Zelebrant, Täufling, Paten und gegebenenfalls auch Mitglieder der Katechumenatsgruppe begeben sich zum Taufbecken. Im Anschluss daran wird die Allerheiligenlitanei gesprochen. Falls diese gesungen werden soll, ziehen alle Beteiligten währenddessen in einer Prozession zum Taufbrunnen.
Allerheiligenlitanei bedeutet, dass der Zelebrant und die Gemeinde im Wechsel sprechen oder singen: Z: „Heilige Maria, Mutter Gottes.“ A: „Bitte für uns“. Z: „Heiliger Johannes der Täufer.“ A: „Bitte für uns.“ Weitere Heilige werden in dieser Form aufgezählt.
Dort angekommen spricht der Zelebrant den Lobpreis und weiht das Taufwasser, indem er die Osterkerze dreimal hineintaucht. Danach wendet sich der Zelebrant dem Täufling zu und fragt ihn, ob er dem Satan und seinen Verlockungen widersagt. Darauf antwortet der Täufling dreimal mit „Ich widersage“. Im Anschluss fragt der Zelebrant den Täufling, ob er an Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist glaubt. Darauf antworte er dreimal mit „Ich glaube“.
Dann bekommt der Täuflinge dreimal Wasser über den Kopf geschöpft. Dabei spricht der Zelebrant die Worte: „[Name], ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und es Heiligen Geistes.“
Im Anschluss bekommt der Täufling ein weißes Taufgewand oder einen weißen Schal überreicht, das oder den sie anlegen. Einer der Paten zündet die Taufkerze an der Osterkerze an und überreicht sie dem Täufling.
Was die Zeichen und Symbole der Taufe bedeuten, erfahren Sie hier.