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Erzbistum Paderborn
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Kommunionkerze und christliche Symbole© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Ostern: das wichtigste Fest des Christentums
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Katholikentag 2024 – „Zukunft hat der Mensch des Friedens“
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Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
12.04.2024

Differenziertes Urteil möglich

Forschungsprojekt „Lorenz Kardinal Jaeger“ abgeschlossen - Kommission für kirchliche Zeitgeschichte im Erzbistum Paderborn dokumentiert Forschungsprojekt in fünf Büchern
© Stiftung Solidarität
Das Team des Vereins „Unser Hochstift rückt zusammen e.V.“ rund um den Ersten Vorsitzenden Winfried Nölkensmeier (M.) nahm den Preis in Bielefeld entgegen.
12.04.2024

„Institution der Solidarität im Herzen der Stadt“

Projekt „PaderMahlZeit“ gewinnt „Stern der Solidarität – Regine Hildebrandt-Preis“
11.04.2024

Diakon Bernhard Liekmeier verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Diakon Bernhard Liekmeier. Er starb am Dienstag, dem 9. April 2024.
© Woche für das Leben
10.04.2024

„Jede und jeder gehört in unsere Mitte“

Bundesweite „Woche für das Leben“: Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz fordert Achtsamkeit für die Nöte von Menschen mit Beeinträchtigung
© Sarah Kaiser / BDKJ DV Paderborn
Der BDKJ Diözesanverband Paderborn freut sich auf den Start der 72-Stunden-Aktion 2024. (v.l.n.r Diözesanvorstand Lena Topp, Diözesanvorstand Jan Hilkenbach, Diözesanseelsorgerin Helena Schmidt und Projektreferentin für die 72-Stunden-Aktion Rebecca Rediger)
10.04.2024

72-Stunden-Aktion: rund 4.000 Teilnehmende machen sich bereit

Vom 18. bis zum 21. April 2024 findet zum dritten Mal die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Jugendverbände statt. Tausende Gruppen setzen dann ein soziales Projekt in ihrer Nähe um.
© shutterstock.com
08.04.2024

Kann Prävention wirken?

Forschung zur systematischen Prävention sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche in Nordrhein-Westfalen – Ihre Meinung ist gefragt!

Dr. Udo Markus Bentz ist Erzbischof von Paderborn

Große Freude im Erzbistum Paderborn: Am 10. März 2024 ist Dr. Udo Markus Bentz feierlich in sein Amt eingeführt worden. Papst Franziskus hatte ihn im Dezember zum 67. Bischof und fünften Erzbischof von Paderborn ernannt. Er ist Nachfolger von Erzbischof em. Hans-Josef Becker, der am 1. Oktober 2022 in den Ruhestand getreten ist. Auf einer Themenseite stellen wir für Sie alle aktuellen Meldungen zum neuen Erzbischof, ein digitales Willkommensbuch, den Lebenslauf des neuen Erzbischofs sowie Videos und Interviews zur Verfügung.

Unsere Videos

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"Pfadfinder als zweite Familie"

Farina Salamon ist Pfadfinderin – das wurde ihr in die Wiege gelegt. Farinas Großvater hat den Pfadfinderstamm St. Franziskus Dortmund-Mitte gegründet und ihr Vater engagiert sich ebenfalls bis heute dort. Farinas Glaube wurde insgesamt stark von ihrer Familie geprägt. Die christlichen Werte, die ihr auf diesem Weg vermittelt wurden, gibt sie heute an junge Pfadfinder weiter.

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Generalvikare leisten Treueid

Mit Monsignore Dr. Michael Bredeck und Prälat Thomas Dornseifer ernannte der neue Erzbischof zwei gleichberechtigte Generalvikare, um in gemeinsamer Verantwortung die Herausforderungen der kommenden Jahre zu schultern. Nun leisteten sie im Bischofshaus den im Kirchenrecht vorgeschriebenen Treueid vor ihrem Erzbischof.

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Glockenkonzert

Ein feierliches Glockenkonzert in Paderborn gab es zur Amtseinführung von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Gleich vier Kirchen in der Paderborner Innenstadt ließen ihre Glocken erklingen. Und das auf besondere Art: mit Beiern. Beim Beiern werden die Glocken manuell angestoßen und wie ein normales Instrument gespielt – nur eben teils mehrere hundert Kilogramm schwer.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

15. April 2024 02:20

Ampel-Kommission stellt Empfehlungen zu Abtreibungsregelung vor

Berlin (KNA) Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission stellt am heutigen Montag Empfehlungen vor, ob eine Regelung des Schwangerschaftsabbruchs auch außerhalb des Strafrechts möglich wäre. Nach einer vorab bekannt gewordenen Kurzfassung ihres Abschlussberichts sollen Abtrei ...

Berlin (KNA) Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission stellt am heutigen Montag Empfehlungen vor, ob eine Regelung des Schwangerschaftsabbruchs auch außerhalb des Strafrechts möglich wäre. Nach einer vorab bekannt gewordenen Kurzfassung ihres Abschlussberichts sollen Abtreibungen nach Ansicht der Fachleute künftig in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen grundsätzlich erlaubt werden. Eine grundsätzliche Rechtswidrigkeit der Abtreibung in der Frühphase der Schwangerschaft sei nicht haltbar, so die Kommission. Die aktuellen Regelungen im Strafgesetzbuch hielten einer "verfassungsrechtlichen, völkerrechtlichen und europarechtlichen Prüfung" nicht Stand.

Eine Abtreibung ist derzeit grundsätzlich rechtswidrig. Sie bleibt jedoch straffrei, wenn sie in den ersten zwölf Wochen vorgenommen wird. Zudem muss die schwangere Frau sich zuvor beraten lassen; zwischen Beratung und Abbruch müssen mindestens drei Tage liegen. Ausdrücklich nicht rechtswidrig ist ein Schwangerschaftsabbruch nach einer Vergewaltigung sowie bei Gefahren für das Leben, die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren.

Für die Zeit zwischen der 12. und 22. Woche könne der Gesetzgeber dann nach eigenem Ermessen festlegen, "bis zu welchem Zeitpunkt er einen Schwangerschaftsabbruch mit Einwilligung der Frau erlaubt", so die Kommission weiter. Auch eine Legalisierung von Abbrüchen über die zwölfte Woche hinaus wäre möglich. Ob an der Beratungspflicht festgehalten werde, liege ebenfalls im Ermessen des Gesetzgebers. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation müsse es zudem weiterhin Ausnahmen geben, auch in späteren Phasen der Schwangerschaft.

Die Kommission sieht zudem Raum für Neuregelungen in den Bereichen Eizellspenden und Leihmutterschaft. So sei es ethisch vertretbar, Eizellspenden in Deutschland zuzulassen, sofern die Legalisierung "auf einer gesetzlichen Grundlage beruht, die insbesondere den notwendigen Schutz der Spenderinnen und das Kindeswohl gewährleistet". Bei der uneigennützigen Leihmutterschaft ohne Bezahlung liege es im Ermessen des Gesetzgebers, am bisherigen Verbot festzuhalten. In bestimmten Fällen könne sie aber zulässig sein.

Vor allem die Union und kirchliche Verbände haben Kritik an den Empfehlungen geäußert. Die von der Bundesregierung vor einem Jahr eingesetzte Kommission legt Empfehlungen vor. Die Bundesregierung muss entscheiden, ob sie entsprechende Gesetzesentwürfe erarbeiten will. Union und katholische Kirche kritisieren eine Liberalisierung. Die evangelische Kirche vertritt dagegen mit Blick auf eine Abtreibungsregelung ein abgestuftes Konzept.

15. April 2024 02:11

Sudan-Konferenz berät in Paris über Hilfsleistungen

Paris/Brüssel (KNA) In Paris beraten am (heutigen) Montag Vertreter von Regierungen, den UN und Hilfswerken über Unterstützung für den Sudan. Eingeladen zu der Konferenz haben Frankreich, Deutschland und die Europäische Union. Für die Bundesrepublik nimmt Außenministerin Annalena Baerbock ...

Paris/Brüssel (KNA) In Paris beraten am (heutigen) Montag Vertreter von Regierungen, den UN und Hilfswerken über Unterstützung für den Sudan. Eingeladen zu der Konferenz haben Frankreich, Deutschland und die Europäische Union. Für die Bundesrepublik nimmt Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) an dem Treffen teil.

Heute vor einem Jahr brachen die bewaffneten Konflikt in dem ostafrikanischen Staat auf. Durch den Machtkampf zwischen Sudans De-facto-Präsident Abdel Fattah al-Burhan und seinem früherem Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo wurden seitdem nach UN-Angaben mehr als 8,5 Millionen Menschen vertrieben; 1,8 Millionen von ihnen flohen in Nachbarländer. 18 Millionen Einwohner, ein Drittel der Bevölkerung, sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Bis Mai rechnen die UN gebietsweise mit einer Hungerkatastrophe.

14. April 2024 23:00

Krankenkassen-Verband: Über 300.000 Vollzeit-Pflegekräfte fehlen

Berlin (KNA) Momentan fehlen 300.000 Vollzeitkräfte in der Pflege: Davon geht der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) aus. Wenn nicht entschlossen gegengesteuert werde, "wäre die Lage in zehn Jahren dramatisch", sagte der GKV-Vizevorsitzende Gernot Kiefer den Zeitungen der Funk ...

Berlin (KNA) Momentan fehlen 300.000 Vollzeitkräfte in der Pflege: Davon geht der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) aus. Wenn nicht entschlossen gegengesteuert werde, "wäre die Lage in zehn Jahren dramatisch", sagte der GKV-Vizevorsitzende Gernot Kiefer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Zentrales Problem sei, dass zu viele Pflegerinnen und Pfleger zu früh aus dem Beruf gingen.

Es sei deswegen sinnvoll, gut ausgebildeten Fachkräften mehr medizinische Kompetenzen und Einsatzbereiche zu geben, wie es Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plant. Künftig sollten Pflegefachkräfte nach Auffassung der Kassen auch Folgemedikamente verschreiben können, etwa bei der Behandlung eines chronischen Bluthochdrucks. Grundsätzlich könnten Pflegekräfte auch die Einstufung für den Pflegebedarf übernehmen: "Pflegekräfte haben genau die Kompetenz, die nötig ist, um den Zustand eines Patienten zu beurteilen und eine Empfehlung für die Pflegekassen abzugeben", sagte Kiefer.

14. April 2024 14:23

Abtei Brauweiler feiert 1.000 Jahre - Facettenreiche Geschichte

Pulheim (KNA) Mit einem Festakt im Kaisersaal ist am Sonntag in der Abtei Brauweiler das 1.000-jährige Bestehen des Klosters begangen worden. Er empfinde es "als beispielhaft und ermutigend, wie sehr die Geschichte unserer Abtei die Menschen interessiert, motiviert und zusammenführt", erklärt ...

Pulheim (KNA) Mit einem Festakt im Kaisersaal ist am Sonntag in der Abtei Brauweiler das 1.000-jährige Bestehen des Klosters begangen worden. Er empfinde es "als beispielhaft und ermutigend, wie sehr die Geschichte unserer Abtei die Menschen interessiert, motiviert und zusammenführt", erklärte der Vorsitzende des Freundeskreises der Abtei und ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Es gebe ein lebendiges Interesse daran, "was hier war, was hier ist und was hier sein wird".

Der Festakt sollte an den Gründungstag der Abtei vor den Toren Kölns erinnern. Am 14. April 1024 trafen laut Überlieferung sieben Benediktinermönche in Brauweiler ein, die darauf mit der Errichtung des Klosters begonnen.

Mit Blick auf die Europawahl am 9. Juni mahnte Rüttgers Einsatz für Demokratie und Frieden an. Auch beim Jubiläum solle der europäische Gedanke abgebildet werden, mit besonderem Blick auf das deutsch-polnische Verhältnis. So wurde in der Abtei im März der Richeza-Preis für die deutsch-polnische Zusammenarbeit durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) verliehen. Richeza, Tochter von Mathilde, die das Kloster einst gestiftet hatte, wurde 1025 durch Hochzeit Königin von Polen.

Über 160 Veranstaltungen sollen laut Landschaftsverband Rheinland (LVR), der die Trägerschaft der Abtei inne hat, im Jubiläumsjahr durchgeführt werden. Ein Höhepunkt ist die Wiedereröffnung der LVR-Gedenkstätte Brauweiler am 6. Juni, die vor allem vertiefende Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus gibt.

In dieser Zeit diente die Abtei kurzzeitig als KZ, danach als Gefängnis vor allem für politische Gegner des NS-Regimes. Prominentester Häftling war der ehemalige Kölner Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer, der 1944 fast zwei Monate dort festgehalten wurde. Die Gedenkstätte im Keller des ehemaligen Frauenhauses hat demnach im Kern zwei Zellen, die noch weitestgehend im Originalzustand erhalten geblieben sind.

Die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Anne Henk-Hollstein, erklärte, die Abtei sei auch ein "architektonischer Schatz". Sie stehe "als einzigartiges Kulturerbe des Rheinlandes mit seinen vielen Facetten singulär für die Kulturgeschichte".

14. April 2024 13:52

Bericht: Gesundheitskiosken droht das Aus - FDP bremst Projekt

Berlin (KNA) Die geplanten Gesundheitskioske kommen möglicherweise doch nicht: Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio am Sonntag. In einem Entwurf des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes, der dem Sender vorliegt, sind die Gesundheitskioske demnach komplett gestrichen. Der Koalitionspartner ...

Berlin (KNA) Die geplanten Gesundheitskioske kommen möglicherweise doch nicht: Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio am Sonntag. In einem Entwurf des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes, der dem Sender vorliegt, sind die Gesundheitskioske demnach komplett gestrichen. Der Koalitionspartner FDP lehnt die Idee von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ab.

Lauterbach hatte in der Vergangenheit von bis zu 1.000 Kiosken gesprochen, die bundesweit aufgebaut werden sollen. Diese sollen insbesondere in sozialen Brennpunkten einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheitsversorgung sichern: Pflegefachkräfte sollen dort medizinische Routineaufgaben übernehmen, etwa Blutdruck messen, Verbände wechseln und Wunden versorgen. Zuletzt war nach Kritik von 220 Gesundheitskiosken die Rede.

Ärztevertreter kritisieren unter anderem, dass mit dem Angebot eine unnötige Parallelstruktur zur Versorgung in Praxen entstehen würde. Obendrein sei unklar, woher das Personal für die Anlaufstellen kommen solle.

Ähnlich äußerte sich nun die Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, im ARD-"Bericht aus Berlin". Wichtig sei, "die Versorgung gerade im ländlichen Raum, die Grundversorgung mit Ärztinnen und Ärzten zu verbessern". Die Gesundheitskioske brächten dagegen "ein erhebliches Ausgabenrisiko", durch das auch höhere Krankenkassenbeiträge drohten. Zudem sei eine "Doppelstruktur" nicht notwendig, "sogar schädlich", mahnte die Politikerin.

Bislang gibt es einige Gesundheitskioske als Pilotprojekt. Initiiert werden sollten die Anlaufstellen laut Plänen des Bundesgesundheitsministers von den Kommunen; finanziert werden sollten sie mehrheitlich von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, die Kommunen beteiligen sich. Der GKV-Spitzenverband zeigte sich besorgt bezüglich der möglichen Kosten.

14. April 2024 13:40

Meeresbiologin: Lage der Ozeane in der Schule früher behandeln

Berlin (KNA) Für die Rolle des Meeres im menschlichen Leben sollte viel früher Verständnis geweckt werden: Das fordert die Tiefseeforscherin Antje Boetius. In anderen Ländern werde das Thema schon früh in der Schule behandelt, sagte sie dem Portal watson.de am Sonntag. Wissen und Verstehen ...

Berlin (KNA) Für die Rolle des Meeres im menschlichen Leben sollte viel früher Verständnis geweckt werden: Das fordert die Tiefseeforscherin Antje Boetius. In anderen Ländern werde das Thema schon früh in der Schule behandelt, sagte sie dem Portal watson.de am Sonntag. Wissen und Verstehen könnten hilfreich sein, "auch wenn es nicht um gute Nachrichten geht".

Die Meere leisteten Überlebenswichtiges für die Menschen, erklärte Boetius: etwa durch Nahrung, die Produktion von Sauerstoff durch Algen und die Aufnahme von Wärme durch den Ozean. "Gerade in Zeiten der Pandemie ist deutlich geworden, wie sehr Menschen Spaziergänge am Wasser für ihre mentale Gesundheit benötigen." Sie erkläre sich dies so, dass die Weite der Küsten, die Bewegung der Wellen und die Geräusche des Windes entspannend wirkten.

Die meisten Menschen stellten "überhaupt nicht in Frage, dass die Ozeane ein essenzieller Teil der Erde sind", fügte die Meeresbiologin hinzu. Oft fehle es eher am Wissen darüber, "wie sehr unser Alltagshandeln, wie Industrie und Entwicklungsperspektiven der Gesellschaften vom Zustand der Meere abhängen".

In den vergangenen 30 Jahren habe es "wirklich weitreichende" Veränderungen gegeben; die Ozeane seien fast überall wärmer geworden. Am deutlichsten sei dies in den Polarregionen zu beobachten, erklärte Boetius. "In den tropischen Regionen ist es vor allem der Zustand der Korallenriffe, der mich besorgt." Durch Hitzewellen, Verschmutzung und Übernutzung stürben Korallen ab. Eine "Liste des Schreckens" lasse sich fortsetzen, etwa mit der Versauerung der Meere, dem Sterben von Fischen oder Plastikverschmutzung.

Ihr gebe es Hoffnung, "durch die Forschung auch Zeithorizonte von tausenden, hunderttausenden, Millionen von Jahren zu betrachten", sagte die Wissenschaftlerin. "Dieser Blick auf die langfristigen Prozesse hilft, die menschliche Existenz nicht so im Zentrum von allem zu sehen."

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