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Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft

Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.

Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden

Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

24. April 2026 10:23

Uni Konstanz: Mehr Homeoffice würde Spritverbrauch enorm senken

Konstanz (KNA) Ein zusätzlicher Homeoffice-Tag für alle Büro-Arbeitenden würde in Deutschland täglich 32 Millionen Liter Diesel und Benzin einsparen: Zu dieser Berechnung kommt die Universität Konstanz im Zuge ihrer neuen, am Freitag veröffentlichten Untersuchung zum Thema mobiles Arbeite ...

Konstanz (KNA) Ein zusätzlicher Homeoffice-Tag für alle Büro-Arbeitenden würde in Deutschland täglich 32 Millionen Liter Diesel und Benzin einsparen: Zu dieser Berechnung kommt die Universität Konstanz im Zuge ihrer neuen, am Freitag veröffentlichten Untersuchung zum Thema mobiles Arbeiten und Homeoffice.

Im Bezug auf den vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen für 2024 berechneten täglichen Gesamtverbrauch von 170 Millionen Liter Kraftstoff im Personen- und Güterverkehr wäre das eine Einsparung um knapp ein Fünftel.

Die Konstanzer Wissenschaftler befragten für ihre Studie Ende März rund 1.000 Arbeitnehmer, an deren Arbeitsplatz grundsätzlich Homeoffice möglich ist. Das trifft auf geschätzte 14,8 Millionen Personen in Deutschland zu. In der Befragung gaben knapp zwei Drittel an, mit dem Auto zu fahren; also gut neun Millionen Personen. Im Schnitt legen Autopendler demnach täglich rund 48 Kilometer zurück.

Eine Mehrheit der Befragten gab an, sich einen Homeoffice-Tag mehr zu wünschen. "Damit haben wir hier ein seltenes Zusammentreffen von individuellen Wünschen, gesellschaftlichem Nutzen und betriebswirtschaftlichem Interesse", sagte Studienleiter Florian Kunze. Die Studie hat ein sehr positives Homeoffice-Bild. Demnach kann mobiles Arbeiten zu mehr Produktivität beitragen.

Laut der Befragung hat der vom US-Angriff auf den Iran ausgelöste jüngste Energiepreisschock noch nicht zu einem sehr starken Anstieg von Homeoffice geführt. Zwar gaben 62 Prozent an, wegen der hohen Spritpreise gerne mehr Homeoffice machen zu wollen; umgesetzt hätten dies aber nur etwa 20 Prozent. Als Grund vermuten die Studienautoren Einschränkungen durch die Betriebe gegen mehr mobiles Arbeiten.

Die Konstanzer Homeoffice-Studie läuft seit 2020. Bislang gab es 19 Befragungsrunden. Teilnehmen können nur Personen, an deren Arbeitsplatz Homeoffice auch möglich ist.

24. April 2026 10:09

"Marathon-Pater" läuft 400. Rennen für Kinderhilfe

Duisburg (KNA) Der Duisburger Ordenspriester Tobias Breer, bekannt als "Marathon-Pater", hat einen besonderen sportlichen Meilenstein erreicht: Beim Kölsche-Variété-Marathon in Köln absolvierte er seinen 400. Marathon- oder Ultralauf, wie der 62-jährige katholische Geistliche am Freitag mit ...

Duisburg (KNA) Der Duisburger Ordenspriester Tobias Breer, bekannt als "Marathon-Pater", hat einen besonderen sportlichen Meilenstein erreicht: Beim Kölsche-Variété-Marathon in Köln absolvierte er seinen 400. Marathon- oder Ultralauf, wie der 62-jährige katholische Geistliche am Freitag mitteilte. Im Mittelpunkt stehe für ihn jedoch nicht der sportliche Erfolg, sondern die Unterstützung benachteiligter Kinder.

Der Prämonstratenserpater verbindet seit 2006 sportliche Ausdauer mit sozialem Engagement. Unter dem Motto "Jeder Kilometer hilft helfen" sammelt Breer bei seinen Läufen Spenden für Kinderhilfsprojekte in Deutschland und weltweit. Nach seinen eigenen Angaben kamen so in knapp zwei Jahrzehnten mehr als 2,2 Millionen Euro zusammen.

Seine sportlichen Leistungen führten den Geistlichen rund um den Globus. Breer lief auf allen sieben Kontinenten, nahm an Extremrennen wie einem 172-Kilometer-Ultramarathon im Oman teil und startete auch bei eisigen Bedingungen in der Antarktis. Mit mehr als 300 absolvierten Marathons wurde Breer bereits in eine internationale Rangliste für Vielstarter aufgenommen.

Auch beim Jubiläumslauf in Köln wurden Spenden gesammelt: 245 Euro kamen für ein Kinderprojekt in Togo zusammen. Breer kündigte an, seine Laufkarriere fortsetzen zu wollen. Weitere Ziele seien bereits geplant.

24. April 2026 10:07

Bischöfe fordern eigenständige Sicherheitspolitik Europas

Bonn (KNA) In der zunehmend unsicheren weltpolitischen Lage plädieren Deutschlands katholische Bischöfe für eine Neuausrichtung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. "Europa muss seinen Beitrag für die eigene Sicherheit schneller und entschiedener stärken", heißt es in e ...

Bonn (KNA) In der zunehmend unsicheren weltpolitischen Lage plädieren Deutschlands katholische Bischöfe für eine Neuausrichtung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. "Europa muss seinen Beitrag für die eigene Sicherheit schneller und entschiedener stärken", heißt es in einem am Freitag von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Zwischenruf für Europa. Dazu zählten ein selbstbewussteres Auftreten sowie eine glaubwürdige Wahrnehmung von Europas Rolle in der Nato.

Die Bischöfe sehen aktuell die Herausbildung einer neuen "Welt-Un-Ordnung", in der das Völkerrecht zunehmend durch das Recht des Stärkeren verdrängt werde. Gefahren drohten durch Russland, das mit militärischer Gewalt Europa zu erschüttern versuche; durch China, das seine wirtschaftliche Stärke mit geopolitischem Einfluss verbinde, aber auch durch die neue Sicherheits- und Verteidigungsstrategie der USA, die transatlantische Bündnisse wie die Nato fragiler mache.

Zudem warnen die Bischöfe vor populistischen und antidemokratischen Kräften, die multilaterale Organisationen wie die EU verächtlich machen und sie mehr als Rivalen denn als Partner sähen. "Das Umfeld, in dem EU und Europarat über Jahrzehnte wachsen konnten, hat sich in kurzer Zeit grundlegend verändert."

Europas Einheit stehe auf dem Spiel, mahnen die Bischöfe und betonen deshalb: "Es braucht eine gemeinsame Anwaltschaft für das vereinte Europa - als ein sichtbares und erneuertes Bekenntnis: für Frieden, Kooperation, die Stärke des Rechts und die gleiche Würde aller Menschen."

Die Welt brauche ein selbstbewusstes und handlungsfähiges Europa zudem dringend zur Verteidigung von Frieden, Menschenrechten und Zusammenhalt. Vor diesem Hintergrund verweisen die Bischöfe auf die christlichen Wurzeln Europas und der EU.

Wörtlich heißt es: "In Europas Werten spiegelt sich die biblische Botschaft von Solidarität und Nächstenliebe. Der christliche Glaube und seine sozialethischen Prinzipien waren für viele Gründerväter und -mütter ein Antrieb, der gemeinsam mit der Aufklärung das geistige Fundament Europas prägt." Daraus leite sich auch eine Verantwortung der Kirche für den Kontinent ab. "Sie kann und darf nicht schweigen, wenn das Projekt der europäischen Einigung in Gefahr gerät."

Die Rede von einem "christlichen Abendland" greife dabei aber historisch wie theologisch zu kurz. "Der christliche Glaube ist seinem Selbstverständnis nach universal und nicht an eine bestimmte kulturelle oder politische Ordnung gebunden." Wer von einem religiös und kulturell homogen geprägten "Einheitseuropa" spricht, verkenne daher "sowohl die Mehrdimensionalität europäischer Geschichte als auch das christliche Verständnis von Freiheit, Würde und Verantwortung".

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, sieht den Zwischenruf in der Linie der jüngsten Friedensappelle von Papst Leo XIV. Er selbst, so der künftige Bischof von Münster, sehe Europa in diesem Sinne "in der besonderen Verantwortung, aus seinem Selbstverständnis heraus die Gültigkeit des Völkerrechts einzufordern und mutig für verlässliche, multilateral koordinierte Regeln einzustehen".

24. April 2026 09:59

Jesuit Martin: Papst hält an Segnung homosexueller Paare fest

New York (KNA) Nach Ansicht des New Yorker Jesuiten und Queer-Aktivisten James Martin setzt Papst Leo XIV. die vatikanische Erlaubnis zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren unter bestimmten Bedingungen nicht außer Kraft. Auf der Rückreise aus Afrika hatte sich der Papst kritisch zur Ein ...

New York (KNA) Nach Ansicht des New Yorker Jesuiten und Queer-Aktivisten James Martin setzt Papst Leo XIV. die vatikanische Erlaubnis zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren unter bestimmten Bedingungen nicht außer Kraft. Auf der Rückreise aus Afrika hatte sich der Papst kritisch zur Einführung von offiziellen Segensfeiern auch für homosexuelle Paare durch mehrere deutsche Bischöfe geäußert.

Martin bilanziert in seinem Beitrag in Sozialen Medien, der Papst habe darauf hingewiesen, dass ein Schritt über die entsprechende Erklärung "Fiducia Supplicans" hinaus die Einheit der Kirche gefährden würde. "Und damit hat er Recht", so der Jesuit.

Die Weltsynode (2021-2024) habe besonders deutlich gemacht, dass gerade die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Westen deutlich anders eingeschätzt werde als in anderen Teilen der Kirche - dort nach dem Motto: "Fiducia Supplicans ist die Segnung der Sünde." Nun sei die Einheit der Kirche eines der übergeordneten Anliegen des neuen Papstes, so Martin; das drücke schon sein päpstliches Motto aus: "In dem Einen sind wir eins".

"Eine der vielen Bedingungen" für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren, die in dem 2023 veröffentlichten Dokument "Fiducia supplicans" genannt wird, sei, dass diese Segnungen nicht formalisiert werden. Der Vorschlag der deutschen Bischöfe bestehe aber nach seiner Auffassung gerade in einer stärkeren Formalisierung.

Das sei "ein Schritt, der aus dem aufrichtigen Wunsch der deutschen Bischöfe hervorgeht, auf die Stimmen der deutschen Katholiken zu hören, die im Rahmen ihrer Synodenprozesse laut geworden sind". Der Vatikan lehne diesen weiteren Schritt ab, halte aber an "Fiducia Supplicans" fest, so Martin.

Er hob Leos Zitat seines Vorgängers Papst Franziskus hervor. Dieser hatte gesagt, dass die Kirche für "tutti, tutti, tutti" da sei - also für alle Menschen, einschließlich LGBTQ.

24. April 2026 09:44

Ausstellung "Ruin und Rausch" ab Samstag in Berlin geöffnet

Berlin (KNA) Das Lebensgefühl von "Babylon Berlin" in Kunstwerken festgehalten: Unter dem Titel "Ruin und Rausch" öffnet am Samstag eine Sonderausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin. Gezeigt werden 35 ausgewählte Werke der klassischen Moderne, die das Berlin der 1910er und 1920er Jah ...

Berlin (KNA) Das Lebensgefühl von "Babylon Berlin" in Kunstwerken festgehalten: Unter dem Titel "Ruin und Rausch" öffnet am Samstag eine Sonderausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin. Gezeigt werden 35 ausgewählte Werke der klassischen Moderne, die das Berlin der 1910er und 1920er Jahre thematisieren.

Darunter sind Ernst Ludwig Kirchners "Potsdamer Platz" (1914) und Lotte Lasersteins "Abend über Potsdam" (1930) sowie Bilder von Otto Dix, George Grosz, Hannah Höch und Lotte Laserstein. Filmsequenzen aus Fritz Langs "Metropolis" (1927) und Walther Ruttmanns experimentellem Dokumentarfilm "Berlin - Die Sinfonie der Großstadt" (1927) sowie Gedichte von Erich Kästner und Mascha Kaleko runden den Blick in diese Jahrzehnte ab, die zwischen starken Gegensätzen pendelten. Die Traumata des Ersten Weltkriegs (1914-1918), politische Unruhen und Wirtschaftskrisen überschatteten die "Goldenen Zwanziger" der Weimarer Republik (1918-1933).

"Auf dem Weg vom konservativen Kaiserreich zur demokratischen Weimarer Republik wandelte sich auch das geistige Klima der Stadt, das durch starke Gegensätze geprägt war: befreiend und beängstigend zugleich, chaotisch und innovativ, glanz- und unheilvoll", erläuterte Kuratorin Uta Caspary. "Bereits damals wurde Berlin in Anspielung auf das biblische 'Babel' als 'Babylon' bezeichnet, wo Menschen aus aller Welt zusammenkamen und moralische Grenzen überschritten."

Der erste Teil der Ausstellung widmet sich der wachsenden Metropole mit Blick auf Architektur, Verkehr und Nachtleben; der zweite Teil dem sozialen Elend und den Entbehrungen, die den Alltag der Bevölkerung überwiegend prägten. Das dritte Kapitel beleuchtet unterschiedliche Facetten der urbanen Frau mit Blick auf Freiheitsdrang und Selbstbestimmung.

Mit der Gründung von Groß-Berlin 1920 stieg die Einwohnerzahl sprunghaft auf rund vier Millionen Menschen an. Berlin wurde nach New York und London zur bevölkerungsmäßig drittgrößten Stadt der Welt. Es gab zahlreiche Neuerungen in Bau und Verkehr sowie gesellschaftliche Umwälzungen wie die Frauenemanzipation.

24. April 2026 09:25

Marstallmuseum zeigt erstmals Objekte aus "Türkenbeute" Max Emanuels

München (KNA) Zum 300. Todestag des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel (1662-1726) präsentiert das Münchner Marstallmuseum im Schloss Nymphenburg neue Exponate. Zu den erstmals öffentlich zu sehenden Objekten gehören Zaumzeug und ein Schweifgurt aus einer Reitgarnitur der "Türkenbeute" d ...

München (KNA) Zum 300. Todestag des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel (1662-1726) präsentiert das Münchner Marstallmuseum im Schloss Nymphenburg neue Exponate. Zu den erstmals öffentlich zu sehenden Objekten gehören Zaumzeug und ein Schweifgurt aus einer Reitgarnitur der "Türkenbeute" des Herrschers um 1700, wie die Bayerische Schlösserverwaltung am Freitag mitteilte. Sie sind aus Textil, Leder und Metall gefertigt, zudem reich mit Perlmutt, Email und Schmucksteinen verziert.

Auch ein Paar Pistolentaschen aus dieser Ära werden laut Mitteilung gezeigt. Sie bestehen demnach aus Textil, Leder, Gold, Email und Schmucksteinen. Besonders bemerkenswert sei ihre Geschichte: Die Goldplatten und Edelsteine an den Taschen stammten ursprünglich von einem osmanischen Sattelknauf und wurden von diesem entfernt.

Max Emanuel, wegen seines blauen Uniformrocks auch blauer Kurfürst genannt, war ein erfolgreicher Feldherr in den Türkenkriegen. Seine kunstvollen Reitzeuge, Waffen und Zelte aus dieser Zeit nannte man "Türkenbeute". Doch nicht bei allen Objekte handle es sich um tatsächliche Kriegsbeute. Manches sei gekauft oder als Geschenk überreicht worden.

Seit dem 16. Jahrhundert gab es in Europa ein großes Interesse am Orient, insbesondere an osmanischer Kultur und dessen Einfluss auf Kunst sowie Lebensstil. Die Vorliebe für die sogenannte Türkenmode, auch Turquerie genannt, war stark verbreitet. Einerseits bestand die Furcht vor der militärischen Bedrohung, andererseits übten Kultur, Reichtum und handwerkliche Kunstfertigkeit eine große Faszination aus.

Die kostbaren Prunkstücke aus dem Museumsbestand, die sorgfältig gereinigt und konservatorisch gefestigt wurden, sind ab sofort im Schwanenturm in Raum 8 im Erdgeschoss ausgestellt. Außerdem sind Max Emanuels prächtige Fahrzeuge im Marstallmuseum zu sehen. Darunter sein Herkulesschlitten, der Tragesessel seiner Gemahlin sowie die Gartenkutsche seiner Kinder.

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