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„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Fastenzeit-Aktion fĂĽr Familien und Paare

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

Sängerinnen und Sänger kommen für das Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ zu einem großen Chorprojekt zusammen und singen gemeinsam. © Moritz Steegmaier
19.02.2026

Musical „Judith“ steht vor Aufführung in Dortmund: Mut und Freude, die anstecken

Tausende Stimmen, ein Klang des Mutes: Beim Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ - Premiere ist am Samstag - singen viele Aktive aus dem Erzbistum Paderborn mit und vermitteln Hoffnung und Glauben.
18.02.2026

Aschermittwoch – ein Tag zum Innehalten

Mit dem Aschekreuz am Aschermittwoch beginnt deutlich sichtbar die Fastenzeit. Welchen Ursprung und welche Bedeutung hat der Tag? Und: Muss ich BuĂźe tun?
© Riccardo De Luca - Update / Shutterstock.com
18.02.2026

Zuhören und fasten: Die Fastenzeit als Zeit der Umkehr

Botschaft des Heiligen Vaters fĂĽr die Fastenzeit 2026
17.02.2026

Unterwegs fĂĽr die WĂĽrde des Menschen: Die Hungertuchwallfahrt ist gestartet

Insgesamt 40 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum sind am heutigen Veilchendienstag zur 31. Hungertuchwallfahrt gestartet. Warum es sich lohnt, aufzubrechen. Gerade an Karneval. Und gerade bei Schnee und Regen.
© Oleg Elkov / Shutterstock.com
16.02.2026

Verleih uns Frieden

Helau im Sauerland. Eine Stadt ohne Rosenmontagszug und mit einer Geschichte, die nachhallt. Zwischen Konfetti und Krieg steht ein Narr und hält den Spiegel hin. Dirk Lankowski erzählt im WDR von Lachen mit Haltung und warum Frieden manchmal mit einem Witz beginnt.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.02.2026

„Lasst die Kinder zu mir kommen: hindert sie nicht daran!“

St. Antonius Bad WĂĽnnenberg ist beides: ein altehrwĂĽrdiges Gotteshaus und ein Ort des lebendigen Glaubens

Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
18.02.2026

Weg zu einer „Kultur der Wahrhaftigkeit“

Aschermittwochs-Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Paderborner Dom / Aschekreuz als Zeichen des Glaubens und der Umkehr
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17.02.2026

„Zeichen setzen für Dialog, Offenheit und friedliches Zusammenleben“

Kirchen in NRW grĂĽĂźen zum muslimischen Fastenmonat Ramadan / Kirchen betonen Verantwortung der Religionen
© Trent Inness / Shutterstock.com
16.02.2026

Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ ab dem 20. Februar im Wallfahrtskloster Werl

Die Wanderausstellung ist bis Mittwoch, 18. März, in Werl zu sehen. Sie befasst sich - bezugnehmend auf Bibelstellen - damit, dass Gott insbesondere geflüchteten Menschen nahe steht.
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15.02.2026

Achim Hoppe ist neuer Domvikar in Paderborn

Dompropst Monsignore Joachim Göbel führt Pastor Achim Hoppe als Domvikar ein / Rückkehrer aus Osnabrück als besonderer Gast bei der Einführungsfeier
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
14.02.2026

Bischof Dr. Franz-Josef Bode vollendet 75. Lebensjahr

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz sendet GlĂĽckwĂĽnsche an ehemaligen Weihbischof in Paderborn und emeritierten Bischof von OsnabrĂĽck / Willkommen zurĂĽck in Paderborn
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13.02.2026

Neues Musical „Judith“ erstmals am 21. Februar live zu erleben

Premiere in Dortmund mit 3000 Stimmen – Erzbistum Paderborn unterstützt Musical

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spĂĽrbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Gottesdienst feiern ohne Priester: Wortgottesfeierleiterin in Mantinghausen

Xenia Neisemeier erzählt, was es bedeutet, Gottesdienst ohne Priester zu feiern – und welche Chancen sie in ihrem Dienst sieht: Durch die Wortgottesfeier können andere Lebensrealitäten sichtbar werden, Kirche kann vielfältiger werden und die heilige Messe kann gut ergänzt werden. Gleichzeitig gehört auch die ein oder andere Herausforderung dazu.

Aktionstag ZUSAMMEN:HALT

TikToker Fabian Grischkat und Erzbischof Dr. Bentz kommen beim Aktionstag ZUSAMMEN:HALT über Themen wie KI, Bots und Hass im Netz mit 120 Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Beim Aktionstag im Heinz Nixdorf Museumsforum treffen zum ersten Mal journalistische, theologische und ganz alltägliche Sichtweisen aufeinander.

Seelsorge vor Ort mit Cäcilia Wälter

Küsterin, Wirtin, gute Seele im Ort: Cäcilia Wälter ist immer da – und für viele ein echter Treffpunkt. Die Menschen kommen gern in ihre Gaststätte in Linnepe im Sauerland, um sich auszutauschen. Sie hört zu. Und manchmal erinnert sie nebenbei auch an die morgige Messe.

KNA Newsticker

20. Februar 2026 17:42

Merz mit 91 Prozent zum CDU-Parteivorsitzenden wiedergewählt

Berlin/Stuttgart (KNA) Friedrich Merz bleibt CDU-Parteivorsitzender. Die rund 1.000 Delegierten bestätigten den 70-Jährigen am Freitag auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart mit 91 Prozent im Amt. Bei der vergangenen Wahl im Mai 2024 war Merz mit knapp 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt wor ...

Berlin/Stuttgart (KNA) Friedrich Merz bleibt CDU-Parteivorsitzender. Die rund 1.000 Delegierten bestätigten den 70-Jährigen am Freitag auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart mit 91 Prozent im Amt. Bei der vergangenen Wahl im Mai 2024 war Merz mit knapp 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Die Wahl fand nach erheblichen technischen Problemen per Stimmzettel statt und musste händisch ausgezählt werden.

Der Bundesparteitag am Freitag und Samstag steht unter dem Motto "Verantwortung verpflichtet". Fokus liegt auf den turnusmäßigen Wahlen. Neben den Delegierten sind auch rund 1.100 Gäste aus dem In- und Ausland in Stuttgart dabei, darunter prominente CDU-Mitglieder wie Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, und der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Nach den Wahlen sollen laut Programm bis Samstagnachmittag noch 270 Anträge beraten und abgestimmt werden. In den Wochen vor dem Parteitag waren zahlreiche politische Vorschläge diskutiert worden, so etwa Verschärfungen beim Recht auf Teilzeit, Änderungen bei der Finanzierung der Krankenversicherung sowie ein Social-Media-Verbot für Kinder.

20. Februar 2026 16:06

Kreuzweg des Schweizer KĂĽnstlers Manuel DĂĽrr im Petersdom

Vatikanstadt (KNA) Vom Schweizer Künstler Manuel Dürr gemalte Kreuzwegstationen waren am Freitag im Petersdom erstmals in einem Gottesdienst zu sehen. Die 14 großformatigen Ölgemälde hat Dürr im Auftrag der Dombauhütte des Petersdoms gemalt. Der aus Biel stammende Künstler hatte 2024 den ...

Vatikanstadt (KNA) Vom Schweizer Künstler Manuel Dürr gemalte Kreuzwegstationen waren am Freitag im Petersdom erstmals in einem Gottesdienst zu sehen. Die 14 großformatigen Ölgemälde hat Dürr im Auftrag der Dombauhütte des Petersdoms gemalt. Der aus Biel stammende Künstler hatte 2024 den internationalen Wettbewerb für die "Via Crucis" in der größten Kirche Roms gewonnen. Die erste Kreuzwegandacht entlang der Bilder leitete am Freitag Kardinal Mauro Gambetti, der Erzpriester des Petersdoms.

Die Jury, bestehend aus Kunsthistorikern, Liturgikern und vatikanischen Würdenträgern, lobte seinerzeit die "tiefe Spiritualität und Ausdruckskraft" in Dürrs Bildern. Die Bilder sind für die Dauer der Fastenzeit im Mittelschiff der Basilika zu sehen.

Bei der Kreuzwegandacht bewegen sich die Gläubigen betend und meditierend entlang von 14 Stationen, die Episoden aus der Leidensgeschichte Jesu zeigen. Kreuzwege wurden im Mittelalter zunächst von Franziskanern in Jerusalem eingeführt und breiteten sich dann in vielen Ländern aus. Häufig stehen die Kreuzwegstationen als Skulpturen im Freien, andere befinden sich als Gemälde in Kirchen.

Die bekannteste neuzeitliche Kreuzwegandacht leitet alljährlich der Papst am römischen Kolosseum. Dabei wird allerdings auf bildliche Darstellungen des Leidens verzichtet.

20. Februar 2026 15:37

CDU-Vorsitzender Merz schwört Parteimitglieder auf Zusammenhalt ein

Berlin/Stuttgart (KNA) Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit einem Schwerpunkt auf AuĂźenpolitik und einer abschlieĂźenden Absage an die AfD seine Partei auf Zusammenhalt eingeschworen. Die AfD mĂĽsse, auch im Osten, verhindert werden, damit der Rechtsradikalismus nie wieder in die Staatska ...

Berlin/Stuttgart (KNA) Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit einem Schwerpunkt auf Außenpolitik und einer abschließenden Absage an die AfD seine Partei auf Zusammenhalt eingeschworen. Die AfD müsse, auch im Osten, verhindert werden, damit der Rechtsradikalismus nie wieder in die Staatskanzleien einziehe, sagte Merz beim CDU-Bundesparteitag am Freitag in Stuttgart. Zuvor hatte der Kanzler jegliche Zusammenarbeit mit oder Nähe zur AfD zurückgewiesen. "Diese Partei kann kein Partner für uns sein."

80 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur erstarkten Kräfte im Land, die die Opfer des NS-Regimes verspotteten und gegen die Demokratie wetterten. "Wir werden in diesem Land Judenhass nicht hinnehmen", bekräftigte der CDU-Parteichef unter lautem Applaus der Delegierten und Gäste. Deutschland stehe an der Seite aller Jüdinnen und Juden in Deutschland und an der Seite Israels.

Merz sprach von einem epochalen Wandel der globalen Ordnung. "Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden", so Merz. Die Bedrohung der Freiheit sei mit Händen zu greifen, es gebe Cyberangriffe, Auftragsmorde mitten in Europa, fremde Propaganda und gestreute Falschinformationen. Wer aufgrund dieser Bedrohung einem naiven Pazifismus folge, befördere die Kriege von Morgen.

Deutschland werde sein Schicksal auch selbst in die Hand nehmen müssen. Dabei hätten Partei und Regierung eine Verantwortung für jeden Einzelnen im Land. Die angekündigten Reformen seien nicht von heute auf morgen zu schaffen. Das sei nach der Wahl womöglich nicht deutlich genug gesagt worden, räumte Merz ein. Aber die Partei wolle anpacken und verändern. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann pflichtete ihm bei: "Die CDU muss die Reformpartei sein."

Der Parteitag am Freitag und Samstag steht unter dem Motto "Verantwortung verpflichtet". Fokus liegt auf den turnusmäßigen Wahlen, darunter die Wahl des Parteivorsitzenden. Bei der vergangenen Wahl 2024 war Merz mit rund 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. 1.001 Delegierte sowie rund 1.100 Gäste aus dem In- und Ausland sind in Stuttgart dabei, darunter prominente CDU-Mitglieder wie Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, und der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Über die Wahlen hinaus soll über 270 Anträge beraten und abgestimmt werden. In den Wochen vor dem Parteitag waren zahlreiche politische Vorschläge diskutiert worden, so etwa Verschärfungen beim Recht auf Teilzeit, Änderungen bei der Finanzierung der Krankenversicherung sowie ein Social-Media-Verbot für Kinder.

Zum Auftakt des Parteitags hatte es eine ökumenische Andacht gegeben. Die Vertreterin der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, hatte dabei zu mehr gegenseitigem Vertrauen aufgerufen - gerade in Zeiten der weltweiten Unordnung. Zuvor hatte der Leiter des katholischen Büros in Berlin, Karl Jüsten, das Motto des Parteitags gewürdigt. Dass die CDU das Wort Verantwortung ganz nach vorne stelle, sei eine wichtige Zusage an die Menschen im Land. Nötig sei der Wille zum Aufbruch.

Der Religionsbeauftragte der CDU, Thomas Rachel, schwor seine Partei darauf, am Christlichen im Namen festzuhalten. "Dieses C ist die einigende Klammer, die die sozialen, die liberalen und die konservativen Wurzeln der Union verbindet", sagte Rachel. "Dieses C ist unser Identitätskern und wir sollten es nicht verstecken."

20. Februar 2026 15:33

Misereor sieht Pläne von Fifa-Boss Infantino mit Skepsis

Aachen (KNA) Die Hilfsorganisation Misereor sieht die Einbeziehung von Fifa-Chef Gianni Infantino in den Wiederaufbau des Gazastreifens und dessen Fokus auf dem Bau von Stadien kritisch. "Das andauernde humanitäre Leid der Zivilbevölkerung im Gazastreifen darf nicht als politische Inszenierung ...

Aachen (KNA) Die Hilfsorganisation Misereor sieht die Einbeziehung von Fifa-Chef Gianni Infantino in den Wiederaufbau des Gazastreifens und dessen Fokus auf dem Bau von Stadien kritisch. "Das andauernde humanitäre Leid der Zivilbevölkerung im Gazastreifen darf nicht als politische Inszenierungsfläche dienen", sagte die Leiterin der Afrika-Nahostabteilung bei Misereor, Dorothee Klüppel, am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Was die Menschen dringend brauchen, sind keine Pläne für Fußballplätze, sondern Maßnahmen, um ihre Lebenssituation konkret zu verbessern. Nicht morgen, sondern sofort."

Um die prekäre Lage zu lindern, gelte es dringend, umfassende humanitäre Hilfslieferungen zu ermöglichen und die zerstörte zivile Infrastruktur wiederherzustellen, so Klüppel. "Zudem muss jetzt sofort eine umfangreiche medizinische und psychosoziale Versorgung garantiert sowie eine schulische Grundversorgung wiederhergestellt werden."

Humanitäre Organisationen und die internationale Zivilgesellschaft leisteten eine unverzichtbare Arbeit, so die Vertreterin von Misereor "Sie müssen geschützt und unterstützt werden, statt in ihrer Tätigkeit behindert zu werden - wie derzeit durch Maßnahmen der israelischen Regierung. Das Völkerrecht und seine Institutionen bilden die Grundlage jeder Zukunftsperspektive für den Gazastreifen; seine Normen und Verpflichtungen müssen auch dort uneingeschränkt gelten."

Am Donnerstag hatte der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat seine erste Sitzung und beriet über den Gazastreifen. An dem Treffen des "Board of Peace" nahm auch Fifa-Präsident Gianni Infantino teil. In Zusammenarbeit mit dem Friedensrat will die Fifa unter anderem 50 kleine und fünf große Fußballfelder dort errichten. Weiter ist den Angaben zufolge der Bau eines nationalen Stadions mit einem Fassungsvermögen von bis zu 25.000 Zuschauern geplant.

20. Februar 2026 15:23

Zeitschrift "Stimmen der Zeit" von 1915 bis 2009 digitalisiert

Freiburg/Berlin (KNA) Historische Ausgaben der christlichen Zeitschrift "Stimmen der Zeit" können nun auch online gelesen werden. Ab sofort seien alle Inhalte seit 1915 bis einschließlich 2009 kostenfrei im Internet einsehbar, teilte der Verlag Herder am Freitag mit. Zugang zu sämtlichen digi ...

Freiburg/Berlin (KNA) Historische Ausgaben der christlichen Zeitschrift "Stimmen der Zeit" können nun auch online gelesen werden. Ab sofort seien alle Inhalte seit 1915 bis einschließlich 2009 kostenfrei im Internet einsehbar, teilte der Verlag Herder am Freitag mit. Zugang zu sämtlichen digitalen Inhalten ab 2010 erhielten exklusiv nur Abonnenten, hieß es.

Die "Stimmen der Zeit" bestehen seit 1865 und gehören zu den ältesten noch erscheinenden christlichen Kulturzeitschriften. Anfänglich nannte sich die Zeitschrift "Stimmen aus Maria Laach". Herausgegeben werden die "Stimmen" von der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten im Verlag Herder.

Die Zeitschrift mit heutigem Redaktionssitz in Berlin erscheint monatlich und versammelt populär-wissenschaftliche Artikel, kürzere Essays und Rezensionen aus mehreren Feldern: Theologie und Kirche, Politik und Gesellschaft, Philosophie und Ethik, Geschichte und Biografie, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung.

Die Universitätsbibliothek Tübingen digitalisierte nun in Kooperation mit dem Index Theologicus (IxTheo), einer internationalen Open-Access-Bibliographie für Theologie und Religionswissenschaft, die älteren Jahrgänge der Zeitschrift. Finanzielle Unterstützung kam demnach auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

20. Februar 2026 14:51

Sachverständigenrat kritisiert Kürzung bei Integrationskursen

Berlin (KNA) Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat den eingeschränkten Zugang zu freiwilligen Integrationskursen kritisiert. "Menschen, die einen Kurs nicht selbst bezahlen können, werden dadurch beim Erlernen der Sprache und dem Erwerb weiterer Qualifikationen ausgebrems ...

Berlin (KNA) Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat den eingeschränkten Zugang zu freiwilligen Integrationskursen kritisiert. "Menschen, die einen Kurs nicht selbst bezahlen können, werden dadurch beim Erlernen der Sprache und dem Erwerb weiterer Qualifikationen ausgebremst", teilte der Rat am Freitag in Berlin mit. "Das ist dann widersprüchlich, wenn es solche Gruppen betrifft, deren Arbeitsmarktintegration man gleichzeitig fordert."

Integrationskurse richten sich an Menschen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen. Zuletzt war bekanntgeworden, dass das Bundesamt fĂĽr Migration und FlĂĽchtlinge seit Ende November keine Berechtigungsscheine fĂĽr eine freiwillige Teilnahme an den Kursen mehr ausstellt.

Die Kürzungen betreffen laut Sachverständigenrat besonders Geflüchtete aus der Ukraine. Dabei habe sich der Besuch von Integrationskursen für Ukrainer positiv auf ihre Beschäftigung ausgewirkt, wie der Rat unter Berufung auf aktuelle Daten zur Arbeitsmarktintegration erklärte.

"Die freiwilligen Kurse werden in besonderem Maße von Ukrainerinnen und Ukrainern genutzt, die kollektiv als schutzberechtigt anerkannt worden sind", so der Rat weiter. Diese könnten künftig nur dann kostenfrei teilnehmen, wenn sie zur Teilnahme verpflichtet würden.

Das Innenministerium will laut eigenen Angaben GeflĂĽchtete mit dauerhafter Bleibeperspektive bei der Teilnahme bevorzugen. Hintergrund sind demnach auch Einsparungen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kostet ein Kurs fĂĽr jeden Teilnehmer mehrere tausend Euro. Nach Bamf-Angaben soll der Zulassungsstopp 2026 rund 130.000 Menschen betreffen.

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