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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026



© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

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Zum Impuls



© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Tobias Koch
20.08.2026

„Ich schöpfe Kraft aus meinem Glauben“

Philipp Amthor hat sich als junger Erwachsener taufen lassen. Was den 33-jährigen Christdemokraten dazu bewegt hat, wie ihn die Bergpredigt bei seiner politischen Arbeit leitet und wann er mit Gott spricht, erzählt er im Interview.
© Klaus-Peter-Kappest
19.08.2026

Mit dem Rad von Kirchturm zu Kirchturm

Vier Dorfkirchen-Radrouten in Schmallenberg und Eslohe laden dazu ein, die Kirchenlandschaft des Sauerlands zu erfahren – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
17.08.2026

Franz von Assisi: 800 Jahre einfach leben

Die Franziskanerinnen und Franziskaner im Erzbistum laden aus Anlass des 800. Todestages des Heiligen zum “Franziskusfest” ein und feiern die Aktualität seiner Botschaft. Ein Beitrag in der Reihe "800 Jahre Franz von Assisi - sein Vermächtnis für heute"
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.08.2026

Als Christen sind wir Christusträger, lebendige Monstranzen

Das Allerheiligste so nah und so sichtbar: Die Monstranz in St. Johannes in Sundern zieht die Menschen zu Anbetung und Andacht in die Kirche
© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
12.08.2026

Küster sein: Wer die Kirche aufschließt, öffnet mehr als nur Türen

Kaum einer ahnt, wie viel Arbeit hinter einem Gottesdienst steckt: Vorbereiten, organisieren, reparieren, improvisieren, begleiten – Markus Klein ist seit über 35 Jahren Küster in der Gemeinde und kümmert sich mit Herzblut darum, dass hier alles reibungslos läuft.
© Ground Picture / Shutterstock.com
10.08.2026

Auf eigenen Füßen stehen

Auf eigenen Füßen stehen: Das beginnt mit den ersten wackeligen Schritten eines Kindes – und hört nie ganz auf. Den eigenen Weg zu finden, braucht Mut zum Aufbruch und Vertrauen. Manchmal gehört auch Widerstand dazu.

Unsere Nachrichten

© Klaus Landry / Bistum Speyer
19.08.2026

Papst nimmt Rücktrittsgesuch von Speyers Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann an

Der gebürtige Herforder und frühere Paderborner Weihbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann legt sein Amt als Bischof von Speyer nieder – Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz würdigt seinen langjährigen Dienst für die Kirche
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19.08.2026

Papst ernennt Prälat Peter Klasvogt für Entwicklungsbehörde

Nur wenige Posten im Vatikan gehen an deutschsprachige Experten. In der päpstlichen Entwicklungsbehörde ändert sich das nun.
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
18.08.2026

Vorbildliches ehrenamtliches Engagement ist Basis für Gemeinschaftserlebnis

17. Erneuerung der Marienweihe in Ostenland führt Hunderte zusammen
© Tinnakorn jorruang / Shutterstock.com
13.08.2026

Erzbischöflicher Stuhl zu Paderborn veröffentlicht Finanzbericht 2025

Aufwendungen für übernommene Verantwortung und Zukunftsprojekte / Fördervolumen von 1,3 Mio. Euro für Projekte und 5,2 Mio. Euro für Daueraufgaben / Finanzerträge decken zusätzliche Rückstellungen für Anerkennungsleistungen
© Markus Ende / Wallfahrt Werl
13.08.2026

Großeltern und Enkel gemeinsam auf Wallfahrt in Werl

Fünfte Großeltern-Enkel-Wallfahrt lädt am 5. September 2026 zu einem besonderen Tag für Jung und Alt ein / Anmeldung ab sofort möglich
© Caritas-Spes Ukraine
12.08.2026

45 Euro für einen gefüllten Schulranzen

Caritas im Erzbistum Paderborn unterstützt Schulkinder in der Ukraine

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

KNA Newsticker

20. August 2026 10:23

Bessere Gesundheitsvorsorge für Kinder beschlossen - U10 kommt

Berlin (KNA) Die medizinische Vorsorge für Kinder und Jugendliche in Deutschland soll weiter verbessert werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen beschloss am Donnerstag, eine neue Früherkennungsuntersuchung U10 für Kinder im Alter von neun b ...

Berlin (KNA) Die medizinische Vorsorge für Kinder und Jugendliche in Deutschland soll weiter verbessert werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen beschloss am Donnerstag, eine neue Früherkennungsuntersuchung U10 für Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren einzuführen. Das Bundesgesundheitsministerium muss noch zustimmen.

Die neue U10 soll die große zeitliche Lücke zwischen der bisherigen letzten Kinderuntersuchung U9 und der ersten Jugenduntersuchung J1 schließen. Die U9 setzt im Alter von ungefähr fünf Jahren an; die nächste Früherkennungsuntersuchung, die J1, wird dann erst im Alter von 13 bis 14 Jahren angeboten. Vor allem in dieser Zeitspanne manifestierten sich aber bei betroffenen Kindern zum Beispiel Übergewicht, psychische Leiden oder ein bedenklicher Medienkonsum, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Ursula Felderhoff-Müser, dem Science Media Center in Köln.

Bislang gibt es für Kinder die Vorsorge-Untersuchungen U1 bis U9, um mögliche Gesundheitsstörungen oder Auffälligkeiten in der Entwicklung früh zu erkennen. Dokumentiert werden die Ergebnisse im gelben Kinderuntersuchungsheft.

Der Gemeinsame Bundesausschuss verspricht sich von der U10 auch eine Erhöhung der Impfquote gegen Humane Papillomviren (HPV). Eine Impfung idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr wirkt nachweislich gegen bestimmte Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs. Bisher liegt die Impfquote bei 15-jährigen Mädchen bei 55 und bei gleichaltrigen Jungen bei etwa 36 Prozent. Das ist deutlich weniger als die Maßgabe der Weltgesundheitsorganisation von 90 Prozent bis 2030.

20. August 2026 10:17

Weisser Ring mit neuer Bundesgeschäftsführerin

Mainz (KNA) Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, der Weisse Ring, bekommt eine neue Bundesgeschäftsführerin. Kirstin Rossgoderer übernimmt zum 1. November 2026 den Posten, wie der Verein am Donnerstag in Mainz mitteilte. Rossgoderer habe in unterschiedlichen Leitu ...

Mainz (KNA) Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, der Weisse Ring, bekommt eine neue Bundesgeschäftsführerin. Kirstin Rossgoderer übernimmt zum 1. November 2026 den Posten, wie der Verein am Donnerstag in Mainz mitteilte. Rossgoderer habe in unterschiedlichen Leitungsfunktionen Strategie- und Veränderungsprozesse verantwortet, zuletzt bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Zu ihrer neuen Tätigkeit sagte die Managerin laut Mitteilung: "Ich habe mich ganz bewusst für den Weissen Ring entschieden. Mich bewegt die Haltung, die hinter seiner Arbeit steht: Menschen in einer schweren Lebenssituation nicht allein zu lassen." Rossgoderer folgt auf Bianca Biwer, die zum Festspielhaus Baden-Baden wechselt.

Der Verein unterhält ein Netz von rund 3.000 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfern in bundesweit 400 Außenstellen, beim Opfer-Telefon und in der Onlineberatung. An der Vereinsspitze steht die Bundesvorsitzende Barbara Richstein. Das Hauptamt wird von der Bundesgeschäftsführung geleitet.

20. August 2026 09:53

Ermittler: Brandstifter von jüdischem Altenheim 1970 identifiziert

München (KNA) Mehr als 56 Jahre nach einem Brandanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in München ist die Generalstaatsanwaltschaft München davon überzeugt, den mutmaßlichen Täter identifiziert zu haben. Das teilte sie am Donnerstag in München mit. Eine abschließende rechtliche Klä ...

München (KNA) Mehr als 56 Jahre nach einem Brandanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in München ist die Generalstaatsanwaltschaft München davon überzeugt, den mutmaßlichen Täter identifiziert zu haben. Das teilte sie am Donnerstag in München mit. Eine abschließende rechtliche Klärung sei jedoch nicht möglich, da der Verdächtige schon 2020 verstorben sei. Auch postmortal gelte noch die Unschuldsvermutung.

Der Verdächtige ist demnach ein damals 25-jähriger Deutscher, der sich regelmäßig im Umkreis des Gemeindezentrums aufhielt. An besagtem Abend soll er mit Blick auf das dazugehörige jüdische Seniorenheim geäußert haben, dass "die Juden alles hätten" und er "sie anzünden" wolle. Etwa 15 Minuten später habe das Gebäude gebrannt. Bei dem Anschlag in der Reichenbachstraße 27 am 13. Februar 1970 waren sieben Menschen, allesamt Holocaustüberlebende, getötet worden. 15 weitere wurden verletzt.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hatte die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen im April 2025 wieder aufgenommen. 2017 waren diese zuvor durch den Generalbundesanwalt eingestellt worden. Eine Zeugin hatte demnach angegeben, dass der Verdächtige in den 1970er Jahren in engem Kontakt zu einem ihrer nahen Verwandten stand. Nach dessen Tod habe sie ihre Erkenntnisse dann mitgeteilt.

Ermittlungen im Umfeld des mutmaßlichen Täters hätten den Verdacht dann erhärtet. Sie ergaben demnach, dass er dem rechten Milieu zuzuordnen sei. Zeugen hätten ihn als Antisemiten und Verehrer von Adolf Hitler beschrieben; er habe in seiner Jugend etwa Schallplatten mit dessen Reden angehört.

Zudem habe er schon in den 1960er Jahren zwei Telefonhäuschen in München mit Sprengstoff zerstört und dafür eine Jugendstrafe bekommen. Personen aus seinem schulischen Umfeld hätten von seiner Feindschaft gegenüber Juden berichtet und davon, dass er bei einer körperlichen Auseinandersetzung einen Dolch der Hitler-Jugend eingesetzt habe.

Im Januar hatte der "Spiegel" bereits berichtet, dass Ermittler den Mann verdächtigten. Auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) wollte die Generalstaatsanwaltschaft München den Bericht damals nicht bestätigen, da die Ermittlungen zu diesem Zeitpunkt noch andauerten.

20. August 2026 09:24

Mehrheit rechnet mit KI-Revolution im Gaming - Ruf nach Aufklärung

Berlin (KNA) Sechs von zehn Gamerinnen und Gamern rechnen mit einer Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) im Gaming-Bereich. Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom im Vorfeld der Gamescom, die am kommenden Mittwoch in Köln startet. Im vergangenen Jahr hatten dieser Aussage 5 ...

Berlin (KNA) Sechs von zehn Gamerinnen und Gamern rechnen mit einer Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) im Gaming-Bereich. Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom im Vorfeld der Gamescom, die am kommenden Mittwoch in Köln startet. Im vergangenen Jahr hatten dieser Aussage 56 Prozent zugestimmt, nun sind es 61. Davon erwarten etwa zwei Drittel (65 Prozent) realistischere Spielwelten und Charakteren, gut die Hälfte (51 Prozent) individuellere Spielerfahrungen.

Neun Prozent geben an, schon selbst mithilfe von KI neue Spiele programmiert zu haben. Auch dies wird die Branche nach Worten von Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder künftig prägen. Es sei eine schöne, kreative Möglichkeit, eigene Spiele mit anderen teilen zu können. Allerdings brauche es Aufklärung über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die dabei zu beachten seien: Dies betreffe Datenschutz und Urheberrecht ebenso wie jugendgefährdende Inhalte.

15 Prozent der aktiven Gamerinnen und Gamer berichten in der Umfrage, bei Online-Spielen schon häufiger beleidigt worden zu sein. 81 Prozent stimmten der Aussage zu, dass Online- und Videospiele keine sicheren Räume für Kinder und Jugendliche seien; 85 Prozent fordern besseren Schutz für junge Menschen.

Rohleder verwies auf den Digital Services Act der Europäischen Union: Dieser müsse "wirklich Wirkung entfalten" und konsequent umgesetzt werden. Allerdings verpufften die besten Regeln, wenn Eltern ihren Kindern etwa Spiele freischalteten, die für deren Alter noch nicht geeignet seien.

47 Prozent aller Befragten gaben an, sich ein Leben ohne Video- und Computerspiele nicht vorstellen zu können. Diese hohe Zahl bezeichnete Rohleder als überraschend. Eher traurig sei zudem die Aussage von rund einem Fünftel der Befragten (21 Prozent), dass sie nur in Spielen ihr wahres Ich zeigten. 40 Prozent bezeichneten Games als Flucht aus der Realität. In solchen Fällen sei künftig mit einer weiteren Verschmelzung von analoger und digitaler Welt zu rechnen.

Im Schnitt zocken Gamerinnen und Gamer hierzulande demnach 2,3 Stunden täglich. Eine Mehrheit von 36 Prozent gibt die Spielzeit pro Tag mit einer bis zwei Stunden an. Zehn Prozent spielen nach eigenen Angaben mehr als fünf Stunden täglich; das entspricht etwa vier Millionen Menschen. Die Gesamtzahl derjenigen, die regelmäßig gamen, sei stabil, entwickle sich aber nicht mehr so dynamisch wie vor 2020 und während der Corona-Zeit.

Am beliebtesten sind demnach sogenannte Casual Games, die man zwischendurch spielen kann: 73 Prozent widmen sich ihnen zumindest gelegentlich. Am stärksten gewachsen sei der Zuspruch zu Fantasy- und Rollenspielen. Auch Lern- und Fitness-Apps spielen eine Rolle: 47 Prozent nutzen Konsole und Co. zur Bewegung, 28 Prozent Lernspiele. Dies sei erfreulich, sagte Rohleder: Es sei sinnvoll, diese Möglichkeiten in der Bildung zu nutzen.

20. August 2026 09:14

Caritas-Senioren treten als Kleindarsteller in Eberhofer-Krimi auf

Regensburg (KNA) Am neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" war ein Caritas-Pflegeheim in Niederbayern beteiligt. Manche Bewohnerinnen und Bewohner übernahmen beim Dreh in ihrer Einrichtung in Vilsbiburg sogar kleinere Sprechrollen, wie die Caritas Regensburg am Donnerstag mitteilte. "Der ...

Regensburg (KNA) Am neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" war ein Caritas-Pflegeheim in Niederbayern beteiligt. Manche Bewohnerinnen und Bewohner übernahmen beim Dreh in ihrer Einrichtung in Vilsbiburg sogar kleinere Sprechrollen, wie die Caritas Regensburg am Donnerstag mitteilte.

"Der Text war bei der vierten Wiederholung nicht mehr ganz der, der im Drehbuch stand", berichtete Caritas-Pflegereferentin Katrin Königbauer. "Das fand der Regisseur aber tatsächlich ganz toll." Für eine Bewohnerin sei der Schauspielspaß damit noch nicht beendet gewesen. Sie habe auch noch in einigen weiteren Szenen in München mitgewirkt.

Für die Senioren sei es ein Highlight gewesen, die Stars von der Leinwand im echten Leben zu sehen. Auch die beiden Hauptdarsteller Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel hätten sie dabei erlebt. Dabei seien auch Bemerkungen gefallen wie "Was für ein schöner Mann".

Laut Königbauer wurde für den Krimi an mehreren Orten vor und im Geschwister-Lechner-Haus gedreht. Einmal sei sogar ein Polizeiwagen für eine Szene vor das Altenheim geprescht.

Demnächst wollen sich alle Bewohner und Beschäftigten des Heims den Film gemeinsam im Kino anschauen. "Wir sind gespannt, wie lange und in welchen Szenen unser Altenheim tatsächlich zu sehen ist", sagte die Leiterin. "Steckerlfischfiasko" ist der zehnte Eberhofer-Krimi im Kino. Er läuft seit 13. August.

20. August 2026 09:11

3.100 Behandlungsfehler und finanzieller Schaden in Millionenhöhe

Berlin (KNA) Fast 3.100 medizinische Behandlungsfehler mit Folgeschaden haben Gutachter im vergangenen Jahr bundesweit festgestellt. In 2.700 Fällen hatte der Behandlungsfehler den Schaden verursacht, in 97 Fällen führte der Fehler zum Tod des Patienten, wie der Medizinische Dienst Bund am Do ...

Berlin (KNA) Fast 3.100 medizinische Behandlungsfehler mit Folgeschaden haben Gutachter im vergangenen Jahr bundesweit festgestellt. In 2.700 Fällen hatte der Behandlungsfehler den Schaden verursacht, in 97 Fällen führte der Fehler zum Tod des Patienten, wie der Medizinische Dienst Bund am Donnerstag in Berlin mitteilte. 150 Fälle waren demnach sogenannte Never Events, also Fehler, die niemals hätten passieren dürfen. Darunter fielen schwere Medikationsfehler, im Körper vergessene Fremdkörper nach Operationen oder das Verwechseln des Patienten.

Insgesamt wurden 11.735 Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler untersucht. Nach Einschätzung des Medizinischen Dienstes ist diese Begutachtungszahl aber nur ein kleiner Ausschnitt des tatsächlichen Fehlergeschehens. "Die Dunkelziffer ist hoch und darf nicht länger kleingeredet werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Gronemeyer.

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass es bei etwa zwei bis vier Prozent der stationären Behandlungen zu vermeidbaren Schäden kommt. Auf Deutschland übertragen entspricht das einer Größenordnung von rund 350.000 bis 700.000 Fällen pro Jahr.

Nach Schätzungen der OECD gehen 15 Prozent der Kosten in der stationären Versorgung auf vermeidbare Behandlungsfehler und Schäden zurück. Übertragen auf die Krankenhausausgaben in Deutschland wären das etwa 16,7 Milliarden Euro. "Wir diskutieren intensiv über steigende Beitragssätze, Finanzierungslücken und Einsparpotenziale. Dann müssen wir auch darüber sprechen, wie viele Ressourcen durch vermeidbare Schäden in Medizin und Pflege gebunden werden", sagte Gronemeyer.

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