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Katholikentag 2028 in Paderborn

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

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© Erzbistum Paderborn
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Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Doch wie kam sie zu diesem besonderen Schritt – und was bedeutet es, als geweihte Jungfrau zu leben? Im Film erzählt sie von ihrem Glauben und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat.

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Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

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Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

4. Oktober 2026 14:51

Schweizergarde erinnert an ihre Feuertaufe vor 500 Jahren

Vatikanstadt (KNA) Mit umfangreichen Feierlichkeiten erinnert die Schweizergarde 2027 an die Plünderung Roms vor 500 Jahren. Der sogenannte "Sacco di Roma" durch Söldner Karls V. war die Feuerprobe der damals noch jungen päpstlichen Truppe. Das Gedenkjahr würdige jene 189 Gardisten, die dama ...

Vatikanstadt (KNA) Mit umfangreichen Feierlichkeiten erinnert die Schweizergarde 2027 an die Plünderung Roms vor 500 Jahren. Der sogenannte "Sacco di Roma" durch Söldner Karls V. war die Feuerprobe der damals noch jungen päpstlichen Truppe. Das Gedenkjahr würdige jene 189 Gardisten, die damals ihre Aufgabe zum Schutz des Papstes "treu und größtenteils bis in den Tod erfüllten", teilte die Garde am Sonntag im Vatikan mit.

Bei der Verteidigung von Clemens VII. (1523-1534) während des Sacco di Roma am 6. Mai 1527 starben 147 Gardisten, 42 Männer brachten ihn sicher in die Engelsburg. In Erinnerung daran findet seit 1911 jährlich am 6. Mai die Vereidigung neuer Gardisten statt.

Den Auftakt des Gedenkjahres unter dem Motto "Werte, die bleiben: Treue, Zuverlässigkeit, Professionalität und Zusammenhalt" bildet am 23. Januar ein Historiker-Kolloquium im schweizerischen Brig zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Sacco di Roma. Vom 16. bis 19. April nimmt die Schweizergarde am Zürcher Zunftfest "Sechseläuten" teil.

Den Höhepunkt des Gedenkjahres bilden die Feierlichkeiten vom 5. bis 7. Mai im Vatikan. Geplant sind unter anderem die Enthüllung einer Gedenktafel für gefallene Gardisten, eine öffentliche Vereidigung und eine Lichtkunstprojektion des Schweizer Künstlers Gerry Hofstetter. Mit dem Gedenkjahr will die Schweizergarde auch Verständnis für ihre Aufgabe wecken, junge Männer für den Dienst interessieren und die Verbundenheit mit der Schweiz bekräftigen.

Die Schweizergarde mit einer Sollstärke von 135 Mann dient als militärische Schutztruppe des Papstes und seiner Residenz. Gardisten begleiten das Kirchenoberhaupt auf Reisen, bewachen die Eingänge zum Vatikanstaat und nehmen Ordnungs- und Ehrendienste wahr. Daneben existiert im Vatikanstaat eine separate Polizeieinheit, die Gendarmerie.

Mitglied der Garde können nur katholische Männer werden, die in ihrer Schweizer Heimat Militärdienst geleistet haben und einen untadeligen Ruf besitzen. Sie müssen mindestens 1,74 Meter groß, jünger als 30 Jahre und unverheiratet sein. Länger gediente Gardisten dürfen heiraten.

4. Oktober 2026 12:12

Eichstätt hat wieder einen Bischof

Eichstätt (KNA) Der frühere Freiburger Weihbischof Christian Würtz ist offiziell katholischer Bischof von Eichstätt. Im Rahmen eines feierlichen Einführungsgottesdienstes am Sonntag im Dom der im Altmühltal gelegenen Stadt bekam er vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Huber ...

Eichstätt (KNA) Der frühere Freiburger Weihbischof Christian Würtz ist offiziell katholischer Bischof von Eichstätt. Im Rahmen eines feierlichen Einführungsgottesdienstes am Sonntag im Dom der im Altmühltal gelegenen Stadt bekam er vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Hubertus van Megen, die päpstliche Ernennungsurkunde überreicht. Danach ließ er sich traditionsgemäß auf der Kathedra, dem Bischofssitz in der Kathedrale, nieder, um damit vom Bistum Besitz zu ergreifen.

Außerdem erhielt Würtz den Hirtenstab als sichtbares Zeichen der Sorge für die ihm anvertrauten Gläubigen ausgehändigt. Der 55-Jährige ist damit derzeit Deutschlands jüngster Diözesanbischof. Er folgt in Eichstätt Gregor Maria Hanke nach, der im Juni 2025 vorzeitig im Alter von 70 Jahren zurückgetreten war.

Das im 8. Jahrhundert von dem aus England stammenden Missionar Willibald gegründete Bistum zählt mehr als 330.000 Katholikinnen und Katholiken. In Eichstätt hat auch Deutschlands einzige Katholische Universität ihren Sitz. An der Feier nahm viel Prominenz aus Kirche und Politik teil. Darunter waren Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU).

4. Oktober 2026 11:53

Jeder dritte ausländische Beschäftigte arbeitet auf Helferniveau

Frankfurt (KNA) Fast jeder dritte ausländische Beschäftigte in Deutschland arbeitet auf Helferniveau. Während Deutschland mit einem wachsenden Fachkräftemangel kämpfe, bleibe das Potenzial bereits im Land lebender ausländischer Beschäftigter weitgehend ungenutzt, berichtete die "Frankfurt ...

Frankfurt (KNA) Fast jeder dritte ausländische Beschäftigte in Deutschland arbeitet auf Helferniveau. Während Deutschland mit einem wachsenden Fachkräftemangel kämpfe, bleibe das Potenzial bereits im Land lebender ausländischer Beschäftigter weitgehend ungenutzt, berichtete die "Frankfurter Rundschau" am Sonntag unter Berufung auf Experten.

Danach arbeiten fast 36 Prozent der ausländischen Beschäftigten auf Helferniveau - bei deutschen Beschäftigten sind es gut zwölf Prozent. Selbst von ausländischen Beschäftigten mit Studienabschluss sei jeder Achte (12,5 Prozent) als Helfer tätig.

Hauptursache seien langwierige und bürokratische Anerkennungsverfahren, wie Sultan Waraich, Geschäftsführer der Recruiting-Agentur Curato, gegenüber Ippen.media erklärte. "Die Qualifikation passt, die Person ist eingestellt, und trotzdem darf sie über Monate nicht das tun, wofür sie ausgebildet wurde." In reglementierten Berufen wie der Pflege könnten Anerkennungsverfahren inklusive Anpassungslehrgängen bis zu 15 Monate dauern. Waraich spricht von "doppelten Kosten für eine einzige offene Stelle".

Das Institut der deutschen Wirtschaft beziffert das entgangene Produktionspotenzial durch den gesamten Fachkräftemangel auf rund 49 Milliarden Euro für 2024 - mit einem prognostizierten Anstieg auf 74 Milliarden Euro bis 2027. Sowohl Waraich als auch die Bertelsmann Stiftung fordern eine zentrale Anlaufstelle, die Anerkennung, Aufenthaltstitel und Sprachförderung bündelt, sowie schnellere digitale Behördenprozesse.

4. Oktober 2026 11:51

Verbände an Regierung: Sozialstaat stärken statt abbauen

Berlin (KNA) Ein Bündnis von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden ruft die Bundesregierung auf, Kürzungspläne im Sozialbereich aufzugeben und hohe Vermögen und Einkommen angemessen zu besteuern. Der Sozialstaat habe "nicht nur eine soziale und wirtschaftliche, sondern auch eine wesentlich ...

Berlin (KNA) Ein Bündnis von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden ruft die Bundesregierung auf, Kürzungspläne im Sozialbereich aufzugeben und hohe Vermögen und Einkommen angemessen zu besteuern. Der Sozialstaat habe "nicht nur eine soziale und wirtschaftliche, sondern auch eine wesentliche demokratische Bedeutung", heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung von 14 Verbänden, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Gewerkschaften IG Metall und Verdi, die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie, sowie die Sozialverbände VdK und Sozialverband Deutschland. Notwendig seien "starke, verlässliche und solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme".

In den kommenden Wochen werde die Bundesregierung große Reformen im Bereich Familie, Wohngeld oder Kinder- und Jugendhilfe beschließen, die weitreichende Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen hätten, unterstreicht die Erklärung. Die Analyse der jüngsten Wahlen zeige, dass das Thema "Soziale Sicherheit" für viele Menschen wahlentscheidend gewesen sei. "Ein bedarfsgerechter Sozialstaat ist kein 'Nice-to-have' in Zeiten voller Kassen, sondern das notwendige Rückgrat einer wehrhaften Demokratie."

Konkret kritisieren Verbände und Gewerkschaften die am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Pflegereformpläne. Die geplante Veränderung bei der Einstufung in Pflegegrade würde ihrer Ansicht nach dazu führen, "dass Betroffenen die Inanspruchnahme der Leistungen der Pflegeversicherung erschwert oder verwehrt wird". Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will mit strengeren Kriterien den Anstieg der Personen begrenzen, die Pflegeleistungen erhalten.

Die Verbände betonen, es müsse vermieden werden, dass die angemessene Versorgung von Pflegebedürftigen und die mühsam errungene Personalbemessung der Einrichtungen gefährdet würden. Mit Blick auf die Renten betonen die Verbände und Gewerkschaften, der Sozialstaat müsse Lebensleistung anerkennen. "Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt hat, darf im Alter nicht abgehängt werden und muss Wertschätzung finden." Es brauche eine gerecht finanzierte, gute Rente, die ein Alter in Würde ermögliche, Altersarmut verhindere und eine bessere Absicherung bei Erwerbsminderung biete.

4. Oktober 2026 11:27

Papst würdigt Franz von Assisi zum 800. Todestag als Friedensbringer

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat den heiligen Franziskus zu seinem 800. Todestag als Vorbild der Liebe und des Friedens gewürdigt. Franz von Assisi bringe auch heute noch reiche Frucht, sagte er am Sonntag auf dem Petersplatz. Ausdruck dessen seien die vielen Anhänger des heiligen Franzis ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat den heiligen Franziskus zu seinem 800. Todestag als Vorbild der Liebe und des Friedens gewürdigt. Franz von Assisi bringe auch heute noch reiche Frucht, sagte er am Sonntag auf dem Petersplatz. Ausdruck dessen seien die vielen Anhänger des heiligen Franziskus in verschiedenen Ordensgemeinschaften sowie "die vielen Gaben, die sein geistliches Erbe im Volk Gottes verbreitet". Heute berufen sich weltweit mehr als 100.000 Ordensleute auf den mittelalterlichen Wanderprediger.

Leo XIV. verwies auch auf die parallel stattfindenden Feiern in Assisi, unter anderen mit Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und dem Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz Kardinal Matteo Zuppi. Franziskus ist Nationalheiliger Italiens. Daneben gilt er als Patron des Tier- und Umweltschutzes.

Der Papst beschrieb den Ordensgründer, der um 1182 als Kaufmannssohn im mittelitalienischen Assisi geboren wurde und am 3. Oktober 1226 dort starb, als "Mensch inbrünstigen Gebets und voller Nächstenliebe gegenüber allen". Seine ersten Ordensbrüder hätten sein Leben in Armut als Bedingung für eine Reform der Kirche geteilt. Franziskus habe die Kirche durch den Glauben an Christus wiederaufgebaut "und die Risse der Zwietracht durch das Zeugnis geschwisterlicher Liebe geheilt".

Gläubige sollten nach den Worten Leos XIV. "beharrlich um die Gabe des Friedens bitten" und sich "aufrichtig dafür einsetzen, Eintracht unter den Völkern herzustellen". Der Papst selbst hatte Assisi Anfang August anlässlich eines franziskanischen Jugendtreffens besucht. Zum 40. Gebetstreffen der Weltreligionen für den Frieden, das Johannes Paul II. im Jahr 1986 initiiert hatte, wird Leo XIV. am 27. Oktober erneut in Assisi erwartet.

4. Oktober 2026 10:25

Profi-Bodybuilder: Morgens besser ohne Handy in den Tag starten

München (KNA) Urs Kalecinski (28), international erfolgreicher Profi-Bodybuilder aus Deutschland und Unternehmer, sieht die sozialen Medien als großen Fluch und Segen zugleich. In diesem Bereich hätten die Menschen einen massiven Informationsüberschuss, sagte Kalecinski der "Süddeutschen Ze ...

München (KNA) Urs Kalecinski (28), international erfolgreicher Profi-Bodybuilder aus Deutschland und Unternehmer, sieht die sozialen Medien als großen Fluch und Segen zugleich. In diesem Bereich hätten die Menschen einen massiven Informationsüberschuss, sagte Kalecinski der "Süddeutschen Zeitung".

Selbstkritisch fügte er hinzu: "Ich sehe das auch an mir, wenn ich morgens aus dem Bett rolle und sofort aufs Handy schaue, ist das das Schlimmste, was ich tun kann." Eigentlich sollte man normal in den Tag starten, mal rausgehen, das echte Leben, die echte Natur sehen, das Gesicht in die Sonne halten, dreimal durchatmen, einen Kaffee trinken und dann irgendwann erst das Handy nutzen.

Mit Blick auf die zunehmend genutzte Künstliche Intelligenz (KI) gab der Profi-Bodybuilder zu bedenken, die Menschen müssten immer weniger nachdenken, das sei gerade bei der Generation nach ihm ein großes Problem. "Man ist schnell fremdgesteuert, ohne Plan, sprunghaft."

Er sehe bei jungen Menschen auch ein ganz großes Depressionspotenzial, erklärte Kalecinski. Grund sei das ständige Vergleichen, wer etwa die schönste Freundin, das bessere Auto oder den tolleren Urlaub habe. "Aber wer postet denn mal auf Instagram, wenn es einem schlecht geht?" Er selbst versuche, transparent zu bleiben, gerade in der Wettkampfvorbereitung. Da gehe es ihm nicht immer blendend, das sollten seine Follower auch mitkriegen, so der Bodybuilder.

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