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Erzbistum Paderborn
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Juhku / Shutterstock.com

Anträge und Leistungen

Die Unabhängige Kommission weist die Zahlungen zur Anerkennung des Leids direkt an die Betroffenen an und verwaltet für jedes Bistum den Etat der Zahlungen. Im Erzbistum Paderborn werden die zugesprochenen Anerkennungsleistungen nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern aus Mitteln des Erzbischöflichen Stuhls bestritten.

Betroffene, die bereits in der Vergangenheit Anerkennungsleistungen bezogen haben, können erneut einen Antrag stellen. Bereits erhaltene Leistungen werden dabei angerechnet. Für das erneute Antragsverfahren stehen ebenfalls die Ansprechpersonen zur Verfügung.

Für Folgeanträge stehen oben gesonderte Antragsformulare bereit.

Anmerkung: Jeder Antrag muss unterschrieben und postalisch zugestellt werden.

Im Erhebungszeitraum von 2010 bis einschl. 31. Dezember 2020 wurden an das Erzbistum Paderborn 105 Anträge hinsichtlich Leistungen zur Anerkennung des Leids Betroffener gestellt.

Das Erzbistum plant auch zukünftig zum Jahresanfang seine Angaben zur Interventions- und Präventionsarbeit mit Stichtag zum 31. Dezember des Vorjahres zu aktualisieren. Unterjährige Zwischenstandsmeldungen sind nicht vorgesehen.

Zur Arbeit der Unabhängigen Kommission

Bis Ende Juni sind bei Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) über 1.100 Anträge eingegangen. Zur beschleunigten Bearbeitung der besonders in den Monaten Februar bis April 2021 eingegangenen hohen Zahl von  Anträgen erhält  die Geschäftsstelle weitere Mitarbeiter und zusätzliche Mittel. Eine Änderung der Ordnung für das Verfahren ermöglicht der UKA zusätzlich, einstimmig in kleineren Spruchkörpern (sogenannten Kammern) zu entscheiden.

 
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