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„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

17.02.2026

Unterwegs für die Würde des Menschen: Die Hungertuchwallfahrt ist gestartet

Insgesamt 40 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum sind am heutigen Veilchendienstag zur 31. Hungertuchwallfahrt gestartet. Warum es sich lohnt, aufzubrechen. Gerade an Karneval. Und gerade bei Schnee und Regen.
© Oleg Elkov / Shutterstock.com
16.02.2026

Verleih uns Frieden

Helau im Sauerland. Eine Stadt ohne Rosenmontagszug und mit einer Geschichte, die nachhallt. Zwischen Konfetti und Krieg steht ein Narr und hält den Spiegel hin. Dirk Lankowski erzählt im WDR von Lachen mit Haltung und warum Frieden manchmal mit einem Witz beginnt.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.02.2026

„Lasst die Kinder zu mir kommen: hindert sie nicht daran!“

St. Antonius Bad Wünnenberg ist beides: ein altehrwürdiges Gotteshaus und ein Ort des lebendigen Glaubens
14.02.2026

Paartherapeut: Wie der Heilige Valentin ein wenig Struktur in die Liebe bringen kann

„Freut Euch, dass Ihr hier gelandet seid! Der liebe Gott hat Euch hierhin geführt“, sagt Rudolf Sanders zu Paaren, wenn sie – meist geknickt - vor ihm sitzen. Warum ein christliches Fundament hilft und wieso der Valentinstag wichtig ist? Dies und mehr im Interview.
© Besim Mazhiqi /Erzbistum Paderborn
12.02.2026

Karnevalstrubel im Erzbistum: Aktive werben im Umzug für den Glauben

Sechs Tage närrisches Treiben beginnen und Gemeindeteams sind mittendrin. Mit Wagen zur "Baustelle Kirche - Betreten erlaubt" oder gelebter Ökumene im Karnevalsgottesdienst. Das zeigt: Glaube ist vielfältig - und ist letztlich der Ursprung der Fastnacht.
© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
09.02.2026

Was hilft, im Hier und Jetzt zu leben

170 junge Menschen feiern YOUNG MISSION-Weekend unter dem Motto „PRESENT“

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Gottesdienst feiern ohne Priester: Wortgottesfeierleiterin in Mantinghausen

Xenia Neisemeier erzählt, was es bedeutet, Gottesdienst ohne Priester zu feiern – und welche Chancen sie in ihrem Dienst sieht: Durch die Wortgottesfeier können andere Lebensrealitäten sichtbar werden, Kirche kann vielfältiger werden und die heilige Messe kann gut ergänzt werden. Gleichzeitig gehört auch die ein oder andere Herausforderung dazu.

Aktionstag ZUSAMMEN:HALT

TikToker Fabian Grischkat und Erzbischof Dr. Bentz kommen beim Aktionstag ZUSAMMEN:HALT über Themen wie KI, Bots und Hass im Netz mit 120 Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Beim Aktionstag im Heinz Nixdorf Museumsforum treffen zum ersten Mal journalistische, theologische und ganz alltägliche Sichtweisen aufeinander.

Seelsorge vor Ort mit Cäcilia Wälter

Küsterin, Wirtin, gute Seele im Ort: Cäcilia Wälter ist immer da – und für viele ein echter Treffpunkt. Die Menschen kommen gern in ihre Gaststätte in Linnepe im Sauerland, um sich auszutauschen. Sie hört zu. Und manchmal erinnert sie nebenbei auch an die morgige Messe.

KNA Newsticker

17. Februar 2026 12:51

Christen und Muslime senden Grußbotschaften zum Ramadan

Bonn (KNA) Katholiken und Muslime haben in Grußbotschaften den Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan gewürdigt. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, bezeichnete es als "schönes Zeichen", dass der Ramadan in diesem Jahr fast zeitgleich mit ...

Bonn (KNA) Katholiken und Muslime haben in Grußbotschaften den Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan gewürdigt. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, bezeichnete es als "schönes Zeichen", dass der Ramadan in diesem Jahr fast zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit anfängt. Sie beginnt an diesem Aschermittwoch, der Ramadan am Donnerstag. "Diese seltene Übereinstimmung lädt uns dazu ein, mit wachem Sinn all das wahrzunehmen, was uns miteinander verbindet", so der Limburger Bischof in dem am Dienstag veröffentlichten Grußwort an muslimische Gläubige.

Er erinnerte an die Situation von Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land, die von Frieden weit entfernt seien. Während seines Besuchs am Jahresende sei ihm schmerzlich bewusst geworden: "Eine gerechte Friedensordnung, die die Menschenwürde von Israelis und Palästinensern gleichermaßen schützt, ist in weite Ferne gerückt." Die Gewalt habe äußerlich wie innerlich tiefe Wunden geschlagen. Doch inmitten der Verwüstungen sei der Wunsch nach Frieden allgegenwärtig.

Bätzing verwies auf die Friedensbotschaft von Papst Leo XIV. zum 1. Januar. Wer durch das Gebet Herz und Verstand weite, öffne seine Augen für das Leid der Mitmenschen. So würden Menschen fähig, solidarisch zu handeln und die Würde jedes Menschen zu achten. "Dann ist Religion auch keine Barriere, sondern eine Ressource für den Frieden", so Bätzing. Dazu trage Fasten bei. Der scheidende Konferenzvorsitzende rief dazu auf, sich "jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzustellen, sei es Rassismus, Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit".

Auch der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) erinnert in seiner Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime auf den nahezu gleichzeitigen Beginn von christlicher Fastenzeit und Ramadan in diesem Jahr. "Weltweit wie auch hier in Deutschland stehen viele Menschen vor sozialen und ökonomischen Herausforderungen. Der Fastenmonat ruft dazu auf, nicht wegzusehen, sondern aktiv zu helfen – durch Spenden, Engagement und durch eine Haltung der Barmherzigkeit im Alltag."

Der Ramadan erinnere daran, dass Verantwortung, Rücksichtnahme und Solidarität zentrale Elemente des Zusammenlebens seien – "Werte, die selbstverständlich sein sollten, es oft aber nicht sind", betonte KRM-Sprecher Ali Mete.

Im KRM haben sich fünf Islamverbände zusammengeschlossen: die türkisch-islamische Ditib, der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, der Zentralrat der Muslime in Deutschland sowie die Verbände albanischer und marokkanischer Muslime hierzulande.

17. Februar 2026 12:15

Grünen-Politiker Özdemir besucht Vesperkirche in Stuttgart

Stuttgart (KNA) Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat am Fastnachtsdienstag die Vesperkirche Stuttgart besucht. Dabei half er morgens bei der Ausgabe von Kaffee und Tee an Bedürftige. "Für mich ist das gelebtes Christentum, was hier den ...

Stuttgart (KNA) Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat am Fastnachtsdienstag die Vesperkirche Stuttgart besucht. Dabei half er morgens bei der Ausgabe von Kaffee und Tee an Bedürftige. "Für mich ist das gelebtes Christentum, was hier den Menschen angeboten wird", sagte Özdemir der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Meine Eltern haben mir beigebracht: Wenn's deinem Nachbarn nicht gutgeht, dann kann es dir auch nicht gutgehen."

Özdemir will bei der Landtagswahl am 8. März Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden, als Nachfolger von Winfried Kretschmann (Grüne). Was sagt er Leuten, die meinen, er besuche die Vesperkirche nur aus wahlkampftaktischen Gründen? "Dass ich jedes Jahr da bin, seit mindestens zehn Jahren", antwortet Özdemir und fügt hinzu: "Ich komme auch dann, wenn kein Wahlkampf ist. Ich war auch schon hier, als keine Kameras da waren."

Die evangelische Leonhardskirche in Stuttgart ist noch bis 7. März insgesamt sieben Wochen lang zur Vesperkirche umgestaltet, mit mehreren Reihen Tischen im Kircheninnenraum. Bedürftige können hier täglich von 9 bis 15 Uhr für 1,50 Euro - und zur Not auch kostenlos - ein warmes Essen bekommen, sich ausruhen und sich unterhalten. Die Getränke sind kostenlos. Pro Tag würden rund 550 warme Mahlzeiten in der Kirche ausgegeben, sagt Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann. "Im Jahr 2025 waren es insgesamt rund 39.000 Essen." Zahlreiche Ehrenamtliche helfen in der Vesperkirche mit, die bereits zum 32. Mal ihre Türen öffnet.

Täglich biete hier ein Arzt eine Sprechstunde an. Vesperkirchengäste - darunter auch Wohnungslose und Obdachlose - können sich zudem die Haare schneiden oder die Füße pflegen lassen. Die Gesamtkosten für eine Vesperkirchen-Saison liegen laut Ehrmann bei rund 500.000 Euro, die vor allem durch Spenden finanziert würden.

17. Februar 2026 11:40

Bätzing: Verbindendes zwischen Christen und Muslimen wahrnehmen

Bonn (KNA) Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, sieht im nahezu gleichzeitigen Beginn von Fastenzeit und Ramadan ein schönes Zeichen. "Diese seltene Übereinstimmung lädt uns dazu ein, mit wachem Sinn all das wahrzunehmen, was uns miteinander ve ...

Bonn (KNA) Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, sieht im nahezu gleichzeitigen Beginn von Fastenzeit und Ramadan ein schönes Zeichen. "Diese seltene Übereinstimmung lädt uns dazu ein, mit wachem Sinn all das wahrzunehmen, was uns miteinander verbindet", schreibt der Limburger Bischof in einem am Dienstag veröffentlichten Grußwort an muslimische Gläubige. Er erinnerte an die Situation von Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land, die von Frieden weit entfernt seien.

Während seines Besuchs am Jahresende sei ihm schmerzlich bewusst geworden: "Eine gerechte Friedensordnung, die die Menschenwürde von Israelis und Palästinensern gleichermaßen schützt, ist in weite Ferne gerückt." Die Gewalt habe äußerlich wie innerlich tiefe Wunden geschlagen. Doch inmitten der Verwüstungen sei der Wunsch nach Frieden allgegenwärtig.

Bätzing verwies auf die Friedensbotschaft von Papst Leo XIV. zum 1. Januar. Wer durch das Gebet Herz und Verstand weite, öffne seine Augen für das Leid der Mitmenschen. So würden Menschen fähig, solidarisch zu handeln, Brücken zu bauen und die Würde jedes Menschen zu achten. "Dann ist Religion auch keine Barriere, sondern eine Ressource für den Frieden", so Bätzing. Dazu trage Fasten bei, das mehr sei als materieller Verzicht und körperliche Askese. Vielmehr könne dadurch die Beziehung zu Gott vertieft und zugleich eine größere Achtsamkeit gegenüber Mitgeschöpfen entwickelt werden.

Der scheidende Konferenzvorsitzende rief dazu auf, sich "jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzustellen, sei es Rassismus, Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit". Gerade in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Polarisierung dürfe man sich nicht entmutigen lassen, sondern sei aufgerufen, Zeugnis für Gerechtigkeit und Versöhnung abzulegen.

17. Februar 2026 11:03

Studie: Rassismus steckt in Routinen deutscher Behörden

Leipzig (KNA) Rassismus in deutschen Behörden zeigt sich laut einer Studie selten in offenen Anfeindungen – er stecke in Routinen, Entscheidungsspielräumen und in der Organisationskultur. Zu diesem Ergebnis kommt die am Dienstag veröffentlichte Studie des Leipziger Forschungsinstituts Gesel ...

Leipzig (KNA) Rassismus in deutschen Behörden zeigt sich laut einer Studie selten in offenen Anfeindungen – er stecke in Routinen, Entscheidungsspielräumen und in der Organisationskultur. Zu diesem Ergebnis kommt die am Dienstag veröffentlichte Studie des Leipziger Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Über drei Jahre untersuchten die Forscher Rassismus in Jobcentern, Ausländerbehörden, bei Polizei und Zoll, in Justiz, Gesundheits-, Jugend- und Ordnungsämtern sowie in der sozialen Arbeit.

Das Ergebnis: Rassistische Diskriminierung sei in allen Institutionen nachweisbar, allerdings in unterschiedlicher Form und Intensität. Eine Befragung von 13.000 Beschäftigten ergab demnach, dass es in den Behörden im Vergleich mit der Bevölkerung kein einheitlich erhöhtes Ausmaß ethnisch diskriminierender Einstellungen gibt.

Als strukturelles Diskriminierungsrisiko erwiesen sich der Studie zufolge Sprachbarrieren: Der Grad an Hilfestellung bei Antragsverfahren variiert demnach stark. Während einigen Antragstellenden proaktiv geholfen werde, würden Personen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen teils ab- oder auf fehlende Sprachkenntnisse verwiesen. Auch regionale Unterschiede in gesellschaftlichen Einstellungen und das allgemeine Meinungsklima spiegeln sich den Forschern zufolge in der Verwaltungspraxis wider.

Die Wissenschaftler empfehlen unter anderem den Aufbau unabhängiger Beschwerdestellen, eine Verankerung rassismuskritischer Fortbildungs- und Reflexionsangebote und eine aktive Anwerbung potenziell rassistisch diskriminierter Menschen auf allen Hierarchieebenen des öffentlichen Dienstes.

17. Februar 2026 10:47

Forscher warnen: Durch KI kann Fachwissen verloren gehen

Passau (KNA) Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann menschliches Fachwissen verloren gehen: Darauf macht eine neue Studie der US-amerikanischen Arizona State University und der Universität Passau aufmerksam, wie diese am Dienstag mitteilte. Das schade wiederum der KI, da es de ...

Passau (KNA) Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann menschliches Fachwissen verloren gehen: Darauf macht eine neue Studie der US-amerikanischen Arizona State University und der Universität Passau aufmerksam, wie diese am Dienstag mitteilte. Das schade wiederum der KI, da es deren Qualität beeinträchtigen könne.

Maschinell gelerntes Wissen habe für Unternehmen den Vorteil, dass es das Wissen erfahrener Mitarbeiter bewahren könne, wenn diese die Firma verließen. Aber KI-Wissen, das auf Daten aus der Vergangenheit beruht, müsse regelmäßig aktualisiert werden. Wenn KI zum Beispiel die Qualität bei Herstellungsprozessen prüfe, nutzten Mitarbeiter das dafür nötige Wissen seltener, könnten es vergessen oder verließen das Unternehmen. Neue Angestellte lernten diese Prozesse dann nicht, da die KI ebendiese Aufgaben übernommen habe. Somit fehle die Expertise, um das Wissen der KI auf dem neuesten Stand zu halten oder zu beurteilen.

"Verlorenes menschliches Fachwissen kann im Zeitverlauf die Qualität von KI-Modellen beeinträchtigen - im schlimmsten Fall schleichend und unbemerkt", sagte der Passauer Wirtschaftsinformatiker Jin Gerlach. "Wenn Mitarbeitende Vorhersagen veralteter KI unkritisch übernehmen, kann das ihr eigenes Urteilsvermögen weiter untergraben und so zusätzlichen Wissensverlust begünstigen." Langfristig könne KI nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn menschliches Wissen bewahrt bleibe. Daher sei es nicht unbedingt sinnvoll, wenn Unternehmen Mitarbeiter durch KI ersetzen.

17. Februar 2026 10:06

Caritas fordert rasche Stärkung der Freiwilligendienste

Berlin (KNA) Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, begrüßt die Ankündigung von Bundesjugendministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Stärkung der Freiwilligendienste vorzulegen. Ein solches Vorhaben sei überfällig, erklärte Welsk ...

Berlin (KNA) Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, begrüßt die Ankündigung von Bundesjugendministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Stärkung der Freiwilligendienste vorzulegen. Ein solches Vorhaben sei überfällig, erklärte Welskop-Deffaa am Dienstag. Freiwilligendienste leisteten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Stärkung der Demokratie.

Bundesministerin Prien hatte zuvor in der "Rheinischen Post" angekündigt, einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Freiwilligendienste noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Ziel sei es, neben der Bundeswehr auch den Bundesfreiwilligendienst, die Jugendfreiwilligendienste sowie den Zivil- und Katastrophenschutz zu stärken. Dabei gehe es um die Resilienz der Gesellschaft und die Frage, welchen Beitrag Bürger für ihr Land leisten könnten.

Die Caritas-Präsidentin verwies auf die angespannte sicherheitspolitische Lage, die nicht allein militärisch zu bewältigen sei. Einschätzungen dazu hätten auch der Bundestag in einem Entschließungsantrag zum Wehrdienstmodernisierungsgesetz sowie die Münchner Sicherheitskonferenz bestätigt. Vor diesem Hintergrund müssten Freiwilligendienste umfassend attraktiv gestaltet werden.

Zugleich mahnte Welskop-Deffaa ein Ende der Unsicherheit bei der Finanzierung an. Das wiederholte Hin und Her habe Träger und Einsatzstellen in den vergangenen Jahren verunsichert. Für die Jugendfreiwilligendienste forderte sie unter anderem einen Rechtsanspruch auf Förderung, eine qualifizierte pädagogische Begleitung, eine auskömmliche Finanzierung des Taschengeldes sowie das Deutschlandticket für alle Freiwilligen.

Mit Blick auf mögliche Reformen im Zusammenhang mit einem künftigen Zivildienst warnte die Caritas davor, "das Pferd von hinten aufzuzäumen". Solange unklar sei, ob und in welcher Form eine neue Wehrpflicht komme, sei eine Neuordnung des Zivildienstes nur eingeschränkt sinnvoll. Sollte es dazu kommen, müssten anerkannte Einsatzstellen für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst ohne zusätzliches Anerkennungsverfahren auch für den Zivildienst genutzt werden können.

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