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Zum Thema

 

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Erstkommunion 2026

Am 12. April ist Weißer Sonntag – Informationen und Tipps zur Erstkommunion

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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„WIR WOLLEN MEHR“

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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

 

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Unser Glaube

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15.03.2026

Ein Steinaltar für tausend Taler

Mit dem Erzengel Michael hat St. Michael in Brakel einen mächtigen Schutzpatron
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15.03.2026

Impuls zum 4. Fastensonntag: Sich selbst sehen

Jesu Begegnung mit einem Blinden und wie Menschen sehenden Auges blind sein können.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz spricht bei einer Pressekonferenz vom Erzbistum Paderborn nach Vorstellung einer Missbrauchsstudie am Freitag (13.03.2026) in Paderborn (Nordrhein-Westfalen). Foto: Erzbistum Paderborn
13.03.2026

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zur unabhängigen Studie zu Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Am Donnerstag, 12. März 2026, hat die Universität Paderborn die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. In einer Videobotschaft ordnet Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz die Studie einen Tag nach der Veröffentlichung ein und blickt auf erste Eindrücke der Ergebnisse.
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10.03.2026

Im Geist der Heiligen Hedwig: Einsatz für Vertriebene und ihre Anliegen

Hedwigswerke, die sich nach dem 2. Weltkrieg gründeten, halfen Vertriebenen, anzukommen. Das Erzbistumsarchiv erinnert an Vertriebenenseelsorger Pfarrer Wilhelm Trennert und lädt zum Publikumstag am 27. März 2026.
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07.03.2026

3. Fastensonntag: „Jesus wartet nicht auf perfekte Menschen“

Der Theologe und Kirchenmusiker Bernd Michael Pawellek findet - ausgehend vom Evangelium des 3. Fastensonntags - eine Antwort auf brandaktuelle Fragen.
© 2024 World Day of Prayer International Committee, Inc.
05.03.2026

„Kommt, bringt Eure Last“: Im Dialog mit Gott – zum Weltgebetstag und im Alltag

Am heutigen Freitag, 6. März, ist Weltgebetstag - er startet mit einem Gottesdienst in Nigeria. Beten kann befreien - und verbinden. Mehr zum Thema Gebet, Weltgebetstag und dem weltweiten Gebetsnetzwerkes des Papstes.

Unsere Nachrichten

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13.03.2026

„Die Betroffenen haben ein Recht auf die Wahrheit“

Erzbistum Paderborn und Betroffenenvertretung ordnen gemeinsam die historische Untersuchung zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum Paderborn ein
12.03.2026

Studie zum Download

„Se­xu­el­le Ge­walt an Min­der­jäh­ri­gen im Erz­bis­tum Pa­der­born. Ei­ne his­to­ri­sche Un­ter­su­chung (1941–2002)“: Die Universität Paderborn hat die Studie auch online veröffentlicht, hier können Sie sie einsehen.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
12.03.2026

Wesentlicher Meilenstein auf dem Weg der Aufarbeitung

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz nimmt unabhängige Forschungsergebnisse entgegen / Pressekonferenz des Erzbistums Paderborn am 13. März 2026
© Besim Mazhiqi / Universität Paderborn
12.03.2026

Universität stellt Studie zum Missbrauch Minderjähriger im Erzbistum Paderborn vor

Die Studie von Prof. Dr. Nicole Priesching und Dr. des. Christine Hartig der Universität Paderborn behandelt die Amtszeiten der Kardinäle Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
12.03.2026

Ausstellung: Kreuzigung

Künstler Christof Baust aus Delbrück zeigt in der Fastenzeit Kreuz-Zeichnungen im Kreuzgang des Paderborner Domes / Ausstellungseröffnung am 14. März 2026 um 15 Uhr
© Wiedemann / Bistum Erfurt
12.03.2026

Glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz trauert mit Deutscher Bischofskonferenz um den am 12. März verstorbenen emeritierten Bischof von Erfurt, Bischof Dr. Joachim Wanke

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatten Interessierte Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen.

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

15. März 2026 16:00

Erster deutscher Bischof mit indischer Herkunft ist im Amt

Mainz (KNA) Zum ersten Mal gibt es in Deutschland einen Bischof mit außereuropäischen Wurzeln. Pater Joshy Pottackal (48) wurde am Sonntagnachmittag zum neuen Weihbischof von Mainz geweiht. Pottackal stammt aus Südindien und lebt seit 22 Jahren in Deutschland. Er besitzt die deutsche Staatsb ...

Mainz (KNA) Zum ersten Mal gibt es in Deutschland einen Bischof mit außereuropäischen Wurzeln. Pater Joshy Pottackal (48) wurde am Sonntagnachmittag zum neuen Weihbischof von Mainz geweiht. Pottackal stammt aus Südindien und lebt seit 22 Jahren in Deutschland. Er besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.

"Ich bin Papst Leo XIV. dankbar für diesen Schritt hier in Deutschland, im Bistum Mainz. Glaube verbindet über alle Grenzen hinweg, die Menschen ziehen können", predigte Ortsbischof Peter Kohlgraf. Zu dem Gottesdienst im Mainzer Dom waren auch Familienmitglieder Pottackals und Geistliche aus Indien gekommen. Ein Chor sang ein indisches Kirchenlied.

Auch Pottackals Lieblingstier spielte bei dem Gottesdienst eine Rolle: Der Delfin, der Menschen in Seenot an die Küste begleitet, stand im frühen Christentum unter anderem für Jesus, den Seelenretter. Er ist in Pottackals Bischofsstab abgebildet. "Wir wünschen Ihnen, dass Menschen Sie als Begleiter erfahren und als einen, der Orientierung schenken kann und will", sagte Kohlgraf an seinen neuen Hilfsbischof gerichtet.

Krummstab, Bischofsring und Brustkreuz sind in Teilen aus Holz gefertigt. "Holz steht für Wachstum und Leben. Es war für mich auch wichtig, dass es etwas Schlichtes ist", sagte der Weihbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vor der Feier. Meist sind diese Bischofsinsignien aus Gold und anderen wertvollen Materialien gemacht.

Das Wappen des neuen Weihbischofs enthält mit dem Mainzer Rad und Buchstaben der Malayalam-Schrift Elemente, die auf seine indische und rheinland-pfälzische Heimat verweisen.

Papst Leo hatte Pottackal im November zum Weihbischof von Mainz ernannt. Mit dem Weihegottesdienst hat er dieses Amt nun übernommen. Geboren wurde er 1977 im südindischen Kerala in eine Familie von Thomaschristen. Seit 2004 lebt der Karmelit in Deutschland. Im Bistum Mainz war er unter anderem als Jugendseelsorger und zuletzt in der Personalabteilung tätig.

15. März 2026 15:09

Franz Müntefering kritisiert Rentenpolitik der SPD

Berlin (KNA) Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering (86) fordert mehr Reformbereitschaft von der Politik. "Dass grundsätzlich etwas passieren muss, ist eindeutig", sagte Müntefering angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland dem "Handelsblatt". "In einer Lage wie heute ist La ...

Berlin (KNA) Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering (86) fordert mehr Reformbereitschaft von der Politik. "Dass grundsätzlich etwas passieren muss, ist eindeutig", sagte Müntefering angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland dem "Handelsblatt". "In einer Lage wie heute ist Laufenlassen keine Option."

Der frühere Bundesarbeitsminister verwies auf die Reformpolitik der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Damals habe es "nicht den einen Agenda-Moment" gegeben; vielmehr seien zahlreiche Gesetze schrittweise verändert worden. "Wer etwas verändern will, muss an vielen Dingen drehen", so Müntefering. Die Einführung der Rente mit 67 Jahren verteidigte er: Sie "habe ich nicht aus Jux gemacht". Es sei richtig gewesen.

Kritik äußerte Müntefering an rentenpolitischen Entscheidungen seiner eigenen Partei. Bereits bei der Einführung der Rente mit 63 habe er in der SPD gesagt, "dass ich das nicht machen würde". Das gelte heute umso mehr: "Bei der derzeitigen demografischen Entwicklung zu sagen, wir ziehen die Rente für viele vor, ergibt überhaupt keinen Sinn." Stattdessen sprach sich Müntefering für flexiblere Übergänge aus dem Berufsleben aus. Viele ältere Beschäftigte wollten länger arbeiten, könnten das aber nicht. "Wir müssen uns von der schematischen Vorstellung lösen, mit 16 Jahren sind alle erwachsen und mit 65 alle alt."

Grundsätzlich wandte sich Müntefering gegen ein starres Renteneintrittsalter. "Menschen 60 plus sollten ein Anrecht darauf erhalten, ihren Arbeitsvertrag ein oder zwei Jahre über das Renteneintrittsalter hinaus zu verlängern", sagte er. Arbeitgeber sollten das nur ablehnen können, wenn sie nachweisen können, dass es keine geeignete Aufgabe für den Arbeitnehmer gibt.

Besorgt zeigte sich Müntefering zudem über die Lage seiner Partei insgesamt. Die SPD habe viele Arbeiter an die Alternative für Deutschland verloren, weil sich diese von der Partei nicht ausreichend angesprochen fühlten. "Die AfD sagt: Wir kennen eure Probleme, wir boxen was für euch durch. Das sind nicht immer differenzierte Argumente, aber sie vermitteln Nähe und Entschlossenheit."

Der SPD riet Müntefering, politische Themen wieder klarer anzusprechen, auch bei Migration oder sozialer Sicherheit. Und: "Nicht beschönigen, nicht wegducken. Wenn wir nicht klar sagen, wofür wir stehen, verlieren wir Vertrauen."

Müntefering war Vizekanzler und Arbeitsminister im Kabinett von Angela Merkel, zuvor Verkehrsminister unter Gerhard Schröder sowie Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Zweimal stand er zudem an der Spitze der SPD. Zuvor war Müntefering viele Jahre Bundestagsabgeordneter sowie zeitweise Minister und Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen. Seine politische Laufbahn begann im Stadtrat von Sundern im Sauerland.

15. März 2026 14:56

Leo XIV. nach zehn Monaten endlich in Vatikan-Wohnung

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat die erste Nacht in seiner neuen Wohnung im Apostolischen Palast verbracht. Am Samstagabend brannte das Licht in den kleinen Fenstern oberhalb der regulären Papstwohnung. Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte, dass Leo XIV. am Samstagnachmittag gemeinsam ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat die erste Nacht in seiner neuen Wohnung im Apostolischen Palast verbracht. Am Samstagabend brannte das Licht in den kleinen Fenstern oberhalb der regulären Papstwohnung. Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte, dass Leo XIV. am Samstagnachmittag gemeinsam mit seinen engsten Mitarbeitern in die Räumlichkeiten einziehen werde, die seinen Vorgängern zur Verfügung standen. Die ersten zehn Monate seiner Amtszeit hatte der Papst in seiner Wohnung in der vatikanischen Glaubensbehörde verbracht, in der er schon als Kardinal gelebt hatte. Sie befindet sich auf italienischem Staatsgebiet.

Welchen Bereich der großzügigen Räumlichkeiten Leo XIV. privat nutzt, teilte der Vatikan nicht mit. Der Lichtschein am Fenster könnte jedoch einen Bericht der italienischen Zeitung "La Repubblica" von Ende Januar bestätigen. Demnach plante der Papst, in das Dachgeschoss des Apostolischen Palastes zu ziehen. Die Etage ist von außen kaum sichtbar. Die Fenster liegen direkt über den Rahmen der großen Fenster des darunterliegenden Stockwerks.

Neben Schlafzimmer, Küche und Bad soll die neue Papstwohnung über einen Fitnessraum und eine kleine Kapelle verfügen. Auf der Dachterrasse befindet sich seit der Amtszeit von Johannes Paul II. (1978-2005) eine Nachbildung der Lourdes-Grotte. Seine Mitbewohner sollen die beiden Privatsekretäre Marco Billeri und Edgard Ivan Rimacuya sein. Einige Ordensfrauen kümmern sich laut dem "Massaggero" voraussichtlich um den Haushalt.

Der Sanierungsbedarf in den päpstlichen Gemächern war groß. Da Leos XIV. direkter Vorgänger Franziskus dort nicht wohnen wollte, standen die Räume seit 2013 leer. Dem Vernehmen nach mussten die Strom- wie Wasserleitungen komplett erneuert werden. Durch das marode Dach des Renaissancepalastes kam es außerdem zu erheblichen Wasserschäden mit Schimmelbildung.

Franziskus (2013-2025) hatte das vatikanische Gästehaus Santa Marta als Wohnort bevorzugt. Dort belegte er eine komplette Etage, was der Zeitung "Il Messaggero" zufolge monatliche Kosten von etwa 200.000 Euro verursachte.

Die Renovierung des päpstlichen Arbeitszimmers war schon vor einiger Zeit abgeschlossen worden, und Leo XIV. arbeitete dort bereits vor seinem Umzug. Es befindet sich in der dritten Etage hinter dem zweiten Fenster von rechts, von dem aus der Papst jeden Sonntag um 12.00 Uhr beim Mittagsgebet zu den Menschen auf dem Petersplatz spricht.

Die päpstlichen Arbeits- und Wohnzimmer sind eingebettet in den 55.000-Quadratmeter-Komplex "Apostolischer Palast". Der befindet sich hinter Berninis Kolonnaden auf der Nordseite des Petersdoms. Neben den päpstlichen Gemächern beherbergen die mehr als 1.000 Räume Büros des vatikanischen Staatssekretariates, prunkvolle Säle für feierliche Empfänge und Teile der Vatikanischen Museen inklusive der Sixtinischen Kapelle.

15. März 2026 14:43

Pater Jörg Alt: Bin stolz, ein Straftäter zu sein

Sankt Blasien (KNA) Der Jesuit und Klimaaktivist Pater Jörg Alt blickt stolz wie auch enttäuscht auf seine Beteiligung an Klimaprotesten zurück. "Ich bin stolz, den Weg mit der Letzten Generation gegangen und ein Straftäter zu sein", sagte Alt der "Badischen Zeitung" am Wochenende. Er bedaue ...

Sankt Blasien (KNA) Der Jesuit und Klimaaktivist Pater Jörg Alt blickt stolz wie auch enttäuscht auf seine Beteiligung an Klimaprotesten zurück. "Ich bin stolz, den Weg mit der Letzten Generation gegangen und ein Straftäter zu sein", sagte Alt der "Badischen Zeitung" am Wochenende. Er bedauert jedoch, dass mit den Protesten wenig erreicht worden sei und sich die Klimakrise weiter verschärfe. Die Klimaproteste wurden Anfang 2024 beendet, da aus Sicht der Beteiligten keine politischen Veränderungen erreicht wurden.

Alt beteiligte sich in den vergangenen Jahren an Aktionen der Letzten Generation, darunter Proteste gegen Lebensmittelverschwendung sowie Straßenblockaden in Nürnberg, München und Berlin, bei denen er sich mehrfach auf Straßen festklebte. Wegen mehrerer Aktionen wurde er verurteilt.

Eine Geldstrafe zahlte er aus Protest nicht. "Ich habe das aber für ungerecht gehalten", erklärte er. Stattdessen trat er 2025 eine Ersatzfreiheitsstrafe an und verbrachte 25 Tage im Gefängnis. Seit 2025 ist Alt Pfarrer im Schwarzwaldort Sankt Blasien.

15. März 2026 13:51

Kriminologinnen warnen: True Crime verzerrt Blick auf Verbrechen

München/Köln (KNA) Die Kriminologinnen Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger kritisieren den Boom von True-Crime-Podcasts. Das populäre Genre vermittele ein verzerrtes Bild von Kriminalität, sagten sie der "Süddeutschen Zeitung" am Wochenende. "Das popkulturelle Genre bildet ganz andere ...

München/Köln (KNA) Die Kriminologinnen Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger kritisieren den Boom von True-Crime-Podcasts. Das populäre Genre vermittele ein verzerrtes Bild von Kriminalität, sagten sie der "Süddeutschen Zeitung" am Wochenende. "Das popkulturelle Genre bildet ganz andere Gefahren ab als die, denen wir wirklich ausgesetzt sind", so Wollinger. True Crime konzentriere sich vor allem auf spektakuläre Einzelfälle; häufig sexualisierte Gewalt und außergewöhnliche Mordfälle.

"True Crime rückt krasse Einzelfälle in den Mittelpunkt", kritisierte Bögelein. Dadurch fühlten sich viele Zuhörer "wie halb professionelle Rechtsmedizinerinnen oder Profiler", obwohl solche Geschichten kaum etwas über reale Kriminalität aussagten.

Tatsächlich werde der Alltag von Kriminalität selten erzählt, so die Forscherinnen. Mehr als die Hälfte der registrierten Straftaten in Deutschland seien Eigentums- und Vermögensdelikte wie Ladendiebstahl oder Onlinebetrug. Solche Delikte seien aber wenig spektakulär und spielten in True-Crime-Formaten kaum eine Rolle.

Der Fokus auf extreme Fälle könne auch das Sicherheitsgefühl verzerren. So entstehe leicht der Eindruck, Gewalt drohe überall durch fremde Täter, obwohl viele Delikte im sozialen Nahraum geschehen. Auch für Betroffene könne der Boom problematisch sein. Manche Formate vergäßen, "dass sie keinen 'Tatort' nachspielen, sondern die Schicksale echter Menschen verhandeln", sagte Wollinger.

Nicole Bögelein lehrt Kriminologie an der Universität Köln, Gina Rosa Wollinger an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

15. März 2026 13:40

Papst Leo XIV. will vorbildliche Justiz im Vatikanstaat

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat Richter und Staatsanwälte im Vatikan ermahnt, sich streng an rechtsstaatliche Grundsätze zu halten. "Die Ausübung der Justiz beschränkt sich nicht darauf, Streitfälle zu lösen; sondern sie trägt zum Schutz der rechtlichen Ordnung und zur Glaubwürdigk ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat Richter und Staatsanwälte im Vatikan ermahnt, sich streng an rechtsstaatliche Grundsätze zu halten. "Die Ausübung der Justiz beschränkt sich nicht darauf, Streitfälle zu lösen; sondern sie trägt zum Schutz der rechtlichen Ordnung und zur Glaubwürdigkeit der Institutionen bei", so der Papst in einer Ansprache am Samstag im Vatikan. Anlass war ein Treffen mit den vatikanischen Richtern, Anwälten, Staatsanwälten und Justizangestellten zu Beginn des neuen Gerichtsjahres. Als Gäste waren auch italienische Juristen anwesend.

Weiter mahnte der Papst: "Die Beachtung der Prozessgarantien, die Überparteilichkeit des Richters, die Durchsetzung des Rechts auf Verteidigung und eine vernünftige Prozessdauer (...) sind Bedingungen, damit die Rechtsprechung respektiert wird und zur Stabilität der Institutionen beiträgt." In einem Staat wie dem Vatikan, der die Unabhängigkeit des Heiligen Stuhls territorial absichere, sei dies besonders wichtig.

"Durch ihre integre und der Wahrheit verpflichtete Ausübung wird die Gerechtigkeit zu einem Faktor von Stabilität und Vertrauen in einer Gesellschaft und trägt damit auf natürliche Weise zur inneren Einheit bei", so der Papst, der zugleich auch Staatsoberhaupt des Zwergstaates Vatikan sowie dessen oberster Gesetzgeber ist.

Die Ausführungen des Papstes erfolgten zu Beginn eines Gerichtsjahres, in dem vor dem Vatikangericht in zweiter Instanz ein spektakulärer Prozess um eine verfehlte Immobilieninvestition in London verhandelt wird. In erster Instanz war, noch unter Papst Franziskus, unter anderem der italienische Kurienkardinal Angelo Becciu (77) zu einer mehrjährigen Haft- und einer hohen Geldstrafe wegen Unterschlagung verurteilt worden. Da Papst Franziskus damals einige rechtliche Normen im laufenden Prozess änderte, sprach die Verteidigung von einem Bruch rechtsstaatlicher Prinzipien.

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