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© Traveller Martin / Shutterstock.com
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Das Sakrament der Firmung: Stärkung für Glauben und Leben

Sie möchten sich firmen lassen oder suchen nach Informationen zum Sakrament der Firmung? Hier erfahren Sie, was die katholische Kirche unter dem Sakrament versteht, wie die Firmvorbereitung aussehen kann, wer Firmpate oder -patin sein darf und wer Ihnen im Erzbistum Paderborn weiterhilft.

Das Wichtigste in Kürze

Die Firmung ist ein Sakrament der katholischen Kirche und gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Initiationssakramenten. Durch Handauflegung und die Salbung mit Chrisam wird den Firmlingen der Heilige Geist zugesagt, der sie im Glauben stärken und auf ihrem Lebensweg begleiten soll. Meist wird die Firmung im Jugendalter nach einer Vorbereitungszeit von einem Bischof gespendet. Auch Erwachsene können die Firmung nachholen.

Was ist die Firmung?

Gemeinsam mit der Taufe und der Eucharistie gehört die Firmung zu den sogenannten Initiationssakramenten. Das bedeutet: Diese drei Sakramente führen Schritt für Schritt in den christlichen Glauben und in die Gemeinschaft der Kirche hinein.

Viele Menschen werden bereits als Baby getauft. Damals haben ihre Eltern sowie ihre Patinnen oder Paten stellvertretend für sie Ja zum Glauben gesagt. Bei der Firmung können sich Jugendliche selbst damit auseinandersetzen: Was glaube ich? Welche Rolle soll Gott in meinem Leben spielen? Möchte ich meinen Weg als Christin oder Christ weitergehen?

Firmlinge gehören zur weltweiten Kirche

Meistens wird die Firmung von einem Bischof oder Weihbischof gespendet. In besonderen Fällen kann auch ein beauftragter Priester firmen. Dass ein Bischof zur Firmung kommt, zeigt: Die Firmlinge gehören nicht nur zu ihrer Gemeinde vor Ort, sondern zum ganzen Erzbistum und zur weltweiten Kirche.

In der frühen Kirche wurden Taufe, Firmung und Eucharistie häufig in einem einzigen Gottesdienst gefeiert. In vielen Ostkirchen werden Kinder deshalb bis heute direkt nach ihrer Taufe gefirmt. In der römisch-katholischen Kirche findet die Firmung meistens erst im Jugendalter statt. So können sich Jugendliche bewusst auf das Sakrament vorbereiten und eine eigene Entscheidung treffen.

Warum lassen sich Menschen firmen?

Es gibt nicht den einen richtigen Grund für die Firmung. Manche Jugendliche wissen schon früh, dass sie sich firmen lassen möchten. Andere sind zunächst unsicher oder machen bei der Firmvorbereitung mit, weil Freundinnen und Freunde dabei sind. Beides ist in Ordnung.

Die Firmvorbereitung bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit ihrem Glauben und ihrem Leben auseinanderzusetzen. Dabei kann es um ganz unterschiedliche Themen gehen:

  • Den eigenen Glauben entdecken: Während der Firmvorbereitung können Jugendliche Fragen stellen, Zweifel äußern und ihre eigene Haltung entwickeln.
  • Über wichtige Lebensfragen sprechen: Was macht mich glücklich? Was gibt mir Halt? Wie möchte ich später leben? Was ist mir in Freundschaften und Beziehungen wichtig? Solche Fragen kommen im Alltag oft zu kurz. In der Firmgruppe kann Raum dafür entstehen.
  • Neue Menschen kennenlernen: Bei Treffen, Aktionen, Wochenenden oder Fahrten begegnen sich Jugendliche. Sie tauschen sich aus, erleben etwas gemeinsam und lernen sich vielleicht ganz neu kennen.
  • Die eigenen Stärken entdecken: Während der Firmvorbereitung können Jugendliche herausfinden, was ihnen wichtig ist, welche Begabungen sie haben und wofür sie sich einsetzen möchten.
  • Orientierung für Entscheidungen finden: Glaube nimmt schwierige Entscheidungen nicht ab. Er kann aber helfen, genauer hinzusehen: Was ist richtig? Was tut mir und anderen gut? Wofür möchte ich Verantwortung übernehmen?
  • Gottes Zusage erhalten: In der Firmung sagt Gott jedem Menschen zu: Er ist wertvoll. Gott kennt und begleitet ihn. Sein Geist gibt Kraft für den eigenen Weg.
Im Himmel reißen die Wolken auf und Licht scheint hindurch © Igor Grochev / Shutterstock.com
Die Firmung bedeutet nicht, dass danach alle Zweifel verschwinden oder das Leben automatisch leichter wird. Sie ist vielmehr eine Zusage: Niemand muss den eigenen Weg allein gehen.

Welche Rolle spielt der Heilige Geist?

Mit dem Heiligen Geist ist im katholischen Glauben Gottes Kraft und Gegenwart in der Welt und im Leben der Menschen gemeint. In der Bibel wird der Heilige Geist deshalb oft mit Bildern beschrieben, zum Beispiel als Wind, Feuer oder Atem.

Besonders wichtig ist die Pfingstgeschichte. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu sind seine Jüngerinnen und Jünger zunächst ängstlich und unsicher. Sie wissen nicht, wie es weitergehen soll. An Pfingsten werden sie vom Heiligen Geist erfüllt. Sie fassen neuen Mut, gehen nach draußen und erzählen anderen Menschen von Jesus.

Genau darum geht es auch bei der Firmung. Das Wort „Firmung“ kommt vom lateinischen Wort „confirmare“. Es bedeutet „stärken“ oder „bekräftigen“. Durch die Firmung sollen die Firmlinge Kraft und Orientierung für ihren weiteren Lebensweg erhalten.

Wer kann gefirmt werden?

Gefirmt werden kann, wer katholisch getauft und noch nicht gefirmt ist. In der Regel wurde vorher bereits die Erstkommunion gefeiert. Außerdem gehört eine Vorbereitung auf die Firmung dazu.

In welchem Alter Jugendliche gefirmt werden, ist nicht überall gleich. Das hängt davon ab, wie die Firmvorbereitung in der jeweiligen Gemeinde oder im jeweiligen Pastoralen Raum organisiert ist.

Zweifel und kritische Fragen sind kein Grund, auf die Firmung zu verzichten

Wichtig ist: Die Entscheidung für die Firmung trifft jeder Mensch selbst. Niemand sollte dazu gezwungen werden. Die Firmung lebt davon, dass Jugendliche sich freiwillig mit dem Glauben beschäftigen und bewusst entscheiden, ob sie das Sakrament empfangen möchten.

Dafür ist keine vollkommene Sicherheit nötig. Zweifel und kritische Fragen sind kein Grund, auf die Firmung zu verzichten. Viele Menschen glauben nicht immer gleich stark. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich ehrlich mit den eigenen Fragen auseinanderzusetzen.

Sie wollen wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Das lässt sich hier nachschauen.

Christin oder Christ ist man nicht nur für sich

Mit dem Christsein verbindet sich eine Sendung in die Welt, eine Mission: sich an Jesu Leben und Worten ein Beispiel für das eigene Leben zu nehmen und seine Botschaft weiterzutragen. Genau dazu soll das Sakrament der Firmung ermutigen, und darin soll es bestärken.

© REDPIXEL.PL / Shutterstock.com
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Wie läuft eine Firmung ab?

Die Firmung findet meistens während eines festlichen Gottesdienstes statt. Sie wird in der Regel von einem Bischof oder Weihbischof gespendet. Bei besonderen Firmfeiern kann auch ein vom Bischof beauftragter Priester die Firmung spenden.

Im Gottesdienst beginnt der eigentliche Firmritus nach der Predigt und vor der Eucharistie. Zunächst erneuern die Firmlinge ihr Taufversprechen. Bei der Taufe haben die Eltern und Patinnen oder Paten stellvertretend Ja zum Glauben gesagt. Bei der Firmung können die Firmlinge selbst ihren Glauben bekennen.

Der Heilige Geist bestärkt

Danach breitet der Bischof seine Hände über alle Firmlinge aus. Er betet darum, dass der Heilige Geist sie mit seinen Gaben stärkt.

Anschließend kommen die Firmlinge einzeln nach vorne. Die Firmpatin oder der Firmpate begleitet den Firmling dabei und legt ihm meistens eine Hand auf die Schulter. Diese Geste zeigt: Auf dem weiteren Weg gibt es Menschen, die hinter dem Firmling stehen und ihn unterstützen.

 

Anschließend zeichnet der Bischof dem Firmling mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn und spricht:

Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.

Worte des Bischofs während der Firmung

Chrisam ist ein besonderes, geweihtes Öl. Schon in der Bibel wurden Menschen gesalbt, wenn ihnen eine wichtige Aufgabe anvertraut wurde. Bei der Firmung bedeutet die Salbung: Der Firmling gehört zu Christus. Gott stärkt ihn und traut ihm zu, den Glauben im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.

Wie sieht die Firmvorbereitung aus?

Die Vorbereitung auf die Firmung wird auch Firmkatechese genannt. Sie soll Jugendlichen helfen, den christlichen Glauben besser kennenzulernen und herauszufinden, ob sie sich firmen lassen möchten.

Wie die Vorbereitung genau aussieht, unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Manche Firmgruppen treffen sich regelmäßig über mehrere Monate. Andere Gemeinden bieten Projekttage, Wochenenden, Fahrten oder verschiedene Wahlangebote an.

Häufig gehören dazu:

  • Treffen in einer Firmgruppe
  • Gespräche über Glauben und Leben
  • Gottesdienste und Gebetszeiten
  • kreative oder soziale Projekte
  • gemeinsame Ausflüge und Aktionen
  • Firmwochenenden oder Fahrten, wie zum Beispiel das Pfingstival
  • Begegnungen mit Menschen, die von ihrem Glauben erzählen

Wer wissen möchte, wie die Firmvorbereitung in der eigenen Gemeinde aussieht, kann sich an das Pfarrbüro oder die Seelsorgenden wenden.

Sie wollen wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Das lässt sich hier nachschauen.

Fragen zum Glauben und zum Leben haben ihren Platz

Die Firmvorbereitung ist kein Schulunterricht. Es gibt keine Noten und keine Prüfung. Trotzdem ist die Teilnahme wichtig. Nur wer sich auf die Treffen und Angebote einlässt, kann herausfinden, was die Firmung für ihn oder sie bedeutet.

In der Firmgruppe geht es nicht nur um kirchliches Wissen. Auch Themen aus dem Alltag der Jugendlichen können eine Rolle spielen:

  • Was gibt meinem Leben Sinn?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Wie gehe ich mit Leistungsdruck und Zukunftsängsten um?
  • Was bedeutet Freundschaft für mich?
  • Warum gibt es Leid?
  • Wie kann ich gute Entscheidungen treffen?
  • Was kann ich tun, wenn ich an Gott zweifle?
  • Wie kann ich mich für andere und für mehr Gerechtigkeit einsetzen?

Während der Firmvorbereitung dürfen Jugendliche offen sprechen, kritisch nachfragen und eine andere Meinung haben. Niemand muss so tun, als gäbe es keine Zweifel. Ein ehrliches Gespräch über den Glauben ist wichtiger als eine vermeintlich richtige Antwort.

Kostenlose Firm-App

Die kostenlose Firm-App des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken begleitet Jugendliche digital auf dem Weg zur Firmung und unterstützt zugleich Katechetinnen und Katecheten bei der Organisation. Sie bündelt spirituelle Impulse, Gebete, Materialien und Informationen, bietet einen Kalender sowie Möglichkeiten zur Kommunikation in der Firmgruppe und verbindet so Glaubensinhalte mit der digitalen Lebenswelt junger Menschen.

Mehr Informationen gibt es hier.

Wer kann Firmpatin oder Firmpate werden?

Firmpatinnen und Firmpaten müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben und katholisch gefirmt sein. Eine Firmpatin oder ein Firmpate sollte jemand sein, der den Firmling kennt, ihm nahesteht und ihm ein Vorbild sein kann.

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu wählen, der alle Antworten auf Glaubensfragen kennt. Wichtiger ist, dass der Firmling der Person vertraut und offen mit ihr sprechen kann. Eine Firmpatin oder ein Firmpate kann ihm zuhören, ihn ermutigen und ihm helfen, seinen eigenen Weg zu finden.

Oft übernehmen die Taufpatin oder der Taufpate auch die Firmpatenschaft. Es muss aber nicht dieselbe Person gewählt werden. Auch eine andere Vertrauensperson, die die Voraussetzungen erfüllt, kann gefragt werden.

Kann man die Firmung als Erwachsener nachholen?

Wer katholisch getauft wurde, aber in seiner Jugend nicht gefirmt worden ist, kann die Firmung später nachholen. Dafür gibt es eigene Vorbereitungsangebote, die sich an den Fragen und Lebenssituationen erwachsener Menschen orientieren.

Auch Menschen, die erst als Erwachsene katholisch werden, können die Firmung empfangen. Dabei gibt es unterschiedliche Wege.

  1. Wer noch nicht getauft ist, bereitet sich zunächst auf die Aufnahme in die Kirche vor. Taufe, Firmung und Eucharistie werden dann häufig in einem gemeinsamen Gottesdienst gefeiert.
  2. Wer bereits in einer anderen christlichen Kirche gültig getauft wurde und katholisch werden möchte, wird nicht noch einmal getauft. Nach einer entsprechenden Vorbereitung kann die Person in die katholische Kirche aufgenommen und gefirmt werden.

Der erste Ansprechpartner ist normalerweise die katholische Gemeinde am Wohnort. Auch das Referat für Sakramentenpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat informiert über die Voraussetzungen, die Vorbereitung und die Möglichkeiten der Erwachsenenfirmung.

FAQ: Fragen und Antworten zur Firmung

Die Firmung ist ein Sakrament der katholischen Kirche. Gemeinsam mit Taufe und Eucharistie gehört sie zu den Initiationssakramenten. Diese führen schrittweise in den christlichen Glauben und in die Gemeinschaft der Kirche hinein. Bei der Firmung setzen sich Jugendliche bewusst mit ihrem Glauben auseinander und entscheiden, ob sie ihren Weg als Christin oder Christ weitergehen möchten.

Das Wort „Firmung“ leitet sich vom lateinischen Wort „confirmare“ ab. Es bedeutet „stärken“ oder „bekräftigen“. Das Sakrament soll Menschen im Glauben bestärken und ihnen Kraft und Orientierung für ihren weiteren Lebensweg geben.

Mit dem Heiligen Geist ist Gottes Kraft und Gegenwart in der Welt und im Leben der Menschen gemeint. Bei der Firmung wird den Firmlingen zugesagt, dass der Heilige Geist sie begleitet und stärkt. Er soll ihnen Mut geben, ihren Glauben zu leben und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Die biblische Pfingstgeschichte (Apg 2) erzählt, wie die Jüngerinnen und Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt werden. Sie überwinden ihre Angst, fassen neuen Mut und erzählen anderen Menschen von Jesus. Auch bei der Firmung geht es um diese Stärkung durch den Heiligen Geist.

Gefirmt werden kann, wer katholisch getauft und noch nicht gefirmt ist. In der Regel wurde zuvor bereits die Erstkommunion gefeiert. Außerdem gehört eine Vorbereitung auf den Empfang des Sakraments dazu.

Die Firmung wird in der römisch-katholischen Kirche meistens im Jugendalter gefeiert. Ein einheitliches Firmalter gibt es jedoch nicht. Wann Jugendliche gefirmt werden, hängt von der jeweiligen Gemeinde oder dem Pastoralen Raum ab.

Hier können Sie nachschauen, zu welche Gemeinde Sie gehören.

Ja. Die Entscheidung für die Firmung soll freiwillig und bewusst getroffen werden. Niemand sollte dazu gezwungen werden. Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen und selbst zu entscheiden, ob sie das Sakrament empfangen möchten.

Ja. Zweifel und kritische Fragen schließen die Firmung nicht aus. Niemand muss auf alle Glaubensfragen eine fertige Antwort haben. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich ehrlich mit dem eigenen Glauben und den persönlichen Fragen auseinanderzusetzen.

Nein. Eine katholische Trauung ist auch ohne Firmung möglich. Es wird jedoch empfohlen, die Firmung nach Möglichkeit vor der Hochzeit nachzuholen.

Die Firmung wird in der Regel von einem Bischof oder Weihbischof gespendet. In besonderen Fällen kann auch ein vom Bischof beauftragter Priester firmen. Die Firmung durch einen Bischof macht deutlich, dass die Firmlinge nicht nur zu ihrer Gemeinde vor Ort, sondern auch zum Erzbistum und zur weltweiten Kirche gehören.

Die Firmung findet meistens in einem festlichen Gottesdienst statt. Nach der Predigt erneuern die Firmlinge ihr Taufversprechen. Anschließend breitet der Bischof seine Hände über sie aus und bittet um die Gaben des Heiligen Geistes. Danach werden die Firmlinge einzeln mit Chrisam gesalbt.

Chrisam ist ein geweihtes Öl, mit dem die Firmlinge gesalbt werden. Bereits in der Bibel wurden Menschen gesalbt, wenn ihnen eine besondere Aufgabe anvertraut wurde. Bei der Firmung steht die Salbung dafür, dass der Firmling zu Christus gehört und dazu ermutigt wird, den Glauben im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.

Die Firmvorbereitung wird auch Firmkatechese genannt. Ihre Gestaltung unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Möglich sind regelmäßige Treffen, Projekttage, Gottesdienste, soziale Aktionen, Wochenenden, Fahrten und Gespräche über Glauben und Leben.

Nein. In der Firmvorbereitung gibt es keine Noten und keine Prüfung. Sie soll Jugendlichen ermöglichen, den christlichen Glauben kennenzulernen, Fragen zu stellen, Zweifel zu äußern und herauszufinden, welche Bedeutung die Firmung für das eigene Leben haben kann.

Neben Glaubensfragen können auch persönliche und gesellschaftliche Themen eine Rolle spielen. Dazu gehören Sinn und Zukunft, Freundschaft, Leistungsdruck, Leid, Zweifel, Entscheidungen, Gerechtigkeit und das Engagement für andere Menschen.

Firmpatinnen und Firmpaten müssen mindestens 16 Jahre alt und selbst katholisch gefirmt sein. Sie sollten den Firmling gut kennen, ihm nahestehen und bereit sein, ihn auf seinem weiteren Glaubens- und Lebensweg zu begleiten.

Ja. Häufig übernimmt die Taufpatin oder der Taufpate auch die Firmpatenschaft. Es kann aber ebenso eine andere Vertrauensperson gewählt werden, sofern sie die Voraussetzungen für das Patenamt erfüllt.

Ja. Wer katholisch getauft, aber bisher nicht gefirmt wurde, kann die Firmung auch im Erwachsenenalter empfangen. Dafür gibt es eigene Vorbereitungsangebote, die sich an den Fragen und Lebenssituationen erwachsener Menschen orientieren.

Wer als erwachsener Mensch noch nicht getauft ist, bereitet sich auf die Aufnahme in die Kirche vor. Taufe, Firmung und Eucharistie werden dann häufig gemeinsam gefeiert. Wer bereits in einer anderen christlichen Kirche gültig getauft wurde, wird nicht erneut getauft. Nach der Vorbereitung kann die Aufnahme in die katholische Kirche mit der Firmung verbunden werden.

Informationen zur Firmvorbereitung, zum Firmalter und zu den nächsten Terminen gibt es beim örtlichen Pfarrbüro oder bei den Seelsorgenden der zuständigen Gemeinde beziehungsweise des Pastoralen Raumes.

Hier können Sie nachschauen, zu welche Gemeinde Sie gehören.

Kontakt
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generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0