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Erzbistum Paderborn
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Institute des geweihten Lebens

Seit dem Mittelalter wird kirchliches wie kulturelles Leben im Erzbistum Paderborn von Klöstern und Ordensgemeinschaften mitgeprägt. Dabei unterliegt die Paderborner Ordenslandschaft einem ständigen Wandel. Über die Jahrhunderte reagieren Ordensgründerinnen und -gründer auf die Nöte und Erfordernisse ihrer Zeit. Ihr Charisma und zielgerichtetes Handeln ist Vorbild für Frauen und Männer, die ihr Leben ganz der Nachfolge Christi weihen.

Ihrer Berufung folgend wählen sie entweder ein von der Welt zurückgezogenes Leben, das dem Gebet und der Kontemplation gewidmet ist, oder aber ein Leben, das gemeinsames Gebet und Apostolat – Kontemplation und Aktion – miteinander verbindet. Apostalat bedeutet in diesem Zusammenhang Arbeit und Dienst in einem besonderen Tätigkeitsfeld, wie z.B. Erziehung, Bildung, Kranken- und Altenpflege, Mission, geistliche Begleitung.

Im Laufe der Ordensgeschichte haben sich verschiedene Formen des geweihten Lebens herausgebildet, die sich in ihren Lebensregeln, Aufgabenfeldern und rechtlichen Strukturen unterscheiden: Ordensgemeinschaften, Kongregationen, Säkularinstitute, Gesellschaften des apostolischen Lebens. Diese Vielfalt bietet großen Gestaltungsraum für die Entfaltung der persönlichen Berufung zu einem geweihten Leben in klösterlicher Gemeinschaft.

Referat für Ordensangelegenheiten

Das Referat für Ordensangelegenheiten unterstützt die Institute des geweihten Lebens im Erzbistum Paderborn in ihrem vielfältigen Wirken. In Kooperation mit der Paderborner Ordenskonferenz (POK) werden Tage der Begegnung wie z.B. der Tag der Orden in der Liboriwoche und der jährliche Ordenstag organisiert.

Weiterer Schwerpunkte des Referates für Ordensangelegenheiten sind:

  • kirchenrechtliche Beratung der Institute des geweihten Lebens
  • Moderation von Erneuerungs- und Umgestaltungsprozessen
  • Vortragsarbeit zu ordensrechtlichen Fragestellungen und zu Geistlichem Missbrauch
  • Förderung des interkulturellen Austausches mit Orden und Kongregationen der Weltkirche
  • Förderung der Öffentlichkeitsarbeit


Kontakt

Dr. Rosel Oehmen-Vieregge
Referentin für Ordensangelegenheiten
Zentralabteilung Pastorales Personal
Domplatz 3
33098 Paderborn
Tel. +49 (0)5251 125-1631
rosel.oehmen-vieregge@erzbistum-paderborn.de

 

Britta Boldt
Sekretariat
Tel. +49 (0)5251 125-1226
britta.boldt@erzbistum-paderborn.de

Übersicht

Ursulinenkloster Werl

Frauenorden im Erzbistum Paderborn

Im Erzbistum Paderborn gibt es Frauengemeinschaften, die nach teils jahrhundertealten Ordensregeln leben. Für einige bedeutet das strenge Abgeschiedenheit von der Welt, in der sogenannten Klausur, andere widmen sich der Erziehung und Bildung von Mädchen.
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Frauenkongregationen im Erzbistum Paderborn

Im 18. und 19. Jahrhundert taten sich vielerorts Frauen zu Gemeinschaften zusammen, um die Not und Leiden der Bevölkerung zu lindern. Auch im Erzbistum Paderborn gründeten sich solche Kongregationen. Bis heute widmen sie sich überwiegend der Armenfürsorge, Krankenpflege und Bildungsarbeit.
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Männerorden im Erzbistum Paderborn

Im Erzbistum Paderborn gibt es viele verschiedene geistliche Gemeinschaften von Männern. Einige folgen einem monastischen Ideal im Kloster, andere haben sich der Bildungs- oder Jugendarbeit verschrieben und wieder andere übernehmen Aufgaben in der Pfarr- und Sonderseelsorge.
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Orden und Kongregationen der Weltkirche im Erzbistum Paderborn

Katholisch – das heißt allumfassend. Und so gibt es im Erzbistum Paderborn nicht nur Ordensgemeinschaften, die hier oder in Europa gegründet wurden. Männer und Frauen aus Indien, Nigeria und Polen beten und arbeiten im Ruhrgebiet, Sauerland und in Ostwestfalen.
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Säkularinstitute und Gesellschaften apostolischen Lebens im Erzbistum Paderborn

Das eigene Leben aus dem Evangelium heraus gestalten und missionarisch tätig sein: Dafür schließen sich Menschen zu Säkularinstituten oder Gesellschaften apostolischen Lebens zusammen.
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generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0
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