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Unsere Nachrichten

© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
19.07.2024

Als „guter Hausvater“ das Beste möglich gemacht

Dirk Wummel als Finanzdirektor und Diözesanökonom des Erzbistums Paderborn in den Ruhestand verabschiedet
© Archiv-Foto: Erzbistum Paderborn
Bischof Heinz Wilhelm Steckling OMI, emeritierter Bischof der Diözese Ciudad del Este in Paraguay, wurde vor 50 Jahren zum Priester geweiht. Der Ordensmann feiert sein goldenes Priesterweihejubiläum an seinem Weihetag, 20. Juli, in seiner Heimat- und Weihekirche, der Bruder-Konrad-Kirche in Spexard.
18.07.2024

Bischof Heinz Wilhelm Steckling OMI ist seit 50 Jahren Priester

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratuliert emeritierten Bischof in Paraguay / Festgottesdienst im Heimat- und Weihekirche Gütersloh Spexard
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Auch in diesem Jahr begeht das Erzbistum Paderborn das traditionelle Fest zu Ehren seines Schutzpatrons, dem heiligen Liborius. 2024 markiert dabei ein besonderes Jahr, in dem auf die Bistumsgründung vor 1225 Jahren zurückgeblickt wird.
17.07.2024

Libori-Leitwort: „So alt. So neu. So schön!“

1225 Jahre Bistumsgründung: Erzbistum Paderborn feiert besonderes Libori-Fest vom 27. Juli bis 4. August 2024
© Campus Weggemeinschaft e. V.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besucht die Campus-Akademie und die Campus-Weggemeinschaft e. V. zu einem Austausch über das "Abenteuer Menschsein".
16.07.2024

„Abenteuer Menschsein“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besucht die Katholische Akademie Schwerte. Gemeinsam mit der Campus-Akademie und der Campus-Weggemeinschaft versucht er, das "Abenteuer Menschsein" zu ergründen.
© Stadt Attendorn
Es freuen sich über die erfolgreiche Übernahme: (vorne v. l.): Wolfgang Mönnikes, Teamleiter im Bereich Baufinanzierung und Liegenschaften beim Erzbistum Paderborn, und Bürgermeister der Hansestadt Attendorn/HSA, Christian Pospischil. (hinten v. l).: Klaus Hesener, Kämmerer der HSA, Marius Pulte, Mitarbeiter Amt für Soziales, Jugend, Familien und Senioren der HSA, Simone Stieg, Gebäudebewirtschaftung/GEBA der HSA, Leiterin Amt für Soziales, Jugend, Familien und Senioren der HSA, Christiane Plugge, und Markus Hohmann, Baudezernent der HSA.
12.07.2024

Erzbistum Paderborn übergibt Collegium Bernardinum

Die Hansestadt Attendorn übernimmt das ehemalige Collegium Bernardinum. Der Standort soll künftig schulisch genutzt werden.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
10.07.2024

Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB vollendet 65. Lebensjahr

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz übermittelt dem künftigen Bischof von Osnabrück Glück- und Segenswünsche

Unsere Videos

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Das Werler Gnadenbild im Detail

Die Marienwallfahrt von Werl findet mit dem Fest Mariä Heimsuchung jährlich ihren Höhepunkt. Dabei im Mittelpunkt: die „Trösterin der Betrübten“, das Gnadenbild von Werl. Die Figur zeigt Maria als einen Thron für Jesus Christus, den Heiland und Erlöser der Welt. Besonders: Jesus steht im Mittelpunkt des Gnadenbildes, nicht Maria.

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10 Jahre YOUNG MISSION

Vom Weltjugendtag in Rio de Janeiro ins Jugendhaus Hardehausen – der Jubiläumsfilm erzählt die Geschichte der jungen Glaubensinitiative im Erzbistum Paderborn YOUNG MISSION.

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Kirchweihe in Neu-Listernohl

Kirchweihe in Neu-Listernohl bei Attendorn: Nach einem langen und kräftezehrenden Weg freuten sich die Gemeinde, Pfarrer Andreas Neuser und Weihbischof Josef Holtkotte über die Weihe der neu erbauten St. Augustinus Kirche. Die Kirchweihe wird mit besonderen Elementen gefeiert.

Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland

© Sabrina Voss / Erzbistum Paderborn
19.07.2024

Libori-Auftakt in der Marktkirche

Am Donnerstag, 25. Juli, findet um 19.30 Uhr die traditionelle Libori-Licht-Musik der Liborius-Gemeinde in der Paderborner Markt- und Jesuitenkirche statt
© Carla Wengeler
Bei der Spendenübergabe der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung (KAG) im Erzbistum Paderborn für den Spielplatz der Mutter-Kind-Klinik in Winterberg (von links): Dalia Puschmann (Müttergenesungswerk), Lucia Lagoda (Bundesvorsitzende KAG Müttergenesung), Sabine Lohmann (Diözesan-Vorsitzende KAG Paderborn), Verena Ising-Volmer (Geschäftsführerin KAG Müttergenesung im Erzbistum Paderborn), Karin Krohn (Klinikleiterin St. Ursula, Winterberg) und Ulrich Fliege-Sölken (Caritas Brilon).
19.07.2024

Ein echter Mehrwert

Einweihung des neuen Spielplatzes der Mutter-Kind-Klinik St. Ursula in Winterberg nach 37.000-Euro-Spende der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung (KAG) im Erzbistum Paderborn
© SMMP/Holger Hirsch-Mahnke
Freuen sich auf den zweiten Bergklosterlauf am 29. September (v.l.): Winfried Gerold, Mitglied im Vorstand der Laufabteilung im TuS-Velmede-Bestwig, Markus Hester vom Berufskolleg Bergkloster Bestwig, Martina Herting, Ulrich Bock, Hildegard Nieder und Schwester Laetitia Müller vom Bergkloster, Sonja Kemper von der Bildungsakademie für Therapieberufe und Manuela Regenbogen aus dem Vorstand der Laufabteilung im TuS.
17.07.2024

Bergklosterlauf geht erneut an den Start

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet am 29. September 2024 der zweite Bergklosterlauf in Bestwig statt.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

20. Juli 2024 15:50

350 Jahre Erzbistum Quebec - Papst ernennt Sondergesandten

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat den französischen Kardinal Jean-Marc Aveline (65) zum Sondergesandten für die 350-Jahrfeiern der kanadischen Erzdiözese Quebec ernannt. Diese sind für 20. bis 22. September geplant, wie der Vatikan am Samstag ankündigte. Aveline, Erzbischof von Marsei ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat den französischen Kardinal Jean-Marc Aveline (65) zum Sondergesandten für die 350-Jahrfeiern der kanadischen Erzdiözese Quebec ernannt. Diese sind für 20. bis 22. September geplant, wie der Vatikan am Samstag ankündigte.

Aveline, Erzbischof von Marseille, gilt als Vertrauter von Papst Franziskus. Im September 2023 war er Gastgeber des Mittelmeer-Treffens in der französischen Hafenmetropole, das auch der Papst besuchte. Dort habe er europäische Leidenschaft und Enthusiasmus wiedergefunden, lobte Franziskus anschließend. Ebenso wurde er im Oktober 2023 vom Papst in die Kommission berufen, die sich um das Abschlusspapier der Weltsynode im Vatikan kümmerte.

Quebec, ältestes römisch-katholisches Bistum der Neuen Welt nördlich von Mexiko, wurde 1658 als Apostolisches Vikariat von Neufrankreich gegründet. Am 1. Oktober 1674 erfolgte die Erhebung zur Diözese. Ihr Gebiet umfasste damals den größten Teil Nordamerikas, vom Sankt-Lorenz-Golf bis zum Golf von Mexiko, mit Ausnahme von Neu-England, Florida und Kalifornien. Mit der Erhebung zur Erzdiözese 1819 verlor das Bistum einige Gebiete.

Im französischsprachigen Erzbistum im Osten Kanadas leben etwa eine Million Katholiken (2022). Dies entspricht etwa 77 Prozent der rund 1,3 Millionen Einwohner des Gebiets.

20. Juli 2024 12:07

Gedenken an Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 - Vermächtnis

Berlin (KNA) In Deutschland ist an das Attentat auf Adolf Hitler vor 80 Jahren und das Vermächtnis der Widerständler des 20. Juli 1944 für die heutige Zeit erinnert worden. Vom Deutschen Widerstand bleibe, dass man gerade nicht vor der Geschichte resignieren müsse, sagte Bundeskanzler Olaf S ...

Berlin (KNA) In Deutschland ist an das Attentat auf Adolf Hitler vor 80 Jahren und das Vermächtnis der Widerständler des 20. Juli 1944 für die heutige Zeit erinnert worden. Vom Deutschen Widerstand bleibe, dass man gerade nicht vor der Geschichte resignieren müsse, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Samstag in einer Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 in Berlin. In jeder Gegenwart komme es auf den Beitrag jedes und jeder Einzelnen an. Nur so könne Unrecht beendet werden. Scholz betonte: "Diejenigen, die unsere Demokratie bekämpfen, werden stets auf unseren entschiedenen Widerstand treffen!"

Auch Vertreter der Kirche und von Auschwitz-Überlebenden würdigten den Mut der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Am 20. Juli 1944 hatte dieser im damaligen Nazi-Hauptquartier "Wolfsschanze" in der Nähe von Rastenburg (Ketrzyn) den Zeitzünder der Bombe scharfgemacht, die Hitler in den Tod reißen sollte. Doch Hitler überlebte, der Umsturzversuch scheiterte. Stauffenberg und viele seiner Mitverschwörer, zu denen neben Militärs beispielsweise auch Gewerkschafter und Kirchenleute gehörten, wurden hingerichtet.

Die Männer und Frauen des Widerstands hätten sich in Deutschland nicht getäuscht: "Es gibt den Gegenentwurf zur Nazi-Diktatur. Es gibt das andere, das bessere Deutschland - freiheitlich, demokratisch, rechtsstaatlich", sagte Scholz im Ehrenhof des Bendlerblocks. Dort wurden Stauffenberg und andere Personen kurz nach dem Attentat hingerichtet. An der Feierstunde nahmen unter anderen auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Angehörige der am Widerstand Beteiligten teil.

Der Bundeskanzler sagte, dass im Zusammenhang mit dem Umsturzversuch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges etwa 200 Menschen hingerichtet oder in den Tod getrieben worden seien. Die Familien der Widerstandskämpfer seien von der Gestapo verfolgt und mit Sippenhaft belegt worden. Scholz erinnerte auch daran, dass die junge Bundesrepublik nach dem Krieg und nach dem Holocaust noch etliche Jahre gebraucht habe, bis die Rehabilitierung der Attentäter des 20. Juli und ihrer Familien gesellschaftlich akzeptiert worden sei.

Scholz betonte: "Wir dürfen jeden Tag leben, wofür die Frauen und Männer des Widerstands gestorben sind." Er rief dazu auf, dieses Glück zu schätzen und zu bewahren. Auch sollten sich alle Bürgerinnen und Bürger für die Demokratie in heutiger Zeit einsetzen. Sie bräuchten keine lebensgefährlichen Heldentaten vollbringen. Dennoch müsse allen klar sein, dass die Demokratie auf unermüdlichen Einsatz angewiesen sei.

Das Internationale Auschwitz Komitee erinnerte in einer Mitteilung daran, dass sich nur wenige Menschen gegen die Nationalsozialisten gestellt hatten. "In diesen Tagen gedenken Überlebende von Auschwitz in vielen Ländern des Mutes und der Einsamkeit all derjenigen, die sich in Deutschland der Nazi-Diktatur und ihren mörderischen Verbrechen entgegengestellt haben", erklärte am Freitagabend der Exekutiv-Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner.

Der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein betonte am Samstag im rbb-Radio: "Das Gedenken lehrt uns bis heute, was zu tun ist, wenn Menschenverachtung, Krieg und Vernichtung an die Stelle von Achtung und Freiheit treten, erst recht, wenn dieses im Namen des Staates selbst passiert." Das Gedenken müsse lebendig bleiben, "verbunden und verknüpft mit unserem Leben heute".

20. Juli 2024 10:43

Wissing bekommt Negativpreis als Informations-Blockierer

Hamburg (KNA) Die Journalistenorganisation Netzwerk Recherche hat den Informations-Blockiererpreis "Verschlossene Auster" in diesem Jahr an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und sein Ministerium verliehen. Wissing erhielt den Negativpreis für einen problematischen Umgang mit Recherche ...

Hamburg (KNA) Die Journalistenorganisation Netzwerk Recherche hat den Informations-Blockiererpreis "Verschlossene Auster" in diesem Jahr an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und sein Ministerium verliehen. Wissing erhielt den Negativpreis für einen problematischen Umgang mit Recherchen der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" zu Interessenkonflikten in seinem Ministerium. Die Preisverleihung fand am Samstag auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche beim NDR in Hamburg statt.

Im vergangenen Sommer hatte "Handelsblatt"-Reporter Daniel Delhaes in mehreren Artikeln geschrieben, dass der für Wasserstoff-Förderungen zuständige Abteilungsleiter im Verkehrsministerium einem persönlichen Freund eine Millionenförderung zugeteilt haben soll. Hierbei sollte es sich um den Vorsitzenden des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands gehandelt haben. Wissings Ministerium ging gegen den Reporter vor und leugnete den Fall. Delhaes wurde vom "Handelsblatt" von der Recherche abgezogen.

Das Vorgehen von Wissing habe gezeigt, dass der Minister die eigenen Interessen und die seines Ministeriums über die Interessen der Bevölkerung und einer freien Presse gestellt habe, so Netzwerk Recherche. "Die Affäre zeigt auch, wie wichtig hartnäckiger investigativer Journalismus ist", sagte Daniel Drepper, Vorsitzender von Netzwerk Recherche. "In diesem Fall hätte es Wissing durch sein aggressives Vorgehen fast geschafft, die Affäre ohne Konsequenzen für sein Ministerium zu überstehen."

Zum Glück hätten andere Medien wie der "Spiegel" die Arbeit des "Handelsblatt"-Reporters fortgesetzt. Der "Spiegel" hatte durch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz interne E-Mails des Verkehrsministeriums erhalten, die Monate später die Recherchen von "Handelsblatt"-Reporter Delhaes bestätigten.

Wissing nahm, anders als frühere mit der "Verschlossenen Auster" ausgezeichnete Politiker wie der ehemalige Innenminister Otto Schily (SPD), den Negativpreis nicht persönlich in Hamburg entgegen. 2023 war der Verleger der "Berliner Zeitung", Holger Friedrich, mit der "Verschlossenen Auster" ausgezeichnet worden. Neben dem Negativpreis verleiht die Journalistenorganisation auch den "Leuchtturm-Preis" für herausragende Recherchen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an das Recherchenetzwerk Correctiv für seine Berichterstattung über das sogenannte Potsdamer Treffen.

20. Juli 2024 10:28

Bundeskanzler: Widerstand gegen die, die Demokratie bekämpfen

Berlin (KNA) Zum 80. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) alle Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für die Demokratie in heutiger Zeit aufgerufen. Dabei komme es auf jede und jeden Einzelnen an, betonte Scholz am Samstag in einer Feierst ...

Berlin (KNA) Zum 80. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) alle Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für die Demokratie in heutiger Zeit aufgerufen. Dabei komme es auf jede und jeden Einzelnen an, betonte Scholz am Samstag in einer Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 in Berlin. "'Auf mich kommt es an' - es ist diese Überzeugung, die uns auch heute verbinden muss."

Der Kanzler betonte: "Dafür brauchen normale Bürgerinnen und Bürger im demokratischen Deutschland keine lebensgefährlichen Heldentaten zu vollbringen." Dennoch müsse allen klar sein: "Unsere Demokratie ist auf unseren unermüdlichen Einsatz angewiesen, auf den Einsatz jeder und jedes einzelnen." Er erinnerte an den 75. Geburtstag des Grundgesetzes, der in diesem Jahr gefeiert wird. Heute sei es das Deutschland der vielen Millionen Bürgerinnen und Bürger, die das Grundgesetz "Tag für Tag wirksam werden lassen".

Demokratie lebe davon, dass sich Menschen engagierten: mit Freunden, in der Nachbarschaft, in Vereinen, Verbänden, in Organisationen, Initiativen oder einer der demokratischen Parteien, erklärte Scholz. "Deswegen lebt unsere Demokratie davon, dass wir uns im Alltag mit Respekt begegnen." Die Demokratie lebe auch davon, dass jeder Art von Menschenfeindlichkeit und jedem Extremismus entgegentreten werden müsse. "Diejenigen, die unsere Demokratie bekämpfen, werden stets auf unseren entschiedenen Widerstand treffen!"

Am 20. Juli 1944 hatte Claus Schenk Graf von Stauffenberg im damaligen Nazi-Hauptquartier "Wolfsschanze" in der Nähe von Rastenburg (Ketrzyn) den Zeitzünder der Bombe scharfgemacht, die Hitler in den Tod reißen sollte. Doch Hitler überlebte, der Umsturz scheiterte. Stauffenberg und viele seiner Mitverschwörer wurden hingerichtet.

20. Juli 2024 10:25

Chefdiplomat des Papstes erstmals seit Kriegsbeginn in Ukraine

Vatikanstadt/Lwiw (KNA) Der Chefdiplomat des Papstes, Pietro Parolin, besucht erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs die Ukraine. Damit wolle Papst Franziskus auch seine Nähe zur "gemarterten Ukraine" unterstreichen, sagte Kardinalstaatssekretär Parolin vatikanischen Medien (Freita ...

Vatikanstadt/Lwiw (KNA) Der Chefdiplomat des Papstes, Pietro Parolin, besucht erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs die Ukraine. Damit wolle Papst Franziskus auch seine Nähe zur "gemarterten Ukraine" unterstreichen, sagte Kardinalstaatssekretär Parolin vatikanischen Medien (Freitagabend). Franziskus habe von Anfang an versucht, "Wege zu finden, um den Krieg zu beenden und einen gerechten Frieden zu schaffen", so der Kardinal, der sich bis Mittwoch in der Ukraine aufhält.

Offizieller Anlass der Reise ist ein Gottesdienst am Sonntag im Karmeliterkloster von Berdytschiw. Doch biete ihm dies "natürlich" Gelegenheit, die Behörden des Landes zu treffen, unter anderen Präsident Wolodymyr Selenskyj, sagte Parolin. "Und natürlich werden wir dabei über Frieden reden, darüber, welche möglichen Friedensperspektiven bestehen", so der Diplomat.

Am Freitagabend war Parolin im westukrainischen Lwiw eingetroffen, wo er unter anderen von Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki und Bürgermeister Andriy Sadovyi empfangen wurde. Weiter sind ein Besuch in der schwer kriegsbeschädigten Hafenstadt Odessa sowie Treffen mit kirchlichen und weltlichen Führern in Kiew vorgesehen.

Seit dem Besuch des italienischen Kardinals Matteo Zuppi als Friedensbeauftragter des Papstes vor einem Jahr in Kiew und Moskau sehe es so aus, dass der Weg zum Frieden vor allem über humanitäres Engagement führe, sagte Parolin. Dies scheine auch der Gedanke der Behörden in Kiew zu sein.

Auch bei der Ukraine-Friedenskonferenz im Juni im schweizerischen Bürgenstock hätten drei Aspekte im Zentrum gestanden: die Frage der Vermeidung einer Eskalation zum Atomkrieg, das Thema der Warenverkehrsfreiheit und schließlich vor allem das humanitäre Thema. "Der Heilige Stuhl hat sich also auch auf Wunsch der Regierung selbst darauf konzentriert, aber mit der Absicht, Schritte zu unternehmen, die wirklich zu einem gerechten Frieden führen können", betonte Parolin.

Der erste Grund seiner Reise sei die Nationalwallfahrt der lateinischen Katholiken im Marienheiligtum von Berdytschiw, zu der der Papst ihn als Sonderbeauftragten entsandt hatte, so Parolin. Daher wolle er diese Feier und dieses Gebet mit den Gläubigen teilen, "das natürlich vor allem ein Gebet für den Frieden sein wird", so der 69-Jährige.

"Dieser Besuch ist ein weiterer Ausdruck der Aufmerksamkeit, die der Heilige Vater der Ukraine entgegenbringt. Und seiner großen Hoffnungen auf Frieden." Der Kardinal betonte die Verpflichtung, "so schnell wie möglich zu einer Lösung dieses Konflikts zu gelangen".

20. Juli 2024 10:11

Scholz würdigt Vermächtnis der Verschwörer des 20. Juli 1944

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Widerständler des 20. Juli 1944 gewürdigt und ihr Vermächtnis für die Gegenwart hervorgehoben. "Der Umsturzversuch am 20. Juli 1944 ist gescheitert - die verbindenden Ziele des Widerstands sind es nicht", betonte Scholz am Samstag in einer ...

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Widerständler des 20. Juli 1944 gewürdigt und ihr Vermächtnis für die Gegenwart hervorgehoben. "Der Umsturzversuch am 20. Juli 1944 ist gescheitert - die verbindenden Ziele des Widerstands sind es nicht", betonte Scholz am Samstag in einer Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 anlässlich des 80. Jahrestages des Attentats auf Adolf Hitler. Die Männer und Frauen des Widerstands hätten sich in Deutschland nicht getäuscht: "Es gibt den Gegenentwurf zur Nazi-Diktatur. Es gibt das andere, das bessere Deutschland - freiheitlich, demokratisch, rechtsstaatlich."

Vom Deutschen Widerstand bleibe, dass man gerade nicht vor der Geschichte resignieren müsse, sagte Scholz. "Das Vergangene können wir nicht mehr ändern. Doch in ihrem Werden ist die Geschichte in unserer Hand. In der Gegenwart - in jeder Gegenwart - kommt es auf den Beitrag jedes und jeder Einzelnen an. Nur so kann Unrecht beendet werden. Nur so wird eine bessere Zukunft möglich." Es sei diese Überzeugung gewesen, die die Mitglieder des Widerstands in all ihrer Verschiedenheit verbunden habe.

Der Bundeskanzler sagte, dass im Zusammenhang mit dem Umsturzversuch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges etwa 200 Menschen hingerichtet oder in den Tod getrieben worden seien. Die Familien der Widerstandskämpfer seien von der Gestapo verfolgt und mit Sippenhaft belegt worden. Scholz erinnerte auch daran, dass die junge Bundesrepublik nach dem Krieg und nach dem Holocaust noch etliche Jahre gebraucht habe, bis die Rehabilitierung der Attentäter des 20. Juli und ihrer Familien gesellschaftlich akzeptiert worden sei.

Scholz betonte: "Wir dürfen jeden Tag leben, wofür die Frauen und Männer des Widerstands gestorben sind." Er rief dazu auf, dieses Glück zu schätzen und zu bewahren: "Halten wir zusammen! Und blicken wir mit Zuversicht nach vorn!"

Am 20. Juli 1944 hatte Claus Schenk Graf von Stauffenberg im damaligen Nazi-Hauptquartier "Wolfsschanze" in der Nähe von Rastenburg (Ketrzyn) den Zeitzünder der Bombe scharfgemacht, die Hitler in den Tod reißen sollte. Doch Hitler überlebte, der Putsch scheiterte. Stauffenberg und viele seiner Mitverschwörer wurden hingerichtet.

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