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Katholikentag 2028 in Paderborn

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

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Gute Gründe für jeden Monat

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Alleine vor den Altar? Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Doch wie kam sie zu diesem besonderen Schritt – und was bedeutet es, als geweihte Jungfrau zu leben? Im Film erzählt sie von ihrem Glauben und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

2. Oktober 2026 16:11

Caritas-Präsidentin warnt vor Schwächung der Wohlfahrtspflege

Paderborn (KNA) Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hat vor einer Schwächung der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland gewarnt. Das subsidiäre Miteinander von Staat und Wohlfahrtsverbänden dürfe nicht aus Spargründen infrage gestellt werden, sagte sie am Freitag bei der Verleihung der ...

Paderborn (KNA) Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hat vor einer Schwächung der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland gewarnt. Das subsidiäre Miteinander von Staat und Wohlfahrtsverbänden dürfe nicht aus Spargründen infrage gestellt werden, sagte sie am Freitag bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Paderborn.

Welskop-Deffaa kritisierte Überlegungen, Aufgaben etwa in der Kinder- und Jugendhilfe verstärkt durch staatliche Träger wahrnehmen zu lassen. Wer das Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft bei enger werdenden Finanzspielräumen leichtfertig infrage stelle, gehe in die völlig falsche Richtung. Der Staat werde nicht handlungsfähiger, indem er immer mehr Aufgaben selbst übernehme. Seine "geheime Superkraft" sei vielmehr die subsidiäre Aufteilung der Aufgaben.

In ihrer Promotionsvorlesung plädierte die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes dafür, Subsidiarität stärker als Prinzip gemeinsamer Verantwortung zu verstehen. "Mitverantwortung ist die Idee der Subsidiarität, nicht Eigenverantwortung", sagte sie. Das Prinzip solle Menschen ermutigen, Verantwortung für sich, andere und das Gemeinwohl zu übernehmen. Damit sei es auch eine Brandmauer gegen Rechts.

Der Kölner Staatsrechtler Stephan Rixen würdigte Welskop-Deffaa in seiner Laudatio als Grenzgängerin zwischen Kirche, Wissenschaft und Politik. Sie verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Wirksamkeit und erkenne wichtige Zukunftsthemen früh, sagte Rixen. Dabei hob er unter anderem ihr Engagement in Sozialpolitik, Digitalisierung und medizinethischen Fragen hervor.

Welskop-Deffaa ist seit 2021 Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Zuvor war die 67-jährige Volkswirtin unter anderem im Bundesfamilienministerium, bei der Gewerkschaft Verdi sowie in katholischen Verbänden tätig. Mit der Ehrenpromotion zeichnet die Theologische Fakultät Paderborn erstmals eine Frau mit einem Ehrendoktorgrad aus.

2. Oktober 2026 16:04

Rechnungshof besorgt über steigende Rentenausgaben des Bundes

Frankfurt (KNA) Mit dem geplanten neuen Rentenreformpaket könnte der ergänzende Finanzbedarf der Rentenversicherung bis 2040 auf fast 46 Prozent der Steuereinnahmen steigen. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Bericht des Bundesrechnungsho ...

Frankfurt (KNA) Mit dem geplanten neuen Rentenreformpaket könnte der ergänzende Finanzbedarf der Rentenversicherung bis 2040 auf fast 46 Prozent der Steuereinnahmen steigen. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Bericht des Bundesrechnungshofs. Demnach müssten Zahlungen des Bundes an die Rentenkasse im Jahr 2040 schon nach der heutigen Rechtslage 36,7 Prozent aller Steuereinnahmen aufzehren. Derzeit sind es rund 29 Prozent.

Prüfer des Bundesrechnungshofs warnen laut der Zeitung davor, die von der Bundesregierung angekündigte große Rentenreform ohne Blick auf Kostenfolgen zu verwässern. "Werden einige Belastungen zurückgenommen, ist das Augenmerk darauf zu richten, dass der Bundeshaushalt nicht noch weiter zu einseitig in Anspruch genommen wird", zitiert das Blatt aus dem Bericht.

Das von der Rentenkommission vorgelegte Reformkonzept sehe Belastungen "aller Beteiligten" vor, der Rentnerinnen und Rentner, der Beitragszahler und des Bundeshaushalts. Für den Haushalt sei dabei aber keine Kostenbegrenzung geplant.

Ein großes Kostenrisiko des Reformkonzepts sehen die Prüfer darin, dass Neurentner dauerhaft von einer sogenannten Rentenniveaugarantie profitieren sollen. Deren Finanzierung soll längerfristig mit der geplanten neuen Kapitalrente gelingen. Sollte sich deren Einführung aber verzögern oder ihre Rendite niedrig ausfallen, müsste auch dafür der Bundeshaushalt einspringen.

Kritisch betrachtet der Rechnungshof laut der Zeitung auch das Ende 2025 beschlossene erste Rentenpaket der Koalition. Dessen Folgekosten für den Haushalt bezifferten die Prüfer mit insgesamt 210 Milliarden Euro bis zum Jahr 2040, hieß es. Mit diesem Paket wurden die sogenannten Mütterrenten erhöht und der demografische Faktor in der Rentenformel bis zum Jahr 2031 ausgeschaltet.

2. Oktober 2026 15:06

EU-Außenbeauftragte Kallas spricht mit Papst über Konfliktlagen

Brüssel (KNA) Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist am Freitag zu einem Gespräch mit Papst Leo XIV. in Rom zusammengekommen. Themen waren laut Kallas der Krieg Russlands gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und dringende humanitäre Bedürfnisse sowie die Gefahren einer gesellschaftli ...

Brüssel (KNA) Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist am Freitag zu einem Gespräch mit Papst Leo XIV. in Rom zusammengekommen. Themen waren laut Kallas der Krieg Russlands gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und dringende humanitäre Bedürfnisse sowie die Gefahren einer gesellschaftlichen Polarisierung und der Künstlichen Intelligenz.

Wie Kallas weiter über den Online-Dienst Bluesky mitteilte, dankte sie dem Papst für dessen Eintreten für internationales Recht, Multilateralismus und seine "klare Stimme zur Verteidigung der Menschenwürde".

Leo XIV. hatte am Montag bei einem Besuch im französischen Metz für ein geeintes und friedliches Europa geworben und zugleich vor einem Verfall der regelbasierten internationalen Ordnung gewarnt. Europa könne dieser Abwärtsspirale ein Ende setzen, sagte der Papst. Dabei hob er den Pluralismus innerhalb der EU hervor und nannte Völkerrecht und Multilateralismus als geeignete Mittel, um Konflikte aus Vormachtstreben zu unterbinden.

2. Oktober 2026 14:32

Ärzte ohne Grenzen: Ebola-Ausbreitung in Kongo-Hauptstadt ist möglich

Berlin (KNA) Ein Ausbreiten der Ebola-Epidemie in die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo ist aus Sicht von Ärzte ohne Grenzen möglich. Das Misstrauen der Bevölkerung gegen die medizinischen Einsatzteams sei weiterhin hoch. Entsprechend würden viele Fälle erst zu spät erkannt und ...

Berlin (KNA) Ein Ausbreiten der Ebola-Epidemie in die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo ist aus Sicht von Ärzte ohne Grenzen möglich. Das Misstrauen der Bevölkerung gegen die medizinischen Einsatzteams sei weiterhin hoch. Entsprechend würden viele Fälle erst zu spät erkannt und behandelt, erklärte die Medizinische Teamleiterin des Hilfswerks vor Ort, Cordula Häffner, am Freitag. Es sei daher denkbar, dass ein noch symptomfreier Patient den Erreger nach Kinshasa trage.

Häffner unterstrich die Rolle von weiterer Aufklärung. Zwar könnten nur die Symptome behandelt werden, aber durch ein frühes Einschreiten ließen sich Todesfälle vermeiden. Das höchste Übertragungsrisiko herrscht laut Ärzte ohne Grenzen nach dem Tod eines Patienten. Manuel Albela Miranda, Epidemiologe bei Ärzte ohne Grenzen, bekräftigte, dass es mehr schnelle Einsatzteams und mehr Mittel brauche. "Der Ausbruch ist noch nicht unter Kontrolle."

Der Ausbruch in der Region Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo gilt als der sich am schnellsten ausbreitende, den es bei Ebola je gegeben hat. Das zentralafrikanische Land meldete den Ausbruch Mitte Mai. Seither hat es rund 8.000 bestätigte Infektionsfälle gegeben. Die Gesundheitsagentur der Afrikanischen Union meldete zuletzt mehr als 4.000 Todesfälle. Verursacht wird der Ausbruch durch das seltene Bundibugyo-Virus.

2. Oktober 2026 14:11

Kommission soll begangenes Unrecht an Sinti und Roma aufarbeiten

Berlin (KNA) Eine Kommission zur Aufarbeitung von Unrecht an Sinti und Roma soll am 3. November erstmals zusammenkommen. Ihre Mitglieder wurden nun vom Antiziganismus-Beauftragten Michael Brand berufen, wie die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft am Freitag in Berlin mitteilte. Die Ko ...

Berlin (KNA) Eine Kommission zur Aufarbeitung von Unrecht an Sinti und Roma soll am 3. November erstmals zusammenkommen. Ihre Mitglieder wurden nun vom Antiziganismus-Beauftragten Michael Brand berufen, wie die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft am Freitag in Berlin mitteilte. Die Kommission soll begangenes Unrecht in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach 1945 aufarbeiten. Die Bundesregierung hatte im Juli die Einsetzung einer solchen Kommission beschlossen.

2019 hatte bereits der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine unabhängige Kommission Antiziganismus eingesetzt. Vor 1945 hatten die Nazis rund 500.000 europäische Sinti und Roma getötet.

Acht Mitglieder gehören der Kommission an; darunter Verena Meier-Zekic von der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg, und der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland für den Kampf gegen Antisemitismus, Christian Staffa. Ein weiteres Mitglied ist der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner.

Brand betonte, die Kommission bringe breite fachliche und persönliche Kompetenzen zusammen. Mit der Berufung der Mitglieder sei ein entscheidender weiterer Schritt zur Aufarbeitung des Unrechts auch nach 1945 getan. Es sei überfällig, dieses Kapitel der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte systematisch aufzuarbeiten. Mit der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft stehe der Kommission ein erfahrener Partner zur Seite.

2. Oktober 2026 14:06

Außenminister sichert kirchlichen Hilfswerken Unterstützung zu

Rom/Berlin (KNA) Für Außenminister Johann Wadephul (CDU) bleibt die Arbeit kirchlicher Hilfsorganisationen auch in Zeiten knapper Bundesmittel unterstützenswert. "Es ist wichtig, dass wir diese wohltätige Arbeit der Kirchen im Rahmen unserer humanitären Bemühungen und bei Konfliktmediation ...

Rom/Berlin (KNA) Für Außenminister Johann Wadephul (CDU) bleibt die Arbeit kirchlicher Hilfsorganisationen auch in Zeiten knapper Bundesmittel unterstützenswert. "Es ist wichtig, dass wir diese wohltätige Arbeit der Kirchen im Rahmen unserer humanitären Bemühungen und bei Konfliktmediation weiter unterstützen, um Konflikte zu begrenzen und auch durch Dialog zu lösen", sagte Wadephul nach einem Besuch der kirchlichen Gemeinschaft Sant'Egidio in Rom. Er wolle die Zusammenarbeit seines Hauses mit der Gemeinschaft trotz knapper Mittel fortsetzen.

Gerade im globalen Süden, wie in vielen Teilen Afrikas und Lateinamerikas, habe die katholische Kirche großen Einfluss. Sie engagiere sich dort für Frieden und gegen Armut. "Dieses Engagement der Bundesregierung werden wir fortsetzen, um die Menschenwürde und die im christlichen Glauben so fest verankerte Nächstenliebe weltweit in den Mittelpunkt unserer Politik zu stellen", so Wadephul.

Wadephul hatte am Freitag in Rom die Gemeinschaft Sant'Egidio besucht und im Vatikan den Außenbeauftragten des Papstes, Erzbischof Paul Richard Gallagher, sowie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin getroffen. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte bei seiner Rom-Visite im September 2025 nach seiner Papst-Audienz unter anderem Sant'Egidio besucht.

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