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14
März
2020
14.März.2020

Alles Wichtige zum Umgang mit Corona

Ticker & FAQ: Hier finden Sie die neuesten Informationen

Die weitere Verbreitung des Coronavirus verändert derzeit das gesamte Leben im Erzbistum Paderborn. Sie hat nicht nur enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Auch für die Kirche bringt sie teilweise schmerzliche Einschränkungen des Glaubens-Lebens mit sich. Viele Gläubige stellen sich in dieser Ausnahmesituation ganz pragmatische Fragen: Was passiert, wenn in dieser Krisensituation ein Angehöriger stirbt? Was kann ich tun, wenn ich eine kirchliche Trauung geplant habe? Was wird aus der Erstkommunionfeier meines Kindes?

Sie finden hier zusammengefasst häufig gestellte Fragen und die Antworten, die zum jetzigen Zeitpunkt darauf gegeben werden können. Zudem erhalten Sie hier die tagesaktuellen Entwicklungen und Entscheidungen aus dem Krisenstab des Erzbistums Paderborn, der von Bereichsverantwortlichen gebildet wird.

Sollten Sie als Mitarbeitende des Erzbistums Paderborn konkrete Anfragen haben, wenden Sie sich bitte an Simone Papenkordt. Sie sammelt und koordiniert die Fragen der Mitarbeitenden:

Simone Papenkordt

Telefon: 05251 / 125 – 5555

E-Mail

Tagesaktueller Ticker

31. März 2020: Erstkommunion und Kommunalwahl

Das katholische Büro NRW in Düsseldorf hat den (Erz-)Bistümern heute eine Sorge des Landeswahlleiters mitgeteilt: Es wird befürchtet, dass die Termine für die nachgeholten Erstkommunionfeiern auf die Termine für die Kommunalwahl (13. Sept., 27. Sept. Stichwahl) fallen. Laut Landeswahlleiter könnte es in diesem Fall ein Problem sein, genügend Wahlhelfer sowie Wahllokale in Gaststätten zu finden. Daher bittet der Landeswahlleiter darum, an diesen Tagen keine Erstkommunionfeiern zu terminieren.
 

26. März, 14:30 Uhr: Erzbischöfliches Generalvikariat über die Osterferien geschlossen

In der Zeit vom 06. bis zum 17. April 2020 wird sich das Erzbischöfliche Generalvikariat in Betriebsferien befinden.

Angesichts der Verbreitung des Corona-Virus sind wir alle dazu aufgerufen solidarisch und verantwortungsvoll zu handeln. Das Herunterfahren aller Einrichtungen des EGV auf ein Minimum ist dabei eine Maßnahme, die schon in den vergangenen Tagen und Wochen vorgenommen wurde. Die Betriebsferien sind dabei ein weiterer Schritt.

Die telefonische Erreichbarkeit der Corona-Hotline ist in dieser Zeit aber stets sichergestellt.

26. März, 8:30 Uhr: Weitere Anweisungen an das Pastorale Personal

Mit Datum 19.03.2020 und 23.03.2020 hatte Generalvikar Alfons Hardt über einige Regeln für das kirchliche Leben in dieser Zeit der Corona-Pandemie informiert. Mit Datum vom 25.03.2020 hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ein weiteres Dekret (Prot. N. 154/20) veröffentlicht, das aktualisierende Ausführungen zum Dekret vom 19.03.2020 enthält, ohne dieses aufzuheben. Damit ergeben sich folgende Änderungen und Ergänzungen:

  1. Bei der Feier der Riten der hl. Woche ist die Konzelebration zu vermeiden.
  2. Palmsonntag: Für das Gedenken an den Einzug des Herrn in Jerusalem, das im Inneren der Kirche gefeiert wird, ist die dritte, im Messbuch vorgesehene Form zu verwenden (“Einfacher Einzug”).
  3. Karfreitag: Eine vom Erzbischof gestattete Fürbitte ist inzwischen den Leitern der Pastoralen Räume / Pastoralverbünde zur Einfügung in die Großen Fürbitten per E-Mail zugegangen. Eine vertonte Fassung wird auf www.liturgie.de in Kürze veröffentlicht. Der Akt der Kreuzverehrung durch einen Kuss ist auf den Zelebranten allein zu beschränken.
  4. Weitere Änderungen: Die im vorhergehenden Dekret enthaltene Unterscheidung zwischen Pfarrern und Priestern findet sich im jüngsten Dekret nicht mehr. Jedoch wird die Feier der Osternacht auf Kathedralen und Pfarrkirchen beschränkt.

Im Übrigen bestehen alle in den bisherigen Schreiben genannten Regelungen und Vorgaben uneingeschränkt fort.

23. März, 17.30 Uhr: Anweisungen an das Pastorale Personal

Am 19.03.2020 hat Generalvikar Alfons Hardt über einige Regeln für das kirchliche Leben in dieser Zeit der Corona-Pandemie informiert. Inzwischen hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramenten-Ordnung ein Dekret für die Feier des österlichen Triduums veröffentlicht und die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen haben ein „Kontaktverbot“ im öffentlichen Raum ausgesprochen. Beides erfordert eine teilweise Neuregelung des Schreibens.
Wie bereits mitgeteilt, wird unser Erzbischof die Chrisam-Messe, die Hauptfeiern des Triduums und das Osterhochamt unter Berücksichtigung der staatlichen Auflagen im Hohen Dom feiern. Alle Gottesdienste werden im Internet live übertragen.

1. Die Feier des österlichen Triduums
Die Gottesdienstkongregation regelt in ihrem am 19.03.2020 datierten Dekret (Prot. N. 153/20) die diesjährige Feier des österlichen Triduums. Demnach ist es dem Diözesanbischof und den Pfarrern (!) gestattet, auch ohne die physische Teilnahme von Gläubigen das österliche Triduum zu feiern. In diesem Fall sollen sie die ihnen anvertrauten Gläubigen über den zeitlichen Beginn der Feiern informieren, damit sie im Gebet zu Hause mitfeiern können. Sofern eine direkte Übertragung aus der Kirche möglich ist, wird diese empfohlen. Die zeitversetzte Ausstrahlung einer aufgezeichneten Feier ist nicht gestattet.

a) Der Gründonnerstag
Die Kongregation erlaubt ausnahmsweise allen Priestern, am Gründonnerstag an einem geeigneten Ort eine hl. Messe allein ohne Gemeinde zu feiern. Die im Dekret genannte Möglichkeit der Konzelebration der Priester einer Pfarrei ist aus unserer Sicht im Hinblick auf das durch die Bundesländer ausgesprochene Kontaktverbot nicht möglich, sofern dieses Verbot dann noch in Kraft ist.

Hinsichtlich der konkreten Feier bestimmt das Dekret, das die Fußwaschung und die Prozession mit dem Allerheiligsten entfallen. Das Sakrament soll in den Tabernakel gebracht werden.

Die Priester, die keine Möglichkeit zur privaten Feier der hl. Messe haben, beten stattdessen die Vesper (vgl. Stundenbuch).

b) Der Karfreitag
In den Pfarrkirchen kann der Pfarrer das Leiden und Sterben des Herrn ohne Gemeinde feiern.

c) Die Feier der Osternacht
In den Pfarrkirchen kann die Osternacht vom Pfarrer ohne Gemeinde gefeiert werden. Hierbei entfallen die Segnung des Feuers und die Prozession mit der Osterkerze. Die schon bereitete Osterkerze wird entzündet. Es folgen das Exsultet und der Wortgottesdienst. In der „Tauffeier“ werden nur die Taufversprechen erneuert.

Wer an der in der Kirche gefeierten Osternacht nicht teilnehmen kann, betet die Lesehore des Ostersonntags (vgl. Stundenbuch)

d) Formen der Volksfrömmigkeit und Prozessionen, die die Karwoche und das Triduum bereichern, können auf andere geeignete Tage verschoben werden, z.B. den 14. und 15. September.
Für alle Gottesdienste – nicht nur die des Triduums – ist zu gewährleisten, dass der Zutritt von Gläubigen zum Kirchenraum ausgeschlossen ist.

2. Kasualien
Aufgrund des geltenden „Kontaktverbots“ dürfen derzeit keine Taufen und Trauungen – auch nicht im engsten Kreis – stattfinden. Nottaufen bleiben hiervon selbstverständlich unberührt. Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis sind zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden (vgl. § 11 Abs. 4 der „Verordnung zum Schutz von Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“).

3. Erstkommunionfeiern
Sämtliche Erstkommunionfeiern und Firmfeiern können bis zum 30.06.2020 nicht stattfinden. Bitte geben Sie diese Information an betroffene Eltern / Familien weiter, damit eine Planungssicherheit besteht. Da bis auf weiteres eine adäquate Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung nicht möglich ist, scheint Generalvikar Hardt diese Anweisung für unser Erzbistum notwendig.

4. Öffnung von Kirchen und Kapellen
Geöffnete Kirchen sind für viele Menschen ein wichtiger Ort des Trostes und der Hoffnung. Nach Rücksprache mit den Generalvikaren der NRW-Diözesen sollen Kirchen und Kapellen unter Berücksichtigung nötiger Sicherheitsvorkehrungen wie etwa des Mindestabstands zwischen Menschen geöffnet bleiben.

5. Generalabsolution und besonderer Ablass
Der Heilige Stuhl hat ein Dekret über die Gewährung eines vollkommenen Ablasses für Gläubige und eine Note zur Frage der Generalabsolution im Kontext der Corona-Pandemie veröffentlicht. Nähere Informationen zu diesem Ablass finden Sie im Reiter unterhalb dieses Beitrags.

Hinsichtlich der Generalabsolution legt die Note fest, dass Priester, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, zuvor den Diözesanbischof kontaktieren.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Papst Franziskus am Freitag, 27. März 2020, um 18 Uhr auf dem Petersplatz beten wird. Er lädt alle Gläubigen dazu ein, sich durch die Medien geistlich mit ihm zu verbinden. Am Ende des Gebets wird er den Segen „Urbi et orbi“ spenden, mit dem die Möglichkeit des Empfangs eines vollkommenen Ablasses verbunden ist.

Generalvikar Hardt bittet in dieser schwierigen Zeit sich unbedingt an die staatlichen Auflagen zu halten. Mit dem Coronavirus-Infizierte oder Personen, die sich in häusliche Quarantäne begeben müssen, teilen dies bitte unverzüglich dem Bereich Pastorales Personal mit (pastoralespersonal@erzbistum-paderborn.de).

23. März, 17:30 Uhr: Bedingungen des Ablasses der Corona-Pandemie

Ein besonderer vollkommener Ablass in der momentanen Situation der Corona-Pandemie

Der Heilige Stuhl hat ein Dekret veröffentlicht, mit dem ein vollkommener Ablass in dieser Zeit der Corona-Pandemie verkündet wird.

Der vollkommene Ablass wird allen an Covid-19 erkrankten Gläubigen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen Dienst, ihren Angehörigen und all jenen gewährt, die sich – auch im Gebet – um sie sorgen. Zur Gewinnung des Ablasses ist es nötig, sich geistlich mit Hilfe der Kommunikationsmittel mit der Feier einer hl. Messe, dem Gebet des Rosenkranzes oder Kreuzwegs oder anderen frommen Formen der Verehrung zu verbinden. Zumindest ist das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser zu beten sowie die selige Jungfrau Maria anzurufen und diese Prüfung im Geist des Glaubens an Gott und der Liebe zum Nächsten zu tragen. Zudem ist zumindest der Wille erforderlich, die üblichen Bedingungen (sakramentale Beichte, Empfang der Eucharistie und Gebet in der Meinung des Hl. Vaters) zu erfüllen.

Auch Gläubige, die beim Besuch des Altarsakraments, bei der eucharistischen Anbetung, beim Lesen in der Heiligen Schrift (wenigstens eine halbe Stunde) oder beim Gebet des Rosenkranzes, Kreuzwegs oder Barmherzigkeitsrosenkranzes Gott um das Ende der Epidemie anflehen oder für Erkrankte bzw. bereits an der Krankheit Verstorbene beten, können den Ablass zu den gleichen Bedingungen gewinnen.

Des Weiteren wird der vollkommene Ablass einem Gläubigen zum Zeitpunkt des Todes gewährt, der weder die Krankensalbung, noch das Viatikum empfangen konnte, sofern er recht disponiert und im Laufe seines Lebens für gewöhnlich gebetet hat. In diesem Fall werden die drei üblichen Bedingungen durch die Kirche erfüllt.

23. März, 15 Uhr: Kirchenmusik zur Fastenzeit

Kirchenmusikerinnen und -musiker aus dem Erzbistum Paderborn haben aus aktuellem Anlass musikalische Werke zur Fastenzeit eingespielt und auf der Homepage www.kirchenmusik-erzbistum-paderborn.de eingestellt. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt.

Besonders aktuell ist das Angebot einer musikalischen Choreographie zum Hochfest Verkündigung des Herrn am 25. März 2019.

23. März, 10 Uhr: Landesverordnung bestätigt Gottesdienst-Regelung

Die aktuelle Landesverordnung in Bezug auf Gottesdienste hat den gleichen Wortlaut wie die Regelung, die die Bistümer in Nordrhein Westfalen am vergangenen Dienstag, 17. März, bereits veröffentlicht hatten.

Verordnung: Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. (§ 11 Abs. 3)

Zu Beerdigungen führt die Verordnung aus (§ 11 Abs. 4):
Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

22. März, 18 Uhr: Keine Taufen und Trauungen
Nach den Pressekonferenzen von Kanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von heute sind auch Taufen und Trauungen in der kirchenrechtlich vorgeschriebenen Mindestform im Erzbistum Paderborn zunächst bis zum 19.4.20 nicht möglich.
20. März, 18 Uhr: Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche zur Corona-Krise

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kenne auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Deshalb, so die Kirchenvertreter, seien das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit unabdingbar, um das humane Angesicht der Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Ausdrücklich danken die Kirchen allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgten, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhielten.

Landesbischof Bedford-Strohm, Bischof Bätzing und Metropolit Augoustinos appellieren in ihrem Wort, dass Grenzen und Barrieren, die derzeit errichtet werden müssten, nicht die Grenzen in den Herzen hochziehen dürften. „In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt.“ Gleichzeitig seien gerade die Christen in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert, worauf es keine einfachen Antworten gebe: „Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist“, so die Vertreter der Kirchen in Deutschland.

19. März 2020: Neue Hotline des Erzbistums

Das Erzbistum Paderborn hat eine Hotline freigeschaltet für alle, die das Bedürfnis nach einem Gespräch oder einfach einer freundlichen Stimme haben. Sie ist erreichbar unter 05251 / 125 4444.

18. März 2020: Keine Besuchszeiten in Altenheimen

Die meisten Senioren- und Altenzentren im Erzbistum Paderborn informieren heute auf den eigenen Internetseiten darüber, dass sie sich den Maßnahmen anschließen, die seit Anfang der Woche schon in den Krankenhäusern praktiziert werden. Ab sofort gilt ein Besuchsverbot. Nur in besonderen Situationen wird ein Zutritt gewährleistet.

Die Caritas Altenhilfe gGmbH im Verbund mit den Caritas Wohn- und Werkstätten schließt die Türen für Angehörige und Besucher ihrer acht Häuser am Donnerstag, 19.3., bis mindestens zum 19. April.

18. März, 14 Uhr: Regelungen für Kirchenvorstände

Das Erzbistum Paderborn legt Kirchenvorständen bis auf weiteres folgende Vorgehensweise bzgl. Sitzungen nahe:

1. Sämtliche Kirchenvorstandssitzungen sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes abzusagen bzw. zu verschieben.

2. Es kann Sachverhalte geben, die von ihrer wirtschaftlichen, finanziellen und/oder rechtlichen Tragweite her keinen Aufschub dulden. Damit die Kirchenvorstände in derartigen Notfällen handlungsfähig bleiben, kann übergangsweise wie folgt verfahren werden:

a) Willenserklärungen des Kirchenvorstandes können auch ohne die vorherige Herbeiführung eines KV-Beschlusses abgegeben werden und sind im Außenverhältnis dennoch rechtlich bindend. Dazu bedarf es der Zeichnung durch den Vorsitzenden (oder eine/n der stellvertretenden Vorsitzenden) und zwei weitere KV-Mitglieder unter Beidrückung des KV-Siegels.

b) Der Kirchenvorstand soll sich vor Abgabe solcher Erklärungen formlos, aber dokumentierbar auf eine Position verständigen, etwa durch eine Abstimmung per E-Mail oder in einem schriftlichen Umlauf.

c) Sofern es sich um genehmigungsbedürftige Rechtsgeschäfte handelt, ist zudem die Inaussichtstellung der Genehmigung durch das EGV einzuholen und zu dokumentieren.

d) Der eigentliche KV-Beschluss ist dann spätestens in der nächsten ordentlichen Sitzung nachzuholen.

Diese Regelung gilt bis auf weiteres, mindestens jedoch bis zum 19. April 2020. Kirchenvorstände erhalten eine ausführliche Fassung dieser Regelung in den kommenden Tagen per Post.

Bei Fragen zu dieser Regelung steht das Rechtsamt im Erzbischöflichen Generalvikariat zur Verfügung:

18. März, 12 Uhr: Jugendfreizeitstätten bleiben geschlossen

Alle Jugendfreizeitstätten in katholischer Trägerschaft bleiben bis mindestens zum 19. April 2020 geschlossen.

17. März, 18 Uhr: Häufige Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona

Die Corona-Krise beeinflusst das kirchliche Leben, aber auch den Arbeitsalltag im Erzbistum Paderborn. Wir haben für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu “Gottesdiensten, Sakramenten und Seelsorge” sowie für Mitarbeitende und zum Krisenmanagement im Erzbistum zusammengestellt.

17. März, 16 Uhr: Absolutes Besuchsverbot in Paderborner Krankenhäusern

Mit sofortiger Wirkung erlassen die Paderborner Akut-Krankenhäuser – das Brüderkrankenhaus St. Josef, das St. Johannisstift, die Frauen- und Kinderklinik St. Louise, das MZG Bad Lippspringe und das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn – sowie das St. Josefs-Krankenhaus in Salzkotten ein absolutes Besucherverbot für Patienten. Gleiches gilt für die LWL-Klinik Paderborn – sowohl für die Erwachsenenpsychiatrie als auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LWL-Klinik Marsberg am Standort Paderborn.

„Wir folgen damit den behördlichen, dringenden Empfehlungen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden“, betont Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses St. Josef. Das absolute Besuchsverbot gelte ab Dienstag. Haupt- und Nebeneingänge aller Krankenhäuser seien mit sofortiger Wirkung für Besucher gesperrt. „Ausnahmen bestehen lediglich bei Besuchern von Patienten in kritischem Gesundheitszustand, bei jugendlichen Patienten unter 16 Jahren sowie werdenden Vätern, die ihre Partnerin unter der Geburt begleiten“, ergänzt Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Dringende notwendige Angehörigengespräche seien telefonisch durchzuführen bzw. nach vorheriger Terminabsprache außerhalb der Patientenbereiche durchzuführen, so Ute Panske, Geschäftsführerin des St. Johannisstift.

17. März, 15 Uhr: Zur Feier des Österlichen Triduums in den Pastoralen Räumen

Wie bereits in der Dienstanweisung an das Pastorale Personal vom 16.03.2020 unter Nr. 12 kommuniziert, muss die Feier des Österlichen Triduums in den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn in diesem Jahr aufgrund der Absage aller öffentlichen Gottesdienste bis zum 19. April 2020 entfallen.

Diese Meldung sollte zunächst Planungssicherheit schaffen. Nachdem dieser Fakt jetzt feststeht, stellen sich natürlich viele geistliche und praktische Fragen, deren Beantwortung heute noch nicht möglich ist. Die Entscheidung, das Österliche Triduum nicht öffentlich zu feiern, ist Erzbischof Becker sehr schwer gefallen. Denn damit wird – erstmals überhaupt – den Gemeinden und Priestern im Erzbistum die Feier des Gedächtnisses des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus nicht möglich sein.

Was diese Situation geistlich sowohl für die Priester wie für die Gemeinden bedeuten bzw. wie diese Situation verarbeitet wird, lässt sich heute noch kaum erfassen. In den nächsten Tagen und Wochen ist es daher nötig, auf Ebene des Bistums sowie der Gemeinden und Priester, mit dieser Situation umzugehen und andere Wege zu finden, die österlichen Geheimnisse zu begehen.

Der Livestream aus dem Paderborner Dom und anderen Kirchen wird eine Möglichkeit sein. Hinzu kommen müssen sicherlich weitere Formen, wie insbesondere die Gläubigen miteinander diese Tage geistlich begehen können. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch auf der Bistumshomepage hierzu Unterstützung abrufbar sein.

17. März, 13 Uhr: Generalvikariat für Publikumsverkehr geschlossen

Der Zugang zum Erzbischöflichem Generalvikariat ist ab sofort nur noch Mitarbeitenden und zwingend notwendigen externen Partnern gestattet. Diese externen Besucher werden gebeten, sich am Empfang des Domplatz 3 zu melden, wo sie von einem Mitarbeitenden des Generalvikariats abgeholt werden.

16. März, 17 Uhr: Erstkommunion- und Firmfeiern in die Zweite Jahreshälfte verschoben

Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation zunächst bis in die zweite Jahreshälfte verschoben werden. Dies betrifft auch sämtliche Firmfeiern im Erzbistum Paderborn.

16. März, 17 Uhr: Vorübergehende Dienstanweisungen für das Pastorale Personal zur Bekämpfung des Coronavirus

Um die Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen, haben Generalvikar Alfons Hardt und Monsignore Andreas Kurte, Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat, am 16. März nachfolgende Dienstanweisung veröffentlicht.

 

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus von Montag, 16.03.2020, an bis auf weiteres die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen beschlossen. Dies betrifft in besonderer Weise öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten.

Alle öffentlichen Gottesdienste wie Eucharistiefeiern, Vespern, Andachten und ähnliches finden nicht statt. Die Kirchengebäude bleiben in dieser Zeit als Orte des persönlichen Gebetes geöffnet.

  1. In der derzeitigen Situation ist es Auftrag der Kirche, die Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen und ihnen auch weiterhin geistlich nahe zu sein. Can 906 CIC (Codex luris Canonici/Gesetzbuch des Kirchenrechts) verlangt für die private Feier der Eucharistie eines Geistlichen, also ohne die Teilnahme irgendeines Gläubigen, lediglich das Vorliegen eines gerechten und vernünftigen Grundes. Ein solcher Grund ist in der derzeitigen Ausnahmelage zweifelsfrei gegeben, so dass die Priester weiterhin stellvertretend für die Gläubigen die heilige Messe, das heißt ohne Beteiligung von Gläubigen und Ministranten feiern können.
  2. Beerdigungen dürfen  aktuell ausschließlich im kleinsten Kreis direkt am Grab stattfinden. Diese besondere Situation bringt es auch mit sich, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen bzw. das Requiem in Kirchen und Kapellen nicht möglich sind. Trotz dieser Begleitumstände bitten wir Sie, auf ein würdiges Begräbnis zu achten. Ein Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden.
  3. Beichtgespräche im Beichtstuhl sind nicht möglich. Bei Beichtgesprächen müssen die notwendigen Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden.
  4. Seelsorgerinnen und Seelsorger sollen als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Sie sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit möglich und sinnvoll auch persönlich erreichbar. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind in der momentanen Situation aufgerufen, für den sozial-caritativen Bereich zu überlegen, wo tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakte zu Alleinstehenden oder unter Quarantäne stehenden Personen, Kinderbetreuung usw.).
  5. Die Spendung der Krankenkommunion an einzelne Gläubige, des Bußsakramentes und der Krankensalbung sollen auf Wunsch den alten und kranken Menschen ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei die Auflagen in den Krankenhäusern bzw. Seniorenheimen und nehmen Sie ggf. mit der Geschäftsführung Kontakt auf. Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Einrichtungen werden gebeten, mit der Geschäftsführung zu klären, ob regelmäßige Besuche in der Einrichtung möglich sind.
  6. Trauungen und Taufen können nicht in einer öffentlichen Feier begangen werden. Wird dennoch der Wunsch an Sie herangetragen, aus triftigen Gründen diese Sakramente nicht verschieben zu können, kann die Feier leider nur im kleinsten Kreis (bei der Taufe Eltern und Paten, bei einer Trauung das Brautpaar und zwei Trauzeugen) stattfinden.
  7. Zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im Notfall Beschlussfassungen der Kirchenvorstände möglich sind, erhalten die Kirchengemeinden sehr kurzfristig eine gesonderte Information.
  8. Dienstfahrten sind vorerst auf das absolut Notwendige zu reduzieren.
  9. Ordensgemeinschaften haben das Recht auf das Chorgebet. Eucharistiefeiern im Rahmen der Gemeinschaft sind möglich, wobei darauf zu achten ist, dass die Gottesdienste nicht öffentlich zugänglich sind.
  10. Bitte nutzen Sie in diesen Tagen alle technischen Möglichkeiten, wie Internetpräsenz, Mailkontakt etc.. In einigen Fällen haben Mitbrüder bereits neue Wege ausprobiert, und Gottesdienste per Livestream über ihre Homepage übertragen. Die Gläubigen sind eingeladen, die Gottesdienste, die über Medien verbreitet werden, mitzufeiern.
  11. Bitte achten Sie darauf, dass die Pfarrbüros verlässlich besetzt sind. Der Kontakt sollte derzeit ausschließlich per Mail und per Telefon erfolgen. Sorgen Sie bitte dafür, dass die Gläubigen die entsprechenden Adressen und Telefonnummern gut sichtbar vermittelt bekommen. Die Homepage kann ein geeignetes Mittel sein, um Informationen sowie Gebetsimpulse für den häuslichen Gebrauch an Gemeindemitglieder weiterzugeben.
  12. Unter den besonderen Umständen müssen die Feiern zu den Kar- und Ostertagen in den Gemeinden leider abgesagt werden. Unser Erzbischof wird das österliche Triduum für das Erzbistum unter Anwesenheit des Domkapitels im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Es ist vorgesehen, diese Gottesdienste im Livestream als besonderen Service für die Gläubigen zu übertragen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das österliche Triduum vom Priester nicht privat gefeiert werden darf.
  13. Die aktuellen Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Informationen. Ich verweise auch auf die Homepage des Erzbistums Paderborn (erzbistum-paderborn.de). Hier gibt es einen Ticker mit den neuesten Informationen sowie mit geistlichen Impulsen.

 

Generalvikar Alfons Hardt bittet dringlich darum, dass die Anweisungen der örtlichen Gesundheitsämter bzw. der kommunalen und staatlichen Stellen, wie auch an die Weisungen seitens des Erzbistums eingehalten werden. Gemeinsam mit Erzbischof  Hans-Josef Becker habe er die Erwartung, dass sich in dieser für das Land so schwierigen Situation alle solidarisch zeigen und alle Anweisungen der öffentlichen und kirchlichen Behörden unterstützt und befolgt werden.

Für Rückfragen steht das Erzbischöfliche Generalvikariat weiterhin gerne zur Verfügung.

16. März, 14 Uhr: Bildungshäuser, Akademien, die KEFB-Standorte und das IRuM bleiben bis zum 19. April geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation hat die Abteilung bilden + tagen des Erzbistums Paderborn beschlossenen die Bildungshäuser und Akademien des Erzbistums sowie die KEFB-Standorte mindestens bis zum 19. April zu schließen. Sämtliche Kurse und Bildungsangebote sind demnach abgesagt.

Auch das IRuM bleibt bis zum 19. April geschlossen.

Telefonisch und per Mail sind die Standorte aber weiterhin erreichbar.

15. März, 17 Uhr: Vorläufige Absage aller öffentlichen Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt.

Dies betrifft im Besonderen öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Auch die Feier der ersten Heiligen Kommunion und der Firmung muss aufgrund der Gesamtsituation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Kirchen bleiben in dieser Zeit als Orte des Gebetes geöffnet. Ebenso soll die Einzelseelsorge gewährleistet bleiben.

Weitere Details wird das Erzbistum Paderborn am späten Montagnachmittag, 16. März, hier auf seiner Website veröffentlichen und diese stetig nach Sachstand aktualisieren.

Das Erzbistum Paderborn bedauert diese Maßnahmen zutiefst, jedoch sind sie ein notwendiger Beitrag, um die stark zunehmende Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Erzbischof Hans-Josef Becker ist mit den Gläubigen im Gebet verbunden. Er legt ihnen das persönliche Gebet und das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahe.

Das Erzbistum wird zudem digitale Angebote auflegen, die die Verbundenheit mit den Gläubigen auch in dieser herausfordernden Situation sicherstellen sollen.

14. März 2020, 16 Uhr: Entbindung von der Sonntags-Pflicht

In Anbetracht der Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) gibt das Erzbistum Paderborn im Hinblick auf die Feier von Gottesdiensten bekannt:

Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt. Die Entscheidung, ob Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste abzusagen sind, ist vor Ort von den Verantwortlichen in Abstimmung mit den zuständigen staatlichen bzw. kommunalen Stellen zu treffen.

gez.
Alfons Hardt,
Generalvikar

13. März, 15 Uhr: Auswirkungen auf die Paderborner Dommusik

Mit dem Beschluss der Landesregierung NRW, den Regelschulbetrieb einzustellen, ist auch für die Dommusik die Entscheidung gefallen, die Proben und den gottesdienstlichen Gesang bis nach Ostern auszusetzen. Die Wiederaufnahme des Probenbetriebs wird an die Entscheidungen der Landesregierung zum allgemeinen Schulbetrieb gekoppelt.

Im Einzelnen bedeutet das:

  • In der Domsingschule finden keine Chorproben mehr statt. Davon betroffen sind alle Chor- und Vorschulgruppen.
  • Der Stimmbildungs-Unterricht entfällt.
  • Klavierschüler werden gebeten, selbst den Kontakt mit den Lehrenden zu suchen und eine Regelung zu vereinbaren. Ein Raum für Unterricht stünde voraussichtlich weiter zur Verfügung.
  • Die CD-Aufnahmen sind abgesagt. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden.
  • Mögliche zusätzliche Aufgaben für die Choralschola würden zeitnah bekannt gegeben.

Domchor:

  • Die Mitwirkung bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier ist abgesagt.
  • Die freitäglichen Treffen der Domchor-Herren in der Klause fallen bis auf Weiteres aus.

Mädchenkantorei:

  • Die Lage im Juli ist aktuell noch nicht vorhersehbar. Bezüglich der Florenzreise werden alle Betroffenen informiert, sobald ein genauerer Sachstand vorliegt.

Domkantorei

  • Die gottesdienstlichen Auftritte mit dem ganzen Chor sind abgesagt. Inwieweit einzelne Dienste (Trauermette, Karfreitag, Ostern) von einem kleinen Ensemble übernommen werden können, wird in den kommenden Tagen eruiert.
  • Die Aufführung von Haydn´s Schöpfung ist noch nicht abgesagt. Hier sind die kommenden Entwicklungen abzuwarten.
13. März, 13 Uhr: Dienstreisen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung getätigt werden

Lag es bislang in der Eigenverantwortung eines jeden Mitarbeitenden abzuwägen, ob Dienstreisen wirklich notwendig sind, so dürfen sie von nun an nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung getätigt werden.

13. März, 13 Uhr: Schulen und Kitas geschlossen

Wie Ministerpräsident Armin Laschet am Nachmittag in einer Pressekonferenz erklärte, bleiben sämtliche Schulen in NRW ab Montag, 16. März, geschlossen. Dies gilt auch für die Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn.

Die Betreuung der betroffenen Schüler soll am Montag und Dienstag gemeinsam mit den Lehrern und Eltern besprochen und organisiert werden. Die Erziehungsberechtigten sind gehalten, sich über die Webseiten der jeweiligen Schulen und Kitas sowie die lokalen Medien über Details und mögliche alternative Betreuungsmöglichkeiten zu informieren.

12. März: Wie können sich Personen schützen?

Das Erzbistum Paderborn ruft zu besonnenem Verhalten auf und spricht die Empfehlung aus die einschlägigen Hygieneempfehlungen zu beachten und Gefährdungen zu vermeiden. Vor allem Personen, die Symptome zeigen, sollten das öffentliche Leben meiden.

Hinweise dazu, wie Sie sich aktiv vor einer Infektion schützen können, hat das Bundesgesundheitsministerium zusammengefasst:

Fragen und Antworten: Gottesdienste - Empfang von Sakramenten - Seelsorge

Welches Angebot an Gottesdiensten kann ich (noch) wahrnehmen?

Alle öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum Paderborn wie Eucharistiefeiern, Vespern und Andachten sind vorerst bis zum 19. April 2020 abgesagt.

Die Kirchen bleiben in dieser Zeit als Orte des privaten Gebetes geöffnet.

Gottesdienste dürfen nur vom Priester privat unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert werden.

Um Gläubigen dennoch eine Teilhabe zu ermöglichen, können Gottesdienste per Live-Stream übertragen oder auch als Videos zur Verfügung gestellt werden. So werden aus dem Hohen Dom zu Paderborn beispielsweise täglich um 8 Uhr ein Morgengebet, um 12 Uhr ein Mittagsgebet und um 18.30 Uhr eine Eucharistiefeier per Live-Stream erlebbar sein.

Darüber hinaus können Gottesdienstübertragungen in Rundfunk und Fernsehen genutzt werden. Eine Übersicht über verschiedene Angebote findet sich hier.

Fällt die Feier des Osterfestes aus?

Die Feier des Österlichen Triduums wird in den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn in diesem Jahr aufgrund der Absage aller öffentlichen Gottesdienste bis zum 19. April 2020 entfallen. Diese Entscheidung, das Österliche Triduum nicht öffentlich zu feiern, ist Erzbischof Becker sehr schwer gefallen. Denn damit wird – erstmals überhaupt – den Gemeinden und Priestern im Erzbistum die Feier des Gedächtnisses des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus nicht möglich sein.

In den nächsten Tagen und Wochen wird es darum gehen, auf Ebene des Bistums sowie der Gemeinden und Priester, mit dieser Situation umzugehen und andere Wege zu finden, die österlichen Geheimnisse zu begehen. Der Livestream aus dem Paderborner Dom und aus anderen Kirchen wird eine Möglichkeit sein.

Die Kar- und Osterliturgie wird in allen NRW-Diözesen in den Kathedralen vom jeweiligen Erz-/Bischof mit einer Beteiligung von bis zu 20 Personen (Liturgische Dienste) gefeiert. Auch in diesem Gottesdienst ist darauf zu achten, dass die erforderlichen Schutzmaßnahmen (Abstand etc.) eingehalten werden.

Erzbischof Becker wird das Österliche Triduum für das Erzbistum gemeinsam mit dem Metropolitankapitel im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern – per Live-Stream sollen die Menschen im Erzbistum jedoch die Möglichkeit haben, daran teilzuhaben.

Hinzukommen müssen sicherlich weitere Formen, wie insbesondere die Gläubigen miteinander diese Tage geistlich begehen können. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch auf der Bistumshomepage hierzu Unterstützung abrufbar sein.

Was bedeutet die Situation für die Feiern von Erstkommunion und Firmung?

Alle bevorstehenden Erstkommunion- und Firmfeiern im Erzbistum Paderborn müssen aufgrund der aktuellen Situation entfallen. Sowohl die Feiern zur Erstkommunion als auch zur Firmung werden vorerst auf das zweite Halbjahr 2020 verschoben. Erzbischof Hans-Josef Becker bittet in einer Video-Botschaft die Kommunionkinder und Firmbewerberinnen und -bewerber, ihre Angehörigen und Katechetinnen und Katecheten um Verständnis.

Können Taufen oder Trauungen gefeiert werden?

Taufen und Trauungen in der kirchenrechtlich vorgeschriebenen Mindestform im Erzbistum Paderborn sind zunächst bis zum 19. April 2020 nicht möglich.

Nottaufen – ohne Paten – bleiben möglich.

Können Beerdigungen gefeiert werden?

Beerdigungen können in dieser besonderen Situation nur im engsten Angehörigenkreis (bis zu 20 Personen) und direkt am Grab stattfinden. Das bedeutet auch, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen oder die Feier eines Requiems in Kirchen und Kapellen derzeit nicht möglich sind. Es wird darum gebeten, trotz dieser Begleitumstände auf ein würdiges Begräbnis zu achten. Das Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden.

Kann die Beichte empfangen werden?

Beichtgespräche im Beichtstuhl sind derzeit nicht möglich. Bei Beichtgesprächen müssen die notwendigen Hygienemaßnahmen sowie ein Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden.

Kann die Kommunion empfangen werden?

Die Spende der Kommunion an einzelne Gläubige (Kranke oder Gesunde) soll weiter erfolgen, wenn diese darum bitten. Eine Kommunionspendung an Gruppen soll es aber nicht geben, weil zu befürchten ist, dass es dabei zu größeren Menschenansammlungen kommt, die mit den empfohlenen Schutzmaßnahmen nicht zu vereinbaren sind.

Kann die Krankensalbung und Krankenkommunion erteilt werden?

Die Spendung der Krankenkommunion an einzelne Gläubige, des Bußsakramamentes und der Krankensalbung soll auf Wunsch der alten und kranken Menschen ermöglicht werden. Dabei sind die Auflagen in den Krankenhäusern und Seniorenheimen zu beachten und es ist ratsam, den Kontakt zur Geschäftsführung der Einrichtung zu suchen.

Auch Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Einrichtungen werden gebeten, mit der Geschäftsführung zu klären, ob aktuell regelmäßige Besuche in der jeweiligen Einrichtung möglich sind.

Wie kann ich Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichen?

Seelsorgerinnen und Seelsorger sollen weiterhin ansprechbar und an der Seite der Menschen sein. Dafür sollen sie telefonisch, digital und – soweit möglich und sinnvoll – auch persönlich erreichbar sein.

Worauf muss ich als Mitglied eines Pastoralteams besonders achten?

Neben einem verantwortungsbewussten Verhalten und der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen gilt es, besonders jetzt den Menschen zugewandt zu sein. Dafür ist es notwendig, alle technischen Möglichkeiten vom Telefon über die Internetpräsenz bis hin zum Mailkontakt zu nutzen. Wo dies technisch möglich ist, ist auch zu prüfen, ob sich Gottesdienste im Live-Stream übertragen lassen. Die Homepage sollte nach Möglichkeit nicht nur einer verlässlichen Information dienen, sondern auch ein Medium sein, um den Gläubigen gegebenenfalls vermehrt geistliche Impulse anzubieten.

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Alle aktuellen Informaitonen finden Sie im News-Ticker, oberhlab dieses Aufklapp-Menüs. Er wird stetig aktualisiert.

Aufgrund der Geschwindigkeit der Entwicklungen und der lokal unterschiedlichen Gefährdungslagen sollten zudem stets die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie der jeweils örtlich zuständigen Gesundheitsämter beachtet werden.

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