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Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
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Katholikentag 2028 in Paderborn

St.-Martins-Tag

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Schmidt-Schule Jerusalem
16.10.2026

Ein Stück Erzbistum Paderborn im Heiligen Land

Seit 140 Jahren fördert die Schmidt-Schule in Ostjerusalem palästinensische Mädchen. Dass sie heute den Titel „Exzellente deutsche Auslandschule“ trägt, hat sie nicht zuletzt den Borromäerinnen vom Kloster Grafschaft in Schmallenberg zu verdanken.
© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Die Kraft aus der Stille

Jonas findet Kraft in Gemeinschaft, Natur, Schauspiel und Gebet. In stillen Momenten gelingt es ihm, Stress loszulassen und neue Energie zu schöpfen.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Liborius, halt für uns an, auf dass nicht Grieß und Nierenstein die Strafen unsrer Sünden sein!

St. Liborius in der Kurstadt Bad Wildungen ist eine Zeltkirche in der waldeckischen Diaspora – der heilige Liborius tritt hier als Nothelfer bei Steinleiden auf
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
14.10.2026

„Wenn Sie nicht Menschlichkeit zeigen dürfen, wer dann?“

Krankenhauspfarrer Stephan Massolle begleitet in Höxter Kranke, Angehörige und Mitarbeitende. Dabei geht es längst nicht nur um Gott und Gebet. Er erzählt, was seine Arbeit ausmacht und wie ihn sein Glaube trägt.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
12.10.2026

Gott ist längst bei uns

Was bedeutet es, jemandem beizustehen? Beim YOUNG MISSION-Weekend in Hardehausen geht Musikstudent Cedi dieser Frage nach und erlebt, wie Gemeinschaft und Glaube verbinden.
© Cornelius Stiegemann / Erzbistum Paderborn
09.10.2026

„Die Baumeister des Mittelalters waren gute Theologen“

In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November und berichtet im Interview davon, was die Menschen erwartet.

Unsere Nachrichten

© Marcus Thielking
16.10.2026

Europa zu Gast in Paderborn: Jugendliche aus 14 Ländern im Rathaus

Das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“ will internationale Solidarität stärken
© Erzbistum Paderborn
16.10.2026

Jetzt wieder mitmachen und „GLÜCKLICH/T SEIN!“

Mitmachaktion des Erzbistums Paderborn ruft vom 25. Oktober bis 6. Dezember 2026 zu kleinen Gesten mit großer Wirkung auf
© remotevfx.com / Shutterstock.com
16.10.2026

Pfarrer Heinz Koch verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Heinz Koch. Er starb am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026.
© markus-spiske-unsplash
15.10.2026

Statement des Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax zur öffentlichen Hinrichtung von Nidal Hasan

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz verurteilt die Ankündigung vonseiten der US-Regierung, die Hinrichtung des Amokläufers Nidal Hasan per Livestream zu übertragen deutlich, und ruft zu einem verstärkten Einsatz für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit auf.
© Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Justitiar des Erzbistums übernimmt Zusatzaufgabe auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz

Justitiar Marcus Baumann-Gretza ist neuer Vorsitzender der Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands / Segenswünsche von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und Generalvikar Thomas Dornseifer
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
13.10.2026

„Wir brauchen mehr Theologie“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz will theologischen Standort Paderborn zukunftsfähig aufstellen.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

KNA Newsticker

17. Oktober 2026 17:06

Ukraine dankt Papst für Aufruf zur Waffenruhe in Frontstadt

Kiew (KNA) Die ukrainische Regierung begrüßt Papst Leos XIV. Forderung nach einem Waffenstillstand für die von russischen Truppen besetzte südukrainische Frontstadt Oleschky. Er wolle Papst Leo XIV. persönlich dafür danken, dass er Kremlchef Wladimir Putin zu einer Waffenruhe in Oleschky a ...

Kiew (KNA) Die ukrainische Regierung begrüßt Papst Leos XIV. Forderung nach einem Waffenstillstand für die von russischen Truppen besetzte südukrainische Frontstadt Oleschky. Er wolle Papst Leo XIV. persönlich dafür danken, dass er Kremlchef Wladimir Putin zu einer Waffenruhe in Oleschky aufgerufen habe, damit humanitäre Hilfe geliefert werden könne, schrieb Außenminister Andrij Sybiha am Samstag auf der Plattform X. Die Menschen in der großenteils zerstörten Kleinstadt bräuchten zum Überleben keine bloßen Bekundungen der Besorgnis, sondern sofortige Taten.

Etwa 1.700 Menschen seien in Oleschky gefangen, so Sybiha. "Der einzige Fluchtweg ist vermint und wird von Kampfdrohnen überwacht." Wer versuche zu fliehen, riskiere, getötet zu werden. Seinen Angaben zufolge gehen dem Krankenhaus in der Stadt die Medikamente aus. Der Außenminister warf Russland vor, Oleschky in eine "Todesfalle" verwandeln zu wollen.

Der Papst hatte am Freitag noch aus der römischen Gemelli-Klinik mit Putin telefoniert und seine tiefe Besorgnis über die "ernste humanitäre Lage" in Oleschky zum Ausdruck gemacht, wie der Vatikan mitteilte. Leo XIV. rief zu einem Waffenstillstand auf, um die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt zu ermöglichen. Zudem bekräftigte er das Engagement des Heiligen Stuhls für die Förderung von Dialog und Frieden. Leo XIV. verließ am Samstag die Klinik in Rom, in der ihm am Dienstag ein bösartiger Lungentumor entfernt wurde.

Putin unterstützte in dem Gespräch mit dem Papst laut Kremlangaben die "Absicht des Vatikans, zur Schaffung von Bedingungen für die Sicherheit der Bevölkerung der Stadt und für die Organisation lebenswichtiger Lieferungen beizutragen". Eine Feuerpause für Oleschky kündigten allerdings bisher weder Moskau noch Kiew an.

Zu dem Telefonat mit Putin kam es Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zufolge auf Initiative des Papstes. Dass Putin den Anruf angenommen und mit dem katholischen Kirchenoberhaupt gesprochen habe, lasse darauf hoffen, dass die Papstbitte nach einem Waffenstillstand für Oleschky "tatsächlich umgesetzt wird", sagte Parolin laut Vatican News am Freitagabend.

Beide Kriegsparteien machen sich gegenseitig für die verheerende humanitäre Lage in der Frontstadt verantwortlich. Sie liegt rund zehn Kilometer östlich von Cherson. Während die russischen Truppen im Herbst 2022 aus dem zuvor im März eroberten ukrainischen Cherson abzogen, wird Oleschky weiter von der russischen Armee belagert. Putin hatte im Februar 2022 den Befehl zur russischen Vollinvasion in der Ukraine gegeben.

17. Oktober 2026 14:39

Leo XIV. nach Krebs-OP zurück im Vatikan - Ab Sonntag wieder Alltag?

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ist nach seiner Krebs-Operation zurück im Vatikan. Am Samstag gegen 15.45 Uhr fuhr sein Wagenkonvoi, angeführt von Polizeimotorrädern, über die Porta Perugino auf das Gebiet des Vatikanstaates. Der Papst winkte aus dem hinteren rechten Fenster der dunklen Li ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ist nach seiner Krebs-Operation zurück im Vatikan. Am Samstag gegen 15.45 Uhr fuhr sein Wagenkonvoi, angeführt von Polizeimotorrädern, über die Porta Perugino auf das Gebiet des Vatikanstaates. Der Papst winkte aus dem hinteren rechten Fenster der dunklen Limousine mit dem Kennzeichen "SCV1". Viele Menschen hatten an der von Polizeikräften abgesperrten, wenig bekannten Zufahrt gewartet.

Auch an der Gemelli-Klinik, die Leo XIV. kurz nach 15.30 Uhr über den Haupteingang verlassen hatte, standen Hunderte Menschen. Viele hatten dort bereits seit der Mittagszeit gewartet, um das Kirchenoberhaupt zu sehen. Der Papst trug wie gewöhnlich seine weiße Soutane, schüttelte einigen Personen die Hände und nahm kleine Geschenke entgegen. Er lächelte und winkte nach allen Seiten; Anzeichen einer schweren Erkrankung waren ihm nicht anzusehen.

Leo XIV. (71) war am Dienstag in dem renommierten Lehrkrankenhaus der untere rechte Lungenlappen entfernt worden, wo sich ein bösartiger Tumor befand. Besondere medizinische Vorkehrungen sind laut vatikanischen Quellen derzeit nicht erforderlich.

Zunächst war von einem Klinikaufenthalt von einer Woche die Rede; doch verlief die postoperative Phase laut Vatikanangaben regulär und ohne Komplikationen. Am Samstagmorgen stimmten die behandelnden Ärzte, Luigi Carbone und Stefano Margaritora, seiner Entlassung zu. Erneute Blutuntersuchungen und radiologische Kontrollen seines Brustkorbs sowie die Beurteilung des klinischen Gesamtbildes seien entsprechend günstig.

Am Sonntag um 12.00 Uhr will Leo XIV. wie gewohnt das Mittagsgebet von seinem Arbeitszimmer hoch über dem Petersplatz leiten. Vor seiner Entlassung wollte er zudem am Samstagmittag wie bereits am Freitag eine Messe in einem dafür eigens eingerichteten Raum auf der zehnten Etage des Krankenhauses feiern.

Welche weiteren Behandlungen nun möglicherweise erforderlich werden, sollen unter anderem histologische Untersuchungen entscheiden. Deren Ergebnisse werden für die kommenden Tage erwartet. Bis einschließlich Dienstag (20. Oktober) waren alle Audienzen des Papstes abgesagt. Ob er die Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz wird leiten können, stand am Samstag noch nicht fest.

Als nächster großer Termin steht die Teilnahme am 40. Jahrestag des Interreligiösen Gebets in Assisi (Mittelitalien) am 27. Oktober bevor. Vor allem stellt sich die Frage, ob Leo XIV. die geplante Südamerikareise vom 6. bis 17. November nach Uruguay, Argentinien und Peru mit rund 30 Ansprachen und etwa 12 Flügen wird antreten können.

17. Oktober 2026 14:33

Bundestagspräsidentin Klöckner bekräftigt Kirchenkritik

Berlin/Frankfurt (KNA) Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Kirchen in Deutschland erneut vorgeworfen, sich allzu sehr in profane tagespolitische Fragen einzumischen. Wenn es aus den Reihen der Kirchen etwa Stellungnahmen zum Tempolimit gebe, sei ihre Meinung: "Mir wäre eine zum Downs ...

Berlin/Frankfurt (KNA) Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Kirchen in Deutschland erneut vorgeworfen, sich allzu sehr in profane tagespolitische Fragen einzumischen. Wenn es aus den Reihen der Kirchen etwa Stellungnahmen zum Tempolimit gebe, sei ihre Meinung: "Mir wäre eine zum Downsyndrom-Screen-Test lieber", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Klöckner, selbst Katholikin, betonte: "Ich erwarte von meiner Kirche nicht nur Immanenz auf der Autobahn, sondern auch Transzendenz im Lebenssinn." Bereits im vergangenen Jahr hatte die CDU-Politikerin mit ähnlichen Äußerungen Kritik auf sich gezogen. Damals warf sie den beiden großen Kirchen in Deutschland vor, sich immer mehr wie Nichtregierungsorganisation zu verhalten. In den vergangenen Monaten verteidigte sie diesen Standpunkt mehrfach.

Nun ergänzte sie: "Hätte ich die katholische Kirche an einem anderen Punkt kritisiert, etwa zum Thema Frauenrechte, hätte ich Applaus bekommen. Und zwar von denselben, die jetzt sagen, ich dürfe mich nicht zur Kirche äußern. Oder: Die einen werfen mir vor, auf dem rechten Auge blind zu sein, die anderen auf dem linken - da scheint doch der Kopf noch gerade zu sein."

2025 hatte sich Klöckner an einem Beschluss der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gerieben, nach dem evangelische Bischöfinnen und Bischöfe künftig maximal mit Tempo 100 über die Autobahn fahren sollen, um treibhausbasierte Emissionen spürbar zu verringern. Zudem wolle sich die Kirche politisch für ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern einsetzen.

17. Oktober 2026 13:41

Papst verlässt Krankenhaus nach Krebs-OP - Sonntag Mittagsgebet

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ist nach seiner Krebs-Operation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Am Samstag trat er gegen 15.30 Uhr aus dem Haupteingang der Gemelli-Klinik im Nordwesten Roms. Hunderte Menschen standen bereits seit der Mittagszeit vor dem Krankenhaus, um das Kirchenoberhau ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ist nach seiner Krebs-Operation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Am Samstag trat er gegen 15.30 Uhr aus dem Haupteingang der Gemelli-Klinik im Nordwesten Roms. Hunderte Menschen standen bereits seit der Mittagszeit vor dem Krankenhaus, um das Kirchenoberhaupt zu sehen. Der Papst trug wie gewöhnlich seine weiße Soutane, schüttelte einigen Personen die Hände und nahm kleine Geschenke entgegen. Dann stieg er in die dunkle Limousine, um, begleitet von Sicherheitskräften, im Wagen-Konvoi in den Vatikan zurückzukehren.

Leo XIV. (71) war am Dienstag in dem renommierten Lehrkrankenhaus der untere rechte Lungenlappen entfernt worden, wo sich ein bösartiger Tumor befand. Besondere medizinische Vorkehrungen sind laut vatikanischen Quellen derzeit nicht erforderlich.

Zunächst war von einem Klinikaufenthalt von einer Woche die Rede, doch verlief die postoperative Phase laut Vatikanangaben regulär und ohne Komplikationen. Am Samstagmorgen stimmten die behandelnden Ärzte, Luigi Carbone und Stefano Margaritora, seiner Entlassung zu. Erneute Blutuntersuchungen und radiologische Kontrollen seines Brustkorbs sowie die Beurteilung des klinischen Gesamtbildes seien entsprechend günstig.

Am Sonntag um 12.00 Uhr will Leo XIV. wie gewohnt das Mittagsgebet von seinem Arbeitszimmer hoch über dem Petersplatz leiten. Vor seiner Entlassung wollte er zudem am Samstagmittag wie bereits am Freitag eine Messe in einem dafür eigens eingerichteten Raum auf der zehnten Etage des Krankenhauses feiern.

Welche weiteren Behandlungen nun möglicherweise erforderlich werden, sollen unter anderem histologische Untersuchungen entscheiden. Deren Ergebnisse werden für die kommenden Tage erwartet. Bis einschließlich Dienstag (20. Oktober) waren alle Audienzen des Papstes abgesagt worden. Ob er die Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz wird leiten können, stand bis Samstagmittag noch nicht fest.

Als nächster großer Termin steht die Teilnahme am 40. Jahrestag des Interreligiösen Gebetes in Assisi (Mittelitalien) am 27. Oktober bevor. Vor allem stellt sich die Frage, ob Leo XIV. die geplante Südamerika-Reise vom 6. bis 17. November nach Uruguay, Argentinien und Peru mit rund 30 Ansprachen und etwa 12 Flügen wird antreten können.

17. Oktober 2026 11:49

Grüffelo-Zeichner Axel Scheffler erwägt Klage gegen KI-Konzerne

Hamburg (KNA) Illustrator Axel Scheffler denkt laut eigenem Bekunden über eine Klage gegen die großen KI-Konzerne nach. "Am liebsten würde ich mich mit anderen Künstlern zusammentun und gemeinsam vor Gericht ziehen", sagte Scheffler am Wochenende der "Zeit". Er brauche nun rechtliche Beratun ...

Hamburg (KNA) Illustrator Axel Scheffler denkt laut eigenem Bekunden über eine Klage gegen die großen KI-Konzerne nach. "Am liebsten würde ich mich mit anderen Künstlern zusammentun und gemeinsam vor Gericht ziehen", sagte Scheffler am Wochenende der "Zeit". Er brauche nun rechtliche Beratung und spreche bereits mit seinen Verlagen, ob sie eine Klage unterstützen würden.

Der in Großbritannien lebende Scheffler ist unter anderem für seine Zeichnungen des "Grüffelo" bekannt. Die von Julia Donaldson ersonnenen Geschichten rund um ein im Wald lebendes Monster, das von einer kleinen Maus hinters Licht geführt ist, gelten inzwischen als moderne Kinderbuch-Klassiker.

Bittet man einen Chatbot wie ChatGPT um ein Bild von einem "Grüffelo", dauert es laut Recherchen der "Zeit" nur gut eine Minute, bis man ein Monster erhält, das deutliche Ähnlichkeiten mit Schefflers Werk aufweist. "Ich bin entsetzt, das ist ganz eindeutig meine Figur; nur die Hintergründe sehen ganz anders aus, als ich sie zeichne", kommentierte Scheffler die Bilder.

Die deutsche Penguin Random House Verlagsgruppe hatte als erster Buchverlag in Europa Klage gegen das KI-Unternehmen OpenAI wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. Gemeinsam mit dem Autor und Zeichner Ingo Siegner klagen sie wegen KI-generierter Bilder des "kleinen Drachen Kokosnuss".

Laut der "Zeit" liegt jetzt die Klageerwiderung von OpenAI vor. Das Unternehmen argumentiert demnach, eine KI speichere nichts ab wie eine Datenbank, weil ein Sprachmodell Inhalte bewusst nicht eins zu eins wiedergebe. Vielmehr werde die KI so trainiert, dass sie bloße Muster und Zusammenhänge erkenne, um daraus völlig neue Inhalte zu generieren.

Unterdessen zieht auch der Hamburger Carlsen Verlag gemeinsam mit dem Autor Marc-Uwe Kling und der Illustratorin Astrid Henn vor Gericht. Sie klagen auf Urheberrechtsverletzung beim "NEINhorn". Dass ausgerechnet Kinderbuchverlage vorangehen, begründete die Verlegerin des Carlsen Verlags, Sandra Harzer-Kux, mit den Worten: "Weil in der Kinder- und Jugendliteratur nicht nur mit Texten, sondern auch mit Bildern erzählt wird, ist sie besonders anfällig für KI-Fakes."

Unlängst erst hatten 18 Kinderbuchverlage zur Frankfurter Buchmesse ein eigenes Label "Von Menschen - geschrieben - gestaltet - geprüft" vorgestellt. Es soll sichtbar machen, "dass Texte, Illustrationen und Gestaltung von Menschen geschaffen und die Bücher in den Verlagen redaktionell geprüft werden".

17. Oktober 2026 10:21

Blogger und Autor: Im Urlaub öfter mal aufs Smartphone verzichten

Berlin (KNA) Augen auf - Handy aus. Dazu ermutigt Blogger und Autor Johannes Klaus seine Mitmenschen, die sich auf Reisen begeben. Natürlich sei ein Smartphone gerade in der Fremde, etwa für Flüge, Bahn-, Bus- oder Fährverbindungen, räumte der Gründer des Reisebuchverlags "Reisedepeschen" ...

Berlin (KNA) Augen auf - Handy aus. Dazu ermutigt Blogger und Autor Johannes Klaus seine Mitmenschen, die sich auf Reisen begeben. Natürlich sei ein Smartphone gerade in der Fremde, etwa für Flüge, Bahn-, Bus- oder Fährverbindungen, räumte der Gründer des Reisebuchverlags "Reisedepeschen" im Gespräch mit der "Welt am Sonntag ein".

Zugleich verführe das Handy zu Bequemlichkeit, so Klaus. "Man hat sofort Bewertungen für alles vor Augen. Man hat Fotos vom Hotelzimmer, vom Buffet am Morgen, genaue Bewertungen von Restaurants, Cafés und dem Strand vor Ort." Dadurch neigten alle dazu, das Gleiche zu machen. "Was verloren geht, ist die Möglichkeit, überrascht zu werden. Sich die innere Offenheit für das zu bewahren, was ein Ort alles bieten kann. Der eigene Blick, die Lust, etwas zu entdecken, was eventuell noch nicht bewertet ist. Oder falsch bewertet."

Rund um den Globus sähen gewisse Läden und Cafés immer gleich aus, weil erfolgversprechende Rezepte schnell kopiert würden, fügte der Autor hinzu. "Das ist nicht unbedingt immer schlecht, es sind ja auch schöne Dinge dabei." Aber solche durchgestylten Trend-Locations stünden der Einzigartigkeit eines Ortes im Weg.

Als Vorteil eines zumindest teilweisen Verzichts auf das Smartphone im Urlaub bezeichnete der Reisebuch-Verleger den Umstand, "dass man sich nicht ablenken und auch keine Kopfhörer aufsetzen kann, um sich von der Welt abzuschirmen." Klaus' Beobachtung: "Je weniger Möglichkeiten zum Abschirmen es gibt, desto mehr bekommt man von den Menschen um einen herum mit."

Grundsätzlich verurteilen wolle er das Smartphone auf Reisen natürlich nicht, betonte Klaus. Aber man könne es durchaus auch einmal ohne versuchen. In dem Fall könne es beispielsweise hilfreich sein, sich die wichtigsten Informationen auszudrucken: Karten, Fahrpläne, die Hoteladresse. "Wenn man die Schrift des Landes nicht lesen kann, dann ist das sowieso wichtig - für Taxifahrer etwa."

Außerdem rate er immer, "einen heute vergessenen und unterschätzten Ort aufzusuchen: das Tourismusbüro", so der Blogger. "Es gibt diese Büros aber immer noch überall auf der Welt. Man kann sich dort beraten lassen, die Leute kennen sich aus in ihrem kleinen Bereich. Und dann empfehle ich noch den guten alten Reiseführer. Es muss auch gar nicht der neueste sein, oft sind die alten sogar besser. Bei einem Reiseführer kommt es weniger darauf an, dass man jetzt die besten Cafés oder Hotels findet, als darauf, dass er mir ein Gefühl für den Ort vermittelt."

Erzbistumsfinder

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