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14
März
2020
14.März.2020

Alles Wichtige zum Umgang mit Corona

Ticker: Hier finden Sie die neuesten Informationen

Die weitere Verbreitung des Coronavirus verändert derzeit das gesamte Leben im Erzbistum Paderborn. Sie hat nicht nur enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Auch für die Kirche bringt sie teilweise schmerzliche Einschränkungen des Glaubens-Lebens mit sich. Sie finden hier die tagesaktuellen Entwicklungen und Entscheidungen aus dem Krisenstab des Erzbistums Paderborn, der von Bereichsverantwortlichen gebildet wird.

Sollten Sie als Mitarbeitende des Erzbistums Paderborn konkrete Anfragen haben, wenden Sie sich bitte an Simone Papenkordt. Sie ist Montags bis Donnerstags von 8-16 Uhr und Freitags von 8-13 Uhr zu erreichen und sammelt und koordiniert die Fragen der Mitarbeitenden:

Simone Papenkordt
Telefon: 05251 / 125 – 5555

Tagesaktueller Ticker

6. November, 11 Uhr: Anpassungen für Trauerfeiern und Bestattungen im Land Hessen

Das Hessische Innenministerium hat erläuternde Hinweise zu Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen gegeben und in diesem Kontext auch noch einmal die Regelungen für Gottesdienste erläutert. Es handelt sich nicht um neue Vorgaben, dennoch sind sie den örtlichen Behörden Grundlage für ihre Bewertung.

In Hessen gelten auch nach der Änderung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, gültig ab 2. November 2020, für die Teilnehmerzahlen bei Trauerfeiern und Bestattungen grundsätzlich noch die gleichen Regelungen, wie im Erlass vom 23. März 2020 mitgeteilt. Wie viele Teilnehmer für eine Bestattung möglich sind, hängt von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten der Trauerhalle und des jeweiligen Friedhofs ab. Nach Einschätzung des Innenministeriums ist es möglich, Trauerfeiern mit mehreren Personen abzuhalten, wenn hierbei in der Trauerhalle der nötige Abstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern eingehalten werden kann. Auch Trauerfeiern unter freiem Himmel auf dem Friedhof können hierbei eine sinnvolle Alternative darstellen. Eine verbindliche Obergrenze für die Teilnehmerzahlen sieht die der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung nicht vor.

Nach wie vor gilt, dass Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung sowie Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zulässig sind, wenn

  • der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) vom 27. April 2016 (ABl. EU Nr. L 119 S. 1, Nr. L 314 S. 72, 2018 Nr. L 127 S. 2) zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.
    Allerdings muss bei Trauerfeierlichkeiten auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Zu beachten ist zudem, dass die Kommunen in begründeten Fällen strengere Vorgaben erlassen können, die dann dem Landesrecht vorgehen.

3. November, 15.30 Uhr: Konkretisierungen der derzeit gültigen Regelungen

Versammlungen mit unmittelbar seelsorglichem Bezug (z. B. katechetische Angebote, Glaubens- oder Seelsorgegespräche in Gruppen) sind weiter unter Beachtung der folgenden Vorgaben möglich:

  • Sofern nach vorheriger Prüfung alternativer Formen eine Zusammenkunft in Präsenz stattfinden soll, wird die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten.
  • Die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen sind zu beachten.
  • Die Teilnehmenden tragen eine Mund-Nase-Bedeckung.
  • Für eine gründliche Lüftung – auch während der Zusammenkunft – wird Sorge getragen.

Die Rückverfolgbarkeit (Listen mit Kontaktdaten) wird gesichert.
Darüber hinaus weist das Katholische Büro darauf hin, dass nach der aktuellen Coronaschutzverordnung Musikschulen geschlossen sind und Proben von Instrumenten und Chören nur zur Berufsausübung und damit nicht für unsere Kirchenchöre und Instrumentalgruppen zulässig sind.

2. November, 16 Uhr: Anpassungen der Regelungen für das Land Hessen

Für den Bereich des Erzbistums Paderborn im Land Hessen ist die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung relevant. In dieser Verordnung ist der die Gottesdienste regelnde § 1 Abs. 2a unverändert geblieben. Hinzugetreten ist die angekündigte Verpflichtung zum durchgängigen Tragen einer Mund-Nasen- Bedeckung. Dies ergibt sich aus dem neu aufgenommenen § 1a dieser Verordnung. Die seitens des Erzbistums Paderborn geregelte Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes gilt somit im Bereich des Landes Hessen auch Kraft staatlichen Rechts.

Das Land Hessen hat amtliche Auslegungshinweise zu dieser Verordnung veröffentlicht, in denen in einem eigenen Abschnitt Erläuterungen betreffend „Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, Bestattungen, Trauerfeierlichkeiten“ gegeben werden (Seite 6 der Erläuterungen). Hierauf weist das Erzbistum Paderborn ausdrücklich hin. Auch diese Erläuterungen sind auf der Seite Hessen.de veröffentlicht.

Hinsichtlich der Maskenpflicht für den Zelebranten heißt es in diesen Erläuterungen: „Geistliche sind, sofern der notwendige Mindestabstand eingehalten wird, für die Dauer der Zeremonie von der Maskenpflicht befreit.“ Zudem wird in den Erläuterungen „dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten“.

Soweit verbindliche staatliche Vorgaben im Land Hessen von den Regelungen des Erzbistums Paderborn für Gottesdienste verschärfend abweichen, gehen im hessischen Landesteil des Erzbistums Paderborn diese staatlichen Regelungen vor. Dies gilt auch für die erwähnten staatlichen Auslegungshinweise, die sich an die für den Vollzug der Verordnung zuständigen Ordnungsbehörden wenden, und daher von diesen bei den rechtlichen Bewertungen zugrunde gelegt werden.

30. Oktober, 14.30 Uhr: Plakat zum Hinweis auf die Maskenpflicht

Dieses Plakat dient allen Kirchengemeinden dazu auf die Maskenpflicht in den Kirchen hinzuweisen.

30. Oktober, 14 Uhr: Anpassung der Corona-Schutzregelungen

Die Konferenz der Regierungschefs und -chefinnen der Länder mit der Bundeskanzlerin hat weitreichende neue Beschlüsse zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie gefasst. Diese gelten vom 02.11.2020 bis zum Ablauf des 30.11.2020. Für Gottesdienste und andere Versammlung zur Religionsausübung stellen die nordrhein-westfälischen Erz-/Diözesen in Abstimmung mit dem Land NRW eigene Regelungen auf, die sich an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung orientieren (§ 1 Abs. 3 CoronaSchVO). In allen anderen Fällen gelten die Regelungen der CoronaSchVO unmittelbar.

  • Für Gottesdienste gelten bis auf weiteres die bisherigen Regelungen fort, wobei die Maskenpflicht im Kirchenraum (ausgenommen Zelebranten und liturgische Dienste im Altarraum) während der gesamten Dauer des Gottesdienstes besteht. Das gilt auch für die Kommunionspenderinnen und –spender bei der Austeilung der Kommunion sowie grundsätzlich in der Sakristei.
  • Beerdigungen sind weiter ohne zahlenmäßige Beschränkung und unter Einhaltung des Hygieneschutzes zulässig (§ 13 Abs. 2 Ziff. 5. CoronaSchVO). Auch für Beerdigungen gilt u. a. die Mindestabstandspflicht von 1,5 Metern, ausgenommen sind nahe Angehörige (§ 2 Abs. 2 Ziff. 11. CoronaSchVO). Bei Unterschreitung des Mindestabstands zwischen nahen Angehörigen ist jedoch die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen, d. h., die Namen und Kontaktdaten sind zu erfassen und für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren (§ 4a Abs. 2 Ziff. 8. CoronaSchVO). Näheres ist mit dem Beerdigungsinstitut abzustimmen.
  • Grundsätzlich gilt es, Kontakte im privaten wie auch im öffentlichen Raum auf ein Minimum zu beschränken. Als öffentlicher Raum im Sinne der CoronaSchVO gelten alle Bereiche mit Ausnahme der privaten Wohnung (vgl. § 1 Abs. 5 CoronaSchVO).
  • Auf nicht notwendige Reisen und Besuche ist zu verzichten.
  • Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.
  • Pfarrbüros bleiben geöffnet unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen.
  • Zulässig sind Sitzungen von rechtlich vorgesehen Gremien (Pastoralteam, Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat etc.) mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können. Es gelten die Maskenpflicht (auch am Sitzplatz) und das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern. Es wird empfohlen, Gremiensitzungen auf ein notwendiges Minimum zu beschränken und möglichst unter Nutzung digitaler Sitzungsformate durchzuführen (vgl. z. B. Abt. 5a Geschäftsanweisung, KA 2020, Nr. 56; diese Regelung wird in Kürze bis zum 31.12.2021 verlängert).
  • Eine Nutzung kirchlicher Räumlichkeiten (einschließlich des Kirchenraums) für Veranstaltungen oder Versammlungen, die nach der CoronaSchVO nicht zulässig sind, ist nicht möglich. Die Nutzung des Pfarrheims ist auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.
  • Der Zugang für Seelsorgerinnen und Seelsorger zu stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen erfolgt nach Maßgabe des vom Einrichtungsträger festzulegenden Besuchs- und Schutzkonzepts.

Bei allem gilt: Die Abstands- und Hygieneregeln sind konsequent einzuhalten, dem Gebot der Kontaktminimierung ist bei allen Planungen der Vorrang einzuräumen. Im Einzelfall ist eine Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden angezeigt.

Für den Bereich des Erzbistums Paderborn im Land Hessen und im Bereich Niedersachsen gelten die Bestimmungen entsprechend.

28. Oktober, 14 Uhr: Verlängerung der Vereinbarung zur Übertragung von Gottesdiensten über das Internet

Die Vereinbarung mit der GEMA, die das Streamen von Gottesdiensten und anderen liturgischen Feiern über pfarreieigene Homepages ermöglicht, wurde verlängert. Die Vereinbarung gilt bis zum 31. Dezember 2022. Somit können pfarrei- und gemeindeeigene Internetpräsenzen bzw. auch die Homepages der Bistümer zur Übertragung von Gottesdiensten und anderen liturgischen Feiern genutzt werden.

Ebenfalls von der Online-Vereinbarung mit der GEMA als erfasst anzusehen ist, wenn Gottesdienste auf CD oder einem anderen Träger aufgenommen und an Mitglieder der Pfarrei- bzw. Gemeinde, die nicht die Möglichkeit haben, über das Internet den Gottesdienst feiern zu können – kostenfrei – verteilt werden.

Daneben stehen auch weiterhin die Nutzungsmöglichkeiten der Portale YouTube, Facebook und vieler anderer zur Verfügung.

23. Oktober, 11 Uhr: Aktuelle hessische Regelungen

Das Katholische Büro Wiesbaden hat folgende Informationen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlautbart:

  • Damit die seitens des Landes Hessen aufgestellten Vorgaben ihre Wirksamkeit entfalten, müssen sie in Form einer Allgemeinverfügung durch die Landkreise und kreisfreien Städte erlassen werden. Dies bedeutet, dass die auf die kirchlichen Bereiche und insbesondere Gottesdienste bezogenen Maßgaben nur dann gelten, wenn sie in den entsprechenden Gebietskörperschaften erlassen wurden. Dies macht es erforderlich, sich jeweils über die Rechtslage vor Ort zu informieren.
  • Da die Vorgaben des Landes Hessen Ermessensspielräume vorsehen, besteht für die Kirchengemeinden die Möglichkeit, mit den Behörden auf Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen bezogene und den jeweiligen Situationen angepasste Regelungen abzustimmen.
  • Auch Gottesdienste werden zu den öffentlichen Veranstaltungen gezählt, sodass ab einer Inzidenz von mehr als 35 die Beschränkung auf 150 teilnehmende Personen grundsätzlich gilt. Ausnahmen können jedoch beim Gesundheitsamt unter Umsetzung eines abgestimmten Hygienekonzepts erwirkt werden.
  • Ab einer Inzidenz von mehr als 35 gilt die Maskenpflicht in Kirchen außerhalb des Sitzplatzes. Dieses stellt insoweit keine Änderung dar, als kirchlicherseits bereits in allen Gottesdiensten eine Maskenpflicht auf dem Weg zum und vom Sitzplatz vorgesehen ist. Ab einer Inzidenz von mehr als 50 gilt die Maskenpflicht auch am Sitzplatz und somit während des gesamten Gottesdienstes.
  • Weiterhin gilt die Mindestabstandsregelung von 1,50 Meter zwischen Personen. Dies gilt jedoch ausdrücklich nicht für Angehörige zweier Hausstände oder innerhalb von Gruppen von 10 Personen. Hinsichtlich der 10-Personen-Regelung ergibt sich aus den rechtlichen Vorgaben, dass dies für „selbstgewählte und verabredete Gruppen“ gilt, jedoch nicht für willkürlich, etwa durch den Veranstalter zusammengestellte Gruppierungen. Es ist also nicht zulässig, die Gottesdienstbesucher willkürlich in 10-Personen-Gruppen einzuteilen und in dieser Form den Kirchenraum zu füllen.
  • Auch für den hessischen Landesteil des Erzbistums Paderborn gilt die Empfehlung, auf Gemeindegesang im Gottesdienst zu verzichten. Dies entspricht auch den vom Land Hessen herausgegebenen Auslegungshinweisen zu den Coronaschutzbestimmungen.

Für alle weitergehenden Fragen ist im Bedarfsfall eine Abstimmung mit den örtlichen Behörden erforderlich.

22. Oktober, 18 Uhr: Obergrenze von Gottesdienstbesuchern

Bisher galt bei einer festgestellten 7-Tages-Inzidenz über den Wert von 50 u. a. eine Begrenzung der Anzahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 50% der normalen Kapazität. Künftig liegt diese Obergrenze stattdessen bei 250 Gottesdienstbesuchern, natürlich immer nur insoweit, als diese absolute Anzahl unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln überhaupt erreicht werden kann.

Alle weiteren Regelungen gelten unverändert fort.

19. Oktober, 16.30 Uhr: Zusätzliche Regelungen für Gottesdienste und Beerdigungen

Ein wesentlicher Indikator für das Inkrafttreten von zusätzlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist der 7-Tages-Inzidenz-Wert. Liegt der Wert über 35 (Gefährdungsstufe 1) oder 50 (Gefährdungsstufe 2) gelten für den Bereich dieses Kreises oder dieser kreisfreien Stadt des Erzbistum Paderborn ab sofort bis auf weiteres folgende zusätzliche Regelungen:

Gottesdienste

Die bisherigen Regelungen zu Gottesdiensten bestehen fort. Bei einer festgestellten Inzidenz über dem Wert von 35 (Gefährdungsstufe 1) tragen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung, also auch am Sitzplatz und auf dem Weg zum und vom Kommunionempfang. Ausgenommen sind Zelebranten und alle liturgischen Dienste, soweit sie sich im Altarraum aufhalten.

Liegt die festgestellte 7-Tages-Inzidenz über dem Wert von 50, besteht zusätzlich eine Begrenzung der Anzahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 50% der normalen Kapazität der jeweiligen Kirche. Dies gilt natürlich nur insoweit, als bei einer Einhaltung der Abstandsregeln diese Anzahl überhaupt erreicht werden kann, oder wenn von der Möglichkeit der besonderen Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) Gebrauch gemacht wird.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Situationen vor Ort bleibt die Empfehlung zum Verzicht auf Gesang im Gottesdienst im geschlossenen Raum bestehen.

Diese zusätzlichen Gottesdienstregelungen sind über das Katholische Büro Düsseldorf mit der Landesregierung abgestimmt (vgl. § 3 Satz 2 CoronaSchVO). Die Einhaltung dieser Regeln ist daher zwingend erforderlich zur Vermeidung zusätzlicher Beschränkungen durch staatliche Behörden.

Beerdigungen

Beerdigungen fallen künftig grundsätzlich unter die Regelungen zum Abstandsgebot und zur Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum (§ 2 Abs. 3 Ziff. 10a CoronaSchVO). Allerdings gilt das Abstandsgebot nicht für nahe Angehörige, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind (§ 13 Abs. 6 CoronaSchVO). Die mit Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz-Werte von 35 und 50 verbundenen Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl gelten für Beerdigungen nicht (§ 15a Abs. 5 CoronaSchVO).

Für den Bereich des Landes Hessen liegen aktuell noch keine Änderungen vor.

Auch weiterhin wird es notwendig sein, sich mit den örtlichen Behörden abzustimmen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die künftig verstärkt eintretenden regionalen Anpassungen an das jeweilige Infektionsgeschehen vor Ort.

14. Oktober, 14.30 Uhr: Neue Corona-Schutzverordnung erlaubt Allgemeinverfügungen

Ab heute gilt eine neue Version der CoronaSchVO. Sie sieht weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Sonderregeln für Gebiete vor, in denen die 7-Tages-Inzidenz über 35 bzw. 50 steigt.

Nach §15a „stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit unter Beteiligung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab und setzen diese um. Soweit das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen o.ä. zurückzuführen und einzugrenzen ist, können im Wege der Allgemeinverfügung auch über diese Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen angeordnet werden.“

8. Oktober, 12 Uhr: Beheizen und Lüften von Kirchen während der Corona-Pandemie

Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, gilt es auch bei der Nutzung von Kirchen anders als gewohnt zu handeln. In Kirchen kann die Ansammlung und Verteilung von Aerosolen, die möglicherweise mit Coronaviren beladen sind, durch geändertes Heizen und Lüften verringert werden.

Dies schränkt die Möglichkeiten des Heizens der Kirchen zwar ein, ein moderates Temperieren zum Gottesdienst, wenn auch auf niedrigeren Temperaturen, ist aber dennoch möglich.

Was beim Beheizen und Lüften von Kirchen zu beachten ist, finden Sie in den folgenden PDFs.

5. Oktober, 9 Uhr: Neu eingerichteter Fonds „Weihnachten trotz Corona“

Advent und Weihnachten im „Corona-Jahr“ 2020 rücken allmählich näher und es ist absehbar, dass auch die Gottesdienste und Feiern dieser im Kirchenjahr so hervorgehobenen Zeit unter dem Zeichen von Abstands- und Hygieneregeln stehen. Viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte im Erzbistum sind bereits jetzt mit viel Leidenschaft dabei, den Menschen bei allen Einschränkungen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit zu ermöglich.

Das Erzbistum Paderborn stellt daher für dieses Engagement finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Es hat dafür einen neuen Fonds mit dem Namen „Weihnachten trotz Corona“ eingerichtet, aus dem eine finanzielle Förderung der pastoralen Projekte und Initiativen beantragt werden kann.

Alle Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Weihnachtsfonds:

25. September, 13:30 Uhr: Spendung der hl. Kommunion als Mundkommunion

Die Form der Kommunionspendung als Mundkommunion wurde untersagt, um das Risiko der Übertragung des Coronavirus zu minimieren. Inzwischen liegen allerdings ärztliche Gutachten vor, die in der Spendung der Mundkommunion keine größere Gefahr für eine Infizierung sehen als bei der Handkommunion. Es ist aber andererseits auch eine Tatsache, dass das Wissen bezüglich des Coronavirus immer noch sehr begrenzt ist und von daher im Zweifel weitreichendere Maßnahmen aus Sicherheitsgründen zu bevorzugen sind.

Daher gilt weiterhin die Regelung, dass die Mundkommunion in Eucharistiefeiern grundsätzlich unterbleiben soll.

Um der salus animarum derjenigen willen, die aus unterschiedlichen Gründen ausschließlich in der Weise der Mundkommunion den Leib des Herrn empfangen möchten, kann diesen Gläubigen die hl. Kommunion künftig in dieser Form entweder außerhalb der Messfeier (z.B. in deren Anschluss) gereicht werden oder – sofern es die örtlichen Gegebenheiten zulassen – innerhalb der Feier an einem gesonderten Ort im Kirchenraum, an dem durch einen eigenen Spender ausschließlich die Mundkommunion gespendet wird.

In Messfeiern in der außerordentlichen Form des römischen Ritus ist die Mundkommunion gestattet.

Für beide Formen des Ritus bedeutet dies im Einzelnen (in Klammern die Regeln nur für die außerordentliche Form):

  • Der Spender (purifiziert und) desinfiziert nach der eigenen Kommunion seine Hände.
  • Zur Kommunionspendung legt er (ebenso wie der ihn begleitende Ministrant) einen Mund-/Nasenschutz an. (Die Spendeformel wird labial oder mental gesprochen.)
  • Nach jeder einzelnen Kommunion ist empfohlen, die Finger zu desinfizieren. Sollte eine Berührung erfolgt sein, ist dies verpflichtend.
  • Die Kommunikanten halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander.
9. September, 15 Uhr: Hinweise zu Martinszügen

Martinszüge können unter Auflagen stattfinden

Bei den traditionellen Martinszügen handelt es sich – soweit es nicht vor Ort traditionelle Begleitprogramme im Sinne von Straßenfesten etc. geben sollte – um ,,klassische” Veranstaltungen unter freiem Himmel. Damit sind sie nach § 13 CoronaSchVO zulässig, wobei insbesondere der Mindestabstand – ggf. durch Zugangsregelungen – eingehalten werden muss. Ohne Mindestabstand dürfen Familien, feste 10er Gruppen und – neu – z.B. Kindergartengruppen, die auch tagsüber ohne Mindestabstand betreut werden dürfen (§ 1 Abs. 3, 2. Alternative CoronaSchVO), teilnehmen. Eine Durchführung solcher Veranstaltungen mit entsprechenden Rahmenvorgaben vor Ort (Aufstellflächen, ehrenamtlicher Ordnereinsatz) kann verantwortbar gestaltet werden. Vorstellbar wäre beispielsweise auch, den eigentlichen Martinszug durchzuführen, auf einen ortsfesten Schlusspunkt, etwa ein Martinsfeuer, aber zu verzichten.

Die Zuständigkeit liegt bei der jeweiligen Kommune aufgrund der örtlichen Situation und der jeweiligen ,,Traditionen” zu entscheiden, ob sie die Einhaltung dieser Vorgaben für umsetzbar und realistisch hält oder die Veranstaltungen absagen/untersagen/einschränken muss.

Wenn sich Kirchengemeinden für die Durchführung von Martinszügen entscheiden, gelten für die 300er-, 500er- und 1000er-Veranstaltungen die jeweiligen Konzept- und Genehmigungspflichten (Neufassung in § 2b Abs. 3 CoronaSchVO). Zudem muss Veranstaltern bewusst sein, dass bei einem veränderten Infektionsgeschehen auch kurzfristige Absagen möglich sind.

3. September, 15 Uhr: Aktuelle Informationen zur Kostenübernahme von Corona-Tests, öffentlicher Zelebration und zum Chorgesang

Kostenübernahme von Corona-Tests

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Religionsunterricht oder Schulseelsorge betraut sind, oder die im Rahmen ihrer Zuständigkeit in der Kita-Pastoral die entsprechenden Einrichtungen besuchen, möchte der Corona-Krisenstab des Erzbischöflichen Generalvikariates Folgendes anbieten:

Klären Sie bitte selbst vor Ort, ob, wann und wie häufig Sie sich einem Test in Absprache mit der Einrichtung unterziehen wollen oder müssen, jedoch maximal orientiert an den jeweiligen landesrechtlichen Corona-Bestimmungen für die genannten Berufsgruppen. Klären Sie bitte mit der Einrichtung, in der Sie als Seelsorgerin oder Seelsorger tätig werden, ob von der Einrichtung die Kosten übernommen werden. Entsprechend reichen Sie die Rechnung dort ein. Erfolgt keine Kostenerstattung durch die Einrichtung, legen Sie die Rechnung(en) bitte im Erzbischöflichen Generalvikariat, Bereich Pastorales Personal, Abt. Personalführung, Msgr. Andreas Kurte (für die Priester und Diakone) bzw. Julia Fisching-Wirth (für die Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten) vor.

Diese Regelung gilt vorerst für die oben beschriebenen Gruppen von Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Bereich von Schule und Kita und ist zeitlich begrenzt auf die Dauer der entsprechenden Regelungen im jeweiligen Landesrecht.

Öffentliche Zelebration von Priestern in der Corona-Zeit

Priester, die angesichts der aktuellen Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste feiern, sind gehalten, hierzu ein qualifiziertes Attest des Hausarztes vorzulegen.

Verlängerung der Corona-Schutzverordnung NRW bis zum 15.09.2020

Für Gottesdienste und Versammlungen ergeben sich keine Änderungen zu den bisherigen Regelungen.

Für den Chorgesang wird auf Kapitel XII. der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur Corona-Schutzverordnung, insbesondere die Ziffern 1. und 6., verwiesen. Danach gilt beim Singen ein Mindestabstand von 2 Metern. Zwischen Darstellenden und Publikum muss ein Mindestabstand von 4 Metern gesichert werden.

Hinsichtlich des Gemeindegesangs in Kirchen bleibt es derzeit für das Erzbistum Paderborn bei unserer Empfehlung, hierauf zu verzichten.

Suchen Sie gegebenenfalls weiterhin die Abstimmung mit den örtlichen Behörden.

13. August, 9 Uhr: Fortschreibung der Coronaschutzverordnung sowie Nutzung von Pfarrheimen

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die CoronaSchVO bis zum 31. August 2020 fortgeschrieben. Für Gottesdienste und Begräbnisse sind die bisherigen Regelungen unverändert geblieben. Insoweit gelten für das Erzbistum Paderborn weiterhin die aktuell gültigen Festlegungen. Auch für den Bereich des Landes Hessen gibt es aktuell keine Änderungen.

Bezüglich der Nutzung von Pfarrheimen gilt:

Pfarrheime können genutzt werden, wenn ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept besteht, das den jeweiligen staatlichen Coronaschutz-Vorgaben Rechnung trägt. Dies betrifft insbesondere die jeweils geltenden Versammlungsbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie die Dokumentationspflichten zur Rückverfolgbarkeit. Zu berücksichtigen sind ebenfalls die jeweiligen diözesanen Empfehlungen zum Coronaschutz.

Das kirchengemeindliche Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist mit der örtlichen Ordnungs- bzw. Gesundheitsbehörde abzustimmen und vom Kirchenvorstand – nach Abstimmung mit dem Pfarrgemeinderat und dem Pastoralteam – zu beschließen.

Bei der Überlassung von Pfarrheimräumlichkeiten an Dritte bedarf es neben der ortsüblichen Nutzungsvereinbarung einer schriftlichen Vereinbarung mit den jeweils Nutzungsverantwortlichen, in der diese sich rechtsverbindlich zur Einhaltung des Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts verpflichten.

Personen, die sich nicht an die Vorgaben des Konzepts halten, ist der Zugang zum Pfarrheim bzw. dessen Nutzung im Rahmen des Hausrechts zu verwehren.

14. Juli, 15 Uhr: Verlängerung der Coronaschutzverordnung

Das Land NRW hat die Geltungsdauer der Coronaschutzverordnung mit wenigen Modifizierungen für weitere vier Wochen bis zum 11. August 2020 verlängert.
Für Gottesdienste gelten die bisherigen Einschränkungen und Hygienevorschriften fort.

Für Begräbnisse selbst mit bis zu 150 Teilnehmern müssen künftig nicht mehr das Abstandsgebot und die Maskenpflicht eingehalten werden, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und in geschlossenen Räumen (z. B. Trauerhalle) zusätzlich die Kontaktdaten der Teilnehmenden erfasst werden. Bitte nehmen Sie mit den Bestattungsunternehmen vor Ort und ggf. mit den Ordnungsbehörden Kontakt auf.

7. Juli, 17 Uhr: Beschränkungen im Kreis Gütersloh

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die strengen Corona-Auflagen für die Menschen im Kreis Gütersloh außer Kraft gesetzt. Die strengeren Regeln als im Rest von NRW gelten damit nicht mehr. Dazu gehörten Kontaktbeschränkungen und Einschnitte im Kultur- und Freizeitbereich.

Nunmehr gelten einheitlich in ganz NRW die bisherigen Beschränkungen zunächst noch bis zum 15.07.2020.

30. Juni, 15 Uhr: Verlängerung der Coronaschutzverordnung

Die Landesregierung hat die für ganz Nordrhein-Westfalen geltenden Regelungen der CoronaSchVO um zwei Wochen verlängert. Somit gelten die bisherigen Regelungen und Einschränkungen mindestens bis zum 15. Juli 2020 fort.

Die besonderen Regelungen und Beschränkungen für den Kreis Gütersloh („Lock down“) werden um eine Woche verlängert. Damit gelten die für das Dekanat Rietberg-Wiedenbrück mitgeteilten weitergehenden Einschränkungen vorerst bis zum 7. Juli 2020 fort.

23. Juni, 20 Uhr: Neue Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie in den Kreisen Gütersloh und Warendorf

Mit Wirkung vom 24. Juni 2020 zunächst befristet bis zum Ablauf des 30. Juni 2020, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen aufgrund der aktuellen Entwicklung für die Kreise Gütersloh und Warendorf zusätzliche Beschränkungen in Kraft gesetzt.

Damit treten für diese beiden Kreise frühere Kontaktbeschränkungen wieder in Kraft. Anders als im März bleiben Restaurants und Geschäfte geöffnet.

Im Bereich des Erzbistums Paderborn betreffen diese neuerlichen Beschränkungen das Dekanat Rietberg-Wiedenbrück.

Für gottesdienstliche Versammlungen enthält die CoronaRegioVO (Download unten) keine Beschränkungen, sodass sich an der bisherigen Rechtslage (§3 CoronaSchVO) nichts ändert (Hygieneregelungen, Abstandsgebot, Rückverfolgbarkeit etc.). Die Entscheidung, gleichwohl weitergehende Beschränkungen in diesem Bereich vorzunehmen, verbleibt bei den einzelnen Kirchengemeinden. Die Situationen vor Ort sind unterschiedlich, wie auch die Infektionsraten sich derzeit von Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich darstellen.

Auch für Beerdigungen gelten die bisherigen Regelungen weiter (vgl. §13 Abs.6 CoronaSchVO), wobei die Ausnahmen zum Abstandsgebot den wieder verschärften Kontaktbeschränkungen der CoronaRegioVO entsprechen müssen.

Gremiensitzungen können weiter im bisherigen Umfang stattfinden.

Wir empfehlen weiterhin, sich in Zweifelsfällen mit den örtlich zuständigen Behörden abzustimmen.

18. Juni, 14 Uhr: Verschiebung der Kollekte des Peterspfennigs auf Oktober

Normalerweise erfolgt die Kollekte des Peterspfennigs weltweit um den 29. Juni, dem Gedenktag der Heiligen Petrus und Paulus. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird er in diesem Jahr auf den 4. Oktober, dem Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, verschoben. Das gab der vatikanische Pressesaal bekannt.

Der Peterspfennig dient dem Papst zur Finanzierung seiner wohltätigen Initiativen, nicht aber für die Kirchenverwaltung.

15. Juni, 17.30 Uhr: Änderungen der Coronaschutzverordnung

Mit Wirkung vom 15. Juni ist die CoronaSchVO des Landes Nordrhein-Westfalen erneut fortgeschrieben worden. Für den gottesdienstlichen Bereich ergeben sich dadurch folgende Änderungen:

  • Für Gottesdienste gelten die Hygiene- und Abstandsregelungen wie bisher. Ebenfalls weiterhin sind die Gottesdienstteilnehmer mit Namen und Kontaktdaten zur Sicherung der Rückverfolgbarkeit zu erfassen. Letzteres gilt nicht für Gottesdienste im Freien.
  • Neu ist, dass bei Ausweisung fester Sitzplätze mit Aufstellung eines Sitzplans unter Erfassung von Namen und Kontaktdaten (sogenannte besondere Rückverfolgbarkeit) das Erfordernis des Mindestabstands von 1,5 Metern entfallen kann. Gleichwohl empfehlen wir, bei der bisherigen Abstandsregelung zu bleiben.
  • Ebenfalls weiterhin gilt unsere Empfehlung, auf Gemeindegesang zu verzichten.
  • Für Trauergottesdienste gelten die vorgenannten Regeln für Gottesdienste. Das gilt auch bei der Nutzung nichtkirchlicher geschlossener Räume (z. B. städtische Trauerhalle) für den Trauergottesdienst. In diesen Fällen bedarf es zusätzlich einer Abstimmung mit dem Träger/Eigentümer. Für das Begräbnis selbst gilt, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten sind. Vom Mindestabstand ausgenommen sind dabei Personen, die nach § 1 Abs. 2 der CoronaSchVO von der Abstandsregelung im öffentlichen Raum befreit sind (z. B. Verwandte, Ehegatten, Kinder u. a.).
  • Ab dem 1. Juli 2020 können Erstkommunionfeiern unter Beachtung der geltenden Regelungen stattfinden.
  • Für alle Maßnahmen gilt weiterhin die Empfehlung, sich im Bedarfsfall mit den örtlich zuständigen Behörden abzustimmen.
8. Juni, 12 Uhr: Kirchensteuerrat thematisiert Folgen der Corona-Krise für Kirche im Erzbistum Paderborn

Der im Herbst 2019 von Vertretern der Kirchengemeinden neu gewählte Kirchensteuerrat des Erzbistums Paderborn traf sich jetzt zum ersten Mal in seiner neuen Besetzung im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Paderborn. Schwerpunkt der Beratungen waren die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Kirche im Erzbistum Paderborn.

8. Juni, 10 Uhr: Verordnungen des Landes NRW auf der Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Für öffentliche Veranstaltungen bzw. für das generelle Verhalten in der Öffentlichkeit sind die Verordnungen des Landes Nordrhein-Westfalens maßgeblich. Die jüngste „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus“ stammt vom 30. Mai. Sie steht auf dieser Website zur Verfügung:

Verordnungen, Erlasse und Allgemeinverfügungen des Landes zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Auch eventuell neue Fassungen sind auf dieser Seite zu finden.

5. Juni, 15 Uhr: Verschiebung des Internationalen Eucharistischen Kongresses

Der 52. Internationale Eucharistische Kongress, der vom 13. bis 20. September 2020 in Budapest stattfinden sollte, wird wegen der Corona-Pandemie auf den 5. bis
12. September 2021 verschoben.

Dies teilte die Deutsche Bischofskonferenz mit.

28. Mai, 13.30 Uhr: Empfehlungen zu Kirchenmusik

Folgende Empfehlungen sind in Bezug auf die Kirchenmusik im Erzbistum Paderborn zu beachten:

    1. Singen der Gemeinde in öffentlichen Gottesdiensten
      a. In der Kirche
      Aufgrund der beim Singen höheren Ansteckungsgefahr durch große Tröpfchen und Aerosole ist es dringend empfohlen, dass in Gottesdiensten von der Gemeinde ausschließlich mit Mund-­‐Nasen-­‐Bedeckung gesungen wird. Hierbei darf ein Mindestabstand von zwei Metern nicht unterschritten werden. Um die Bildung von infektiösen Aerosolwolken zu begrenzen, sollte die Anzahl der Gesänge und der Strophen reduziert werden. Wo immer möglich, sollte die Kirche zwischen den Gottesdiensten und im Laufe des Tages durch sämtliche ins Freie führenden Türen und ggf. Fenster, soweit vorhanden, gelüftet bzw. geöffnet bleiben, um die entstandenen infektiösen Aerosole zu minimieren. Bei 60 Minuten Gottesdienst sollte die darauf verteilte Singzeit 4‐5 Minuten nicht übersteigen.
      b. Im Freien
      Im Freien ist das Mitsingen der Gemeinde auch ohne Mund-­‐Nasen-­‐ Bedeckung möglich, solange ein Mindestabstand von 2,5 Metern zwischen den Singenden zu jeder Zeit eingehalten wird und auch hier die Zahl der Gesänge und Strophen reduziert bleibt. Bei 60 Minuten Gottesdienst sollte die darauf verteilte Singzeit 6‐7 Minuten nicht übersteigen.
      c. Gotteslob
      Wo Gläubige für den Gesang nicht ihr eigenes Gotteslob mitbringen, können auch Liedzettel angefertigt werden. Ein Hinweis auf dem Zettel, dass diese von den Gläubigen selbst entsorgt werden sollen, ist angeraten. Auf keinen Fall soll ein Blatt von mehreren Personen genutzt werden.
    2. Chorsingen
      a. Chorproben resp. Chorsingen sind nur soweit erlaubt, als jedem Mitglied 10 qm zur Verfügung stehen, für die ein seitlicher Mindestabstand von 3 Metern zwischen den Sängerinnen und Sängern zueinander gilt. Nach vorne müssen 6 Meter Abstand zur nächsten Reihe eingehalten werden.
      b. Die Gesamtraumgröße sollte mindestens 20 qm pro Person betragen.
      c. Des Weiteren müssen die Räumlichkeiten regelmäßig (mindestens alle 20 Minuten), für mindestens 5 Minuten quergelüftet werden.
      d. Während Singpausen ist ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu jedem Zeitpunkt vorgeschrieben.
      e. Vorzugsweise sollten Kirchräume während der Coronazeit zum Proben genutzt werden, nicht die üblichen Proberäumlichkeiten.
      f. Wegen der zunehmenden Aerosolbildung während des Singens sollte die Gesamtprobe nicht länger als 90 Minuten dauern.
    3. Kirchenmusikalische Ausbildungsgänge
      Einzelunterricht an Tasteninstrumenten ist erlaubt unter folgenden Bedingungen:
      a. Grundsätzlich ist zu jedem Zeitpunkt ein Abstand von 1,50 Meter zwischen Lehrendem und Schüler vorgeschrieben.
      b. Um die Gefahr einer Schmierinfektion zu minimieren, sollte der Zugang zu den Instrumenten durch offene Türen erfolgen, nicht über Türgriffe.
      c. Es sollte gewährleistet sein, dass jeder nur und ausschließlich aus seinen/ihren eigenen Noten spielt.
      d. Jeder Spielende muss einen Mundschutz tragen, um eine Kontaminierung der Tasten zu verhindern.
      e. Vor und nach jedem Gebrauch des Instrumentes müssen die Hände gründlich gewaschen werden.Gruppenunterricht in den Theoriefächern kann unter Vorgabe der Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen.Chorleitungsunterricht sowie die praktischen Teile in den Fächern Liturgiegesang sowie Singen und Sprechen können wieder erfolgen, wenn die unter 2. genannten Bedingungen strikt erfüllt sind.Weiterbildungen finden bis auf Weiteres nicht statt.
    4. Nutzung der Tasteninstrumente grundsätzlich
      Für den Fall, dass ein Tasteninstrument, etwa eine Orgel, in der Coronazeit von mehreren Spielenden genutzt wird, gelten die Punkte 3d und 3e auch hier.
    5. Geistliche Konzerte
      a. Reine Orgelkonzerte können ab sofort wieder angeboten werden soweit die auch sonst für Gottesdienste vorgeschriebenen Regelungen eingehalten werden.
      b. Ebenfalls können Konzerte mit Ensembles in kleinen Besetzungen durchgeführt werden unter Wahrung der Mindestabstände. Die Größe der Ensembles ist dabei abhängig von der Raumgröße (s. 2.). Zusätzlich zu Punkt 2 ist der Mindestabstand zu den Zuhörenden von sechs Metern zu beachten.
    6. Vorsingen Kantoren
      Soweit Kantorinnen und Kantoren etwa am Ambo zum Einsatz kommen, ist auch hier ein Mindestabstand von 3 Metern, wenn möglich auch größer, zur Gemeinde zu beachten.
28. Mai, 8.30 Uhr: Registrierung von Gottesdienstbesuchern

Ab kommenden Samstag, 30. Mai, sind die Besucher von Gottesdiensten zur Rückverfolgbarkeit namentlich zu erfassen. Ab dem Wochenende müssen daher Name, Adresse und Telefonnummer, mehr Daten sind nicht erforderlich, erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden.

Laut Vorschrift des Landes Nordrhein-Westfalen sind „die Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten.“

20. Mai, 9 Uhr: Keine Fronleichnams-Prozessionen

Das Erzbistum Paderborn empfiehlt aufgrund der aktuellen Situation in unserem Land den Verzicht auf Prozessionen am Fronleichnamsfest. Stattdessen rät es Gemeinden Alternativformate zu finden und beispielsweise die Durchführbarkeit von Gottesdiensten im Freien mit den örtlich zuständigen Behörden zu beraten.

Vor dem Hohen Dom in Paderborn wird es an Fronleichnam um 10 Uhr einen Freiluft-Gottesdienst mit 100 Plätzen geben. Dieser schließt mit dem sakramentalen Segen ab. Die Prozession findet nicht statt.

19. Mai, 16 Uhr: GEMA-Vereinbarung zur Übertragungen von Gottesdiensten über das Internet

Der Verband der Diözesen Deutschland (VDD) hat bereits hat bereits im März eine Vereinbarung mit der GEMA getroffen, die es ermöglicht, während des Ausfalls von Gottesdiensten in Zeiten der Corona-Pandemie, Gottesdienste auch auf den pfarreieigenen Homepages zu streamen oder zum Abruf einzustellen. Nun ist es wieder möglich Gottesdienste in den Kirchen und in der Gemeinschaft zu feiern und trotzdem besteht weiterhin das Bedürfnis, Gottesdienste zu streamen. Daher hat der VDD die Vereinbarung mit der GEMA dahingehend erneuert, dass auch in den nächsten Wochen und Monaten das Streamen der Gottesdienste und anderer liturgischer Feiern über die pfarreieigene Homepage möglich bleibt. Die Vereinbarung hat Geltung bis zum 15. September 2020.

Darüber hinaus bleibt weiterhin die Möglichkeit, unabhängig von den Verträgen des VDD mit der GEMA, Gottesdienste über Internetportale wie YouTube oder Facebook zu streamen oder auch für einen späteren Abruf zur Verfügung zu stellen. Über YouTube oder Facebook können kirchliche Veranstalter auch über den genannten Zeitraum bis zum 15. September 2020 hinaus Gottesdienste, liturgische Feiern, aber auch Veranstaltungen, wie Konzerte oder Ähnliches, einstellen, ohne dass es hierfür einer gesonderten Rechteeinholung bei der GEMA bedarf.

Bei Rückfragen steht die Deutsche Bischofskonferenz zur Verfügung.

15. Mai, 10 Uhr: Erwachsenen-Firmung 2020 im Hohen Dom zu Paderborn fällt aus

Leider muss die Erwachsenenfirmung am Samstag, den 6. Juni 2020 um 10:30 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen.

Die Erwachsenenfirmung am Montag, den 7. Dezember 2020 um 18:30 Uhr in der Propsteikirche St. Johannes Baptist zu Dortmund findet statt. Falls sich auch dort Änderungen ergeben, geben wir dies rechtzeitig bekannt.

Sollte es in diesen Zeiten aus einem besonderen Grund pastoral geboten erscheinen, erwachsenen Firmbewerberinnen und Firmbewerbern das Sakrament der Firmung zu spenden (vgl. z. B. can. 1065 § 1 CIC), so wende man sich zuerst an den Generalvikar und über ihn an das Sekretariat Kirchenrecht. Firmvollmacht an Priester gemäß can. 884 CIC wird auch in Zukunft nur in Ausnahmefällen gegeben.

13. Mai, 11 Uhr: Modifizierung der Rahmenbedingungen für Gottesdienste

Erste Modifizierungen und Ergänzungen der „Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für das Erzbistum Paderborn“ – Stand: 12.05.2020

Die Feier der heiligen Messe

In Ergänzung der Rahmenbedingungen vom 22.04.2020 (Punkt 13c) können bei der Gabenbereitung auch die Ministranten die eucharistischen Gaben zum Altar bringen. Dies setzt voraus, dass der Zelebrant erst nach Abstellen der Gaben an den Altar tritt.

In einigen Gemeinden tragen Ministranten immer dann weiße Stoffhandschuhe, wenn sie ein liturgisches Gerät (Flambo, Kännchen, Schellen etc.) tragen, so dass die Desinfektion der jeweiligen Geräte nicht nach jeder Nutzung nötig ist. Die Handschuhe müssen nach jeder Messfeier gewaschen werden.

Im Hinblick auf die Kommunionspendung (vgl. Punkt 13 g der Rahmenbedingungen) wird darauf hingewiesen, dass die einzelne konsekrierte Hostie nicht auf Teller, Servietten o.ä. gelegt werden darf und der Gläubige sie sich dann nimmt. Die Hostie ist immer vom Kommunionspender in die Hand des Empfängers zu legen. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden.

Für die Kommunionspendung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Der Zelebrant und ggf. weitere an der Spendung Beteiligte reinigen sich unmittelbar vor der Austeilung gründlich die Hände mit warmem Wasser und Seife oder mit einem Desinfektionsmittel. Jeder Spender trocknet seine Hände mit einem eigenen, frischen Handtuch ab. Dann kann die Hostie auch mit den Fingern berührt werden.
  • Die Kommunion wird in angemessenem Abstand mit einem Hilfsmittel gereicht, zum Beispiel mit einer Zange.

 

Die Feier der Taufe

Nachdem die öffentliche Feier von Gottesdiensten wieder möglich ist, bitten Eltern um die Taufe ihrer Kinder. Um die Größe der versammelten Gemeinde möglichst klein zu halten, sollten nur Taufen einzelner Kinder außerhalb der Messfeier stattfinden. Der erforderliche Mindestabstand ist einzuhalten. An einigen Stellen sieht der Taufritus einen körperlichen Kontakt zwischen Taufspender und Täufling vor. Hier ist folgendes zu beachten:

  • Die Bezeichnung mit dem Kreuz zu Beginn der Feier erfolgt nur durch die Eltern. Der Zelebrant spricht das zugehörige Deutewort und macht ein Kreuz in entsprechendem Abstand als Segenszeichen.
  • Die Salbung mit Katechumenenöl entfällt. Anstelle der Handauflegung streckt der Zelebrant seine Hand über dem Kind aus (unter Wahrung des Abstands) und spricht den zugehörigen Text.
  • Die in den Formularen A und B vorgesehene Berührung des Taufwassers bei dessen Segnung durch den Zelebranten entfällt.
  • Bei der Taufspendung als solcher ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich. Der Zelebrant trägt hierzu einen Mund-/Nasenschutz. Das Übergießen mit dem Wasser erfolgt ausschließlich mittels eines Kännchens oder eines anderen geeigneten Gefäßes; das Wasser darf nicht mit der Hand geschöpft werden.
  • Zur Chrisamsalbung nutzt der Zelebrant einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen und zeichnet damit ein Kreuz auf dem Scheitel des Kindes.
  • Sofern der Effata-Ritus vollzogen wird, wird nur das Deutewort gesprochen. Die Berührung von Ohren und Mund des Kindes entfällt.

Das Taufwasser ist auch in der Osterzeit für jede Taufe zu erneuern. Der Taufbrunnen und gegebenenfalls die Taufgarnitur (Gefäß zum Übergießen, Taufschale) ist nach jeder Taufe gründlich zu reinigen, ebenso das Chrisamgefäß außen. Das Handtuch, das zum Abtrocknen des Kindes verwendet wird, ist entsprechend der Hygienevorgaben bei mindestens 60⁰ C zu waschen und die zur Salbung verwendete Watte in angemessener Weise (Heilige Öle) zu entsorgen.

Die Tauffamilie soll in einem Vorgespräch auf die veränderten Rahmenbedingungen zur Feier der Taufe hingewiesen werden. Sollte sie sich darauf nicht einlassen wollen, soll ihr die Möglichkeit angeboten werden, die Taufe zu verschieben. Aktuell kann aus den bekannten Gründen nicht gesagt werden, wann der Taufritus wieder in der sonst vorgesehenen Weise vollzogen werden kann.

 

Die Feiern der Erstkommunion und der Firmung

Es wird daran festgehalten, dass bis zum 30.06.2020 gemeinschaftliche Feiern der Erstkommunion und der Firmung nicht stattfinden können. Für Feiern ab dem 01.07.2020 sind die dann geltenden Abstandsregeln einzuhalten. Ggf. sind Einzelheiten mit den zuständigen kommunalen Behörden zu klären.

 

Die Feier der Trauung

Der erforderliche Mindestabstand ist einzuhalten.

Der Zelebrant hat besonders beim Trauungsakt auf die geltende Abstandsregel zu achten. Bei der Bestätigung der Vermählung verzichtet er darauf, die Stola um die ineinandergelegten Hände der Brautleute und seine rechte Hand darauf zu legen. Er spricht nur das dazu gehörende deutende Wort.

Ebenso ist beim feierlichen Trauungssegen Abstand zu halten.

Sollte die Trauung im Rahmen einer Eucharistiefeier stattfinden, gelten die allgemeinen Regeln. Somit empfängt nur der Priester die Kelchkommunion.

Das Brautpaar muss auf die durch die Pandemie veränderten Rahmenbedingungen zur Feier der Trauung hingewiesen werden. Sollte es sich mit den derzeit geltenden Regeln nicht einverstanden erklären, soll ihm eine Verschiebung der Trauung angeboten werden.

 

Prozessionen

Solange der zurzeit geltende Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten ist, scheinen Prozessionen nicht durchführbar. Ggf. sind konkrete Regelungen mit dem zuständigen Ordnungsamt zu vereinbaren.

8. Mai, 12 Uhr: Orientierungshilfe für Ferienfreizeiten

Derzeit ist es ungewiss, ob Ferienfreizeiten so wie geplant, stattfinden können oder nicht. Die folgende Check-Liste soll helfen, eine verantwortliche Entscheidung für den Umgang mit der geplanten Freizeitaktivität zu treffen. Sie soll eine Orientierungshilfe sein, die in gemeinsamen Beratungen der NRW-Bistümer und den BDKJ-Diözesanverbänden erstellt worden ist.

Die vom Auswärtigen Amt ausgesprochene weltweite Reisewarnung wurde bis zum 14. Juni verlängert. Das Land NRW erlaubt derzeit für Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit noch keine Übernachtungsveranstaltungen. Ob und wie sich dies bis zu den Sommerferien ändert, lässt sich noch nicht sicher sagen. Neben der rechtlichen Dimension muss sich jeder verantwortliche Träger die Frage stellen, ob die Durchführung der geplanten Maßnahme weiterhin verantwortet werden kann.

Es ist davon auszugehen, dass alle Maßnahmen (insbesondere mit gemeinsamer Übernachtung), wenn überhaupt nur unter hohen Hygiene- und Kontaktreduzierungsmaßnahmen stattfinden können. Unabhängig davon sind stets die jeweils gültigen Bestimmungen der Landes- und Bundesregierung zu beachten.

Mehr Infos finden Sie zusätzlich im Wir-Portal.

4. Mai, 16 Uhr: KitaRel-Kreativpreis "DIE ULLA" wird verschoben

Die Welt ist anders in diesem Jahr – besonders in der Kita! In den letzten Wochen mussten Leitungen und Erzieherinnen ihre Arbeit neu strukturieren und sich auf bisher unbekannte Bedingungen einstellen. Dies hat natürlich kaum Raum gelassen, um über eine Bewerbung für den jährlichen, von der Internetplattform der Kitas im Erzbistum KitaRel.de ausgerufenen, KitaRel-Kreativpreis nachzudenken, oder gar einen Beitrag für die Bewerbung um die ULLA einzureichen.

Deshalb hat die Arbeitsgruppe KitaRel entschieden eine neue Möglichkeit zu geben, und den Pädagogischen Fachkräften Zeit zu lassen die neue Situation als Chance zu nutzen: Aus der Ulla 2020 wird die Ulla 2021!

Kitas und andere Interessierte, z.B. aus der Pastoral, können ab jetzt bis zum 30. April 2021 ihre Beiträge zum bestehenden Thema einreichen: Alle Menschen sind gleich, aber Dich und mich gibt es nur 1x!

Ein Motto, das gerade in der Corona-Krise besondere Bedeutung erlangt.
Wie thematisieren Kitas mit ihren Kindern aus religionspädagogischer Sicht die aktuellen Entwicklungen in der Welt? Wie fangen Sie die Zeit in und nach der sozialen Distanz auf, in der sich Kinder wieder neu als Individuen in einer Gruppe wahrnehmen!

Dieses Anliegen unterstützt auch die Bank für Kirche und Caritas e.G. mit einer Erhöhung der Preisgeldspende für diese andere Zeit.

Weitere Infos finden Sie unter www.kitarel.de/ulla/ und www.ulla-kreativpreis.de.

30. April: Regelungen für Kirchenvorstände

Zum 01.05.2020 ist eine Ergänzung der diözesanen Geschäftsanweisung in Kraft getreten; der neue Artikel 5a ist im Kirchlichen Amtsblatt 2020, Stück 4, Nr. 56 veröffentlicht. Nach dieser Neuregelung können Kirchenvorstände im nordrhein-westfälischen und hessischen Bistumsteil ihre Sitzungen jetzt auch virtuell – z. B. als Video- oder Telefonkonferenz – abhalten.

Die Regelung gilt zunächst bis zum 31.12.2020. Beschlussfassungen im Umlaufverfahren sind von Artikel 5a nicht umfasst; sie bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Ob und inwieweit Kirchenvorstandssitzungen wieder in den gewohnten Tagungsformaten (d. h. mit körperlicher Anwesenheit der Beteiligten) abgehalten werden können, ist von den Verantwortlichen vor Ort unter Abwägung aller Aspekte des Einzelfalles zu entscheiden.
Die jeweils gültigen Regelungen und Empfehlungen zum Corona-Schutz (insbesondere Versammlungsbeschränkungen, Desinfektionsvorgaben und Mindestabstand) sind dabei zwingend zu beachten. Diese können je nach Bundesland variieren. Unabhängig davon sollten “körperliche” Sitzungen aber bis auf weiteres auf das zwingend notwendige Maß beschränkt bleiben.

Bei Fragen zu dieser Regelung steht der Bereich Recht im Erzbischöflichen Generalvikariat zur Verfügung:

30. April, 16.30 Uhr: Gesang im Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie

In Abänderung der bisherigen Vorgabe ist vom Gemeindegesang aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr durch Aerosole bis auf weiteres abzusehen. Die musikalische Gestaltung sollte vermehrt durch das Orgelspiel erfolgen. Wird das Instrument von mehreren Personen genutzt, ist dieses nach dem jeweiligen Gebrauch zu reinigen.

Monsignore Andreas Kurte, Leiter Bereich Pastorales Personal, hat die Leiter der Pastoralverbünde und Pastoralen Räume schriftlich darüber informiert.

30. April, 15.30 Uhr: Regelungen für die Wiederzulassung von Gottesdiensten für den hessischen Teil des Erzbistums

Mit Wirkung zum 1. Mai 2020 sind Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung wieder möglich. Dazu sind folgende Bedingungen einzuhalten:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern (gilt nicht für Angehörige eines Hausstandes)
  • Gegenstände dürfen nicht angenommen und weitergereicht werden
  • Hygienekonzepte gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes müssen vorliegen
  • der Zutritt zum Gottesdienst soll gesteuert und Warteschlangen vermieden werden
  • die Regeln müssen durch entsprechende Aushänge bekannt gemacht werden

Diese Vorgaben gelten auch für Trauerfeiern und Bestattungen.

30. April, 15 Uhr: Informationen zur Feier von Gottesdiensten im Land Niedersachsen

Ab dem 7. Mai ist es im Land Niedersachsen wieder möglich Gottesdienste öffentlich zu feiern. Dies betrifft den zum Erzbistum Paderborn gehörenden Gebietsanteil der Pfarrei St. Georg in Bad Pyrmont. Die öffentliche Feier von Gottesdiensten kann nur mit großer Vorsicht und Umsicht unter den auf der Bundesebene getroffenen Vereinbarungen geschehen. Die betroffenen Verantwortlichen in der Region sind vom Erzbischöflichen Generalvikariat über die einzuhaltenden Maßnahmen informiert worden.

28. April, 16 Uhr: Zentrales Glockenläuten endet

In Abstimmung mit dem Glockensachverständigen, Domkapitular Dr. Gerhard Best, entfällt mit Beginn der öffentlichen Feier von Gottesdiensten das sogenannte „Corona-Läuten“ am jeweiligen Ort.

Als Aufforderung zum gemeinsamen Gebet in räumlicher Trennung während der Zeit, in der öffentliche Gottesdienste nicht gefeiert werden konnten, sind seit Mitte März täglich um 19.30 Uhr die beiden großen Glocken eines jedes Geläutes erklungen. Zudem am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr das Geläute der Sonntagsglocken zur Erinnerung an den Tag des Herrn.

Da zum 1. Mai wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können, enden diese Sondergeläute nun und die Glocken laden wie üblich zu den regulären Gottesdiensten der Gemeinden ein.

24. April, 14.30 Uhr: Zusätzliche Informationen zu Zeitpunkt und Gebietszugehörigkeiten zur Feier von Gottesdiensten

Für den nordrhein-westfälischen Bereich des Erzbistums Paderborn gilt:

  1. Ab dem 1. Mai 2020, frühestens nach Umsetzung der vorgenannten Rahmenbedingungen vor Ort, können Gottesdienste mit Gläubigen gefeiert werden.
  2. Insbesondere im Hinblick auf Risikogruppen verpflichtet der Erzbischof keinen Priester angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zur Feier solcher öffentlicher Gottesdienste. Ebenso bedürfen ehrenamtliche Laiendienste einer ausdrücklichen Einwilligung des/der Betroffenen.
  3. Für die Gebietsanteile im Land Hessen (Dekanat Waldeck) und im Land Niedersachen (Pfarrei St. Georg Bad Pyrmont) liegen derzeit noch keine neuen Informationen über eine geänderte Rechtslage vor.
  4. Die Umsetzung der Rahmenbedingungen wird sich im Erzbistum aufgrund der örtlichen Gegebenheiten verschieden gestalten. Entscheidend ist die je angepasste Einhaltung der Rahmenbedingungen.
24. April, 11 Uhr: Eröffnung der Rubens-Ausstellung verschoben

Ab dem 29. Mai sollten herausragende Werke des flämischen Meisters und seiner Künstlerkollegen im Diözesanmuseum Paderborn gezeigt werden. „Einen neuen Eröffnungstermin können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benennen, freuen uns aber, die Rubens-Schau ab Sommer 2020 zeigen zu können“, teilte der Direktor des Diözesanmuseums Paderborn, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, mit. Besonders freut sich der Ausstellungsmacher, dass nahezu alle Leihgeber aus dem In- und Ausland zugesagt haben, die Exponate trotz Verschiebung der Schau nach Paderborn zu schicken. „Das ist gelebte europäische Solidarität! Mein herzlicher Dank gilt allen leihgebenden Museen und Sammlungen für ihre großartige und unkomplizierte Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Zu den Leihgebern zählen große Häuser wie das Rijksmuseum Amsterdam, die Königlichen Sammlungen in Den Haag und die Dulwich Picture Gallery in London.

„Schön wäre es, wenn wir die Rubens-Ausstellung Ende Juli zu Libori eröffnen könnten. Wir Paderborner könnten uns keinen geeigneteren Zeitpunkt vorstellen“, so Stiegemann. Zwar wurde das große Volksfest in diesem Jahr abgesagt, aber der Patronatstag des Bistumsheiligen Liborius ist für den Museumsdirektor ein möglicher Anlass, nach vorne zu schauen. Eine große Eröffnungsfeier wird es nicht geben. Vielmehr denkt Stiegemann an eine zaghafte Öffnung mit Besucherobergrenzen und Abstandsregelungen. Derzeit wird an einem Maßnahmen- und Hygienekonzept gearbeitet, das neben dem Tragen von Masken besondere Wegeleitungen, gesonderte und längere Öffnungszeiten sowie buchbare Tickets für bestimmte Zeitfenster vorsieht.

24. April, 9 Uhr: Rahmenbedingungen für die Feier von Gottesdiensten

Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für das Erzbistum Paderborn – Stand: 22.04.2020

I. Allgemeine Vorgaben

1. Vor allem in den größeren Kirchen werden wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gefeiert. Als Gottesdienste gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

2. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Werktaggottesdienste stattfinden.

3. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

4. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der Sonntagsmessen erhöht. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden dabei nicht getrennt.

5. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z.B. durch Markierungen.

6. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt werden. Ggf. sind für die Gottesdienste Liedzettel zu erstellen.

8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind.

9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet.

10. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet wird weiterhin angeboten, damit Personen, vor allem jene, die Risikogruppen angehören, zu Hause die Gottesdienste mitfeiern können.

11. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

12. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.

 

II. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen

13. Regeln bei der Messfeier:

a) Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen der Hostienschale. Die Hostienschale bleibt während der gesamten Messfeier – auch bei der Wandlung – mit dem zugehörigen Deckel oder einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie ist eine eigene Patene zu verwenden. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder Messfeier mit heißem Wasser gereinigt.

b) Auf die Konzelebration ist zu verzichten, sofern der Mindestabstand am Altar nicht eingehalten werden kann. Gleiches gilt für den Dienst des Diakons.

c) Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die eucharistischen Gaben von der Kredenz und stellt sie auf den Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.

d) Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.

e) Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.

f) Nur der Zelebrant empfängt die Kelchkommunion.

g) Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand z.B. mit einer Zange gereicht oder die Spender tragen Einmalhandschuhe.

h) Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

i) Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

j) Es empfiehlt sich, an geeigneter Stelle (z.B. vor dem Schlusssegen) der Hinweis an die Mitfeiernden, nach dem Ende des Gottesdienstes beim Verlassen des Kirchengebäudes und auch außerhalb auf den Mindestabstand und die Kontaktregeln zu achten.

 

14. Begräbnisfeiern. Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

15. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

16. Erstkommunionfeiern und Firmungen finden in unserem Erzbistum vorerst bis zum 30. Juni 2020 nicht statt. Kinder, die die Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen haben und deren Eltern es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in kleiner Zahl auch vor diesem Datum in einer Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

17. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

18. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann derzeit nicht gesagt werden. Gleiches gilt für Wallfahrten größerer Gruppen.

19. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion.

20. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum persönlichen Gebet anregen, z.B. das Verlesen des biblischer Texte, einen Impuls zur jeweiligen Tageszeit, meditative Orgelmusik, … .

23. April, 19.15 Uhr: Gottesdienste ab 1. Mai möglich

Ab dem 1. Mai können im NRW-Teil des Erzbistums Paderborn wieder Gottesdienste mit Öffentlichkeit gefeiert werden. Die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür wurden vom Erzbischöflichen Generalvikariat an die Pastoralen Räume geschickt. Mehr Informationen gibt es in einem Interview mit Msrg. Andreas Kurte, Bereichsleiter Pastorales Personal, auf dem Mitarbeitenden-Portal wir-erzbistum-paderborn.de.

23. April, 13.30 Uhr: Diakonen- und Priesterweihe verschoben

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie verschiebt das Erzbistum Paderborn sowohl die Diakonen- als auch die Priesterweihe, die ursprünglich im Mai vorgesehen waren, in diesem Jahr in den Herbst. Demnach soll die Diakonenweihe am 12. September, die Priesterweihe am 3. Oktober 2020 stattfinden.

Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB wird am 12. September 2020 um 10.30 Uhr in der Paderborner Universitäts- und Marktkirche fünf Kandidaten zu Diakonen weihen. Das Sakrament der Priesterweihe empfangen am 3. Oktober 2020 um 10 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn zwei Kandidaten von Erzbischof Hans-Josef Becker.

21. April, 15 Uhr: Kirchenvorstände dürfen virtuell tagen

Während der Zeit der Corona-Pandemie ist es Kirchenvorständen erlaubt alternative Sitzungsformate zu wählen. War es sonst Vorgabe, dass bei Kirchenvorstandssitzungen alle Mitglieder physisch anwesend sein müssen, so sind virtuellen Sitzungen, zum Beispiel in Form von Video-, Web- oder Telefonkonferenzen, nun möglich. Dies gilt für den nordrhein-westfälischen und hessischen Bistumsteil.

Zum 1. Mai 2020 wird eine entsprechende Ergänzung der diözesanen Geschäftsanweisung in Kraft treten. Sie gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2020.

16. April, 18.30 Uhr: Katholische Schulen erfüllen Hygienestandards des Landes

Die Schulen in Trägerschaft erfüllen die Hygieneauflagen des Landes Nordrhein-Westfalen, um ab der kommenden Woche die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zu unterrichten. Das sagte Monsignore Joachim Göbel, Leiter des Bereichs Schule und Hochschule im Interview. Unterstützt durch Andrea Jansen und Frank Wengenmaier besucht er seit gestern alle 21 Schulen in Trägerschaft des Erzbistums persönlich und geht eine Checkliste des Landes durch. Zunächst würden dann zum Beispiel die Abiturienten nur in den Abiturfächern unterrichtet.

Außerdem sagt Göbel, dass es an den katholischen Schulen keine Probleme damit gebe, geeignete Räume für die Abiturklausuren zu finden, auch wenn alle Schülerinnen und Schüler mindestens 1,5 m Abstand halten müssen.

Für die Zeit der Sommerferien denke die Schulabteilung derzeit mit den Schulen darüber nach, eine Art dreiwöchige Summerschool anzubieten, damit die Kinder und Jugendlichen mögliche Lücken im Lehrstoff aufarbeiten können.

16. April, 16 Uhr: Das kirchliche Liborifest wird gefeiert

Das kirchliche Liborifest soll im Hohen Dom nach den zu den im Sommer gültigen Bestimmungen gefeiert werden. Das kirchliche Liborifest, das Libori-Triduum, umfasst jene Tage des Festes, während denen die Reliquien des Heiligen im goldenen Schrein zur Verehrung ausgestellt sind.

Mehr zur Feier des kirchlichen Liborifestes in der Pressemitteilung.

16. April, 12 Uhr: Folgen der neue Beschlüsse der Bundesregierung für das Erzbistum Paderborn
  • Die bisherigen Regelungen für die Kirchen werden bis zum 3. Mai unverändert bestehen bleiben. Laut des Beschlusses der Bundesregierung „ist es weiter dringend geboten, sich auf die Vermittlung von religiösen Inhalten auf medialem Weg zu beschränken. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen zunächst weiter nicht stattfinden.“
  • Das Angebot Messen aus dem Hohen Dom und aus vielen weiteren pastoralen Räumen im Bereich des Erzbistums per Livestreaming zu übertragen wird weiterhin bestehen bleiben. Die Übertragungen der Gottesdienste aus dem Dom können Sie auf dem Youtube-Kanal des Erzbistums verfolgen: Zum Youtube-Kanal  Eine Übersicht über die Angebote aus den Gemeinden des Erzbistums finden Sie hier: Zu den Livestreaming-Angeboten
  • Die Bildungshäuser im Erzbistum Paderborn bleiben ebenfalls bis zum 3. Mai geschlossen.
  • Das Erzbischöfliche Generalvikariat nimmt ab dem 20. April den Betrieb wieder auf. Informationen für die Mitarbeitenden werden heute noch im Wir-Portal bekanntgegeben: Zum Wir-Portal
  • Die Bestimmungen für die Schulen folgen in Kürze.
15. April, 17 Uhr: Ausfall der Woche für das Leben

Aufgrund der Corona-Pandemie muss in diesem Jahr auch die Woche für das Leben ausfallen, die vom 25. April bis zum 2. Mai hätte stattfinden sollen.

Erzbischof Becker hat sich mit einem Wort zum Ausfall der Woche für das Leben geäußert.

2. April, 17 Uhr: Messformular für die Zeit der Corona-Pandemie

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hat ein Messformular für diese Zeit der Corona-Pandemie veröffentlicht (Prot. N. 156/20).

Das Messformular kann an allen Tagen genommen werden, ausgenommen die Hochfeste, die Sonntage des Advents, der Fasten- und der Osterzeit, die Tage der Osteroktav, Allerseelen, Aschermittwoch und die Wochentage der Heiligen Woche.

31. März, 15 Uhr: Erstkommunion und Kommunalwahl

Das katholische Büro NRW in Düsseldorf hat den (Erz-)Bistümern heute eine Sorge des Landeswahlleiters mitgeteilt: Es wird befürchtet, dass die Termine für die nachgeholten Erstkommunionfeiern auf die Termine für die Kommunalwahl (13. Sept., 27. Sept. Stichwahl) fallen. Laut Landeswahlleiter könnte es in diesem Fall ein Problem sein, genügend Wahlhelfer sowie Wahllokale in Gaststätten zu finden. Daher bittet der Landeswahlleiter darum, an diesen Tagen keine Erstkommunionfeiern zu terminieren.

26. März, 8.30 Uhr: Weitere Anweisungen an das Pastorale Personal

Mit Datum 19.03.2020 und 23.03.2020 hatte Generalvikar Alfons Hardt über einige Regeln für das kirchliche Leben in dieser Zeit der Corona-Pandemie informiert. Mit Datum vom 25.03.2020 hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ein weiteres Dekret (Prot. N. 154/20) veröffentlicht, das aktualisierende Ausführungen zum Dekret vom 19.03.2020 enthält, ohne dieses aufzuheben. Damit ergeben sich folgende Änderungen und Ergänzungen:

  1. Bei der Feier der Riten der hl. Woche ist die Konzelebration zu vermeiden.
  2. Palmsonntag: Für das Gedenken an den Einzug des Herrn in Jerusalem, das im Inneren der Kirche gefeiert wird, ist die dritte, im Messbuch vorgesehene Form zu verwenden (“Einfacher Einzug”).
  3. Karfreitag: Eine vom Erzbischof gestattete Fürbitte ist inzwischen den Leitern der Pastoralen Räume / Pastoralverbünde zur Einfügung in die Großen Fürbitten per E-Mail zugegangen. Eine vertonte Fassung wird auf www.liturgie.de in Kürze veröffentlicht. Der Akt der Kreuzverehrung durch einen Kuss ist auf den Zelebranten allein zu beschränken.
  4. Weitere Änderungen: Die im vorhergehenden Dekret enthaltene Unterscheidung zwischen Pfarrern und Priestern findet sich im jüngsten Dekret nicht mehr. Jedoch wird die Feier der Osternacht auf Kathedralen und Pfarrkirchen beschränkt.

Im Übrigen bestehen alle in den bisherigen Schreiben genannten Regelungen und Vorgaben uneingeschränkt fort.

23. März, 17.30 Uhr: Anweisungen an das Pastorale Personal

Am 19.03.2020 hat Generalvikar Alfons Hardt über einige Regeln für das kirchliche Leben in dieser Zeit der Corona-Pandemie informiert. Inzwischen hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramenten-Ordnung ein Dekret für die Feier des österlichen Triduums veröffentlicht und die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen haben ein „Kontaktverbot“ im öffentlichen Raum ausgesprochen. Beides erfordert eine teilweise Neuregelung des Schreibens.

Wie bereits mitgeteilt, wird unser Erzbischof die Chrisam-Messe, die Hauptfeiern des Triduums und das Osterhochamt unter Berücksichtigung der staatlichen Auflagen im Hohen Dom feiern. Alle Gottesdienste werden im Internet live übertragen.

1. Die Feier des österlichen Triduums
Die Gottesdienstkongregation regelt in ihrem am 19.03.2020 datierten Dekret (Prot. N. 153/20) die diesjährige Feier des österlichen Triduums. Demnach ist es dem Diözesanbischof und den Pfarrern (!) gestattet, auch ohne die physische Teilnahme von Gläubigen das österliche Triduum zu feiern. In diesem Fall sollen sie die ihnen anvertrauten Gläubigen über den zeitlichen Beginn der Feiern informieren, damit sie im Gebet zu Hause mitfeiern können. Sofern eine direkte Übertragung aus der Kirche möglich ist, wird diese empfohlen. Die zeitversetzte Ausstrahlung einer aufgezeichneten Feier ist nicht gestattet.

a) Der Gründonnerstag
Die Kongregation erlaubt ausnahmsweise allen Priestern, am Gründonnerstag an einem geeigneten Ort eine hl. Messe allein ohne Gemeinde zu feiern. Die im Dekret genannte Möglichkeit der Konzelebration der Priester einer Pfarrei ist aus unserer Sicht im Hinblick auf das durch die Bundesländer ausgesprochene Kontaktverbot nicht möglich, sofern dieses Verbot dann noch in Kraft ist.

Hinsichtlich der konkreten Feier bestimmt das Dekret, das die Fußwaschung und die Prozession mit dem Allerheiligsten entfallen. Das Sakrament soll in den Tabernakel gebracht werden.

Die Priester, die keine Möglichkeit zur privaten Feier der hl. Messe haben, beten stattdessen die Vesper (vgl. Stundenbuch).

b) Der Karfreitag
In den Pfarrkirchen kann der Pfarrer das Leiden und Sterben des Herrn ohne Gemeinde feiern.

c) Die Feier der Osternacht
In den Pfarrkirchen kann die Osternacht vom Pfarrer ohne Gemeinde gefeiert werden. Hierbei entfallen die Segnung des Feuers und die Prozession mit der Osterkerze. Die schon bereitete Osterkerze wird entzündet. Es folgen das Exsultet und der Wortgottesdienst. In der „Tauffeier“ werden nur die Taufversprechen erneuert.

Wer an der in der Kirche gefeierten Osternacht nicht teilnehmen kann, betet die Lesehore des Ostersonntags (vgl. Stundenbuch)

d) Formen der Volksfrömmigkeit und Prozessionen, die die Karwoche und das Triduum bereichern, können auf andere geeignete Tage verschoben werden, z.B. den 14. und 15. September.
Für alle Gottesdienste – nicht nur die des Triduums – ist zu gewährleisten, dass der Zutritt von Gläubigen zum Kirchenraum ausgeschlossen ist.

2. Kasualien
Aufgrund des geltenden „Kontaktverbots“ dürfen derzeit keine Taufen und Trauungen – auch nicht im engsten Kreis – stattfinden. Nottaufen bleiben hiervon selbstverständlich unberührt. Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis sind zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden (vgl. § 11 Abs. 4 der „Verordnung zum Schutz von Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“).

3. Erstkommunionfeiern
Sämtliche Erstkommunionfeiern und Firmfeiern können bis zum 30.06.2020 nicht stattfinden. Bitte geben Sie diese Information an betroffene Eltern / Familien weiter, damit eine Planungssicherheit besteht. Da bis auf weiteres eine adäquate Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung nicht möglich ist, scheint Generalvikar Hardt diese Anweisung für unser Erzbistum notwendig.

4. Öffnung von Kirchen und Kapellen
Geöffnete Kirchen sind für viele Menschen ein wichtiger Ort des Trostes und der Hoffnung. Nach Rücksprache mit den Generalvikaren der NRW-Diözesen sollen Kirchen und Kapellen unter Berücksichtigung nötiger Sicherheitsvorkehrungen wie etwa des Mindestabstands zwischen Menschen geöffnet bleiben.

5. Generalabsolution und besonderer Ablass
Der Heilige Stuhl hat ein Dekret über die Gewährung eines vollkommenen Ablasses für Gläubige und eine Note zur Frage der Generalabsolution im Kontext der Corona-Pandemie veröffentlicht. Nähere Informationen zu diesem Ablass finden Sie im Reiter unterhalb dieses Beitrags.

Hinsichtlich der Generalabsolution legt die Note fest, dass Priester, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, zuvor den Diözesanbischof kontaktieren.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Papst Franziskus am Freitag, 27. März 2020, um 18 Uhr auf dem Petersplatz beten wird. Er lädt alle Gläubigen dazu ein, sich durch die Medien geistlich mit ihm zu verbinden. Am Ende des Gebets wird er den Segen „Urbi et orbi“ spenden, mit dem die Möglichkeit des Empfangs eines vollkommenen Ablasses verbunden ist.

Generalvikar Hardt bittet in dieser schwierigen Zeit sich unbedingt an die staatlichen Auflagen zu halten. Mit dem Coronavirus-Infizierte oder Personen, die sich in häusliche Quarantäne begeben müssen, teilen dies bitte unverzüglich dem Bereich Pastorales Personal mit (pastoralespersonal@erzbistum-paderborn.de).

23. März, 17.30 Uhr: Bedingungen des Ablasses der Corona-Pandemie

Ein besonderer vollkommener Ablass in der momentanen Situation der Corona-Pandemie

Der Heilige Stuhl hat ein Dekret veröffentlicht, mit dem ein vollkommener Ablass in dieser Zeit der Corona-Pandemie verkündet wird.

Der vollkommene Ablass wird allen an Covid-19 erkrankten Gläubigen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen Dienst, ihren Angehörigen und all jenen gewährt, die sich – auch im Gebet – um sie sorgen. Zur Gewinnung des Ablasses ist es nötig, sich geistlich mit Hilfe der Kommunikationsmittel mit der Feier einer hl. Messe, dem Gebet des Rosenkranzes oder Kreuzwegs oder anderen frommen Formen der Verehrung zu verbinden. Zumindest ist das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser zu beten sowie die selige Jungfrau Maria anzurufen und diese Prüfung im Geist des Glaubens an Gott und der Liebe zum Nächsten zu tragen. Zudem ist zumindest der Wille erforderlich, die üblichen Bedingungen (sakramentale Beichte, Empfang der Eucharistie und Gebet in der Meinung des Hl. Vaters) zu erfüllen.

Auch Gläubige, die beim Besuch des Altarsakraments, bei der eucharistischen Anbetung, beim Lesen in der Heiligen Schrift (wenigstens eine halbe Stunde) oder beim Gebet des Rosenkranzes, Kreuzwegs oder Barmherzigkeitsrosenkranzes Gott um das Ende der Epidemie anflehen oder für Erkrankte bzw. bereits an der Krankheit Verstorbene beten, können den Ablass zu den gleichen Bedingungen gewinnen.

Des Weiteren wird der vollkommene Ablass einem Gläubigen zum Zeitpunkt des Todes gewährt, der weder die Krankensalbung, noch das Viatikum empfangen konnte, sofern er recht disponiert und im Laufe seines Lebens für gewöhnlich gebetet hat. In diesem Fall werden die drei üblichen Bedingungen durch die Kirche erfüllt.

23. März, 15 Uhr: Kirchenmusik zur Osterzeit

Kirchenmusikerinnen und -musiker aus dem Erzbistum Paderborn haben aus aktuellem Anlass musikalische Werke zur Osterzeit eingespielt und auf der Homepage www.kirchenmusik-erzbistum-paderborn.de eingestellt. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt.

23. März, 10 Uhr: Landesverordnung bestätigt Gottesdienst-Regelung

Die aktuelle Landesverordnung in Bezug auf Gottesdienste hat den gleichen Wortlaut wie die Regelung, die die Bistümer in Nordrhein Westfalen am vergangenen Dienstag, 17. März, bereits veröffentlicht hatten.

Verordnung: Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. (§ 11 Abs. 3)

Zu Beerdigungen führt die Verordnung aus (§ 11 Abs. 4):
Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

20. März, 18 Uhr: Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche zur Corona-Krise

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kenne auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Deshalb, so die Kirchenvertreter, seien das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit unabdingbar, um das humane Angesicht der Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Ausdrücklich danken die Kirchen allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgten, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhielten.

Landesbischof Bedford-Strohm, Bischof Bätzing und Metropolit Augoustinos appellieren in ihrem Wort, dass Grenzen und Barrieren, die derzeit errichtet werden müssten, nicht die Grenzen in den Herzen hochziehen dürften. „In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt.“ Gleichzeitig seien gerade die Christen in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert, worauf es keine einfachen Antworten gebe: „Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist“, so die Vertreter der Kirchen in Deutschland.

19. März: Neue Hotline des Erzbistums

Das Erzbistum Paderborn hat eine Hotline freigeschaltet für alle, die das Bedürfnis nach einem Gespräch oder einfach einer freundlichen Stimme haben. Sie ist erreichbar unter 05251 / 125 4444.

Weitere Informationen

Diese Hotline ist seit dem 8. Juni 2020 geschlossen, kann aber bei Bedarf reaktiviert werden.

18. März: Keine Besuchszeiten in Altenheimen

Die meisten Senioren- und Altenzentren im Erzbistum Paderborn informieren heute auf den eigenen Internetseiten darüber, dass sie sich den Maßnahmen anschließen, die seit Anfang der Woche schon in den Krankenhäusern praktiziert werden. Ab sofort gilt ein Besuchsverbot. Nur in besonderen Situationen wird ein Zutritt gewährleistet.

Die Caritas Altenhilfe gGmbH im Verbund mit den Caritas Wohn- und Werkstätten schließt die Türen für Angehörige und Besucher ihrer acht Häuser am Donnerstag, 19.3., bis mindestens zum 19. April.

18. März, 12 Uhr: Jugendfreizeitstätten bleiben geschlossen

Alle Jugendfreizeitstätten in katholischer Trägerschaft bleiben bis mindestens zum 19. April 2020 geschlossen.

17. März, 18 Uhr: Häufige Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona

Die Corona-Krise beeinflusst das kirchliche Leben, aber auch den Arbeitsalltag im Erzbistum Paderborn. Wir haben für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu “Gottesdiensten, Sakramenten und Seelsorge” sowie für Mitarbeitende und zum Krisenmanagement im Erzbistum zusammengestellt.

17. März, 18 Uhr: Absolutes Besuchsverbot in Paderborner Krankenhäusern

Mit sofortiger Wirkung erlassen die Paderborner Akut-Krankenhäuser – das Brüderkrankenhaus St. Josef, das St. Johannisstift, die Frauen- und Kinderklinik St. Louise, das MZG Bad Lippspringe und das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn – sowie das St. Josefs-Krankenhaus in Salzkotten ein absolutes Besucherverbot für Patienten. Gleiches gilt für die LWL-Klinik Paderborn – sowohl für die Erwachsenenpsychiatrie als auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LWL-Klinik Marsberg am Standort Paderborn.

„Wir folgen damit den behördlichen, dringenden Empfehlungen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden“, betont Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses St. Josef. Das absolute Besuchsverbot gelte ab Dienstag. Haupt- und Nebeneingänge aller Krankenhäuser seien mit sofortiger Wirkung für Besucher gesperrt. „Ausnahmen bestehen lediglich bei Besuchern von Patienten in kritischem Gesundheitszustand, bei jugendlichen Patienten unter 16 Jahren sowie werdenden Vätern, die ihre Partnerin unter der Geburt begleiten“, ergänzt Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Dringende notwendige Angehörigengespräche seien telefonisch durchzuführen bzw. nach vorheriger Terminabsprache außerhalb der Patientenbereiche durchzuführen, so Ute Panske, Geschäftsführerin des St. Johannisstift.

17. März, 15 Uhr: Zur Feier des Österlichen Triduums in den Pastoralen Räumen

Wie bereits in der Dienstanweisung an das Pastorale Personal vom 16.03.2020 unter Nr. 12 kommuniziert, muss die Feier des Österlichen Triduums in den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn in diesem Jahr aufgrund der Absage aller öffentlichen Gottesdienste bis zum 19. April 2020 entfallen.

Diese Meldung sollte zunächst Planungssicherheit schaffen. Nachdem dieser Fakt jetzt feststeht, stellen sich natürlich viele geistliche und praktische Fragen, deren Beantwortung heute noch nicht möglich ist. Die Entscheidung, das Österliche Triduum nicht öffentlich zu feiern, ist Erzbischof Becker sehr schwer gefallen. Denn damit wird – erstmals überhaupt – den Gemeinden und Priestern im Erzbistum die Feier des Gedächtnisses des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus nicht möglich sein.

Was diese Situation geistlich sowohl für die Priester wie für die Gemeinden bedeuten bzw. wie diese Situation verarbeitet wird, lässt sich heute noch kaum erfassen. In den nächsten Tagen und Wochen ist es daher nötig, auf Ebene des Bistums sowie der Gemeinden und Priester, mit dieser Situation umzugehen und andere Wege zu finden, die österlichen Geheimnisse zu begehen.

Der Livestream aus dem Paderborner Dom und anderen Kirchen wird eine Möglichkeit sein. Hinzu kommen müssen sicherlich weitere Formen, wie insbesondere die Gläubigen miteinander diese Tage geistlich begehen können. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch auf der Bistumshomepage hierzu Unterstützung abrufbar sein.

17. März, 13 Uhr: Generalvikariat für Publikumsverkehr geschlossen

Der Zugang zum Erzbischöflichem Generalvikariat ist ab sofort nur noch Mitarbeitenden und zwingend notwendigen externen Partnern gestattet. Diese externen Besucher werden gebeten, sich am Empfang des Domplatz 3 zu melden, wo sie von einem Mitarbeitenden des Generalvikariats abgeholt werden.

16. März, 17 Uhr: Erstkommunion- und Firmfeiern in die Zweite Jahreshälfte verschoben

Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation zunächst bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden. Dies betrifft auch sämtliche Firmfeiern im Erzbistum Paderborn.

16. März, 17 Uhr: Vorübergehende Dienstanweisungen für das Pastorale Personal zur Bekämpfung des Coronavirus

Um die Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen, haben Generalvikar Alfons Hardt und Monsignore Andreas Kurte, Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat, am 16. März nachfolgende Dienstanweisung veröffentlicht.

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus von Montag, 16.03.2020, an bis auf weiteres die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen beschlossen. Dies betrifft in besonderer Weise öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten.

Alle öffentlichen Gottesdienste wie Eucharistiefeiern, Vespern, Andachten und ähnliches finden nicht statt. Die Kirchengebäude bleiben in dieser Zeit als Orte des persönlichen Gebetes geöffnet.

  1. In der derzeitigen Situation ist es Auftrag der Kirche, die Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen und ihnen auch weiterhin geistlich nahe zu sein. Can 906 CIC (Codex luris Canonici/Gesetzbuch des Kirchenrechts) verlangt für die private Feier der Eucharistie eines Geistlichen, also ohne die Teilnahme irgendeines Gläubigen, lediglich das Vorliegen eines gerechten und vernünftigen Grundes. Ein solcher Grund ist in der derzeitigen Ausnahmelage zweifelsfrei gegeben, so dass die Priester weiterhin stellvertretend für die Gläubigen die heilige Messe, das heißt ohne Beteiligung von Gläubigen und Ministranten feiern können.
  2. Beerdigungen dürfen aktuell ausschließlich im kleinsten Kreis direkt am Grab stattfinden. Diese besondere Situation bringt es auch mit sich, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen bzw. das Requiem in Kirchen und Kapellen nicht möglich sind. Trotz dieser Begleitumstände bitten wir Sie, auf ein würdiges Begräbnis zu achten. Ein Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden.
  3. Beichtgespräche im Beichtstuhl sind nicht möglich. Bei Beichtgesprächen müssen die notwendigen Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden.
  4. Seelsorgerinnen und Seelsorger sollen als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Sie sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit möglich und sinnvoll auch persönlich erreichbar. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind in der momentanen Situation aufgerufen, für den sozial-caritativen Bereich zu überlegen, wo tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakte zu Alleinstehenden oder unter Quarantäne stehenden Personen, Kinderbetreuung usw.).
  5. Die Spendung der Krankenkommunion an einzelne Gläubige, des Bußsakramentes und der Krankensalbung sollen auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei die Auflagen in den Krankenhäusern bzw. Seniorenheimen und nehmen Sie ggf. mit der Geschäftsführung Kontakt auf. Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Einrichtungen werden gebeten, mit der Geschäftsführung zu klären, ob regelmäßige Besuche in der Einrichtung möglich sind.
  6. Trauungen und Taufen können nicht in einer öffentlichen Feier begangen werden. Wird dennoch der Wunsch an Sie herangetragen, aus triftigen Gründen diese Sakramente nicht verschieben zu können, kann die Feier leider nur im kleinsten Kreis (bei der Taufe Eltern und Paten, bei einer Trauung das Brautpaar und zwei Trauzeugen) stattfinden.
  7. Zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im Notfall Beschlussfassungen der Kirchenvorstände möglich sind, erhalten die Kirchengemeinden sehr kurzfristig eine gesonderte Information.
  8. Dienstfahrten sind vorerst auf das absolut Notwendige zu reduzieren.
  9. Ordensgemeinschaften haben das Recht auf das Chorgebet. Eucharistiefeiern im Rahmen der Gemeinschaft sind möglich, wobei darauf zu achten ist, dass die Gottesdienste nicht öffentlich zugänglich sind.
  10. Bitte nutzen Sie in diesen Tagen alle technischen Möglichkeiten, wie Internetpräsenz, Mailkontakt etc.. In einigen Fällen haben Mitbrüder bereits neue Wege ausprobiert, und Gottesdienste per Livestream über ihre Homepage übertragen. Die Gläubigen sind eingeladen, die Gottesdienste, die über Medien verbreitet werden, mitzufeiern.
  11. Bitte achten Sie darauf, dass die Pfarrbüros verlässlich besetzt sind. Der Kontakt sollte derzeit ausschließlich per Mail und per Telefon erfolgen. Sorgen Sie bitte dafür, dass die Gläubigen die entsprechenden Adressen und Telefonnummern gut sichtbar vermittelt bekommen. Die Homepage kann ein geeignetes Mittel sein, um Informationen sowie Gebetsimpulse für den häuslichen Gebrauch an Gemeindemitglieder weiterzugeben.
  12. Unter den besonderen Umständen müssen die Feiern zu den Kar- und Ostertagen in den Gemeinden leider abgesagt werden. Unser Erzbischof wird das österliche Triduum für das Erzbistum unter Anwesenheit des Domkapitels im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Es ist vorgesehen, diese Gottesdienste im Livestream als besonderen Service für die Gläubigen zu übertragen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das österliche Triduum vom Priester nicht privat gefeiert werden darf.
  13. Die aktuellen Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Informationen. Ich verweise auch auf die Homepage des Erzbistums Paderborn (erzbistum-paderborn.de). Hier gibt es einen Ticker mit den neuesten Informationen sowie mit geistlichen Impulsen.

 

Generalvikar Alfons Hardt bittet dringlich darum, dass die Anweisungen der örtlichen Gesundheitsämter bzw. der kommunalen und staatlichen Stellen, wie auch an die Weisungen seitens des Erzbistums eingehalten werden. Gemeinsam mit Erzbischof  Hans-Josef Becker habe er die Erwartung, dass sich in dieser für das Land so schwierigen Situation alle solidarisch zeigen und alle Anweisungen der öffentlichen und kirchlichen Behörden unterstützt und befolgt werden.

Für Rückfragen steht das Erzbischöfliche Generalvikariat weiterhin gerne zur Verfügung.

16. März, 14 Uhr: Bildungshäuser, Akademien, die KEFB-Standorte und das IRuM bleiben bis zum 19. April geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation hat die Abteilung bilden + tagen des Erzbistums Paderborn beschlossenen die Bildungshäuser und Akademien des Erzbistums sowie die KEFB-Standorte mindestens bis zum 19. April zu schließen. Sämtliche Kurse und Bildungsangebote sind demnach abgesagt.

Auch das IRuM bleibt bis zum 19. April geschlossen.

Telefonisch und per Mail sind die Standorte aber weiterhin erreichbar.

15. März, 17 Uhr: Vorläufige Absage aller öffentlichen Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt.

Dies betrifft im Besonderen öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Auch die Feier der ersten Heiligen Kommunion und der Firmung muss aufgrund der Gesamtsituation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Kirchen bleiben in dieser Zeit als Orte des Gebetes geöffnet. Ebenso soll die Einzelseelsorge gewährleistet bleiben.

Weitere Details wird das Erzbistum Paderborn am späten Montagnachmittag, 16. März, hier auf seiner Website veröffentlichen und diese stetig nach Sachstand aktualisieren.

Das Erzbistum Paderborn bedauert diese Maßnahmen zutiefst, jedoch sind sie ein notwendiger Beitrag, um die stark zunehmende Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Erzbischof Hans-Josef Becker ist mit den Gläubigen im Gebet verbunden. Er legt ihnen das persönliche Gebet und das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahe.

Das Erzbistum wird zudem digitale Angebote auflegen, die die Verbundenheit mit den Gläubigen auch in dieser herausfordernden Situation sicherstellen sollen.

14. März, 16 Uhr: Entbindung von der Sonntags-Pflicht

In Anbetracht der Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) gibt das Erzbistum Paderborn im Hinblick auf die Feier von Gottesdiensten bekannt:

Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt. Die Entscheidung, ob Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste abzusagen sind, ist vor Ort von den Verantwortlichen in Abstimmung mit den zuständigen staatlichen bzw. kommunalen Stellen zu treffen.

gez.
Alfons Hardt,
Generalvikar

13. März, 15 Uhr: Auswirkungen auf die Paderborner Dommusik

Mit dem Beschluss der Landesregierung NRW, den Regelschulbetrieb einzustellen, ist auch für die Dommusik die Entscheidung gefallen, die Proben und den gottesdienstlichen Gesang bis nach Ostern auszusetzen. Die Wiederaufnahme des Probenbetriebs wird an die Entscheidungen der Landesregierung zum allgemeinen Schulbetrieb gekoppelt.

Im Einzelnen bedeutet das:

  • In der Domsingschule finden keine Chorproben mehr statt. Davon betroffen sind alle Chor- und Vorschulgruppen.
  • Der Stimmbildungs-Unterricht entfällt.
  • Klavierschüler werden gebeten, selbst den Kontakt mit den Lehrenden zu suchen und eine Regelung zu vereinbaren. Ein Raum für Unterricht stünde voraussichtlich weiter zur Verfügung.
  • Die CD-Aufnahmen sind abgesagt. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden.
  • Mögliche zusätzliche Aufgaben für die Choralschola würden zeitnah bekannt gegeben.

Domchor:

  • Die Mitwirkung bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier ist abgesagt.
  • Die freitäglichen Treffen der Domchor-Herren in der Klause fallen bis auf Weiteres aus.

Mädchenkantorei:

  • Die Lage im Juli ist aktuell noch nicht vorhersehbar. Bezüglich der Florenzreise werden alle Betroffenen informiert, sobald ein genauerer Sachstand vorliegt.

Domkantorei

  • Die gottesdienstlichen Auftritte mit dem ganzen Chor sind abgesagt. Inwieweit einzelne Dienste (Trauermette, Karfreitag, Ostern) von einem kleinen Ensemble übernommen werden können, wird in den kommenden Tagen eruiert.
  • Die Aufführung von Haydn´s Schöpfung ist noch nicht abgesagt. Hier sind die kommenden Entwicklungen abzuwarten.
13. März, 13 Uhr: Dienstreisen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung getätigt werden

Lag es bislang in der Eigenverantwortung eines jeden Mitarbeitenden abzuwägen, ob Dienstreisen wirklich notwendig sind, so dürfen sie von nun an nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung getätigt werden.

13. März, 13 Uhr: Schulen und Kitas geschlossen

Wie Ministerpräsident Armin Laschet am Nachmittag in einer Pressekonferenz erklärte, bleiben sämtliche Schulen in NRW ab Montag, 16. März, geschlossen. Dies gilt auch für die Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn.

Die Betreuung der betroffenen Schüler soll am Montag und Dienstag gemeinsam mit den Lehrern und Eltern besprochen und organisiert werden. Die Erziehungsberechtigten sind gehalten, sich über die Webseiten der jeweiligen Schulen und Kitas sowie die lokalen Medien über Details und mögliche alternative Betreuungsmöglichkeiten zu informieren.

12. März: Wie können sich Personen schützen?

Das Erzbistum Paderborn ruft zu besonnenem Verhalten auf und spricht die Empfehlung aus die einschlägigen Hygieneempfehlungen zu beachten und Gefährdungen zu vermeiden. Vor allem Personen, die Symptome zeigen, sollten das öffentliche Leben meiden.

Hinweise dazu, wie Sie sich aktiv vor einer Infektion schützen können, hat das Bundesgesundheitsministerium zusammengefasst:

Aufgrund der Geschwindigkeit der Entwicklungen und der lokal unterschiedlichen Gefährdungslagen sollten zudem stets die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie der jeweils örtlich zuständigen Gesundheitsämter beachtet werden.

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