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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

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4. Juni: Fronleichnam

Prozession zu Fronleichnam mit Baldachin© lorenza62 / Shutterstock.com
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

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01.06.2026

Glaube mit Donner und Bodenhaftung

Da kracht es gewaltig: Gewitter, Vaterunser, Tacheles und Pfingsten. Gott passt nicht in Rauschebart, fromme Sprüche oder alte Ausreden. In seinen Morgenandachten für den WDR zeigt Udo Reineke, dass Glaube nicht ausweicht, wenn es unbequem wird.
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01.06.2026

Grund Nr. 91: ES KÖNNTE AUCH NACH VORNE LOSGEHEN!

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – Juni
© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
01.06.2026

Selbstliebe lernen – was wirklich hilft

Wie Gottes Blick helfen kann, den eigenen Wert zu entdecken. Cornelia Müller, christlich-psychologischen Beraterin, im Interview.
© Frederik Köhler
28.05.2026

„Gott hat gewollt, dass ich zurück ins Leben finde“

Nach einer schweren Hirntumor-Operation muss Dr. Uwe Slabke vieles neu lernen – gehen, duschen, einkaufen. Die Krankheit verändert sein Leben und seinen Glauben. Nun stiftet er ein Kreuz, um anderen Menschen Hoffnung zu schenken.
© Mariusz Zysk / Shutterstock.com
27.05.2026

„Abschied muss man üben“

Warum uns Kondolieren so schwer fällt und wie wir Beileid angemessen ausdrücken können - Erfahrungen einer Seelsorgerin.
© Vatican Media/Romano Siciliani/KNA
25.05.2026

Die große soziale Frage unserer Zeit

Papst Leo XIV. hat unter dem Titel „Magnifica humanitas“ seine erste Enzyklika veröffentlicht. Der Text der Sozialenzyklika befasst sich mit dem Thema künstliche Intelligenz (KI).

Unsere Nachrichten

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01.06.2026

Geweiht zum Dienst am Nächsten

Lukas Arenhövel aus Paderborn und Matthäus Freitag aus Warburg empfangen am 13. Juni 2026 die Diakonenweihe / Biografisches / Was ist den zukünftigen Diakonen des Erzbistums Paderborn wichtig?
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
31.05.2026

Ein kleines Wetter-Wunder für den Frieden

Hunderte Menschen trotzten schlechtem Wetter bei 16. Kinderwallfahrt auf dem Paderborner Schützenplatz
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
30.05.2026

Weihbischof Matthias König firmt 25 Erwachsene in Paderborn

Eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis im Hohen Dom: Firmlinge aus dem Siegerland, dem Sauerland, dem Ruhrgebiet, von der Weser, aus dem Lipperland, aus dem Kreis Soest und dem Hochstift in Paderborn kommen in Paderborn zusammen.
© Erzbistum Paderborn
29.05.2026

Mutmacher für den Start in die Schule

Erzbistum Paderborn ruft zum dritten Mal Schulstartaktion aus: Schulstart- und Schulklassen-Box schon jetzt bestellbar
© P. Siegfried Modenbach
28.05.2026

Austauschtreffen mit indischen Schwestern in der Abtei Königsmünster

Seit einigen Jahren lädt das Ordensreferat unter der Leitung von Frau Dr. Rosel Oehmen-Vieregge gemeinsam mit Weihbischof Matthias König die indischen Ordensschwestern, die in unserem Erzbistum tätig sind, zu einem Tag der Begegnung ein.
© Dirk Lankowski / Erzbistum Paderborn
28.05.2026

Weltjugendtag 2027: Anmeldung für Seoul startet

Das Erzbistum Paderborn lädt junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ein, im Sommer 2027 zum Weltjugendtag nach Seoul zu reisen. Die erste Anmeldephase für die Fahrt nach Südkorea beginnt am 1. Juni 2026.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

1. Juni 2026 20:20

EU einigt sich auf verschärfte Abschieberegeln

Brüssel (KNA) Die EU ermöglicht den Mitgliedstaaten ein schärferes und schnelleres Vorgehen bei Abschiebungen. Darauf einigten sich Verhandler des EU-Parlaments und des Rats der EU am Montagabend in Brüssel. Nach der sogenannten Rückführungsverordnung können etwa Migranten ohne Bleiberech ...

Brüssel (KNA) Die EU ermöglicht den Mitgliedstaaten ein schärferes und schnelleres Vorgehen bei Abschiebungen. Darauf einigten sich Verhandler des EU-Parlaments und des Rats der EU am Montagabend in Brüssel. Nach der sogenannten Rückführungsverordnung können etwa Migranten ohne Bleiberecht unter bestimmten Umständen bis zu 30 Monate in Abschiebehaft genommen werden, so die Mitteilung des EU-Parlaments.Auch Kinder können in Abschiebehaft kommen, wenngleich der Gesetzgeber betont, Abschiebehaft sei hier das letzte Mittel.

Mit der neuen Regelung werden auch spezielle Rückkehrzentren außerhalb der Union möglich. In die Zentren sollen abgelehnte Asylbewerber gebracht werden, die nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden können, etwa, weil ihr Herkunftsland nicht eindeutig festzustellen ist oder keine diplomatischen Beziehungen bestehen. Menschen könnten also in Staaten landen, zu denen sie keine Verbindung haben. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gehört zu den Verfechtern dieser Rückführungszentren. Offen ist bisher, welche Drittstaaten zur Aufnahme von Geflüchteten aus der EU bereit sind.

Die EU regelt nun auch klarer, wie abgelehnte Asylbewerber bei ihrer eigenen Abschiebung mitwirken müssen, wenn sie Strafen entgehen wollen. Außerdem verschärft die Richtlinie die Regeln für Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. Nach Angaben der EU-Kommission reist aktuell nur etwa jeder fünfte Mensch, gegen den eine Rückkehrentscheidung vorliegt, aus Europa aus.

Der Einigung der Unterhändler müssen Parlament und Rat noch zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann. Dies gilt als Formsache. Ein Teil der Verordnung wird nach Angaben des Parlaments kurz danach unmittelbar gelten, etwa zu den Rückkehrzentren. Andere Aspekte sollen erst nach einem Jahr angewendet werden, da die Staaten Vorbereitungszeit brauchen.

Mehrere christliche Organisationen, darunter Caritas Europa und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), hatten wiederholt vor diesen migrationspolitischen Änderungen gewarnt. Sie befürchten Einschränkungen der Rechte und Würde von Migrantinnen und Migranten sowie haftähnliche Lager außerhalb Europas. Umstritten war auch, dass der Entwurf des Parlaments im März mit einer Mehrheit der konservativen Fraktion sowie den rechten und rechtsextremen Parteien zustande kam.

1. Juni 2026 18:43

Bischof Kohlgraf kritisiert Entwicklungen in Wehrpflicht-Debatte

Erfurt (KNA) Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat eine breitere gesellschaftliche Debatte über das Thema Wehrpflicht gefordert. Es sei eine problematische Entwicklung, wenn in Diskussionen der Eindruck entstehe, dass der Wehrdienst ein höherwertigerer Dienst sei als etwa ein Zivil- oder Frie ...

Erfurt (KNA) Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat eine breitere gesellschaftliche Debatte über das Thema Wehrpflicht gefordert. Es sei eine problematische Entwicklung, wenn in Diskussionen der Eindruck entstehe, dass der Wehrdienst ein höherwertigerer Dienst sei als etwa ein Zivil- oder Friedensdienst, sagte der Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi am Montagabend bei einem Online-Podium.

Als Beispiel nannte er auch eine unterschiedliche Bezahlung. Seines Erachtens findet sich solch eine Gewichtung auch nicht im Grundgesetz, wo die Gewissensfreiheit, den Dienst an der Waffe abzulehnen, verankert ist. Die Wehrpflicht ist im Grundgesetz verankert, aber seit 2011 ausgesetzt.

In Diskussionen begegne ihm auch immer wieder das Argument, man könne sich die ethischen Debatten nicht mehr leisten, man brauche jetzt Soldaten und Waffen, so Kohlgraf. "Das halte ich für eine ziemlich schwierige Entwicklung. Mittlerweile ist die rein militärische Sicht auf Konfliktlösungen nicht mehr begründungspflichtig. Und das gilt auch für die Debatten um die Wehrpflicht."

In diese würden junge Menschen zudem viel zu wenig eingebunden. "Ich halte das für einen gesellschaftlichen Schaden, denn sie müssen am Ende diese Verpflichtung übernehmen", hob Kohlgraf hervor. "Wir leben gerade in einer Zeit, wo ganz viel Last auch auf den Schultern junger Menschen abgeladen wird und sie diese in den nächsten 30, 40, 50 Jahren werden abtragen müssen."

Er äußerte sich bei einer Veranstaltung des Katholischen Forums im Bistum Erfurt sowie der Katholischen und der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt zum Thema "Wehrtüchtig oder wehrflüchtig - wer verteidigt unser Land?"

Heiko Biehl, Direktor am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, verwies auf langjährige Untersuchungen des Zentrums, wonach eine Wehrpflicht doch auf eine breitere gesellschaftliche Zustimmung trifft. "Ja, die Jugend ist kritischer dem gegenüber, das zeigen die Umfragen eindeutig", so Biehl. "Aber wir haben auch Umfragedaten, die bis in den Kalten Krieg zurückreichen, die zeigen: Die Jugend war immer dem Militärischen und der Wehrpflicht kritischer gegenüber eingestellt, das ist kein neuer Aspekt."

Zugleich gab er Kohlgraf recht, dass es keine ausreichende Debatte gebe: "Ich glaube nicht, dass es kein Interesse daran gibt, sondern es wird von keiner politischen Kraft, keiner relevanten Kraft angestoßen. Man hat sich jetzt mit dem neuen Wehrdienst darauf beständig am Prinzip der Freiwilligkeit festzuhalten und dann zu schauen, wie es funktioniert."

1. Juni 2026 17:46

Yad-Vashem-Vorsitzender: Gedenkstätte will Präsenz weiter ausbauen

Berlin/Jerusalem (KNA) Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem möchte in den nächsten Jahren ihre internationale Präsenz weiter ausbauen. "Deutschland erschien uns als der richtige Ort, um diesen Weg zu beginnen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Yad Vashem, Dani Dayan, der "Jü ...

Berlin/Jerusalem (KNA) Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem möchte in den nächsten Jahren ihre internationale Präsenz weiter ausbauen. "Deutschland erschien uns als der richtige Ort, um diesen Weg zu beginnen", sagte der Vorstandsvorsitzende von Yad Vashem, Dani Dayan, der "Jüdischen Allgemeinen" von Montag.

In der vergangenen Woche hatte Yad Vashem die Standorte für die ersten Außenstellen im Ausland bekanntgegeben. Innerhalb von drei Jahren soll demnach ein Bildungszentrum mit Hauptstandort in München und Außenstelle in Leipzig eröffnet werden.

"Natürlich können wir nicht in jedem Land eine dauerhafte Vertretung eröffnen. Aber wir arbeiten an verschiedenen Möglichkeiten, unseren globalen Einfluss zu stärken." Ein Teil dieser Strategie entstehe gemeinsam mit der Europäischen Union, kündigte Dayan an. Man wolle darüber hinaus in Nordamerika stärker präsent sein.

Der eigentliche Grund für das deutsche Projekt sei, dass Yad Vashem die jüdische Perspektive auf die Schoah nach Deutschland bringen wolle, also die Perspektive der Opfer und Überlebenden. "Diese unterscheidet sich naturgemäß von der Perspektive der Nachkommen der Täter", betonte Dayan.

Die Ziele der Gedenkstätte seien Erinnerung und Bildung. "Wird das Zentrum zugleich einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus leisten? Daran habe ich keinen Zweifel. Wird es die deutsche Demokratie stärken? Auch daran habe ich keinen Zweifel." Dies seien jedoch nicht die eigentlichen Ziele, "sondern wichtige positive Folgen unserer Arbeit", erklärte Dayan.

Weder das Zentrum in München noch die Außenstelle in Leipzig seien ausschließlich für Bayern oder Sachsen gedacht: "Beide Einrichtungen sollen dem gesamten Bundesgebiet dienen", so Dayan. Mit Blick auf die Auswahl der Standorte sagte er: "Wir haben einen sehr gründlichen und professionellen Auswahlprozess durchgeführt, an dem ausschließlich Fachleute beteiligt waren und Politik keinerlei Rolle spielte."

Das Vorhaben von Yad Vashem hatte in Deutschland neben Zustimmung auch Kritik ausgelöst. Der Leiter der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, würdigte Yad Vashem für große Verdienste. Es handele sich aber um keine unabhängige Forschungseinrichtung, denn sie sei der israelischen Regierung unterstellt. Er warnte zudem davor, bestimmten Narrativen "langfristig eine Tür zu öffnen", etwa mit Blick auf die Frage, wo die Trennlinie zwischen berechtigter Israelkritik und Antisemitismus verlaufe.

1. Juni 2026 16:02

Papst Leo XIV. spricht mit Vatikan-Botschafter auf Kuba

Vatikanstadt (KNA) Vor dem Hintergrund wachsender Kriegsgefahr zwischen den USA und Kuba hat Papst Leo XIV. am Montag seinen Botschafter in Havanna im Vatikan in Audienz empfangen. Das teilte das vatikanische Presseamt ohne weitere Angaben mit. Erzbischof Antoine Camilleri (60), aus Malta stamme ...

Vatikanstadt (KNA) Vor dem Hintergrund wachsender Kriegsgefahr zwischen den USA und Kuba hat Papst Leo XIV. am Montag seinen Botschafter in Havanna im Vatikan in Audienz empfangen. Das teilte das vatikanische Presseamt ohne weitere Angaben mit. Erzbischof Antoine Camilleri (60), aus Malta stammender Vatikandiplomat, vertritt den Heiligen Stuhl seit zwei Jahren in Havanna.

Die katholische Kirche gilt als mögliche Vermittlerin zwischen der kommunistischen Führung und der Regierung in Washington. Die Kirche ist die einzige nichtstaatliche Institution, die trotz des kommunistischen Machtmonopols über eigene funktionierende Strukturen auf Kuba verfügt.

Kuba und der Vatikan unterhalten seit 1935 ununterbrochen diplomatische Beziehungen. Jeder der drei Vorgänger von Papst Leo XIV. hat Kuba besucht. Den Anfang machte Johannes Paul II. (1978-2005) im Januar 1998, der damals Revolutionsführer Fidel Castro traf.

Bei jedem der Papstbesuche machte die kubanische Regierung einige Zugeständnisse im Bereich der Menschenrechte und der Rechte der Kirche. Zuletzt besuchte im Jahr 2015 Papst Franziskus (2013-2025) den diktatorisch regierten Inselstaat.

1. Juni 2026 15:43

Ethiker Dabrock: Künstliche Intelligenz nicht religiös überhöhen

München (KNA) Der Ethiker Peter Dabrock hält es für gefährlich, Künstliche Intelligenz (KI) religiös zu überhöhen. "Nicht eine göttliche Superintelligenz bedroht Freiheit und Demokratie, sondern eine irdische Machtkonzentration", schreibt der evangelische Theologe aus Erlangen in einem ...

München (KNA) Der Ethiker Peter Dabrock hält es für gefährlich, Künstliche Intelligenz (KI) religiös zu überhöhen. "Nicht eine göttliche Superintelligenz bedroht Freiheit und Demokratie, sondern eine irdische Machtkonzentration", schreibt der evangelische Theologe aus Erlangen in einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie im bayerischen Tutzing.

Konkret nennt Dabrock die Verbindung von Tech-Konzernen, Finanzmacht, Sicherheitsinteressen und Politik. "KI ist kein metaphysisches Rätsel. Sie ist ein Machtverstärker." Sie falle nicht vom Himmel, sondern sei eingebettet in Rechenzentren, Plattformen, Datenökonomien, militärische Strategien, geopolitische Konkurrenz, Finanzmacht und politische Programme.

Wenn KI-Systeme Muster erkennen, Prognosen erzeugen und Entscheidungen vorbereiten, kann dies in der Medizin lebensrettend sein, wie Dabrock einräumt. Sie könnten Verwaltungsprozesse vereinfachen, den Verkehrsfluss verbessern und Erträge in der Landwirtschaft steigern. Dieselbe Logik könne aber auch Menschen klassifizieren, Verhalten manipulieren, Risiken zuschreiben, Aufmerksamkeit lenken, Öffentlichkeit verzerren oder militärische Gewalt automatisieren.

Die Ambivalenz liege nicht am Rand, sondern im Zentrum der Technologie, erklärt der Ethiker. KI könne aber auch nur scheinbare Beweise erzeugen, Vorurteile automatisieren, Zukunft nach Mustern der Vergangenheit vorwegnehmen. Hier berühre KI eine theologische Tiefenschicht, denn sie wirke wie eine Art göttliche Vorsehung. Christlich verstanden sei Vorsehung aber nicht kalte Totalberechnung, sondern die Hoffnung, dass die Welt von Gott gehalten werde.

KI als solche kenne dagegen kein Wohlwollen - es sei denn, dies sei vorher einprogrammiert worden, gibt Dabrock zu bedenken. "Sie begleitet nicht. Sie vergibt nicht. Sie erlöst nicht. Sie rechnet." Wo KI als Heilsversprechen auftrete, sei Entzauberung geboten. So müsse etwa gefragt werden, wer den Nutzen habe und wer den Preis zahle.

Die meisten Menschen nutzten KI, ohne über ihre Bedingungen zu verfügen, so der Theologe. "Sie liefern Daten, kontrollieren aber nicht die Modelle. Sie erzeugen Trainingsmaterial, besitzen aber nicht die Plattformen. Sie werden bewertet, kennen aber nicht die Kriterien. Sie sollen vertrauen, können aber kaum prüfen." Darin liege ein Machtgefälle.

KI sei weder Gott noch der neue Mensch, betont Dabrock. Sie sei vielmehr ein hochgradig zweischneidiger Machtverstärker. Im Umgang mit ihr entscheide sich nicht nur, was Technik könne, sondern ob demokratische Gesellschaften noch fähig seien, ihre Zukunft demokratisch, rechtsstaatlich und auf Basis der Menschenwürde zu gestalten.

1. Juni 2026 15:32

Vatikan verlängert Öffnungszeiten des Petersdoms

Vatikanstadt (KNA) Gute Nachrichten für Rom-Reisende: Der Petersdom verlängert seine abendlichen Öffnungszeiten um eine Stunde. Seit Montag ist die größte Kirche der Welt in der Regel täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 19.15 Uhr. Die neuen Öffnungszeiten find ...

Vatikanstadt (KNA) Gute Nachrichten für Rom-Reisende: Der Petersdom verlängert seine abendlichen Öffnungszeiten um eine Stunde. Seit Montag ist die größte Kirche der Welt in der Regel täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 19.15 Uhr. Die neuen Öffnungszeiten finden sich auf der Internetseite der Basilika.

Dort sind auch die Zeiten für Beichtgelegenheiten und andere Angebote nachzulesen. Für einen Preis von sieben Euro kann ein Besuch online reserviert werden, was stundenlanges Schlangestehen auf dem Petersplatz vermeiden helfen soll. Laut dem Portal Vatican News verzeichnet der Petersdom alljährlich mehr als zwölf Millionen Besucher, das entspricht rund 33.000 pro Tag.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

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