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Ein ereignisreiches Jahr

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„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unsere Nachrichten

© Erzbistum Paderborn
20.01.2026

Erzbistum Paderborn unterstützt Jubiläum des heiligen Ansgar

„Apostel des Nordens“ war Mönch in Corvey: Erzbischof Dr. Bentz stellt dem Bistum Kopenhagen 10.000 Euro für pastorale Diaspora-Arbeit im Rahmen des St.-Ansgar-Jubiläums zur Verfügung
© Andrea Krogmann / KNA
19.01.2026

Erzbischof Bentz ermöglicht spontan hebräisch-arabisches Jugendtreffen und wird dafür geehrt

Der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hat ein hebräisch-arabisches Jugendfest in Israel unterstützt - und es damit erst möglich gemacht. Die Hebräischsprachige Gemeinde im Heiligen Land danken es ihm jetzt mit einer Auszeichnung.
© katho NRW / Ingrid Menzel
16.01.2026

„Ein Erbe für die Zukunft“

Internationale Tagung ermöglicht Austausch zu Missionssammlungen – Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz betont verantwortlichen Umgang mit Artefakten aus katholischer Mission
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
15.01.2026

30 Jahre „Gast-Haus statt Bank“ in Dortmund

Feier im Mallinckrodt-Gymnasium würdigt „gelebte Solidarität“ und ökumenisches Engagement
© Simon Helmers
14.01.2026

Bonifatiuswerk schnürt Förderpaket in Höhe von elf Millionen Euro

Mit einem Förderbudget von elf Millionen Euro geht das Bonifatiuswerk ins Jahr 2026. Mit dem Geld unterstützt das internationale Hilfswerk Projekte in den Diaspora-Regionen in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
12.01.2026

25. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land

„Trotz aller Verletzungen nach Frieden suchen“ - Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz vertritt die Deutsche Bischofskonferenz in Jerusalem. Er ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

"... dass alle Kinder gleichberechtigt werden.“

Hannah (14) und Moritz (10) sind Sternsinger aus Dortmund und durften dieses Jahr den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin besuchen und mit ihm einen Kakao trinken. Aber warum sind die beiden überhaupt Sternsinger? Was treibt sie an, anderen Kindern zu helfen und den Segen zu verbreiten?

Das war das Weihnachtssingen im Stadion – die Highlights

Gänsehaut pur beim ersten Weihnachtssingen in der Home-Deluxe-Arena in Paderborn. Rund 10.000 Menschen sangen gemeinsam Weihnachtsklassiker, erlebten emotionale Momente und setzten ein starkes Zeichen der Gemeinschaft, Hoffnung und Nächstenliebe.

Backen im Advent: Mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz

Zum diesjährigen Abschluss unserer Reihe „Backen im Advent“ empfängt Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer einen besonderen Gast in der Backstube: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.
Gemeinsam backen sie beschwipste Kapuziner und sprechen über die Adventszeit, den christlichen Glauben und weihnachtliche Traditionen.

KNA Newsticker

21. Januar 2026 16:26

Bistum Essen zahlt 105.000 Euro pro Jahr an Betroffenenbeirat

Essen (KNA) Der Beirat der Betroffenen von sexualisierter Gewalt im katholischen Bistum Essen erhält für seine Arbeit ein festes inhaltliches und finanzielles Fundament. Wie das Bistum am Mittwoch mitteilte, haben der Beirat und die Bistumsleitung eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, di ...

Essen (KNA) Der Beirat der Betroffenen von sexualisierter Gewalt im katholischen Bistum Essen erhält für seine Arbeit ein festes inhaltliches und finanzielles Fundament. Wie das Bistum am Mittwoch mitteilte, haben der Beirat und die Bistumsleitung eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, die die Tätigkeit des unabhängigen Gremiums für die aktuelle Amtsperiode regelt. Das Bistum unterstützt die Arbeit demnach bis einschließlich 2027 mit jährlich 105.000 Euro.

Die Vereinbarung wurde von Bischof Franz-Josef Overbeck und Generalvikar Klaus Pfeffer sowie dem vor einem Jahr neu gewählten Betroffenenbeirat unterzeichnet. Der Beirat begleitet als Expertengremium die Aufarbeitung, Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Bistum und bringt dabei die Perspektive der Betroffenen ein. Er besteht derzeit aus sieben Mitgliedern und arbeitet unabhängig.

Mit der Vereinbarung tritt auch eine Satzung in Kraft, die Aufgaben und Ziele des Gremiums festschreibt. Dazu zählen unter anderem der Einsatz für die Interessen aller Betroffenen, eine kritische Begleitung der Konzepte und Maßnahmen des Bistums sowie die Mitarbeit in der Unabhängigen Aufarbeitungskommission. Ziel sei es, "Licht ins Dunkelfeld der Missbrauchsaufarbeitung" zu bringen, Betroffene zu unterstützen und eine Erinnerungskultur zu entwickeln, damit das Unrecht sexualisierter Gewalt nicht in Vergessenheit gerät.

Das Bistum Essen ist eines der jüngeren katholischen Bistümer in Deutschland. Es wurde 1958 gegründet, liegt im westlichen Nordrhein-Westfalen und umfasst große Teile des Ruhrgebiets. Ihm gehören gut 650.000 katholische Christen an.

21. Januar 2026 16:22

Europaparlament erinnert an deutsch-polnische Bischofsaussöhnung

Straßburg (KNA) An den historischen Briefwechsel zwischen deutschen und polnischen Bischöfen vor 60 Jahren erinnert eine Ausstellung im Europaparlament. Die Briefe, von denen in dieser Woche in Straßburg Kopien gezeigt werden, gelten als Meilensteine der Aussöhnung zwischen Deutschland und P ...

Straßburg (KNA) An den historischen Briefwechsel zwischen deutschen und polnischen Bischöfen vor 60 Jahren erinnert eine Ausstellung im Europaparlament. Die Briefe, von denen in dieser Woche in Straßburg Kopien gezeigt werden, gelten als Meilensteine der Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola eröffnete die Schau am Mittwoch gemeinsam mit Parlamentariern und Gästen, auch aus Kirchenkreisen.

"Der Blick in die Geschichte macht deutlich, dass Versöhnung Mut, Ausdauer und konkrete Schritte braucht", sagte die Generalsekretärin der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Beate Gilles. "Gerade in einer Zeit neuer Spannungen in Europa erinnert diese Ausstellung daran, dass Verständigung möglich ist - und immer wieder neu errungen werden muss." Der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, betonte in seiner vorab verbreiteten Ansprache den Mut der polnischen Bischöfe vor 60 Jahren, die Hand zur Versöhnung auszustrecken.

Die Wanderausstellung "Versöhnung in Europa" war bereits an verschiedenen Orten in Polen und Deutschland zu sehen. Initiiert wurde die Schau im Europaparlament vom deutschen CDU-Abgeordneten Oliver Schenk sowie dem polnischen Christdemokraten Andrzej Halicki.

Am 18. November 1965 schrieben die polnischen Bischöfe in deutscher Sprache an ihre deutschen Amtskollegen "Wir vergeben und bitten um Vergebung" und luden sie nach Polen ein. Die deutschen Bischöfe baten in ihrer Antwort ihrerseits um Vergebung und schrieben: "Furchtbares ist von Deutschen und im Namen des deutschen Volkes dem polnischen Volk angetan worden."

21. Januar 2026 15:51

Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza

Rom (KNA) Papst Leo XIV. prüft nach den Worten von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die Einladung von US-Präsident Donald Trump, an der Stabilisierung des Nahost-Friedens mitzuwirken. Am Rande einer Veranstaltung an der Päpstlichen Universität Antonianum bestätigte der Kardinal am Mit ...

Rom (KNA) Papst Leo XIV. prüft nach den Worten von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die Einladung von US-Präsident Donald Trump, an der Stabilisierung des Nahost-Friedens mitzuwirken. Am Rande einer Veranstaltung an der Päpstlichen Universität Antonianum bestätigte der Kardinal am Mittwochnachmittag auf Journalistenfragen eine entsprechende Einladung Trumps.

Er führte aus, dass der Heilige Stuhl sich wegen fehlender Kapazitäten nicht an der wirtschaftlichen Seite des Friedensplans mit einem Beitrag zum Wiederaufbau im Gazastreifen beteiligen könne. Deshalb sei vor einer Antwort eine längere Prüfung erforderlich. Der Vatikan sei in dieser Hinsicht in einer besonderen Situation, die zusätzliche Abwägungen erfordere.

Wörtlich sagte die Nummer zwei im Vatikan: "Der Papst hat die Einladung erhalten, und wir sehen, was wir machen können, wir prüfen das. Ich glaube, das ist eine Frage, die vor einer Antwort etwas Zeit erfordert." Zugleich erinnerte Parolin daran, dass auch Italien eine Mitwirkung prüfe. In der jüngeren Vergangenheit haben Italien und der Heilige Stuhl ihre diplomatischen Bemühungen häufiger aufeinander abgestimmt. Papst Leo XIV. hatte unlängst bei seiner Ansprache an das Diplomatische Corps die große Nähe zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl besonders hervorgehoben.

Die aktuellen Spannungen zwischen den USA und der EU kommentierte der Kardinalstaatssekretär laut einem Bericht der Tageszeitung "La Repubblica" bei gleicher Gelegenheit mit den Worten: "Sie sind nicht heilsam und schaffen ein Klima, das eine ohnehin angespannte internationale Situation noch weiter erschwert. Ich glaube, es ist wichtig, diese Spannungen zu überwinden. Man muss über die kontroversen Punkte diskutieren, aber nicht auf Polemiken oder Spannungen setzen."

Zu Trumps kritischen Äußerungen über Europa beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos bemerkte Parolin: "Das ist ein Standpunkt. Es genügt, das Völkerrecht zu respektieren, ich glaube, das ist das Wichtigste jenseits der persönlichen Sichtweisen, die legitim sind."

21. Januar 2026 15:25

Münchner Zoo erhält zwei Pandabären als chinesische Leihgabe

München (KNA) Als zweiter Zoo in Deutschland soll der Münchner Tierpark Hellabrunn bald zwei Große Pandas beherbergen. Die Tiere kommen als Leihgabe der Volksrepublik China in den Zoo im Süden der bayerischen Landeshauptstadt, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte. Die Riesenpandas sollen a ...

München (KNA) Als zweiter Zoo in Deutschland soll der Münchner Tierpark Hellabrunn bald zwei Große Pandas beherbergen. Die Tiere kommen als Leihgabe der Volksrepublik China in den Zoo im Süden der bayerischen Landeshauptstadt, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte.

Die Riesenpandas sollen als Zuchtpaar dienen und ab 2028 in der bis dahin fertiggestellten Panda-Anlage zu sehen sein. Angelegt ist die Leihgabe demnach auf zunächst zehn Jahre. Der bekannte Pandabär gilt weltweit als Symbol für den Artenschutz.

Die Leihgabe sei eine Stärkung der Partnerschaft zwischen China und Bayern, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am Mittwoch. "Kooperation und Partnerschaft sind erfolgreicher als Konfrontation. Wir setzen auf offenen Dialog." Zudem werde der Artenschutz gefördert. "Pandas sind einfach knuffig", betonte Söder.

Tierparkdirektor Rasem Baban sieht die geplante Pandaanlage als Meilenstein für die Einrichtung. "Sie steht für moderne Tierhaltung, Schutz der Biodiversität, wissenschaftliche Exzellenz und gelebte internationale Zusammenarbeit." Mit dem Bau der rund 5.000 Quadratmeter großen Anlage soll demnach noch in diesem Jahr begonnen werden. Bisher gibt es Pandas in Deutschland nur im Berliner Zoo zu sehen.

21. Januar 2026 14:25

Auswärtiges Amt verurteilt Zerstörung von UNRWA-Hauptquartier

Berlin (KNA) Das Auswärtige Amt hat die Zerstörung der Zentrale des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ost-Jerusalem verurteilt. Die Liegenschaften der Vereinten Nationen seien unverletzlich, erklärte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Berlin. Ohne Einverständnis der UN dürften sie ...

Berlin (KNA) Das Auswärtige Amt hat die Zerstörung der Zentrale des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ost-Jerusalem verurteilt. Die Liegenschaften der Vereinten Nationen seien unverletzlich, erklärte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Berlin. Ohne Einverständnis der UN dürften sie nicht betreten und untersucht werden.

Am Dienstag sind israelische Polizeikräfte in das Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks in Ost-Jerusalem eingedrungen. Israelische und palästinensische Medien berichteten, sie hätten dort mit der Zerstörung begonnen. Israel wirft dem Hilfswerk vor, dass einige der Mitarbeiter an Terroraktivitäten der islamistischen Hamas beteiligt gewesen seien.

Bereits am Dienstag hatte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) das Vorgehen scharf kritisiert. Die Zerstörung der Zentrale sei eine weitere Eskalation und äußerst besorgniserregend, so Alabali Radovan. Die israelische Regierung setze damit ihre Bemühungen fort, das Hilfswerk handlungsunfähig zu machen. Dabei sei die Organisation für die Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge unverzichtbar - in Gaza wie auch in der gesamten Region.

21. Januar 2026 13:59

Helga Schubert hält Schillerrede - Nachlass von Popliterat in Marbach

Marbach (KNA) Die Schriftstellerin Helga Schubert wird die Schillerrede 2026 halten. Sie verstehe es als nüchterne Chronistin des ostdeutschen Alltags, auf einzigartige Weise vom Widerstand und der Sehnsucht nach Freiheit zu erzählen, teilte das Deutsche Literaturarchiv (DLA) am Mittwoch in M ...

Marbach (KNA) Die Schriftstellerin Helga Schubert wird die Schillerrede 2026 halten. Sie verstehe es als nüchterne Chronistin des ostdeutschen Alltags, auf einzigartige Weise vom Widerstand und der Sehnsucht nach Freiheit zu erzählen, teilte das Deutsche Literaturarchiv (DLA) am Mittwoch in Marbach mit.

Die Veranstaltung findet am 8. November in Marbach statt. Mit der Schillerrede wird jährlich an den am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geborenen Dichter Friedrich Schiller erinnert. Mit ihrer wechselvollen Biografie habe Schubert - wie Schiller - politisch und literarisch viel zu sagen, so Archivdirektorin Sandra Richter bei der Vorstellung des Jahresprogramms.

Die 1940 in Berlin geborene Schubert wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich-Mann-Preis 1986, dem Hans-Fallada-Preis 1993 und dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2020. 1998/1999 bereitete sie als Pressesprecherin des Zentralen Runden Tischs in Ostberlin die ersten freien Wahlen vor.

Als Schillerrednerin folgt Helga Schubert auf die Soziologin Eva Illouz, die 2025 die Rede hielt. Weitere Redner waren der Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah, der russisch-schweizerische Schriftsteller und Putin-Kritiker Michail Schischkin, der Schriftsteller Daniel Kehlmann, der Virologe Christian Drosten, die Autorin Anne Weber, der Grünen-Politiker Cem Özdemir sowie der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Zu den Neuerwerbungen des Literaturarchivs bei den Handschriften zählt der Nachlass des Kultautors und Popliteraten Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) mit Manuskripten, Briefen und Skizzenbüchern, zudem der zweite Teil des Nachlasses von Tankred Dorst (1925-2017) und seiner Frau Ursula Ehler.

Außerdem seien viele einzelne Handschriften sowie weitere Nach- und Vorlässe erworben worden, wie etwa der des 1930 geborenen Philosophen Kurt Flasch.

Die Leiterin der Bibliothek beim DLA, Natalie Maag, vermeldete die Übernahme von Nachlassbibliotheken der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Darunter seien die Bibliothek der Unterhaltungsautorin Hedwig Courths-Mahler (1867-1950) und die von Franz Fühmann (1922−1984). Diese gehört laut Maag zu den bedeutendsten Autoren- und Intellektuellenbibliotheken der DDR und umfasst 390 laufende Meter. Hinzu kämen zahlreiche Einzelerwerbungen wie Georg Büchners Dissertation von 1836 über das Nervensystem der Barbe.

Für März 2027 ist zum 100. Geburtstag von Martin Walser (1927-2023), dem Chronisten der bundesdeutschen Geschichte, eine Jubiläumsschau geplant, wie die Leiterin der Museen, Vera Hildenbrandt, ankündigte.

Bereits im Sommer 2026 erinnert eine kleine Ausstellung an Gerlind Reinshagen (1926-2019) aus Anlass ihres 100. Geburtstags. Die vom im vergangenen Jahr gestorbenen Regisseur Claus Peymann als "Jeanne d'Arc des Dramas" bezeichnete Literatin war die erste deutsche Theaterautorin nach dem Zweiten Weltkrieg.

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