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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© K M Asad / ich.tv / Kindermissionswerk
12.06.2026

Welttag gegen Kinderarbeit: Wie die Sternsinger neue Chancen eröffnen

Heute ist Tag gegen Kinderarbeit: Roksana (10) aus Bangladesh musste auf einem Bananenmarkt täglich schwer heben. Das ist vorbei. Hilfe kam über die Sternsinger-Aktion.
© GES / DFB
11.06.2026

Titelträume auf dem Rasen, Fürsprecher im Himmel

Deutschland gehört zum Kreis der WM-Favoriten. Doch welche Heiligen stehen den Nationen zur Seite? Wir stellen die Schutzpatrone von Deutschlands Vorrundengegnern und den Titelanwärtern vor - mit einem Augenzwinkern.
© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
09.06.2026

Zwischen Swipe und Segen: Wie junge Menschen digital ihren Glauben leben

Benedikt Kroker hat erlebt, wie Instagram und analoges Engagement, digitale Gebete und sehr reale Zweifel zusammenfinden – zwischen Algorithmus und Vertrauen auf Gott.
© Alissa Taube
09.06.2026

Glaube auf TikTok: Mit „Gottesbeweisen“ zum Nachdenken anregen

Könnte Gott dahinterstecken? In kurzen Videos stellt das Team Social Media des Erzbistums Paderborn auf TikTok grundlegende Fragen, die viele Menschen beschäftigen. Zum Beispiel nach Sinn und Ursprung des Lebens.
Marisol Recktenwald läuft vor dem Gebäude der Bahnhofsmission her © Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
Marisol Recktenwald hilft in der Bahnhofsmission Dortmund – und erlebt dort, was Dienen im Sinne Jesu bedeutet
08.06.2026

Bahnhofsmission: Dienen wie Jesus

Marisol Recktenwald hilft in der Bahnhofsmission Dortmund – und erlebt dort, was Dienen im Sinne Jesu bedeutet.
© Erzbistum Paderborn
07.06.2026

Ein Jahr nach der Priesterweihe

Friedrich Regener über Berufung, Alltag und Hoffnung

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

12. Juni 2026 07:45

Armut kommt in Verbraucherzentrale an - Shopping verändert sich

Berlin (KNA) Steigende Preise belasten die Menschen in Deutschland zunehmend: Das beobachtet der Bundesverband Verbraucherzentrale laut seinem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht. 639.586 Anfragen und Beschwerden wurden demnach im vergangenen Jahr bundesweit erfasst; 227 Mal mahnten die V ...

Berlin (KNA) Steigende Preise belasten die Menschen in Deutschland zunehmend: Das beobachtet der Bundesverband Verbraucherzentrale laut seinem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht. 639.586 Anfragen und Beschwerden wurden demnach im vergangenen Jahr bundesweit erfasst; 227 Mal mahnten die Verbraucherschützer Anbieter ab, die sich aus ihrer Sicht nicht an geltendes Recht gehalten hatten. Der Bundesverband forderte die Politik auf, den Alltag für Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar, fair und sicher zu gestalten.

Die meisten Anfragen bezogen sich demnach auf den Bereich Strom: 28.025 Personen meldeten sich wegen Problemen etwa mit der Grundversorgung, dem Nachtspeicher oder Sonderverträgen. Die Auswirkungen der Lebenshaltungskosten seien in der täglichen Arbeit spürbar, schreibt der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Saarland, Martin Nicolay. Auch suchten viele Menschen ein greifbares Gegenüber in der "Gesichtslosigkeit des modernen Handels".

Ein Themenfeld, das viel Aufmerksamkeit bindet, ist laut Jahresbericht das zunehmende Online-Shopping. "Über Online-Marktplätze werden immer wieder Produkte verkauft, die den Regeln in der EU nicht entsprechen", heißt es. Mitunter sei dies ein Sicherheitsrisiko: "etwa, wenn sie für Kinder verschluckbare Kleinteile enthalten oder eine erhöhte Brandgefahr aufweisen".

Zudem seien zwölf Prozent derjenigen, die in Apps und online einkaufen, im vergangenen Jahr auf Fakeshops hereingefallen: Das hatte eine Umfrage im vergangenen September gezeigt. Auch müssten Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Überschuldung geschützt werden, die durch "buy now, pay later"-Angebote verstärkt drohe.

Die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren, Regina Görner, wirbt im Jahresbericht für einen Schulterschluss von Verbraucherschutz und Seniorenpolitik: "Nur einfache Technik macht unser aller Leben leichter." Daher müsse etwa die Bedienung von Smartphones, Tablets und Co. inklusiv gestaltet sein. Mehrere Millionen ältere Menschen fühlten sich mit digitaler Technik unsicher oder seien ganz "offline" - dies bedeute Nachteile bei günstigen Bahntarifen, Bankgeschäften oder Facharztterminen.

12. Juni 2026 07:38

Starkoch Herrmann fordert besseres Essen in Kindergärten und Schulen

Nürnberg (KNA) Der fränkische Starkoch Alexander Herrmann (55) wünscht sich bessere Verpflegung in Kindergärten und Schulen. "Wenn wir für die Jüngsten gesund und frisch kochen, dann ist es für ihren Körper und ihre Seele eine der wichtigsten Beiträge, die wir als Gesellschaft leisten k ...

Nürnberg (KNA) Der fränkische Starkoch Alexander Herrmann (55) wünscht sich bessere Verpflegung in Kindergärten und Schulen. "Wenn wir für die Jüngsten gesund und frisch kochen, dann ist es für ihren Körper und ihre Seele eine der wichtigsten Beiträge, die wir als Gesellschaft leisten können", sagte er in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Zusammenschlusses "Europäische Metropolregion Nürnberg". Wenn lieblos gekocht werde, liege dies meistens an den Kosten: "Beim Essen wird halt gern gespart."

Es sei auch eine immense Herausforderung, wenn Caterer in kurzer Zeit große Mengen an Essen zu einer Einrichtung transportieren müssten und dieses dann auch noch möglichst allen schmecken solle, räumte er ein. In keiner Mensa oder Schulkantine könne man eine Lösung finden, die zu einhundert Prozent perfekt sei - aber gute Wege.

Auch zu Hause sollten Eltern möglichst frisch kochen. "Viel wichtiger als ständig Gemüse auf dem Teller ist: Vorleben! Wenn du als Elternteil mit deinen Kindern zuhause kochst, sie einbindest, also zum Beispiel das Kind die Gurke mit dem Tafelmesser schneiden lässt, es ein bisschen Joghurt, Zitronensaft und Salz dazutun lässt, dann hat der Nachwuchs sein erstes Erfolgserlebnis und der Familie einen Gurkensalat gemacht."

Er selbst erinnere sich gern an die Schinkennudeln in seiner Schulkantine, sagte der Koch. Bei ihnen habe es immer besonders großen Andrang gegeben. "Natürlich gab es dort zu wenig Gemüse. Hat es uns gestört? Nein! Habe ich gute Erinnerungen daran? Ja! Klar könnte man die Dinge heutzutage besser machen. Aber generell gilt: Wenn Produkt und Handwerk zusammenkommen, dann haben die Kinder einen lebenswerten Alltag."

12. Juni 2026 07:30

Verbraucherschützer: Klare Regeln für KI führen zu Innovation

Berlin (KNA) Aus Sicht von Deutschlands oberster Verbraucherschützerin können klare Regeln für Künstliche Intelligenz auch Innovationen befördern. Es brauche in Europa eine Regulierung mit einer klaren Aufsicht, die die Menschen schützt, aber zugleich Innovationen ermöglicht, weil der Rah ...

Berlin (KNA) Aus Sicht von Deutschlands oberster Verbraucherschützerin können klare Regeln für Künstliche Intelligenz auch Innovationen befördern. Es brauche in Europa eine Regulierung mit einer klaren Aufsicht, die die Menschen schützt, aber zugleich Innovationen ermöglicht, weil der Rahmen klar sei, sagte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, am Freitag bei einer Diskussion des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zum ersten Lehrschreiben von Papst Leo XIV., "Magnifica humanitas", das sich mit KI beschäftigt.

Andernfalls würden diejenigen, die in bestimmten Bereichen eh schon seit Jahren die Nase vorn hätten, mit undurchsichtigen und bislang nicht kontrollierten Algorithmen weiterhin stärker zum Zug kommen, warnte Pop. Eine gute Regulierung könne Innovationen antreiben, weil Unternehmen sich auf Rechtssicherheit und eine klare Rechtsgrundlage verlassen könnten.

Allerdings sei die Europäische Kommission bislang nicht gut in der Durchsetzung von Recht gegenüber US-amerikanischen und chinesischen Anbietern. "Wenn man Recht schafft, muss man es auch durchsetzen", so Pop. Sonst glaube einem keiner mehr, dass man etwas durchsetzen könne. Plattformen hätten beispielsweise schon Altersgrenzen und Verpflichtungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, kämen diesen aber nicht nach.

Zugleich betonte die Verbraucherschützerin, dass rein digitale Systeme niemals über Grundsatzfragen von Leben und Tod oder Geld entscheiden dürften. Algorithmen dürften vorentscheiden und vorsortieren, aber am Ende müsse ein Mensch entscheiden.

12. Juni 2026 05:50

Neuordnung der EU-Asylpolitik - Hilfswerk: falsche Antwort

Berlin (KNA) Die neue EU-Asylreform wird aus Sicht von Brot für die Welt die Situation für Geflüchtete zusätzlich verschärfen. Es sei "die falsche Antwort auf die aktuellen Herausforderungen", sagte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Dagmar Pruin, am Freitag. Das primäre Ziel d ...

Berlin (KNA) Die neue EU-Asylreform wird aus Sicht von Brot für die Welt die Situation für Geflüchtete zusätzlich verschärfen. Es sei "die falsche Antwort auf die aktuellen Herausforderungen", sagte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Dagmar Pruin, am Freitag.

Das primäre Ziel der Reform ist aus Sicht Pruins nicht, Asylbewerbern in der EU effektiver Schutz gewähren zu können, sondern ihnen diesen vielmehr zu verweigern. "Der neue EU-Asyl- und Migrationspakt ist ein Pakt gegen Geflüchtete."

Besonders kritisch beurteilt die Hilfswerks-Präsidentin die Pläne der EU, in Drittstaaten Abschiebezentren, sogenannte Return Hubs, für abgelehnte Asylbewerber einrichten zu wollen. Damit werde die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz in den Globalen Süden, etwa nach Uganda, verlagert, kritisierte Pruin. Der afrikanische Binnenstaat habe bereits rund zwei Millionen Geflüchtete aufgenommen, während internationale Hilfsgelder stetig zurückgingen. "Dieses sogenannte Return Hub, könnte die ohnehin angespannte Lage in Uganda zum Kippen bringen und flüchtlingsfeindliche Ressentiments weiter befördern."

Ab diesem Freitag gelten europaweit neue Regeln im Umgang mit Flüchtlingen. Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) soll Asylverfahren beschleunigen und vereinheitlichen und striktere Grenzkontrollen beinhalten. Ein zweites zentrales Element ist der sogenannte Solidaritätsmechanismus, der eine bessere Verteilung von Geflüchteten zwischen den EU-Staaten ermöglichen soll.

12. Juni 2026 03:22

Ex-Kandidat Butterwegge: Zeit ist reif für eine Bundespräsidentin

Berlin (KNA) Für den Armutsforscher und ehemaligen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt, Christoph Butterwegge, sollte als Nächstes eine Frau ins höchste Staatsamt gewählt werden. "Ich bin der Auffassung, dass die Zeit für eine Bundespräsidentin schon lange reif ist", sagte der 75-Jä ...

Berlin (KNA) Für den Armutsforscher und ehemaligen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt, Christoph Butterwegge, sollte als Nächstes eine Frau ins höchste Staatsamt gewählt werden. "Ich bin der Auffassung, dass die Zeit für eine Bundespräsidentin schon lange reif ist", sagte der 75-Jährige am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Er habe 2012 als parteiloser Bewerber auf eine Kampfkandidatur im Linken-Vorstand verzichtet und Beate Klarsfeld den Vortritt gelassen. "Weil ich mir schon lange eine Frau als Bundespräsidentin wünschte und sie wegen ihres Kampfes gegen Nazis für präsidiabel hielt", sagte Butterwegge. Die Politikerin Hildegard Hamm-Brücher oder auch Klarsfeld seien zu ihrer Zeit beide geeignete Kandidatinnen gewesen, aber leider nicht gewählt worden.

Der Politikwissenschaftler war 2017 von der Linkspartei als Gegenkandidat zum amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen worden. Steinmeiers zweite Amtszeit als Bundespräsident endet im Januar 2027. Am 30. Januar 2027 wählt die Bundesversammlung eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.

12. Juni 2026 02:38

Patientenschützer warnt vor "kopflosem Kürzen" bei Gesundheitsreform

Berlin (KNA) Die geplante Gesundheitsreform setzt nach Meinung von Patientenschützern falsche Akzente. "Um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen, braucht es den konsequenten Blick auf die Bedürfnisse der Kranken, größtenteils hochbetagten Menschen", sagte der Vorstand der Deutsche S ...

Berlin (KNA) Die geplante Gesundheitsreform setzt nach Meinung von Patientenschützern falsche Akzente. "Um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen, braucht es den konsequenten Blick auf die Bedürfnisse der Kranken, größtenteils hochbetagten Menschen", sagte der Vorstand der Deutsche Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vor den ersten Beratungen des Gesetzentwurfs in Bundestag und Bundesrat am Freitag.

Das deutsche Gesundheitssystem gehöre zu den teuersten weltweit; doch beim Patienten komme zu wenig an. "Absurd ist, dass das ärztliche Einkommen allein von der Anzahl der Patientenkontakte abhängig ist", so Brysch. Ob eine Therapie Erfolg hat, spiele bei der Vergütungshöhe auch künftig keine Rolle. Um das zu ändern, müsse das Patientenwohl zum Maßstab der Honorierung werden. Es brauche eine sprechende, finanziell attraktive Medizin. "Kopflose Kürzungen, wie jetzt in der gesetzlichen Krankenversicherung beabsichtigt, sind dafür kein Ersatz", so Brysch.

Bundestag und Bundesrat befassen sich am Freitag erstmals mit der Gesundheitsreform. Mit dem umstrittenen Reformpaket sollen rund 16 Milliarden Euro eingespart werden. Ziel ist ein stabiler Beitragssatz für die Versicherten. Es gibt jedoch bereits Anzeichen, dass das vorhergesagte Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung nicht bei 15 Milliarden Euro für das laufende Jahr bleiben wird.

Geplant ist unter anderem, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehe- oder Lebenspartnern in gewissen Fällen zu beenden. Versicherte mit höherem Einkommen sollen durch ein Anheben der Beitragsbemessungsgrenze mehr bezahlen.

Homöopathie soll als Kassenleistung wegfallen, ebenso die Kostenübernahme von Cannabis-Blüten. Hautkrebs-Screening alle zwei Jahre steht ebenso auf dem Prüfstand wie die Kostenübernahme bei Kieferorthopädie Behandlungen. Neu ist eine geplante Einführung einer Limo-Steuer.

Für Medikamente sollen Versicherte in der Apotheke statt aktuell 5 bis 10 Euro künftig 7,50 bis 15 Euro zuzahlen. Geplant ist auch die Option einer Teilkrankschreibung. Für niedergelassene Ärzte sollen Zusatzvergütungen wegfallen, bei Kliniken das Pflegebudget gedeckelt werden. Auch die Pharmabranche soll stärker zur Kasse gebeten werden. Die Kritik am Gesetzentwurf ist groß.

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