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Erzbistum Paderborn
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Corinne Simon / KNA

Sakramente

Sakramente – Zeichen der Nähe Gottes

Christen glauben daran, dass Gott die Menschen liebt und deshalb ihre Nähe sucht. Gott will die Nähe zu den Menschen sogar so sehr, dass er in seinem Sohn Jesus Christus selbst Mensch geworden ist. Für die Zeitgenossen Jesu, die ihn sehen, hören und anfassen konnten, war diese Nähe unmittelbar erfahrbar. Aber wie ist das mit den vielen Millionen von Gläubigen, die danach lebten?

Eine bekannte Aussage Jesu, die von den Evangelien überliefert wird, lautet: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Laut dieser Zusage gehört die Gegenwart Jesu nicht der Vergangenheit an. In der Gemeinschaft der Gläubigen bleibt es möglich, ihm zu begegnen. Diese Gemeinschaft ist im kleinen Rahmen die Gemeinde, im großen Rahmen die gesamte Kirche.

Aber wie ist es möglich, Jesus in der Kirche hier und heute zu begegnen? Eine Antwort lautet: in den Sakramenten. Die Kirche kennt mit den sieben Sakramenten besondere Zeichen für die bleibende Gegenwart Jesu. Sie sind im Glauben der katholischen Kirche mehr als ein bloßes Symbol. Vielmehr kommt man durch sie tatsächlich mit Jesus und damit mit der göttlichen Liebe in Berührung.

Oft wird Jesus als das „Ursakrament“ bezeichnet, denn er ist das erste und umfassende Zeichen dafür, dass Gott den Menschen nah sein will. Ohne Jesus gäbe es die Möglichkeit nicht, Gott in den sieben Sakramenten begegnen zu können. Und auch die Kirche wird häufig Sakrament genannt: Das Zweite Vatikanische Konzil hat sie als „Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit“ (Konstitution Lumen Gentium 1) bezeichnet.

Übersicht

Sakramente Buße Rido / Shutterstock.com

Die Buße (Sakrament der Versöhnung): Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit

Fehler zu machen und an sich selbst oder seinen Mitmenschen schuldig zu werden, ist und bleibt etwas zutiefst Menschliches.
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Sakramente Eheschließung pgaborphotos / Shutterstock.com

Die Ehe

Weil sich in einem Paar, das sich bedingungslos annimmt und liebt, Gottes bedingungslose Liebe zu den Menschen widerspiegelt, ist die Ehe in der katholischen Kirche ein Sakrament.
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Sakramente Eucharistie stockcreations / Shutterstock.com

Die Eucharistie – ständige Kraftquelle des Glaubens

Wenn die Gläubigen zur Feier der Eucharistie zusammenkommen, dann tun sie das zum Gedächtnis an das letzte Abendmahl Jesu, seinen Tod und seine Auferstehung.
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VGstockstudio / Shutterstock.com

Die Firmung

Christin oder Christ ist man nicht nur für sich. Mit dem Christsein verbindet sich eine Sendung in die Welt, eine Mission: sich an Jesu Leben und Worten ein Beispiel für das eigene Leben zu nehmen und seine Botschaft weiterzutragen. Genau dazu soll das Sakrament der Firmung ermutigen, und darin soll es bestärken. Das Wort Firmung bedeutet letztlich nichts anderes als Bestärkung, Bekräftigung.
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KNA

Die Krankensalbung: Trost und Stärkung in der Not

Jesus steht gerade dann an der Seite der Menschen, wenn es ihnen nicht gut geht und sie schwere Zeiten erleben. Die Evangelien erzählen viele Geschichten darüber, wie Jesus ohne Scheu auf Kranke zugegangen ist, selbst dann, wenn sie aufgrund ihres Gebrechens aus der Gesellschaft ausgestoßen waren.
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Dirk Lankowski / Erzbistum Paderborn

Die Taufe

Eltern, die ihr neugeborenes Kind in den Armen halten, wünschen, dass es ein glückliches, gutes Leben führt und dass ihm auf seinem Lebensweg nichts Böses widerfährt. Mit anderen Worten: Sie wünschen sich, dass es beschützt ist, dass es „von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist, wie es der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer ausgedrückt hat.
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Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Die Weihe (Ordination): die Frohe Botschaft weitertragen

Durch das Sakrament der Weihe tritt eine Person in den geistlichen Stand. Die katholische Kirche kennt drei Stufen der Weihe: die Weihe zum Diakon, die Weihe zum Priester und die Weihe zum Bischof.
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