Die Mindener Aktiven verteilten Nikoläuse des Bonifatiuswerkes in der Stadt und sammelten dabei Spenden für die Wärmestube. Wofür sie sind? Die Antwort ist schlicht und kommt prompt: „Damit die Türen der Wärmestube weiterhin geöffnet bleiben“, sagt Susanne Leimbach, Vorständin beim Caritasverband Minden, und gleichzeitig Geschäftsführerin beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). „Jede Spende, ob groß oder klein, hilft uns, den Betrieb der Wärmestube St. Nikolai auch weiterhin sicherzustellen. Dass die Wärmestube im Heiligen Jahr zum Ort der Hoffnung für Menschen auf der Straße erklärt wurde, ist für uns zugleich Anerkennung und Auftrag“, pflichtet Yvonne Johann, Leiterin der Wärmestube, bei. Ebenso wie Susanne Leimbach verteilte und sammelte sie am ersten Advent fleißig mit.
Lebensmittel, Lohnkosten, Heizung, Gebäudereinigung – an so vielen Stellen sind für die Wärmestube St. Nikolai Gelder über die Betriebskosten hinaus nötig und schnell ausgegeben. Dompropst Roland Falkenhahn: „Die Wärmestube St. Nikolai ist im Heiligen Jahr 2025 unser Ort der Hoffnung. Mit jeder Spende geben wir Menschen auf der Straße ein Licht in der Adventszeit, denn ein Nikolaus kann mehr sein als Schokolade.“ Für die Verteil-Aktion in der Stadt gab es 400 hochwertige „Boni“-Schokoladennikoläuse vom Bonifatiuswerk. Das Erzbistum steuerte weitere 500 Nikoläuse dazu, die Mitarbeitenden aus der Gemeinde und von der Caritas verteilten. “So haben wir auf die Wärmestube aufmerksam gemacht“, sagt Susanne Leimbach. Sie hofft, dass die Aktion nachwirkt.