auf Ernährungssicherheit für alle Menschen zu gewährleisten. Hunger sei in erster Linie auf einen Mangel an politischem Willen und Solidarität zurückzuführen, kritisierte der Papst. "Doch während Innovationen die Produktion beschleunigen, wird die Verteilung vernachlässigt."

Brot dürfe weder als Instrument für geopolitischen Druck noch als volatiles Finanzgut dienen. "Es darf zudem niemals als Kriegswaffe eingesetzt werden. Denn Menschen den Zugang zu Brot zu verwehren oder die Produktionsmittel zu zerstören, stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Menschenwürde dar", betonte der Papst.

Die FAO, die Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation und ihre Mitgliedstaaten, ermutigte er, "sich nicht mit abstrakten Analysen oder Erklärungen von begrenzter Wirksamkeit zufriedenzugeben", so der Papst, der die FAO mit Sitz in Rom vor genau einem Jahr besucht hatte. "Es ist an der Zeit, moralischen Mut zu beweisen."

Er forderte eine neue globale Ernährungsordnung, in der technologische Innovation bedingungslos der Achtung der von Gott geschenkten Menschenwürde und dem universellen Gemeinwohl untergeordnet ist. "Zudem besteht die dringende ethische Notwendigkeit, Ressourcen, die in die Rüstungsindustrie fließen, in die nachhaltige Agrarforschung und die Wiederherstellung degradierter Böden umzulenken", so Leo XIV. in seiner Botschaft.

Der Text datiert auf Montag, 12. Oktober. Seit Dienstag befindet sich der Papst wegen einer Krebs-OP in der römischen Gemelli-Klinik.

16. Oktober 2026 16:05

Papst in Klinik telefoniert mit Putin - Aufruf zum Waffenstillstand

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Dabei äußerte der Papst "seine tiefe Besorgnis über die ernste humanitäre Lage" in der ukrainischen Stadt Oleschky, wie der Vatikan am Nachmittag mitteilte. Leo XIV. rief zu einem Waf ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Dabei äußerte der Papst "seine tiefe Besorgnis über die ernste humanitäre Lage" in der ukrainischen Stadt Oleschky, wie der Vatikan am Nachmittag mitteilte. Leo XIV. rief zu einem Waffenstillstand auf, damit Lebensmittel und medizinische Hilfe bereitgestellt werden könnten. Ebenso müsse eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt ermöglicht werden.

Schließlich bekräftigte das Kirchenoberhaupt das Engagement des Heiligen Stuhls für die Förderung von Dialog und Frieden, wie es hieß. Wer das Telefonat initiiert hatte, teilte der Vatikan nicht mit. Leo XIV. befindet sich seit Dienstag in der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm ein bösartiger Tumor aus dem rechten Lungenflügel entfernt wurde.

Die Stadt Oleschky in der Region Cherson nahe der Frontlinie erlebt seit Wochen eine schwierige humanitäre Situation. Sie ist von russischen Soldaten besetzt und steht unter Beschuss beider Armeen. Die Zivilbevölkerung ist von Lebensmittel- und Medikamenten-Lieferungen abgeschnitten. Zuletzt hatte sich der Sondergesandte des Papstes für humanitäre Fragen im russisch-ukrainischen Krieg, Kardinal Matteo Zuppi, Ende September bei einem Moskau-Besuch für eine Verbesserung der Situation in der Stadt eingesetzt.

16. Oktober 2026 14:08

Hacker erbeuten Daten von Martin-Luther-Universität in Halle

Halle (KNA) Hacker haben sich Zugriff auf rund 51.000 Bewerbungen von Studieninteressierten an der Martin-Luther-Universität in Halle verschafft. Betroffen sind Bewerbungen für das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/2027, wie die Universität am Freitag mitteilte. Die Kriminellen ...

Halle (KNA) Hacker haben sich Zugriff auf rund 51.000 Bewerbungen von Studieninteressierten an der Martin-Luther-Universität in Halle verschafft. Betroffen sind Bewerbungen für das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/2027, wie die Universität am Freitag mitteilte. Die Kriminellen haben laut der Hochschule nun Einsicht in Namen, Wohn- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten. Auch könnten die Hacker auf Dokumente zugreifen, die im Zusammenhang mit der Bewerbung hochgeladen wurden.

Der Fall sei bereits am Mittwoch bekannt geworden. Die Universität habe einen Krisenstab eingerichtet, die Betroffenen informiert und arbeite den Vorfall auf. Auch habe sie Strafanzeige erstattet. Die Universität rät nun zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen Kontaktversuchen per E-Mail oder Telefon - insbesondere, wenn die Universität Halle erwähnt werden sollte.

16. Oktober 2026 13:46

Buttersäure-Anschlag auf Kölner NS-Dokumentationszentrum

Köln (KNA) Unbekannte haben einen Buttersäure-Anschlag auf das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln begangen. Das sogenannte EL-DE-Haus blieb nach dem Vorfall in der Nacht zu Freitag zunächst geschlossen. "Alle Eingänge, Stufen, Scharniere, Türgriffe und -schlösser sind verschmiert", t ...

Köln (KNA) Unbekannte haben einen Buttersäure-Anschlag auf das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln begangen. Das sogenannte EL-DE-Haus blieb nach dem Vorfall in der Nacht zu Freitag zunächst geschlossen. "Alle Eingänge, Stufen, Scharniere, Türgriffe und -schlösser sind verschmiert", teilte der Förderverein des Hauses mit und brachte seine Empörung und Betroffenheit zum Ausdruck.

Der Staatsschutz der Kriminalinspektion ermittele wegen Sachbeschädigung und suche Zeugen, berichtete die Polizei.

"Die Geruchsbelästigung ist beträchtlich", so der Verein. "Die Vorgehensweise des oder der Täter legt nahe, dass man sich offensichtlich gut auskennt." Das Haus wurde für das ganze Wochenende geschlossen. Die Stadt Köln habe Anzeige bei der Polizei erstattet.

Das EL-DE-Haus ist ein Dokumentationszentrum über die NS-Zeit, die sich in der ehemalige Gestapo-Zentrale Kölns befindet. Es gilt als Kölns größte Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus.

"Ob der Anschlag in Zusammenhang mit der sehr gut besuchten Veranstaltung unseres Vereins am Vorabend zum Thema 'Was folgt aus der AfD-Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln?' steht, ist bisher nicht bekannt", heißt es in der Mitteilung des Fördervereins weiter. "Der Anschlag richtet sich gegen die Arbeit des NS-DOK, gegen das Gedenken an den Terror der Nazi-Zeit, das Gedenken an die Leiden der Opfer und gegen die Aufklärungsarbeit zu Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus hier und heute." Ab Dienstag sollen Museum und Gedenkstätte wieder für den Besucherverkehr geöffnet sein.

16. Oktober 2026 13:26

Aktionstag will auf nicht sichtbare Behinderungen aufmerksam machen

Diez (KNA) Mit einem bundesweiten Aktionstag soll am Dienstag auf Menschen aufmerksam gemacht werden, die nicht sichtbare Behinderungen haben. Zum dritten Mal rufen dazu 78 Städte, Verbände, Initiativen und Selbsthilfegruppen auf, wie der Verein "gemeinsam zusammen" am Freitag im rheinland-pf ...

Diez (KNA) Mit einem bundesweiten Aktionstag soll am Dienstag auf Menschen aufmerksam gemacht werden, die nicht sichtbare Behinderungen haben. Zum dritten Mal rufen dazu 78 Städte, Verbände, Initiativen und Selbsthilfegruppen auf, wie der Verein "gemeinsam zusammen" am Freitag im rheinland-pfälzischen Diez mitteilte.

Behinderungen wie chronische Schmerzen, psychische Erkrankungen und Sinnesbeeinträchtigungen seien oft nicht von außen erkennbar. Sie führten jedoch bei Betroffenen zu einer anhaltenden Belastung, hieß es.

Wegen Belastungen und Einschränkungen im Alltag könnten Betroffene in eine Krise geraten: Barrieren müssten als "suizidrelevante Stressoren" mitgedacht werden, erklärte Ute Lewitzka, Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Der diesjährige Aktionstag steht unter dem Motto "Sag Cor. Zeig Herz". Der Begriff "Cor" kommt aus dem Lateinischen und "stand bei den Römern für Herz und Verstand", wie der Verein erläuterte. Mit dem Wort sollen Betroffene zum Ausdruck bringen können: "Hier findet gerade eine Überforderung statt".

Dem Verein zufolge können Betroffene alternativ auch mit einer Hand eine Faust ballen und mit der anderen ein halbes Herz formen. Helfen könne dann etwa, das Licht zu dämmen, Geräusche zu reduzieren oder Rückzug zu ermöglichen.

In der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ist nach Vereinsangaben ein kostenloses Fest zum Aktionstag mit Kunst, Kultur und Unterhaltung geplant. Dabei seien Rückzugsmöglichkeiten geschaffen worden. Gäste werden gebeten, auf Parfüm zu verzichten, um Reize zu minimieren. Das Fest soll auch auf Youtube übertragen werden.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

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