Die Vorbereitung auf die Firmung wird auch Firmkatechese genannt. Sie soll Jugendlichen helfen, den christlichen Glauben besser kennenzulernen und herauszufinden, ob sie sich firmen lassen möchten.
Wie die Vorbereitung genau aussieht, unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Manche Firmgruppen treffen sich regelmäßig über mehrere Monate. Andere Gemeinden bieten Projekttage, Wochenenden, Fahrten oder verschiedene Wahlangebote an.
Häufig gehören dazu:
- Treffen in einer Firmgruppe
- Gespräche über Glauben und Leben
- Gottesdienste und Gebetszeiten
- kreative oder soziale Projekte
- gemeinsame Ausflüge und Aktionen
- Firmwochenenden oder Fahrten, wie zum Beispiel das Pfingstival
- Begegnungen mit Menschen, die von ihrem Glauben erzählen
Wer wissen möchte, wie die Firmvorbereitung in der eigenen Gemeinde aussieht, kann sich an das Pfarrbüro oder die Seelsorgenden wenden.
Sie wollen wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Das lässt sich hier nachschauen.
Fragen zum Glauben und zum Leben haben ihren Platz
Die Firmvorbereitung ist kein Schulunterricht. Es gibt keine Noten und keine Prüfung. Trotzdem ist die Teilnahme wichtig. Nur wer sich auf die Treffen und Angebote einlässt, kann herausfinden, was die Firmung für ihn oder sie bedeutet.
In der Firmgruppe geht es nicht nur um kirchliches Wissen. Auch Themen aus dem Alltag der Jugendlichen können eine Rolle spielen:
- Was gibt meinem Leben Sinn?
- Was ist mir wirklich wichtig?
- Wie gehe ich mit Leistungsdruck und Zukunftsängsten um?
- Was bedeutet Freundschaft für mich?
- Warum gibt es Leid?
- Wie kann ich gute Entscheidungen treffen?
- Was kann ich tun, wenn ich an Gott zweifle?
- Wie kann ich mich für andere und für mehr Gerechtigkeit einsetzen?
Während der Firmvorbereitung dürfen Jugendliche offen sprechen, kritisch nachfragen und eine andere Meinung haben. Niemand muss so tun, als gäbe es keine Zweifel. Ein ehrliches Gespräch über den Glauben ist wichtiger als eine vermeintlich richtige Antwort.