Ingolstadt (KNA) Der Präsident der Nationalen Journalistengewerkschaft der Ukraine, Sergiy Tomilenko, hat deutschen Medien und dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) für die Unterstützung seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 gedankt. "Jeder hat auf seinem Smartphone ei ...
Ingolstadt (KNA) Der Präsident der Nationalen Journalistengewerkschaft der Ukraine, Sergiy Tomilenko, hat deutschen Medien und dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) für die Unterstützung seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 gedankt. "Jeder hat auf seinem Smartphone eine App, die vor Angriffen warnt", sagte Tomilenko am Sonntag vor den rund 230 Delegierten beim Bundesverbandstag des DJV in Ingolstadt. Sie spendeten reichlich Applaus.
Seit Kriegsbeginn seien mindestens 103 Medienmitarbeiter getötet worden, so Tomilenko. "Das jüngste Opfer ist eine junge Journalistin, die 2023 von den russischen Truppen verschleppt wurde. Kurz vor meiner Abreise erhielten wir die Nachricht, dass sie in einem russischen Gefängnis gestorben ist." Aktuell seien mehr als 30 Journalisten in russischer Gefangenschaft, "offiziell wegen falscher Anschuldigungen, sie seien Terroristen und Extremisten". Die Medien in der Ukraine arbeiteten unermüdlich weiter.
Besondere Bedeutung komme dabei 32 Lokalzeitungen zu, die in unmittelbarer Frontnähe erschienen. "Weil hier andere Infrastruktur durch die russischen Angriffe zerstört wurde, sind diese Zeitungen auf Papier enorm wichtig. Meine Kollegen müssen morgens erst Trümmer wegräumen und schreiben dann ihre Artikel", berichtete Tomilenko. Diese Blätter versorgten die Menschen nicht nur mit lebenswichtigen Informationen, sondern seien darüber hinaus "die Stimme der Hoffnung und Wahrheit".
Seit Kriegsbeginn wurden mit Unterstützung des DJV, der European Federation of Journalists, der Unesco und anderer internationaler Organisationen in mehreren Städten "Journalist Solidarity Center" eingerichtet, die ukrainische und internationale Journalisten bei ihrer Arbeit unterstützen.
Die Zentren stellen Schutzausrüstung wie Helme und schusssichere Westen zur Verfügung, bieten Kurse und Trainings zur journalistischen Arbeit im Kriegsgebiet an "und übernehmen die mit zunehmender Kriegsdauer immer wichtiger werdende psychologische Betreuung von Medienschaffenden", so Tomilenko: "Besonders entscheidend ist hier, den Kontakt zu unseren Kollegen in den von Russland besetzten Gebieten zu halten und sie zu unterstützen."
Der Präsident der Journalistengewerkschaft warf Russland vor, gezielt Journalisten anzugreifen oder festzusetzen. "Daher haben wir uns jetzt entschlossen, bei den Helmen und Schutzwesten die bisher üblichen Kennzeichnungen als Presse wieder abzumachen". Tomilenko dankte dem DJV und seinen Mitgliedern für die Unterstützung: "Ohne eure Solidarität ertönt die Sirene, die ich auf meinem Smartphone habe, morgen auf euren Telefonen."
Der DJV feiert bei seinem bis Montag dauernden Verbandstag auch sein 75. Jubiläum. Beim Festakt am Sonntagabend wollte neben dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprechen. Wegen der aktuellen Lage in der Bundesregierung sagte Scholz seine Teilnahme aber wieder ab.
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Erzbistum Paderborn
09. November 2024 | 06:41
...Mit dem 9. November verbindet sich in Deutschland das Gedenken an die Reichspogromnacht vor 86 Jahren. Auch die alte Paderborner Synagoge (links im Bild) wurde am 10. November geplündert und in Brand gesetzt. An ihrem ehemaligen Standort steht heute ein Mahnmal. Niemals wieder ist jetzt!
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Erzbistum Paderborn
08. November 2024 | 07:41
..."Der christliche Glaube ist bei mir der Anschub, dass man sich betätigen muss". Das sagt Adalbert Grüner aus Brakel. Mit Jugendlichen aus der internationalen Klasse repariert er in Räumlichkeiten der örtlichen Berufsschule Fahrräder. Dabei geht es um mehr als nur handwerkliches Geschick, sondern auch um Zuversicht. Sein Engagement wird durch unseren Flüchtlingsfonds unterstützt. Vom Flüchtlingsrat NRW ist er für den Ehrenamtspreis 2024 nominiert, der am 9.11. in Essen verliehen wird.
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Erzbistum Paderborn
04. November 2024 | 13:01
...In einer Woche ist der Gedenktag für den Heiligen Martin. Deutschlandweit gibt es fröhliche Umzüge und Feste. Gerade für die Kleinsten sind nun die Tage der Laternen. Es wird eifrig gebastelt, um die eigene Laterne stolz vorzuzeigen. Grund genug, um mit unserer KI-rchenmusik einen Klassiker dieser Jahreszeit neu aufzulegen: „Ich geh mit meiner Laterne“ erklingt mit Einflüssen des K-Pops. Wir wünschen viel Freude – rabimmel, rabammel… genau, rabumm! 🕯
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Erzbistum Paderborn
04. November 2024 | 10:00
...Ausgelaugt sein, die Energiereserven fast aufgebraucht, reif für den Winterschlaf? All das beschreibt einen körperlichen, aber auch mentalen Zustand, den vermutlich viele in mehr oder weniger großer Intensität kennen. Das gilt gerade in der dunklen Jahreszeit, in der die Unbeschwertheit des Sommers mit den Zugvögeln zu verschwinden scheint und sich stattdessen manchmal bleierne Schwere ausbreitet.
So weit, so normal könnte man sagen. Wirklich gefährlich wird es aber, wenn das Ausgelaugt-Sein zum Ausgebrannt-Sein – sprich: zum Burnout – wird. Dann geht nichts mehr. Wenn Geist und Seele ausgezehrt sind, reicht kein Urlaub oder Wellness-Wochenende, um neue Energie zu tanken.
Gründe, müde und erschöpft zu sein, gibt es in der heutigen Zeit viele: unseren beschleunigten Alltag mit seinen unendlich vielen Reizen. Das Denken, dass Leistung mehr zählt, als einfach nur Mensch zu sein. Und nicht zuletzt unsere eigenen Ansprüche an uns selbst: anderen zu gefallen, es möglichst allen recht zu machen oder möglichst viele Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Kein Wunder, dass da der Akkustand sinkt, wenn man ihn nicht auflädt.
Wer, wenn nicht Gott, ist unsere verlässlichste Kraftquelle? Wer wenn nicht er, der uns geschaffen hat, hält uns schützend in seiner Hand – gerade, wenn wir Durststrecken durchlaufen? Wer, wenn nicht er, sagt zu uns: „Du musst dich gar nicht so anstrengen, um abzuliefern oder um zu gefallen. Du gefällst mir, deinem Schöpfer, so wie ich dich gemacht habe!“
Das Vertrauen in Gott als unerschöpfliche Kraftquelle, die uns ins Dasein gerufen hat, gibt Anlass zu Gelassenheit. Gelassenheit ist sicher keine Legitimation, sich bei der Gestaltung des eigenen Lebens bequem zurückzulehnen. Aber Gelassenheit ist eine gute Prophylaxe – und damit ein guter Grund –, sich nicht in Leistungsdruck und falschen Ansprüchen zu verlieren und daran müde zu werden.
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Erzbistum Paderborn
03. November 2024 | 06:50
...Wir gratulieren von Herzen und wünschen unserem Weihbischof Matthias König alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen! 🥳
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Erzbistum Paderborn
02. November 2024 | 11:01
...Wie sehen es Verantwortliche, wenn Grundschulkinder für Senioren basteln wollen? Wir danken der Schulleiterin Reinhild Harst und Pflegedienstleiterin Julia Münstermann (Emma-Rose-Haus Haaren) fürs Unterstützen der Aktion. Die Interviews entstanden an der KGS Haaren/Helmern für die Mitmachaktion GLÜCKLICH/T SEIN! Schaut euch gerne das ganze Video an auf dem Kanal unseres Erzbistums bei YouTube.
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