Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.
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Unser Glaube
Ein Kraftort als Welterbestätte wie als Pfarrkirche
Gläubige begleiten Berufene im Gebet
Was ist das Besondere an Taizé?
Video: Taizé – Wo junge Menschen zu Gott finden
Geschwindigkeit, Stille, lebendige Hoffnung
Von Advent bis Pfingsten steht die Krippe in St. Marien Witten
Unsere Nachrichten
Hoffnung und Gemeinsinn sind entscheidend für die Zukunft der Gesellschaft
„Wir entdecken die Schöpfung“
Gottes Segen für die Zielgerade der Schulzeit
Geschichte zum Anfassen im Erzbistumsarchiv Paderborn
Schwester Anna-Maria Blum als Priorin der Karmelitinnen in Witten wiedergewählt
Erzbistum Paderborn trauert um Bischof Leo Nowak
Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess
Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.
Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:
Unsere Videos
Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft
Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.
Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden
Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.
Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?
Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.
Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn
Grow up – A Franciscan Way of Life
- 08.04.2026(Mittwoch) – 04.10.2026(Sonntag)
- Mutterhaus der FranziskanerinnenPaderborner Straße 733154 Salzkotten
TROTZDEM
- 16.04.2026(Donnerstag) – 18.06.2026(Donnerstag)
- 18:30 – 20:00 Uhr
- RefugiumPropsteihof 5 44137 Dortmund
Pilger der Hoffnung: Wie wir eine lebenslange Reise navigieren
- 17.04.2026(Freitag) – 24.04.2026(Freitag)
- 18:00 – 10:00 Uhr
- Haus Maria ImmaculataMallinckrodtstraße 133098 Paderborn
- Pater Erik Riechers
Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland
KNA Newsticker
Pilotprojekt in Bayern: Helfer können Bodenfunde digital erfassen
München/Erlangen (KNA) Mithilfe einer neuen App können ehrenamtliche Helfer in der Bodendenkmalpflege ihre Funde künftig digital erfassen und melden. Das teilte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in München mit. Denn oft seien es Ehrenamtliche, die im Rahmen von Erkundungsgängen erste Hinweise auf bedeutsame, aber noch im Boden verborgene Orte lieferten. Die Anwendung trägt den Namen ArchaeoSurveyTracker, kurz ASTRAcker. Bayern ist laut Angaben das erste Bundesland mit einer solchen digitalen Lösung.
Mit der App könnten alle, die sich für Landesarchäologie interessieren, die relevanten Informationen noch vor Ort festhalten. Dazu zählten zum Beispiel die Beschreibung der Funde und des Fundorts. Beim Speichern würden die GPS-Daten des Fundorts erfasst. Am Computer könne man die gesammelten Daten in der Web-Anwendung der App verwalten, auswerten und das Landesamt informieren, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Das mühsame Zusammenstellen von Daten und das Einscannen analoger Formulare seien damit vorbei.
Entwickelt wurde die App laut Angaben vom Landesamt für Denkmalpflege in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg und unterstützt von der Gesellschaft für Archäologie in Bayern. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) sagte, die App erleichtere die Arbeit und sei ein Gewinn für die Aktiven wie für die Forschung: "So geht Archäologie am Puls der Zeit."
Caritas: Reform der Krankenversicherung belastet die Falschen
Berlin (KNA) Der Deutsche Caritasverband fürchtet durch die Reformvorschläge für die gesetzliche Krankenversicherung eine soziale Schieflage. Die Begrenzung der Familienmitversicherung gehe am Ziel vorbei. "Die Einschränkung der Mitversicherung nicht erwerbstätiger Ehepartner führt zu familienpolitischen Härten und zu bürokratischem Aufwand", beklagte Caritaspräsidentin Eva Welskop-Deffaa am Montag.
Davon unabhängig belaste die geplante Erhöhung von Zuzahlungen viele Haushalte im Niedrigeinkommensbereich weiter. "Wenn künftig für Medikamente oder Krankenhausaufenthalt deutlich höhere Zuzahlung geleistet werden müssen, führt das zu einer sozialen Schieflage." Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die wie Caritas-Häuser tarifgebunden seien, seien durch die Sparpläne gar direkt gefährdet.
Stattdessen fehle der Plan, die Kassen um die Krankenkassenbeiträge für Bürgergeldbezieher, jährlich rund 12 Milliarden Euro, zu entlasten, beklagte Welskop-Deffaa. Und auch die von den Experten vorgeschlagenen Steuern auf zuckergesüßte Getränke und Alkohol, fänden sich nicht im Gesetzentwurf.
Ende März hatte eine Expertenkommission der Bundesregierung 66 Ideen veröffentlicht, wie sich die Finanzmisere der gesetzlichen Krankenkassen lösen ließe. Der nun vorliegende Gesetzentwurf sieht etwa eine Einschränkung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und einmalig höhere Beiträge für Gutverdiener vor. Auch sollen zahlreiche Leistungen, etwa beim Kieferorthopäden oder der Homöopathie, gestrichen werden. Zudem sind höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und eine Reduktion des Krankengelds geplant.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will mit der Reform 20 Milliarden Euro im Gesundheitssystem sparen. Die Kritik von Kassenärzten, Kliniken, aber auch Verbraucherschützern und der SPD ist groß.
Gremium zu Risiken von Social-Media - Empfehlungen sollen folgen
Berlin (KNA) Kinder und Jugendliche sind aus Expertensicht bei der Social-Media-Nutzung nicht ausreichend geschützt. Nach einem am Montag von einer von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission veröffentlichten Bericht sind Alterssicherung und Kontrollmöglichkeiten weiterhin unzureichend. Bei der Frage nach den Risiken einer ungefilterten Nutzung spielten neben dem Alter auch die soziale Lage oder psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen eine wichtige Rolle.
Die Expertenkommission will bis Ende Juni konkrete Empfehlungen vorlegen. Die Bundesregierung muss dann entscheiden, welche Konsequenzen sie daraus zieht und welche konkreten Maßnahmen folgen sollen. Das könnte etwa eine Altersregelung für Social Media sein. Risiken einer ungefilterten Nutzung sind laut Kommission Suchtverhalten, Cybermobbing, sexualisierte Gewalt im Internet sowie Essstörungen und Selbstverletzungen. Hinzu kämen Kostenfallen sowie neue Gefahren durch KI-Systeme.
Der Bericht soll den Angaben zufolge eine wissenschaftlich fundierte Grundlage bieten, auf der dann Empfehlungen folgen. Ziel soll sein, Kinder und Jugendliche besser vor Gefahren in der digitalen Welt zu schützen. Dazu gehörten neben Regelungen auch eine Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) erklärte, der Bericht schaffe eine belastbare und evidenzbasierte Grundlage für Handlungsempfehlungen. Es werde deutlich, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt nicht durch Einzelmaßnahmen zu erreichen sei. Nötig sei eine vorausschauende und kontinuierlich weiterzuentwickelnde Gesamtstrategie – ein Dreiklang aus Schutz, Befähigung und Teilhabe, der Regulierung, Bildung und Prävention gleichermaßen umfasse. Prien selbst hat sich schon mehrfach für eine Altersregelung für Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Social Media ausgesprochen. Sie dringt auf EU-weite Regelungen.
Die 18 Expertinnen und Experten der Kommission kommen unter anderem aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Medizin, Psychologie, Kriminologie, Pädagogik und Bildungsforschung. An Workshops seien auch Kinder und Jugendliche beteiligt worden.
Streit um Gesundheitsreform wird schärfer
Berlin (KNA) Der Streit um die Gesundheitsreform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nimmt Fahrt auf. Das Kabinett will den Gesetzentwurf schon bis Ende des Monats beschließen. Vertreter der Kassenärzte und der Kliniken wehren sich vehement gegen die geplante Bremse für Gehaltssteigerungen und das Streichen von Vergütungen und haben für Montag zu einer Pressekonferenz geladen. SPD und Verbraucherschützer sehen eine zu starke Belastung der Patienten.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Matthias Miersch, beklagte am Sonntag eine "Unwucht" zu Lasten der Patienten. Im Deutschlandfunk kritisierte er, dass sich Warken offenkundig nicht mit der Pharmaindustrie anlegen wolle. Das gelte etwa für eine Verringerung der Kosten bei patentgeschützten Medikamenten. Miersch kündigte an, die SPD wolle mehr Gerechtigkeit ins Gesundheitssystem bringen. So dürfe es nicht sein, dass Privatpatienten deutlich schneller Facharzttermine erhielten als gesetzlich Versicherte.
Warken hatte am Donnerstag Kernpunkte eines Sparpakets vorgelegt, das die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 20 Milliarden Euro entlasten soll. Es geht um Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und in der Pharmabranche - aber auch um höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern. Der Gesetzentwurf soll am 29. April ins Bundeskabinett kommen.
Unterdessen warnen Deutschlands Verbraucherschützer davor, die Gesundheitsreform übers Knie zu brechen. "So richtig es ist, Tempo zu machen, so gefährlich wäre ein Schnellschuss", sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Bei so einem Großprojekt braucht es eine vernünftige Expertenanhörung und Diskussion."
Auch die Bundesärztekammer warnte, es sei eine Zumutung, dass den Beteiligten lediglich vier Tage Zeit über ein Wochenende gegeben werde, um ein über 150 Seiten starkes Gesetz mit solch grundlegenden Einschnitten und Veränderungen zu prüfen und zu bewerten. Dass die Krankenkassenbeiträger für Bürgergeldempfänger weiterhin nur von den Beitragszahlern bezahlt werden sollten, zeige einen Mangel an Wertschätzung für die Versicherten und die im Gesundheitswesen Tätigen, sagte Kammerpräsident Klaus Reinhardt.
Die Ärzteorganisation Marburger Bund befürchtet einen grundlegenden Kurswechsel durch die Reformen. Die Versorgung solle nicht länger vom Bedarf her gedacht werden, sondern ausschließlich von der verfügbaren Finanzmasse, kritisierte die Vorsitzende Susanne Johna. Damit würde die Patientenversorgung gefährdet.
Kassen und Verbraucherschützer kritisierten, dass Verbände der Ärzteschaft, der Krankenhäuser und der Pharmaindustrie Horrorszenarien an die Wand malten. Der Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, bezeichnete es als überzogen, dass sie den Patienten mit einer schlechteren Versorgung drohten, um ihren eigenen Reformbeitrag möglichst zu minimieren.
Verbraucherschützerin Pop ergänzte: "Wir sehen, dass für Arzneimittel, für die ärztliche Versorgung in Praxen und in Kliniken zu viel Geld ausgegeben wird." Nach ihrer Berechnung müssen die Patientinnen und Patienten 20 Prozent der Reformlasten schultern, etwa durch deutlich höhere Zuzahlungen und Leistungskürzungen beim Zahnersatz und Krankengeld. Das sei unsolidarisch und unausgewogen.
GKV-Chef Blatt sagte, wenn die Regierung den Rotstift bei den Zusatzvergütungen der Ärzte für eine schnellere Terminvergabe ansetze, sei das richtig, denn schnellere Termine gebe es ja kaum. "Für eine Leistungsverbesserung, die es nicht gibt, kann man auch kein zusätzliches Geld verlangen."
Die Verbraucherschützer hatten zuvor das von Warken geplante Aus der Gratisversicherung nicht arbeitender Ehepartner unterstützt, allerdings eine "fairere" Regelung vorgeschlagen. Der Gesetzentwurf sieht einen Zusatzbeitrag von 3,5 Prozent der Einnahmen des beitragspflichtigen Partners vor. Die Alternative des vzbv: "Wir schlagen ein Partnersplitting vor, bei dem das Haushaltseinkommen gleichmäßig auf die beiden Partner verteilt wird und dann getrennt voneinander verbeitragt wird", erläuterte Pop.
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnte vor Qualitätsverlusten bei der medizinischen Versorgung. So drohe die geforderte verpflichtende Zweitmeinung bei Gelenkoperationen dazu zu führen, dass Terminschwierigkeiten und Wartezeiten für betroffene Patienten weiter zunähmen, sagte Vorstand Eugen Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Dortmund. "Denn es gibt schlichtweg zu wenig medizinische Stellen, die dafür zugelassen sind."
Kassenärzte-Chef Gassen: Versicherte werden bei Sparreform getäuscht
Berlin (KNA) Kassenärzte-Chef Andreas Gassen sieht in der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ein Täuschen der Versicherten. "Wenn das, was die Bundesgesundheitsministerin als Entwurf eines Spargesetzes nun vorgelegt hat, Realität wird, muss man den Bürgerinnen und Bürgern klar sagen: Die Folgen werden weniger Leistungen und weniger Termine sein", sagte Gassen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Die Politik spiele hier nicht ehrlich und tue so, als ob sich für die Menschen nichts ändern werde.
"Hinzu kommt, dass Politik kein Interesse am Dialog mit denjenigen hat, die tagtäglich die Versorgung organisieren, nämlich den Praxen und Krankenhäusern", kritisierte Gassen. Er nannte es einen Affront und eine Farce, dass den Verbänden nur von Donnerstag bis Montag bleibe, um zu dem Gesetzentwurf Stellung zu nehmen. Am Montagmittag will Gassen gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, öffentlich die Position der Kassenärzte zum Gesetzentwurf präsentieren.
Ende März hatte eine Expertenkommission der Bundesregierung 66 Ideen veröffentlicht, wie sich die Finanzmisere der gesetzlichen Krankenkassen lösen ließe. Am Donnerstag hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einen Gesetzentwurf vorgelegt, der etwa eine Einschränkung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und einmalig höhere Beiträge für Gutverdiener vorsieht. Auch sollen zahlreiche Leistungen, etwa beim Kieferorthopäden oder der Homöopathie, gestrichen werden. Zudem sind höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und eine Reduktion des Krankengelds geplant. Warken will mit der Reform 20 Milliarden Euro im Gesundheitssystem sparen.
Seit Mai 2025 mehr als 28.000 Zurückweisungen an der Grenze
Berlin (KNA) Seit Einführung der erweiterten Grenzkontrollen im Mai 2025 hat die Bundespolizei mehr als 28.000 Menschen an der Einreise nach Deutschland gehindert. Dies teilte Bundesinnenministerium (BMI) auf eine Anfrage des Magazins "Focus" mit. Demnach wurden im Zeitraum von Mai 2025 bis zum 7. April 2026 insgesamt 28.684 irreguläre Migranten an der Grenze abgewiesen.
Unter den zurückgewiesenen Personen befanden sich 1.242 Asylsuchende. 1.104 irregulären Migranten wurde die Einreise gestattet, da sie einer vulnerablen Gruppe angehörten, etwa unbegleiteten Minderjährigen.
Unterdessen berichtete die "Welt am Sonntag", dass die Zahl der Asylanträge in Deutschland im ersten Quartal 2026 um fast ein Viertel (23 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen ist. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 28.922 Schutzanträge gestellt. Damit belegt Deutschland erstmalig seit 2015 den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik, nachdem man zuvor jahrelang Spitzenreiter war.
Wie die Zeitung unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) weiter berichtet, wurden die meisten Schutzgesuche in Frankreich gestellt (34.643), gefolgt von Spanien (32.630) und Italien (32.602). Schlusslichter sind Ungarn (26) und die Slowakei (35).
Laut EU-Bericht wurden im ersten Quartal in den 27 Mitgliedstaaten sowie Norwegen und der Schweiz (EU+) insgesamt 173.082 Asylanträge gestellt - ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die meisten Antragssteller kamen aus Venezuela (21.542), Afghanistan (21.402) und Bangladesch (9.738).
Syrien belegt anders als in den vergangenen Jahren nach der Türkei nur noch den fünften Platz. Die Zahl der Schutzanträge von Syrern in der EU plus der Schweiz und Norwegen ging bis Ende März um 63 Prozent auf 5.556 zurück. Auch aus der Ukraine kamen nur noch wenige Anträge: Die Zahl liegt bei 4.073, ein Minus von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Experten nannten den Rückgang von Asylanträgen aus Syrien und der Ukraine als einen wesentlichen Grund für den Einbruch der Schutzanträge in Deutschland. Syrer und Ukrainer hatten in der Vergangenheit häufig Deutschland als Zielland gewählt. In diesem Jahr gingen jedoch hierzulande nur noch neun Prozent der Schutzanträge von Syrern aus, die meisten Anträge (38 Prozent) wurden dagegen von afghanischen Staatsbürgern gestellt. Derzeit leben in Deutschland rund 940.000 syrische Staatsangehörige.
Erzbistumsfinder
Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.







