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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026



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Unser Glaube

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31.08.2026

Franziskus im Heute: Ist Friedfertigkeit die richtige Antwort auf Hass bei Social Media?

Derbe Kommentare und immer schärfere Diskussionen prägen soziale Medien. Wie lässt sich ihnen im Sinne des heiligen Franziskus begegnen? Thomas Kuhr berichtet aus der Praxis, Franziskanerin Schwester M. Lucia Liebenau kommentiert.
30.08.2026

Ich bin Christ, aber nicht besser als du

Der Dortmunder Artist „Promise of the Lord“ erreicht Tausende mit seiner Musik. Doch ihm geht es um mehr als Klicks: Er will Menschen Gott näherbringen.
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28.08.2026

Nächstenliebe auf direktem Dienstweg: GLÜCKLICHT-Tüten von Unna nach Rumänien gebracht

Die Ehrenamtliche Elisabeth Wächter lebt vor, wie „einfach machen“ geht - zuletzt mit einer Hilfsaktion in ihrer Heimatgemeinde für Caransebes in Rumänien. Wie Gemeinschaft, Dankbarkeit und ihr Glaube sie immer neu motivieren.
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25.08.2026

Der Dom eine öffentliche Landstraße!

Libori ist vorbei, doch Domküster Berendes hat Anlass zur Beschwerde. Zu viel Betrieb, ein schlimmer Verfall der Sitten. O tempora, o mores! Aber keine Sorge – die Beschwerde ist 174 Jahre alt. Das Erzbistumsarchiv präsentiert: die Archivalie des Monats!
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21.08.2026

Braucht Glaube Rituale?

Rituale begleiten uns, oft unbemerkt. Sie strukturieren den Alltag, geben ihm Tiefe und verbinden uns mit etwas, das größer ist als wir selbst. Auch im Christentum spielen sie seit jeher eine wichtige Rolle.
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20.08.2026

„Ich schöpfe Kraft aus meinem Glauben“

Philipp Amthor hat sich als junger Erwachsener taufen lassen. Was den 33-jährigen Christdemokraten dazu bewegt hat, wie ihn die Bergpredigt bei seiner politischen Arbeit leitet und wann er mit Gott spricht, erzählt er im Interview.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

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Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

KNA Newsticker

1. September 2026 03:30

Umfrage: Elterntaxis sind bequem - aber eine Gefahr für den Schulweg

München (KNA) Gerade bei Grundschülern sind Elterntaxis noch immer beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der ADAC Stiftung unter Eltern, die am Dienstag veröffentlicht wird und der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Fast jedes vierte Grundschulkind zwischen fünf und si ...

München (KNA) Gerade bei Grundschülern sind Elterntaxis noch immer beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der ADAC Stiftung unter Eltern, die am Dienstag veröffentlicht wird und der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Fast jedes vierte Grundschulkind zwischen fünf und sieben Jahren wird demnach mehrmals in der Woche mit dem Auto zum Unterricht gefahren und nach Schulschluss wieder abgeholt.

Aus Sicht der meisten Eltern ist das allerdings zu viel. 61 Prozent sind der Meinung, dass sich morgens oder mittags zu viele Autos vor der Schule befinden. 58 Prozent der Väter und Mütter finden, dass Elterntaxis gefährliche Situationen verursachen. Damit macht dieses Verkehrsaufkommen den Schulweg für die Mehrheit der Eltern für alle Kinder deutlich unsicherer.

Am ehesten auf den Fahrservice für die eigenen Kinder würden Eltern laut Umfrage verzichten, wenn die Infrastruktur des Schulwegs besser und der Zeitaufwand geringer wäre. Bislang sehen über zwei Drittel (70 Prozent) der Erziehungsberechtigten, die ihren Nachwuchs regelmäßig zur Schule fahren, keine Alternative.

Begründet wird dies unter anderem mit Anschlussterminen ihrer Kinder (37 Prozent), schlechtem Wetter (31 Prozent), der Verbindung mit eigenen Arbeitswegen oder Erledigungen (27 Prozent) sowie Zeitersparnis für die Grundschülerinnen und Grundschüler (18 Prozent).

Dennoch sollten Eltern aus Sicht der Stiftung auf solche Fahrdienste verzichten. "Zu Fuß gehen, Rollern und Radfahren schafft Bewegung, fördert Selbstständigkeit und intensiviert soziale Kontakte", sagt Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. Sinnvoll sei, den Schulweg gemeinsam zu üben. 88 Prozent gaben an, dies bereits zu tun.

Tillmann fordert zudem Kommunen und Schulträger auf, den Verkehrsraum vor den Schulen anzupassen. So sollte es ausgewiesene Halte- und Warteflächen abseits der Schuleingänge geben. Um kritische Verkehrssituationen zu entzerren, müssten außerdem Rad- und Gehwege ausgebaut sowie verstärkt Schülerlotsen in Schulnähe eingesetzt werden. Absolute Halteverbote könnten den Schulweg zusätzlich sicherer machen.

Den Angaben zufolge wurde die Befragung des Meinungsforschungsinstituts Norstat zwischen dem 22. Juni und 2. Juli durchgeführt. Darin sollten 1.000 Eltern von 5- bis 15-Jährigen den Schulweg ihres Kindes beurteilen.

1. September 2026 03:12

AOK-Chefin sieht Mehraufwand und Zusatzkosten durch Attestpflicht

Berlin (KNA) Die geplante Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Fehltag hält der AOK-Bundesverband für teuer und aufwendig. "Das Vorhaben wird einen erheblichen Mehraufwand mit sich bringen, zusätzliche Kosten verursachen und viele Kapazitäten binden, die dann für die Versorgung der Pat ...

Berlin (KNA) Die geplante Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Fehltag hält der AOK-Bundesverband für teuer und aufwendig. "Das Vorhaben wird einen erheblichen Mehraufwand mit sich bringen, zusätzliche Kosten verursachen und viele Kapazitäten binden, die dann für die Versorgung der Patientinnen und Patienten nicht mehr zur Verfügung stehen", sagte AOK-Bundesverbandschefin Carola Reimann der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.

Bereits jetzt könnten Arbeitgeber verlangen, dass ab dem ersten Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt werde. "Das muss man nicht zur Pflicht für alle machen", so Reimann. Die Politik sollte daher die entsprechenden Warnungen aus der Ärzteschaft ernstnehmen.

Gegen die Ankündigung der Koalition, für Arbeitnehmer eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag einzuführen und die telefonische Krankschreibung abzuschaffen, regt sich seit Wochen Widerstand, etwa auch von der Bundesärztekammer. Zuletzt hat auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) das Vorhaben hinterfragt und erklärt, es handele sich um eine Idee des Koalitionspartners CDU/CSU. Der Sprecher der Bundesregierung bekräftigte am Montag, dass die Abschaffung weiterhin geplant sei.

1. September 2026 02:35

Kaiser Otto der Große vor Wiederbeisetzung im Magdeburger Dom

Magdeburg (KNA) Nach mehr als anderthalb Jahren Sanierung des Grabmals werden die Gebeine Kaiser Ottos des Großen an diesem Dienstag wieder im Magdeburger Dom beigesetzt. Um 10 Uhr startet ein ökumenischer Gottesdienst, an den sich ein Festakt und die eigentliche Beisetzungszeremonie anschlie ...

Magdeburg (KNA) Nach mehr als anderthalb Jahren Sanierung des Grabmals werden die Gebeine Kaiser Ottos des Großen an diesem Dienstag wieder im Magdeburger Dom beigesetzt. Um 10 Uhr startet ein ökumenischer Gottesdienst, an den sich ein Festakt und die eigentliche Beisetzungszeremonie anschließen. Neben dem evangelischen Landesbischof Friedrich Kramer und dem katholischen Bischof Gerhard Feige nehmen daran auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos), Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sowie weitere Spitzenvertreter aus Politik, Kultur und Kirche teil, wie die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt mitteilte.

Während der Beisetzungszeremonie ab 11.30 Uhr werden demnach die Gebeine des Kaisers in einem neuen Titansarg, gestaltet von der Künstlerin Silke Trekel, wieder in den restaurierten Kalksteinsarkophag im Hohen Chor des Doms eingesenkt. Im Anschluss besteht bis 18 Uhr die Möglichkeit, in den offenen Sarkophag zu schauen.

Im Zuge der Sanierung, die im Januar 2025 begann, wurden sowohl der Kalksteinsarkophag als auch der darin befindliche Holzsarg Otto des Großen geöffnet und Gebeine, textile und organische Reste sowie Sediment vollständig geborgen und wissenschaftlich untersucht.

Kaiser Otto I. (912-973) war einer der bedeutendsten Herrscher Europas. Seine Kaiserkrönung im Jahr 962 in Rom legte den Grundstein für das spätere Heilige Römische Reich. 968 gründete er das Erzbistum Magdeburg. Sein Grabmal im dortigen Dom ist weit über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus ein Denkmal von erheblichem kulturhistorischen Wert. Otto starb im Jahr 973 in Memleben.

1. September 2026 02:30

Friedenspreis ehrt US-Regierungsgegner und Nahost-Dialogprojekt

Aachen (KNA) Den Aachener Friedenspreis 2026 erhalten zwei Protestgruppen gegen die US-Migrationsbehörde ICE sowie eine jüdisch-palästinensische Initiative. Die Auszeichnung wird an diesem Dienstagabend in Aachen verliehen. Der frühere EU-Parlamentspräsident und SPD-Bundesvorsitzende Martin ...

Aachen (KNA) Den Aachener Friedenspreis 2026 erhalten zwei Protestgruppen gegen die US-Migrationsbehörde ICE sowie eine jüdisch-palästinensische Initiative. Die Auszeichnung wird an diesem Dienstagabend in Aachen verliehen. Der frühere EU-Parlamentspräsident und SPD-Bundesvorsitzende Martin Schulz hält die Laudatio. Die Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert.

Der Verein Aachener Friedenspreis ehrt die Organisation Unidos MN und das Team des Ladenlokals The Smitten Kitten. Sie stünden beispielhaft für den gewaltfreien Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die eskalierte Gewalt in der US-Stadt Minneapolis. Das Team des queeren Sexshops The Smitten Kitten habe Geld und Essen für Familien gesammelt, die sich aus Angst vor der US-Migrationsbehörde ICE nicht mehr auf die Straße trauten. Unidos MN habe zu Aktionstagen aufgerufen und Menschen zu ihren Rechten fortgebildet.

Weiterer Preisträger ist die Kölner Initiative Palestinians and Jews for Peace, die nach den Terroranschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 gegründet wurde. Juden und Palästinenser setzen sich hier ehrenamtlich für Dialog und Respekt ein.

Der Aachener Friedenspreis würdigt seit 1988 jährlich Einzelpersonen oder Gruppen, die an der Basis für Frieden und Verständigung arbeiten. Geehrt werden vor allem noch wenig bekannte Projekte, um ihnen öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

31. August 2026 22:29

Bei Familien wächst die Angst vor Armut - Perspektiven fehlen

Berlin (KNA) Immer mehr Eltern haben offenbar finanzielle Sorgen und sind der Meinung, die Bundesregierung tue nicht genug gegen Kinderarmut. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Hilfswerks Save the Children. Seit der letzten Umfrage vor einem Jahr ist der Antei ...

Berlin (KNA) Immer mehr Eltern haben offenbar finanzielle Sorgen und sind der Meinung, die Bundesregierung tue nicht genug gegen Kinderarmut. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Hilfswerks Save the Children. Seit der letzten Umfrage vor einem Jahr ist der Anteil der Familien, die mit Sorgen in die Zukunft blicken, demnach von 25 auf 27 Prozent leicht gewachsen.

Die Zahl derer, die befürchten, die Grundbedürfnisse ihrer Familie in den kommenden zwölf Monaten nicht decken zu können, bleibt laut Umfrageergebnis auf hohem Niveau: Jeder Vierte hat Sorge, Heizkosten, Kleidung oder Nahrung nicht mehr zahlen zu können. Dinge, die über das Notwendigste hinausgehen – wie neue Möbel, Ausflüge, Urlaube oder Hobbys der Kinder –, kann sich demnach bereits jetzt mehr als jedes fünfte Elternteil nicht leisten.

Betroffen sind laut Umfrage insbesondere Eltern mit geringem Einkommen und Alleinerziehende. Für ein Drittel der Eltern mit geringem Einkommen stellen gesunde Ernährung und Kleidung für Kinder demnach finanzielle Herausforderungen dar.

Während vor einem Jahr mit 48 Prozent noch knapp die Hälfte der Befragten angab, keine finanziellen Zukunftssorgen zu haben, seien es nun nur noch 40 Prozent. Vier von fünf befragten Eltern bewerten die Maßnahmen der Bundesregierung gegen Kinderarmut derweil als nicht ausreichend. 83 Prozent der Befragten bezweifeln auch, dass die Pläne der Bundesregierung ausreichen, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen.

Save the Children forderte von der Bundesregierung eine Gesamtstrategie, die Kindern ungeachtet ihrer Herkunft ein gutes Aufwachsen ermöglicht.

Der evangelische Pastor Bernd Siggelkow fordert die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Sozialverbänden ein Kinderarmutspapier zu entwerfen. Der Gründer und Leiter des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks "Die Arche" sieht die vorgestellten Zahlen durch seine eigenen Erfahrungen bestätigt. "Wir merken bei unseren eigenen Besuchern, dass manche Eltern auf eine Mahlzeit verzichten, damit ihre Kinder überhaupt richtig satt werden können", sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Siggelkow betonte, man müsse verschiedene Entwicklungen parallel sehen: "Was den Menschen fehlt, ist nicht nur Geld, sondern Perspektive und Würde", sagte er. Die Gewaltstatistik in Deutschland dokumentiere, dass es immer mehr Kinder unter 14 Jahren gebe, die gewaltbereit seien. Das liege nicht in erster Linie an Migration, sondern an Perspektivlosigkeit. Auch steige mit der Perspektivlosigkeit der Eltern häufig die häusliche Gewalt an.

"Wenn wir nicht Maßnahmen für mehr Hoffnung und mehr Perspektiven ergreifen, gerade im Bildungssystem, dann sehe ich schwarz für die Zukunft", sagte Siggelkow. Bildung sei auch vom Einkommen der Eltern und vom Förderverein der Schule abhängig. "Wir wissen, dass viele arme Familien in Brennpunktgebieten leben und in Brennpunktschulen gehen, in denen eine individuelle Bildung nicht stattfindet", erklärte Siggelkow.

Im 1995 gegründeten Kinder- und Jugendhilfswerk die "Arche" in Berlin erhalten Kinder eine warme Mahlzeit, Hilfe bei den Hausaufgaben, Kleidung und Freizeitangebote. Inzwischen ist es bundesweit tätig.

31. August 2026 22:01

Umfrage zu Kinderarmut: Familien blicken mit Sorgen in die Zukunft

Berlin (KNA) Immer mehr Eltern haben offenbar finanzielle Sorgen und sind der Meinung, die Bundesregierung tue nicht genug gegen Kinderarmut. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Hilfswerks Save the Children. Seit der letzten Umfrage vor einem Jahr ist der Antei ...

Berlin (KNA) Immer mehr Eltern haben offenbar finanzielle Sorgen und sind der Meinung, die Bundesregierung tue nicht genug gegen Kinderarmut. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Hilfswerks Save the Children. Seit der letzten Umfrage vor einem Jahr ist der Anteil der Familien, die mit Sorgen in die Zukunft blicken, demnach von 25 auf 27 Prozent leicht gewachsen.

Die Zahl derer, die befürchten, die Grundbedürfnisse ihrer Familie in den kommenden zwölf Monaten nicht decken zu können, bleibt laut Umfrageergebnis auf hohem Niveau: Jeder Vierte hat Sorge, Heizkosten, Kleidung oder Nahrung nicht mehr zahlen zu können. Dinge, die über das Notwendigste hinausgehen – wie neue Möbel, Ausflüge, Urlaube oder Hobbys der Kinder –, könne sich demnach bereits jetzt mehr als jedes fünfte Elternteil nicht leisten.

Betroffen sind laut Umfrage insbesondere Eltern mit geringem Einkommen und Alleinerziehende. Für ein Drittel der Eltern mit geringem Einkommen stellen gesunde Ernährung und Kleidung für Kinder demnach finanzielle Herausforderungen dar.

Während vor einem Jahr mit 48 Prozent noch knapp die Hälfte der Befragten angaben, keine finanziellen Zukunftssorgen zu haben, seien es nun nur noch 40 Prozent. Vier von fünf der befragten Eltern bewerten die Maßnahmen der Bundesregierung gegen Kinderarmut derweil als nicht ausreichend.

Der Experte für Kinderarmut und soziale Ungleichheit bei Save the Children Deutschland, Eric Großhaus, forderte von der Bundesregierung eine Gesamtstrategie, die Kindern ungeachtet ihrer Herkunft ein gutes Aufwachsen ermögliche. Damit könne sie "das Vertrauen der Familien zurückgewinnen und gleichzeitig etwas dafür tun, dass auch die Wirtschaft später auf die bestmöglich ausgebildeten Fachkräfte bauen kann".

83 Prozent der Befragten bezweifeln laut Umfrage jedoch, dass die aktuellen Pläne der Bundesregierung ausreichen, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen. Unter Eltern mit geringem Einkommen und Alleinerziehenden liegt der Anteil bei mindestens 90 Prozent.

Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Save the Children den Angaben zufolge zwischen dem 13. und 30. Juli telefonisch 1.001 Eltern minderjähriger Kinder in Deutschland zum Thema Kinderarmut. Die Umfrage wurde zum vierten Mal durchgeführt.

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