Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX



Katholikentag 2028 in Paderborn



St.-Martins-Tag

Alles für Ihre Vorbereitung!

 

 

© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung



Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
14.10.2026

„Wenn Sie nicht Menschlichkeit zeigen dürfen, wer dann?“

Krankenhauspfarrer Stephan Massolle begleitet in Höxter Kranke, Angehörige und Mitarbeitende. Dabei geht es längst nicht nur um Gott und Gebet. Er erzählt, was seine Arbeit ausmacht und wie ihn sein Glaube trägt.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
12.10.2026

Gott ist längst bei uns

Was bedeutet es, jemandem beizustehen? Beim YOUNG MISSION-Weekend in Hardehausen geht Musikstudent Cedi dieser Frage nach und erlebt, wie Gemeinschaft und Glaube verbinden.
© Cornelius Stiegemann / Erzbistum Paderborn
09.10.2026

„Die Baumeister des Mittelalters waren gute Theologen“

In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November und berichtet im Interview davon, was die Menschen erwartet.
© Klaus Braunger
06.10.2026

Franziskus im Heute: Brauchen wir Friedensgesänge?

Im Gespräch mit einem Franziskus-Interessierten wird deutlich: Die Friedensbotschaft des Heiligen Franz von Assisi lädt dazu ein, Konflikten kreativ zu begegnen. Ein Impuls.
© Till Kupitz / Erzbistum Paderborn
04.10.2026

Studientagung Gefängnisseelsorge: Wie gehen wir mit Tätern um?

"Zur Freiheit berufen: Grenzen und Möglichkeiten im Vollzug“ - unter diesem Motto steht das Treffen vom 5. bis 9. Oktober 2026 im Liborianum. Im Interview hebt Referent Pater Christoph Wrembek SJ hervor, was Zuwendung bewirken kann.
02.10.2026

Es geht ums Teilen

Ein Brötchen gegen eine Spende: Bei der Aktion Minibrot der KLJB unterstützen junge Menschen Projekte weltweit. Luisa und Luis erzählen, was das mit ihrem Glauben zu tun hat.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

KNA Newsticker

14. Oktober 2026 19:28

Frisch operierter Papst feiert Messe - Genesung "nach Plan"

Vatikanstadt (KNA) Bewegung, Mahlzeiten - und eine Messe: Die Genesung des Papstes nach seiner Lungen-Operation in der römischen Gemelli-Klinik verläuft laut dem Vatikan und seinen Ärzten planmäßig. "Der Papst ist in guter Stimmung", sagte Vatikansprecher Matteo Bruni am Mittwochmittag. Am ...

Vatikanstadt (KNA) Bewegung, Mahlzeiten - und eine Messe: Die Genesung des Papstes nach seiner Lungen-Operation in der römischen Gemelli-Klinik verläuft laut dem Vatikan und seinen Ärzten planmäßig. "Der Papst ist in guter Stimmung", sagte Vatikansprecher Matteo Bruni am Mittwochmittag.

Am Abend erklärte er, Leo XIV. habe die heilige Messe in einem eigens dafür eingerichteten Raum auf seiner Klinik-Etage konzelebriert, also gemeinsam mit einem oder mehreren Priestern Gottesdienst gefeiert. Der "Papst-Trakt" einschließlich der zugehörigen kleinen Kapelle im zehnten Stock des katholischen Krankenhauses wird derzeit renoviert. Insbesondere Johannes Paul II. (1978-2005) und Franziskus (2013-2025) wurden häufiger in der Klinik im Nordwesten Roms behandelt.

Am Mittwochmorgen wurden bei Papst Leo die für die Zeit nach dem Eingriff vorgesehenen Blutuntersuchungen und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs vorgenommen. Die Ergebnisse hätten einen regulären postoperativen Verlauf bestätigt, so die behandelnden Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora. Die Werte lägen im Normbereich für die Art des Eingriffs.

Das 71-jährige Kirchenoberhaupt habe Atemphysiotherapie absolviert und begonnen, im Zimmer umherzugehen. Zudem nehme der Papst wieder normale Mahlzeiten ein, so der Vatikan.

Dem gebürtigen Chicagoer war am Dienstag ein bösartiger Lungentumor entfernt worden. Bei der rund 90-minütigen Operation wurde auch der untere Lappen der rechten Lunge entfernt, in dem sich das Adenokarzinom befand.

Am Mittwochabend wurde zudem eine Botschaft des Papstes zum Abschluss der Konferenz zum zehnten Jahrestag des Dokuments "Amoris laetitia" von Papst Franziskus veröffentlicht. Darin würdigte Leo XIV. den Beitrag von Familien für eine lebendige Ortskirche. Er dankte den rund 200 Teilnehmern der einwöchigen Konferenz, neben Familien und weiteren Fachleuten waren dies Vorsitzende der Bischofskonferenzen sowie Oberhäupter der katholischen Ostkirchen.

Er bat die Teilnehmenden, "für mich zu beten, so wie ich für euch bete". Die Bitte um ein Gebet hatte Papst Franziskus stets bei Audienzen und anderen Gelegenheiten geäußert; von Leo XIV. ist sie bisher kaum bekannt. Die Botschaft hatte Leo bereits am Dienstag im Vatikan unterzeichnet.

Aufgrund seines Klinikaufenthalts konnte der Papst auch nicht die Abschlussmesse der Konferenz am Mittwochmorgen auf dem Petersplatz feiern. Dies übernahm für ihn der kürzlich ernannte Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Luis Antonio Tagle, der auch die Predigt von Papst Leo XIV. verlas.

Laut Vatikan-Angaben soll Leo XIV. etwa eine Woche in der Klinik bleiben. Welche weiteren Behandlungen sich nach der vollständigen Entfernung des Adenokarzinoms ergeben, sollen unter anderem histologische Befunde in den nächsten Tagen zeigen.

Ob Leo XIV. an seiner geplanten Südamerika-Reise vom 6. bis 17. November wird festhalten können, bleibt abzuwarten. Fachleute raten ihm ab, kaum drei Wochen nach einer schweren Lungen-Op die anstrengende Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru mit enormen Höhen- und Temperaturunterschieden auf sich zu nehmen. Noch am Sonntag auf der Petersplatz hatte er bei einem Gruß an eine Pilgergruppe aus Peru, zweite Heimat des gebürtigen US-Amerikaners, seine Reiseabsichten bekräftigt.

14. Oktober 2026 18:06

Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV., seit Dienstag wegen eines Lungen-Tumors in der Klinik, hat Familien zur aktiven Mitarbeit "am Leben und an der Sendung" der Gemeinden vor Ort aufgerufen. Sie sollten den Bischöfen helfen, den weiteren Weg der Kirche zu erkennen, so der Papst in einer am Mittwo ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV., seit Dienstag wegen eines Lungen-Tumors in der Klinik, hat Familien zur aktiven Mitarbeit "am Leben und an der Sendung" der Gemeinden vor Ort aufgerufen. Sie sollten den Bischöfen helfen, den weiteren Weg der Kirche zu erkennen, so der Papst in einer am Mittwochabend veröffentlichten Botschaft zum Abschluss einer großen Vatikan-Konferenz zu Ehe und Familie. "Bitte versichert, wenn ihr nach Hause zurückkehrt, alle in euren Gemeinden meiner geistlichen Verbundenheit und meines Zuspruchs."

Unterzeichnet hatte der Papst den Text bereits am Dienstag im Vatikan. Am selben Nachmittag war ihm in der römischen Gemelli-Klinik ein bösartiger Lungen-Tumor entfernt worden. Auch deshalb hatte Leo XIV. kaum an der einwöchigen Konferenz zum zehnten Jahrestag des Dokuments "Amoris laetitia" von Papst Franziskus teilgenommen.

"Ich danke euch von Herzen für eure Gebete und für die Arbeit, die ihr gemeinsam geleistet habt", so Leo XIV. an die Familien, weiteren Experten sowie die rund 120 Bischöfe, darunter Oberhäupter der katholischen Ostkirchen und Vorsitzende der Bischofskonferenzen. Besonders hob er den Beitrag der Familien hervor, die von ihren Freuden, Schwierigkeiten und Hoffnungen berichtet hätten. "Euer Erfahrungsaustausch und euer aufmerksames Zuhören sind in der Tat ein Geschenk für die gesamte Kirche."

Er werde die Ergebnisse der Konferenz lesen und "zu gegebener Zeit" seine Überlegungen dazu vorlegen, versprach Leo XIV. "In der Zwischenzeit ermutige ich euch, das, was ihr erlebt und empfangen habt, bereits mit euren Bischofskonferenzen und Diözesen zu teilen und das Evangelium - aus dem Reichtum von Amoris laetitia schöpfend - gemeinsam mit den Familien weiter zu verkünden."

Abschließend bat er die Konferenzteilnehmer darum, "für mich zu beten, so wie ich für euch bete". Die Bitte um ein Gebet für den Papst hatte sein Vorgänger Franziskus stets bei Audienzen und anderen Gelegenheiten geäußert; von Leo XIV. ist sie bisher kaum bekannt.

Aufgrund seines Klinikaufenthalts konnte der Papst auch nicht die Abschlussmesse der Konferenz am Mittwochmorgen auf dem Petersplatz feiern. Dies übernahm für ihn der kürzlich ernannte Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Luis Antonio Tagle, der auch die Predigt von Papst Leo XIV. verlas.

Laut Vatikan-Angaben soll Leo XIV. etwa eine Woche in der Klinik bleiben; seine Genesung verlaufe bisher nach Plan. Welche weiteren Behandlungen sich nach der vollständigen Entfernung des Adenokarzinoms ergeben, sollen Untersuchungen in den nächsten Tagen zeigen. Zugleich wurde dem 71-Jährigen auch einer von insgesamt fünf Lungenlappen entfernt, was etwa 20 bis 25 Prozent des Organs ausmacht.

14. Oktober 2026 16:25

EU-Asylregeln: Baden-Württemberg sieht Lücken an Außengrenzen

Brüssel (KNA) Die Umsetzung der neuen EU-Asylregeln an den Außengrenzen funktioniert nach Einschätzung der baden-württembergischen Landesregierung nicht reibungslos. Seit Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (Geas) im Juni sei der Großteil der sich in Baden-Württemberg i ...

Brüssel (KNA) Die Umsetzung der neuen EU-Asylregeln an den Außengrenzen funktioniert nach Einschätzung der baden-württembergischen Landesregierung nicht reibungslos. Seit Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (Geas) im Juni sei der Großteil der sich in Baden-Württemberg illegal aufhaltenden Migranten zuvor in keinem anderen EU-Staat registriert worden. "74 Prozent der Menschen, die in Baden-Württemberg ankamen, waren nicht gescreent", sagte der baden-württembergische Justizstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) am Dienstagabend in Brüssel.

Es sei also anzunehmen, so Lorek, dass das Asylsystem an den Außengrenzen nicht angemessen umgesetzt werde. "Sonst hätten wir mehr Personen, die entsprechend registriert worden sind", so der Politiker.

Das Gemeinsamen Europäischen Asylsystem gilt seit dem 12. Juni. Es sieht vor, dass Menschen, die irregulär in die EU einreisen, an den Außengrenzen registriert werden und dort ein Screening durchlaufen. Dabei werden unter anderem Fingerabdrücke, Herkunft, Gesundheitszustand und mögliche Sicherheitsrisiken erfasst.

Deutschland hat keine EU-Außengrenzen, da das Nicht-Mitgliedsland Schweiz zum Schengen-Raum gehört. Asylsuchende, die nach Baden-Württemberg kommen, haben daher in der Regel bereits andere EU-Staaten durchquert. Am Stuttgarter Flughafen zählt die Landesregierung lediglich Fälle im einstelligen Bereich.

14. Oktober 2026 15:35

SPD Baden-Württemberg fordert kompletten Neustart an Parteispitze

Stuttgart (KNA) Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteivorsitzende kommen aus Baden-Württemberg Forderungen nach einem kompletten Neustart an der Spitze der Sozialdemokraten. "Die neuen SPD-Parteivorsitzenden dürfen nicht Teil der Bundesregierung sein", f ...

Stuttgart (KNA) Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD-Parteivorsitzende kommen aus Baden-Württemberg Forderungen nach einem kompletten Neustart an der Spitze der Sozialdemokraten. "Die neuen SPD-Parteivorsitzenden dürfen nicht Teil der Bundesregierung sein", forderten die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg, Isabel Cademartori und Robin Mesarosch, in einem am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten gemeinsamen Statement.

Die SPD brauche "Vorsitzende, die klar und unabhängig von einer Koalitionslogik die Fragen von Gerechtigkeit, Macht und Verteilung in diesen Krisenzeiten stellen und beantworten", hieß es. Nach dem Rücktritt von Bas hatte der verbliebene SPD-Co-Vorsitzende Lars Klingbeil, der auch Bundesfinanzminister und Vizekanzler ist, angekündigt, dass ein Bundesparteitag zum Jahreswechsel über die künftige Führung der SPD entscheiden solle.

Die erst im Juni 2026 neugewählten beiden Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg betonten nun, die SPD befinde sich in einer existenziellen Krise. "Seit zwanzig Jahren sind wir im Abwärtstrend, während Rechtsextreme an Macht gewinnen, die Klimakrise zunimmt und das Leben teurer wird." Es gelte, jetzt die Trendwende zu schaffen "oder es ist zu spät".

Dafür brauche man "eine SPD, die modern organisiert und programmatisch auf der Höhe der Zeit ist". Diesen notwendigen Umbau in so einer kurzen Zeit könnten "nur Parteivorsitzende schaffen, die nicht mit Ministerämtern in der Bundesregierung beladen" und permanent zur Rücksprache mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angehalten seien.

14. Oktober 2026 14:52

Vatikan: Genesung des Papstes verläuft nach Plan

Vatikanstadt (KNA) Bewegung, Mahlzeiten und eine Botschaft: Die Genesung von Papst Leo XIV. nach seiner Lungen-Operation verläuft offenbar planmäßig. Das teilten die Ärzte des Papstes, Luigi Carbone und Stefano Margaritora, laut Vatikanangaben vom Mittwochmittag mit. "Der Papst ist in guter ...

Vatikanstadt (KNA) Bewegung, Mahlzeiten und eine Botschaft: Die Genesung von Papst Leo XIV. nach seiner Lungen-Operation verläuft offenbar planmäßig. Das teilten die Ärzte des Papstes, Luigi Carbone und Stefano Margaritora, laut Vatikanangaben vom Mittwochmittag mit. "Der Papst ist in guter Stimmung", so Vatikansprecher Matteo Bruni.

Demnach wurden am Morgen bei dem 71-jährigen Kirchenoberhaupt die für die Zeit nach dem Eingriff vorgesehenen Blutuntersuchungen und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs gemacht. Die Ergebnisse hätten einen regulären postoperativen Verlauf bestätigt. Die Werte lägen im Normbereich für die Art des Eingriffs, so die Mediziner.

Leo XIV. habe Atemphysiotherapie absolviert und begonnen, im Zimmer umherzugehen. Zudem habe er wieder zu essen begonnen; er habe sowohl gefrühstückt als auch zu Mittag gegessen, so der Vatikan. Am Mittwochabend soll eine Botschaft des Papstes aus Anlass der Konferenz zum zehnten Jahrestag des Dokuments "Amoris laetitia" von Papst Franziskus (2013-2025) veröffentlicht werden, so Bruni.

Dem gebürtigen Chicagoer war am Dienstag in der römischen Gemelli-Klinik ein bösartiger Lungentumor entfernt worden. Bei der rund 90-minütigen Operation wurde dabei der untere Lappen der rechten Lunge entfernt, in dem sich das Adenokarzinom befand, wie der Vatikan am Abend mitteilte.

14. Oktober 2026 14:37

Entwurf für Zuckersteuer steht - "Meilenstein für Gesundheit"

Berlin (KNA) Die Bundesregierung hat sich nach einigem Hin und Her auf eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke geeinigt. Laut einem am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen Entwurf soll die Steuer ab dem 1. Juli 2027 erhoben werden. Gezuckerte Getränke wie Limonaden, Eistees, Energydrinks un ...

Berlin (KNA) Die Bundesregierung hat sich nach einigem Hin und Her auf eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke geeinigt. Laut einem am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen Entwurf soll die Steuer ab dem 1. Juli 2027 erhoben werden. Gezuckerte Getränke wie Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtnektare sollen in zwei Stufen besteuert werden: mit 26 Cent pro Liter bei einem Zuckergehalt ab 5 Gramm je 100 Milliliter und mit 32 Cent pro Liter ab 8 Gramm Zuckergehalt je 100 Milliliter. Über die neue Steuer entscheidet noch der Bundestag.

Alkoholhaltige Getränke sowie alkoholfreie Alternativen wie Frucht- und Schaumweine sollen ebenso wenig der neuen Zuckersteuer unterliegen wie reine Säfte und ungesüßte Saftschorlen. Auch Getränke, die mit Süßungsmitteln gesüßt sind, sollen nicht unter die Steuer fallen. Zwischenzeitlich war auch über einen Entwurf des Bundesfinanzministeriums berichtet worden, der eine dritte, höhere Steuerstufe vorgesehen hatte.

Der nun beschlossene Entwurf sieht Ausnahmen für kleinere Getränkehersteller vor, die weniger als eine Million Liter im Jahr produzieren. Der Bund rechnet durch die neue Steuer mit Mehreinnahmen von 690 Millionen Euro im Jahr 2027 und rund 900 Millionen Euro pro Jahr ab 2028.

Die Bundesregierung will mit der Zuckersteuer neue Einnahmen generieren, aber auch dazu beitragen, dass Hersteller ihren Getränken weniger Zucker zusetzen. Der Entwurf ist als Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen von Union und SPD im Bundestag angelegt. Das soll das Gesetzgebungsverfahren beschleunigen.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch begrüßt die Einigung als "Meilenstein für die Gesundheit der Menschen". Eine Steuer mache die Getränke nicht zwangsläufig teurer, sondern führe vielmehr zu gesünderen Rezepturen, wie das Beispiel Großbritannien zeige, erklärte die Organisation. "Gut, dass die Koalition auf Ärzteschaft, Kinderschutzverbände und Verbraucherorganisationen hört und den Fake News der Zuckerlobby eine Absage erteilt."

Tatsächlich hatten sich auch Ärzteverbände für die Einführung der Steuer ausgesprochen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen sieht in der nun erfolgten Koalitionseinigung einen Schritt zu mehr Kinder- und Jugendschutz. "Wir brauchen Rahmenbedingungen, die eine gesunde Lebensweise erleichtern. Gerade Kinder und Jugendliche müssen vor vermeidbaren Gesundheitsrisiken besser geschützt werden", so dessen Präsident Michael Hubmann.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte jüngst der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Die Erhebung einer Zuckersteuer ist und bleibt richtig, sinnvoll und muss konsequent der Finanzierung des Gesundheitswesens zugute kommen."

Anders äußerten sich die Produzenten. "Sicher werden die Verbraucherpreise steigen", sagte Detlef Groß, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke, dem "Spiegel". Angesichts der Höhe der Steuer könne diese nicht von den Unternehmen dauerhaft selbst getragen werden. "Es ist auch gerade das Ziel von Verbrauchssteuern, dass diese an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden. Ob und wie das im Einzelfall umsetzbar ist, entscheidet sich im Wettbewerb."

Hingegen zeigten mehrere Umfragen eine mehrheitliche Zustimmung der Bevölkerung für die Maßnahme. Laut einer Befragung von "Stern" und RTL von Anfang September stimmten 55 Prozent der Bundesbürger der Einführung einer Zuckersteuer zu. Eine Umfrage von Foodwatch zu Jahresbeginn kam sogar auf 60 Prozent Zustimmung.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0