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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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„WIR WOLLEN MEHR“

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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

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07.03.2026

3. Fastensonntag: „Jesus wartet nicht auf perfekte Menschen“

Der Theologe und Kirchenmusiker Bernd Michael Pawellek findet - ausgehend vom Evangelium des 3. Fastensonntags - eine Antwort auf brandaktuelle Fragen.
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05.03.2026

„Kommt, bringt Eure Last“: Im Dialog mit Gott – zum Weltgebetstag und im Alltag

Am heutigen Freitag, 6. März, ist Weltgebetstag - er startet mit einem Gottesdienst in Nigeria. Beten kann befreien - und verbinden. Mehr zum Thema Gebet, Weltgebetstag und dem weltweiten Gebetsnetzwerkes des Papstes.
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04.03.2026

Stress, Krise – Was hilft? Wo ist Gott?

Im Interview sagt Abt Mauritius Wilde, was guten von schlechtem Stress unterscheidet – und warum er keine Angst mehr vor Krisen hat.
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02.03.2026

Wenn der Blick sich dreht

Mitten im ganz normalen Alltag kippt etwas. Kein Donnerschlag, eher ein leiser Dreh im Blick. Tobias Schulte entdeckt in seinen Radiobeiträgen für 1Live genau diese Momente, in denen das Selbstverständliche plötzlich Tiefe bekommt.
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02.03.2026

Grund Nr. 625: DU BIST GENUG. GOTT

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – März
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01.03.2026

Ein Turm als Andachtsort in Wilnsdorf

Das Kirchengebäude von St. Martinus stammt aus dem Jahr 1972 – warum vom Vorgängerbau nur der Turm erhalten blieb.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatten Interessierte Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen. 

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

9. März 2026 08:53

Nach Landtagswahl: Kirchen sehen Stärkung der Demokratie - auch Sorge

Stuttgart (KNA) Evangelische und katholische Bischöfe in Baden-Württemberg sehen den Ausgang der Landtagswahl mit zwiespältigen Gefühlen. Die evangelische Landesbischöfin in Baden, Heike Springhart, zeigte sich erleichtert, dass der Südwesten auch in den kommenden Jahren von einer Regierun ...

Stuttgart (KNA) Evangelische und katholische Bischöfe in Baden-Württemberg sehen den Ausgang der Landtagswahl mit zwiespältigen Gefühlen. Die evangelische Landesbischöfin in Baden, Heike Springhart, zeigte sich erleichtert, dass der Südwesten auch in den kommenden Jahren von einer Regierung der demokratischen Mitte regiert werde. Im Blick auf das AfD-Ergebnis sagte die Landesbischöfin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Dass Menschen auch auf Demokratie zersetzende Kräfte setzen, ist bitter."

Die AfD wurde laut dem vorläufigen Endergebnis hinter Grünen (30,2 Prozent) und CDU (29,7 Prozent) drittstärkste Kraft. Mit 18,8 Prozent verdoppelte die AfD ihr Ergebnis der Landtagswahl 2021.

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger sagte: "Mit Sorge beobachte ich gesellschaftliche und politische Strömungen, die an Einfluss gewinnen, indem sie das christliche Menschenbild und das fundamentale Gebot der Nächstenliebe offen oder unterschwellig infrage stellen." Der Rottenburger Bischof Klaus Krämer betonte, es bereite ihm Sorgen, dass die AfD als drittstärkste Kraft in den Landtag einziehe.

Der württembergische evangelische Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl sagte, ihm mache der noch immer hohe Zuspruch für radikale Kräfte Sorge.

Im Februar 2024 hatte die katholische Deutsche Bischofskonferenz eine Erklärung mit dem Titel "Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar" veröffentlicht. Darin hatten die Bischöfe ausdrücklich die AfD genannt und somit erstmals eine im Bundestag vertretene Partei als nicht wählbar für Christen bezeichnet.

Christen müssten widersprechen, so Erzbischof Burger weiter, wenn Parteien versuchten, die Menschenwürde zu relativieren: "Wo Egoismus über die Solidarität mit den Schwächsten gestellt wird, da ist unser Widerspruch als Christen gefordert." Aufgabe der Kirchen sei es auch, an die gemeinsame Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und ein friedliches Miteinander zu erinnern.

Positiv hoben die Kirchen die hohe Wahlbeteiligung hervor. Gohl sprach von einem starken Zeichen für die Demokratie. Burger sagte: "Die deutlich gestiegene Wahlbeteiligung auf über 70 Prozent zeigt, dass die Menschen die Zukunft unseres Landes aktiv mitgestalten wollen. Das ist ein ermutigendes Signal für die Lebendigkeit unserer demokratischen Kultur."

Der Freiburger Erzbischof sagte, die künftige Landesregierung stehe jetzt vor der großen Aufgabe, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten zu sichern. Die Kirche wolle diesen Weg im Sinne der christlichen Werte konstruktiv begleiten. "Unser Maßstab bleibt dabei das Wohl aller Menschen, insbesondere derer am Rande der Gesellschaft."

Bischof Krämer gratulierte Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir zum Wahlsieg. Krämer sagte zudem, die hohe Wahlbeteiligung sei ein starkes Signal für die Vitalität der Demokratie im Südwesten. "Dass so viele Menschen ihre Verantwortung wahrgenommen haben und wählen gegangen sind, um die Zukunft unseres Landes mitzugestalten, erfüllt mich mit großer Freude", sagte Krämer der KNA.

Die Koalitionsverhandlungen stünden jetzt vor der Aufgabe, unterschiedliche politische Positionen zusammenzuführen, "damit unser Land auch in den kommenden Jahren von einer stabilen und verlässlichen Regierung geführt wird, für die die unveräußerliche Würde jedes Menschen Maßstab politischen Handelns bleibt", so der Bischof. "Viele Menschen erleben derzeit eine Zeit der Verunsicherung. Umso wichtiger ist eine Politik, die Vertrauen stärkt und unsere demokratische Ordnung festigt."

Der Bischof unterstrich zudem die gemeinsame Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: "Räume für Dialog, Solidarität und Verantwortung zu öffnen, ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Zivilgesellschaft und Kirchen." Die aus seiner Sicht gute und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Land und Kirchen habe sich dabei über Jahre hinweg als tragfähige Grundlage erwiesen.

9. März 2026 08:29

Immer mehr Kinder brauchen Pflegeeltern - doch es gibt immer weniger

Berlin (KNA) Pflegefamilien werden hierzulande nach Einschätzung einer Expertin immer dringender benötigt. "Der Bedarf ist groß: Immer mehr Kinder brauchen Pflegeeltern - und immer weniger Menschen sind bereit dazu", sagte Angelika Nitzsche, Sozialpädagogin bei der Landesberatungsstelle Pfle ...

Berlin (KNA) Pflegefamilien werden hierzulande nach Einschätzung einer Expertin immer dringender benötigt. "Der Bedarf ist groß: Immer mehr Kinder brauchen Pflegeeltern - und immer weniger Menschen sind bereit dazu", sagte Angelika Nitzsche, Sozialpädagogin bei der Landesberatungsstelle Pflegekinderhilfe, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.

Eine steigende Zahl von Kindern müsse aus den Ursprungsfamilien wegen Kindeswohlgefährdung herausgenommen werden. Gründe sind demnach Alkohol, Drogen, psychische Erkrankungen und "sehr oft auch körperliche und emotionale Vernachlässigung", sagt Nitzsche. Dass immer weniger Menschen bereit sind, Pflegeeltern zu werden, habe unterschiedliche Gründe: "Viele Menschen wissen zum Beispiel gar nicht, dass es diese Möglichkeit als Alternative zur Adoption gibt." In Deutschland leben laut Statistischem Bundesamt rund 87.000 Kinder in Pflegefamilien, rund 128.000 sind in Heimen untergebracht.

Wichtig sei, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu verändern, betont die Expertin, die seit 23 Jahren als Fachkraft in der Berliner Pflegekinderhilfe arbeitet. Wohnraum werde immer teurer, genau wie die täglichen Lebenshaltungskosten. Zudem bekämen Pflegeeltern in der Elternzeit kein Elterngeld; das mache es mitunter schwierig, sich für ein Pflegekind zu entscheiden, da es gerade in der Anfangszeit wichtig und auch verpflichtend sei, Zeit zu haben, um eine Bindung aufbauen zu können.

"In Berlin etwa gibt es aktuell für Pflegeeltern den Startbonus, das ist eine gute Möglichkeit, um die Elternzeit finanziell abzufedern." Sinnvoll wäre aber eine bundesweit einheitliche Regelung, fordert Nitzsche. Grundsätzlich sei zu beobachten, dass die Bereitschaft für gesellschaftliches Engagement in der Bevölkerung nachlasse.

Neben rechtlichen Voraussetzungen - etwa, dass man mindestens 25 Jahre alt sein muss - gebe es auch eine Reihe von persönlichen Bedingungen für ein gelingendes Zusammenleben. "Dazu gehört etwas die Wertschätzung und Achtung gegenüber den Eltern des Kindes", sagt die Expertin. "Den potenziellen Eltern muss klar sein, dass sie ein Kind bei sich aufnehmen, das bereits eine Geschichte und Familie mit sich bringt."

Die meisten Pflegeeltern wünschten sich ein möglichst kleines Kind, in der Hoffnung, dass dieses Kind noch nicht so belastet sei. Ein Baby aufzunehmen sei allerdings keine Garantie dafür, erklärt Nitzsche. Auch in der Schwangerschaft könne es bereits Situationen geben, die diese Kinder nachhaltig prägten. Wichtig sei, sich vorab klarzumachen, dass es sich bei dem potenziellen Pflegekind um eine "Überraschungstüte" handele.

9. März 2026 08:00

Neuer Weihbischof: Geboren in Indien und ein Ring aus Holz

Mainz (KNA) Der künftige Weihbischof von Mainz, Pater Joshy Pottackal, trägt einen Delfin im Bischofswappen. Schon in der frühchristlichen Zeit war das Tier ein Symbol für Jesus, wie Pottackal der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte. "Weil der die Schiffbrüchigen an Land bringt und ...

Mainz (KNA) Der künftige Weihbischof von Mainz, Pater Joshy Pottackal, trägt einen Delfin im Bischofswappen. Schon in der frühchristlichen Zeit war das Tier ein Symbol für Jesus, wie Pottackal der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte. "Weil der die Schiffbrüchigen an Land bringt und deswegen als Seelenretter und als Zeichen für Hoffnung und Auferstehung gesehen wird." Außerdem möge er Delfine einfach.

Mit Pottackal übernimmt erstmals ein Priester mit außereuropäischen Wurzeln ein Bischofsamt in Deutschland. Für seinen künftigen Bischofsring, den Krummstab und das Brustkreuz hat sich Pottackal für Holz entschieden. "Holz steht für Wachstum und Leben. Es war für mich auch wichtig, dass es etwas Schlichtes ist", erklärte der 48 Jahre alte Ordensmann. Üblicherweise sind Bischofsringe aus Gold oder Silber gefertigt.

Geboren wurde Pottackal 1977 im südindischen Kerala in eine Familie von Thomaschristen. Seit 2004 lebt der Karmelit in Deutschland und besitzt mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft. Im Bistum Mainz war er unter anderem als Jugendseelsorger und zuletzt in der Personalabteilung tätig.

9. März 2026 05:31

Türkische Gemeinde zu Özdemir: Gastarbeiter-Erfolgsgeschichte

Hannover (KNA) Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschlands, Gökay Sofuoglu, zeigt sich erfreut über den Wahlsieg Cem Özdemirs bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Er sieht darin eine "Erfolgsgeschichte der Gastarbeitergeneration" und eine "Normalisierung der Gesellschaft", sa ...

Hannover (KNA) Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschlands, Gökay Sofuoglu, zeigt sich erfreut über den Wahlsieg Cem Özdemirs bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Er sieht darin eine "Erfolgsgeschichte der Gastarbeitergeneration" und eine "Normalisierung der Gesellschaft", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Sofuoglu betonte: "Seine Eltern waren klassische Gastarbeiter. Das ist für mich eine Normalisierung der Gesellschaft, denn Cem Özdemir verkörpert die Identifikation mit dem Land und so wird er unabhängig von seinen politischen Ansichten ein Vorbild für viele junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte."

Laut dem vorläufigen Endergebnis gehen die Grünen mit Cem Özdemir als Spitzenkandidat mit 30,2 Prozent der Stimmen als Sieger aus der Landtagswahl hervor, knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent. Özdemir hat damit die besten Chancen, der nächste Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden.

9. März 2026 04:36

Mehrheit für höhere Erbschaftssteuer auf sehr große Nachlässe

München (KNA) Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen ist dafür, sehr große Erbschaften stärker zu besteuern als bisher. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit hervor, deren Ergebnisse der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorab vo ...

München (KNA) Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen ist dafür, sehr große Erbschaften stärker zu besteuern als bisher. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit hervor, deren Ergebnisse der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorab vorlagen. Rund die Hälfte (53 Prozent) hält die Erbschaftssteuer demnach für ein wirksames Instrument, um gesellschaftliche Ungleichheit zu verringern.

80 Prozent sind laut Umfrage der Meinung, dass Menschen mit großem Vermögen eine größere Verantwortung für die Gesellschaft und kommende Generationen tragen. Wie bei der Frage nach einer höheren Erbschaftssteuer gebe es auch hier eine deutliche Zustimmung über alle Alters-, Bildungs- und Einkommensgruppen hinweg, hieß es. Zugleich meinen rund zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) aber auch, dass der Staat Menschen nicht vorschreiben sollte, was diese mit ihrem Vermögen machen.

73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass der Staat den gemeinnützigen Einsatz von Vermögen stärker fördert. Ebenso viele wären bereit, auf einen Teil ihres Erbes zu verzichten, wenn das Geld gemeinnützigen Zwecken zukäme. Zwei Jahre zuvor waren das bei einer vergleichbaren Befragung nur 67 Prozent gewesen.

Laut der aktuellen Umfrage würde unter Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro knapp jeder Zweite eine solche Testamentsspende "auf jeden Fall" unterstützen. Unter denen mit einem Einkommen ab 4.000 Euro positionierte sich nur rund jeder Dritte so eindeutig.

"Die Deutschen sind sich einig: Vermögen verpflichtet - und sie wollen mehr Gerechtigkeit beim Erben", sagte die Vorständin der Hilfsorganisation, Petra Sorge-Booms, der KNA. "Wer den gemeinnützigen Einsatz von Vermögen fördern will, sollte deshalb Rahmenbedingungen schaffen, die es Menschen leichter machen, gemeinnützig zu vererben."

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte für die repräsentative Erhebung im Februar bundesweit rund 1.600 zufällig ausgewählte deutschsprachige Personen ab 18 Jahren befragt.

9. März 2026 04:32

Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf sehr große Erbschaften

München (KNA) Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen spricht sich für eine höhere Erbschaftssteuer auf sehr große Nachlässe aus. Rund die Hälfte (53 Prozent) hält die Erbschaftssteuer demnach für ein wirksames Instrument, um gesellschaftliche Ungleichheit zu verringern, wie au ...

München (KNA) Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen spricht sich für eine höhere Erbschaftssteuer auf sehr große Nachlässe aus. Rund die Hälfte (53 Prozent) hält die Erbschaftssteuer demnach für ein wirksames Instrument, um gesellschaftliche Ungleichheit zu verringern, wie aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit hervorgeht. Deren Ergebnisse lagen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorab vor.

80 Prozent meinen laut der Erhebung zudem, dass Menschen mit großem Vermögen eine größere Verantwortung für die Gesellschaft und kommende Generationen tragen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte für die repräsentative Erhebung im Februar bundesweit rund 1.600 zufällig ausgewählte deutschsprachige Personen ab 18 Jahren befragt.

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