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Erzbistum Paderborn
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Unscharfe Menschen an einem Tisch© D.Somsup / Shutterstock.com

Betroffene wollen (und sollen) ihre Interessen selber vertreten

Seit Anfang Februar gibt es im Erzbistum Paderborn eine Gruppe Betroffener, die beraten, wie sie zukünftig die Stimmen der Betroffenen zum Ausdruck bringen können und sich an den Fragen der Aufarbeitung beteiligen. Dazu wurden Anfang Februar Betroffene zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Über 20 Frauen und Männer haben an diesem Tag teilgenommen. Begleitet wurden sie bei dieser Veranstaltung durch einen externen Moderator und eine Fachärztin und Psychotherapeutin. Weitere 40 Betroffene haben ihr Interesse bekundet, über dieses Treffen und weitere Schritte informiert werden zu wollen.

Eine Gruppe von acht Betroffenen hat sich bereit erklärt, den weiteren Aufbau einer eigenständigen Betroffenenvertretung zu übernehmen. Dazu werden sie sich in der nächsten Zeit untereinander weiter beraten. Zu gegebener Zeit werden sie sich diesbezüglich selber äußern. Das Erzbistum Paderborn unterstützt und begleitet mit dem Team Intervention diesen Aufbau und sorgt für die notwendige Infrastruktur und ist mit den Personen im Kontakt. Seit September 2021 bestand bereits eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Treffens im Februar, in denen Betroffene, die externe Moderation, die Fachärztin und Psychotherapeutin und das Team Intervention vertreten waren.

Betroffenenvertretung

Mit der Betroffenenvertretung setzt das Erzbistum Paderborn eine Vereinbarung der Deutschen Bischöfe und dem Beauftragten des Bundes für Fragen des Kindesmissbrauchs um, die in der „Gemeinsamen Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ formuliert wurde.

 
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