Eine Deichsel, zwei Reifen, ein Kühlschrank, eine Kaffeemaschine, das ist die „ansprechBar“. Der kleine Anhänger der Propsteipfarrei St. Laurentius und der Caritas-Konferenzen in Arnsberg ist regelmäßig im Einsatz.
Ein offenes Ohr, ein Lächeln, ein Getränk. Das Menü der „ansprechBar“ ist überschaubar. Bewusst. Weil es nicht allein um das Angebot, sondern vor allem um den Menschen und den Moment gehen soll. Um das, was in der Situation zählt.
Vor allem den Friedhof Heilig Kreuz, den Waldfriedhof und den Friedhof in Oeventrop besuchen die rund 15 Ehrenamtlichen regelmäßig mit ihrer „ansprechBar“. „Wir wollen dort sein, wo die Menschen sind“, schildert Grace Konal, Gemeindereferentin und Krankenhausseelsorgerin. Sie war und ist gemeinsam mit Martina Gerdes, Vorsitzende der ehrenamtlichen Caritas, eine Antreiberin der „ansprechBar“-Idee. Ihr Ziel: für Trauernde da zu sein. Und für die, die allein sind. Weil in Arnsberg der Einsatz für einsame Menschen konkret Gestalt annimmt, ist die Stadt im September Ort der Hoffnung des Erzbistums Paderborn im Heiligen Jahr 2025.
„Durch meine Arbeit in der Krankenhausseelsorge komme ich mit vielen Menschen in Kontakt, die trauern, die allein sind“, sagt Konal. „Das bewegte und bewegt mich immer wieder. Und so haben wir überlegt, was wir gerade für diese Menschen anbieten können.“ Aber eben nicht nur: Alle sollen und dürfen sich von der ‚ansprechBar‘ angesprochen fühlen.