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Erzbistum Paderborn
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Katholikentag 2024 – „Zukunft hat der Mensch des Friedens“
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unsere Nachrichten

© Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
In Salzkotten angekommen, griff Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz kurzerhand selbst zu Handschuhen und Pflasterhammer und half mit beim Steineverlegen.
20.04.2024

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz packt mit an

72-Stunden-Aktion des BDKJ legt Grundstein für bessere Welt
© BDKJ-DV Paderborn
Die Kolpingjugend Salzkotten verschönert das Außengelände der Simonschule.
20.04.2024

72 Stunden Aktion: Erzbischof überrascht Aktionsgruppe

Kinder und Jugendliche leben die 72 Stunden Aktion und möchten etwas langfristiges gestalten
© SewCream/Shutterstock.com
18.04.2024

Kirchen-Immobilien: „Thema in Gesellschaft und Politik angekommen“

Diözesanbaumeisterin begrüßt zunehmende Debatte über künftige Nutzung kirchlicher Gebäude
© BDKJ-DV Paderborn / Sarah Kaiser
Der BDKJ Diözesanverband Paderborn freut sich auf den Start der 72-Stunden-Aktion 2024. (v.l.n.r Diözesanvorstand Lena Topp, Diözesanvorstand Jan Hilkenbach, Diözesanseelsorgerin Helena Schmidt und Projektreferentin für die 72-Stunden-Aktion Rebecca Rediger)
18.04.2024

„Nur noch kurz die Welt retten“

Kinder und Jugendliche setzen sich bei der 72-Stunden-Aktion für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Demokratie ein
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
Tag für Unternehmerinnen und Unternehmer in Dortmund (v.l.): Dr. Richard Böger, (Bank für Kirche und Caritas eG), Professor Dr. Martin Werding, Dr. Andreas Fisch (Kommende Dortmund), Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Reinhold Rünker (Wirtschaftsministerium NRW), Dr. Tim Breker (Vytal Global GmbH), Wulf-Christian Ehrich (IHK zu Dortmund), Philipp Halbach (Diagramm Halbach GmbH & Co. KG), Prälat Dr. Peter Klasvogt (Direktor der Kommende Dortmund) und Thomas Halbach (Diagramm Halbach GmbH & Co. KG). Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
17.04.2024

Gelebte Werte im Unternehmen

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz beim Tag für Unternehmerinnen und Unternehmer in Dortmund
© Paul Junglas / Erzbistum Paderborn
Bei der Ministrantenwallfahrt nach Rom begleiten Weihbischof Josef Holtkotte, Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer, ehrenamtliche Jugendliche in der Messdienerarbeit sowie eine Steuerungsgruppe aus Mitarbeitenden des Erzbistums die Jugendlichen.
17.04.2024

600 Jugendliche fiebern Rom-Reise entgegen

Internationale Ministrantenwallfahrt: Organisatoren aus dem Erzbistum Paderborn diskutieren „hitzige“ Fragen

Dr. Udo Markus Bentz ist Erzbischof von Paderborn

Große Freude im Erzbistum Paderborn: Am 10. März 2024 ist Dr. Udo Markus Bentz feierlich in sein Amt eingeführt worden. Papst Franziskus hatte ihn im Dezember zum 67. Bischof und fünften Erzbischof von Paderborn ernannt. Er ist Nachfolger von Erzbischof em. Hans-Josef Becker, der am 1. Oktober 2022 in den Ruhestand getreten ist. Auf einer Themenseite stellen wir für Sie alle aktuellen Meldungen zum neuen Erzbischof, ein digitales Willkommensbuch, den Lebenslauf des neuen Erzbischofs sowie Videos und Interviews zur Verfügung.

Unsere Videos

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"Pfadfinder als zweite Familie"

Farina Salamon ist Pfadfinderin – das wurde ihr in die Wiege gelegt. Farinas Großvater hat den Pfadfinderstamm St. Franziskus Dortmund-Mitte gegründet und ihr Vater engagiert sich ebenfalls bis heute dort. Farinas Glaube wurde insgesamt stark von ihrer Familie geprägt. Die christlichen Werte, die ihr auf diesem Weg vermittelt wurden, gibt sie heute an junge Pfadfinder weiter.

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Erzbischof Dr. Bentz besucht 72-Stunden-Aktion

4.000 junge Menschen engagieren sich im Erzbistum Paderborn im Rahmen der 72-Stunden-Aktion und tun Gutes. Einigen von ihnen hat Erzbischof Dr. Bentz einen Besuch abgestattet – und sich informiert über die Vielfalt der Projekte. Bei der Kolpingjugend in Salzkotten packte er tatkräftig mit an.

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Glockenkonzert

Ein feierliches Glockenkonzert in Paderborn gab es zur Amtseinführung von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Gleich vier Kirchen in der Paderborner Innenstadt ließen ihre Glocken erklingen. Und das auf besondere Art: mit Beiern. Beim Beiern werden die Glocken manuell angestoßen und wie ein normales Instrument gespielt – nur eben teils mehrere hundert Kilogramm schwer.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

21. April 2024 10:49

Bericht: Große KZ-Gedenkstätten gegen Schüler-Pflichtbesuche

Berlin (KNA) Die meisten großen KZ-Gedenkstätten lehnen Forderungen der Unionsfraktion im Bundestag nach verpflichtenden Besuchen von KZ-Gedenkstätten für alle Schülerinnen und Schüler ab. Das berichtet die "Welt" (Sonntag online) unter Berufung auf eine eigene Abfrage. Der Direktor der St ...

Berlin (KNA) Die meisten großen KZ-Gedenkstätten lehnen Forderungen der Unionsfraktion im Bundestag nach verpflichtenden Besuchen von KZ-Gedenkstätten für alle Schülerinnen und Schüler ab. Das berichtet die "Welt" (Sonntag online) unter Berufung auf eine eigene Abfrage.

Der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner, sagte: "Freiwilligkeit ist eine Grundvoraussetzung demokratischer und historisch-politischer Bildung." Hinter dem Ruf nach Pflichtbesuchen stecke manchmal die Vorstellung, dass Gedenkstätten "demokratische Läuterungsanstalten" seien. Die Forderung nach Pflichtbesuchen werde häufig "reflexhaft nach antisemitischen Vorfällen für Gruppen erhoben, von denen man fälschlicherweise annimmt, sie heilen oder immunisieren zu können".

Ein ehemaliges Konzentrationslager könne für junge Menschen eine emotionale Überforderung sein, die man niemandem aufzwingen sollte, sagte der für Sachsenhausen und Ravensbrück zuständige Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Axel Drecoll. "Die Erfahrung zeigt, dass Zwang häufig ablehnende Haltungen eher verstärkt." Auch Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, setzt auf Freiwilligkeit.

Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, sieht das anders. In Bayern ist der Besuch einer Gedenkstätte für Gymnasiasten und Realschüler verpflichtend. "Wir machen hier sehr gute Erfahrungen mit einem in den Lehrplänen integrierten obligatorischen Besuch von Schülerinnen und Schülern."

Der Leiter der Gedenkstätte Neuengamme, Oliver von Wrochem, nannte die Forderung eher schwierig - "weil sie die gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sich auf allen Ebenen und in allen Altersgruppen mit der NS-Herrschaft und ihren Folgen auseinanderzusetzen auf eine spezifische Gruppe verschiebt".

Die Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Elke Gryglewski, sagte, sie befürworte, dass möglichst viele Menschen eine Gedenkstätte besuchen könnten. "Dabei wünsche ich mir, dass die Besuche unter Bedingungen stattfinden, die Lernprozesse real ermöglichen." Zwangsbesuche seien dazu nicht geeignet.

Die "Welt" hatte Mitte April über einen Bundestagsantrag der Unionsfraktion berichtet, in dem die Bundesregierung aufgefordert werde, "gemeinsam mit den Ländern darauf hinzuwirken, dass alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland verpflichtend mit ausführlicher Vor- und Nachbereitung mindestens einmal im Laufe ihrer Schulzeit eingebettet in den Unterricht ein ehemaliges Konzentrationslager der NS-Diktatur besucht haben".

21. April 2024 10:46

Papst-Appell für Frieden im Nahen Osten

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat am Sonntag erneut zu Frieden im Nahen Osten aufgerufen. Er verfolge die Lage mit Sorge und Schmerz, so das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. "Ich erneuere den Appell, nicht der Logik des Krieges nachzugeb ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat am Sonntag erneut zu Frieden im Nahen Osten aufgerufen. Er verfolge die Lage mit Sorge und Schmerz, so das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. "Ich erneuere den Appell, nicht der Logik des Krieges nachzugeben und stattdessen Wege des Dialogs und der Diplomatie zu beschreiten." Er bete jeden Tag für den Frieden in Palästina und Israel und hoffe, dass das Leid der beiden Völker bald ein Ende finden werde, sagte Franziskus. Weiter erinnerte er in seinem Grußwort nach dem Sonntagsgebet an die "gemarterte Ukraine", die so sehr unter dem Krieg leide.

Den am Sonntag begangenen Weltgebetstag für geistliche Berufungen nannte der Papst "eine schöne Gelegenheit, die Kirche als eine Gemeinschaft wiederzuentdecken, die sich durch eine Vielstimmigkeit von Charismen und Berufungen im Dienst des Evangeliums auszeichnet". In diesem Zusammenhang grüßte er die neuen Priester des Bistums Rom, die am Samstagabend im Petersdom geweiht worden waren.

21. April 2024 09:30

Generalvikar: Geteiltes Echo auf Entlassung von AfD-Politiker

Trier (KNA) Auf die bundesweit erste Entlassung eines AfD-Spitzenpolitikers aus einem Kirchenamt hat es offenbar unterschiedliche Reaktionen gegeben. "Es gibt viel Lob, die Mehrheit ist offenbar mit meiner Entscheidung zufrieden. Ich erfahre aber auch Ablehnung, mancher kündigte an, aus der Kir ...

Trier (KNA) Auf die bundesweit erste Entlassung eines AfD-Spitzenpolitikers aus einem Kirchenamt hat es offenbar unterschiedliche Reaktionen gegeben. "Es gibt viel Lob, die Mehrheit ist offenbar mit meiner Entscheidung zufrieden. Ich erfahre aber auch Ablehnung, mancher kündigte an, aus der Kirche austreten zu wollen", sagte der Generalvikar des zuständigen Bistums Trier, Ulrich Graf von Plettenberg, am Wochenende im "Spiegel"-Interview. In diesen Fällen gelte: "Hinter jeder Unmutsbekundung steckt ein Mensch, auf den ich zugehen will."

Christoph Schaufert, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender im saarländischen Landtag, darf nach einer Entscheidung des katholischen Bistums Trier nicht mehr kirchlichen Gremien angehören. Als Mitglied des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde in Neunkirchen/Saar wurde er entlassen. Sofort und bis auf Weiteres sei Schaufert die Wählbarkeit in den Verwaltungs- oder Gemeinderat einer Kirchengemeinde in der Diözese Trier entzogen, hieß es.

Der Generalvikar erhielt im März von der Pfarrei den Prüfantrag auf Ausschluss des Politikers. Hintergrund war die Erklärung "Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar" der katholischen Bischöfe vom Februar. Wie Schaufert auf seinen Rauswurf reagiert, war zunächst offen. "Darüber muss ich mir noch Gedanken machen", hatte er der "Saarbrücker Zeitung" gesagt. Er sei enttäuscht.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann sei in die Entscheidungsfindung "in jeder Phase" einbezogen gewesen, betonte von Plettenberg im "Spiegel". "Aber selbstverständlich wird er gegebenenfalls eine Beschwerde ernsthaft prüfen und dann seine Entscheidung treffen." Der Verwaltungsrat habe drei Gründe für den Ausschluss angegeben: "erstens die hohen Parteiämter Schauferts, zweitens die Tatsache, dass er sich nicht von extremistischen Positionen seiner Partei distanziert hat, und schließlich, dass die Glaubwürdigkeit der Gemeinde leidet".

Er habe Landtagsprotokolle und AfD-Dokumente gesichtet, außerdem Äußerungen und Stellungnahmen von Schaufert analysiert, erklärte von Plettenberg. "Er äußert sich nicht explizit verfassungsfeindlich oder antisemitisch, auch im Verwaltungsrat hat er keine extremistischen Meinungen verbreitet. Doch selbst wenn er sich öffentlich nicht angreifbar positioniert, bleibt doch bestehen, dass er ein maßgeblich in der Öffentlichkeit wahrnehmbarer Repräsentant einer Partei ist, die dem christlichen Menschenbild widersprechende Haltungen vertritt - und dass er sich davon eben nicht distanziert."

21. April 2024 09:14

Stephanus-Preis ehrt Engagement für die Armenier Berg-Karabachs

Bonn (KNA) Die Stephanus-Stiftung ehrt zwei armenische Christen für ihr Engagement für die aus Berg-Karabach vertriebenen Armenier mit einem Sonderpreis. Die Sprachwissenschaftlerin Jasmine Dum-Tragut wurde am Samstagabend in Bonn für ihren beispiellosen Einsatz bei der Erforschung der armeni ...

Bonn (KNA) Die Stephanus-Stiftung ehrt zwei armenische Christen für ihr Engagement für die aus Berg-Karabach vertriebenen Armenier mit einem Sonderpreis. Die Sprachwissenschaftlerin Jasmine Dum-Tragut wurde am Samstagabend in Bonn für ihren beispiellosen Einsatz bei der Erforschung der armenisch-christlichen Traditionen Berg-Karabachs geehrt. Auch wurde Gegham Stepanyan, Ombudsmann für Menschenrechte der "Republik Arzach" (Berg-Karabach), ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seinen Einsatz vor der Vertreibung und bei der Organisation der Evakuierung von über 100.000 Menschen aus dem Gebiet.

Dum-Tragut leitet das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, die Abteilung für Armenische Studien und lehrt am Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Universität Salzburg. Zudem ist sie Pferdewissenschaftlerin. Stepanyan vertritt die menschenrechtlichen Anliegen der geflohenen Bevölkerung Berg-Karabachs nach dem Ende der "Republik Arzach" international.

Am 19. September 2023 hatten aserbaidschanische Truppen die Exklave Berg-Karabach angegriffen. Das mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnte Gebiet gehörte völkerrechtlich zu Aserbaidschan, genoss jedoch jahrzehntelange Autonomierechte, die seit dem Zerfall der Sowjetunion von Aserbaidschan bestritten wurden. Der ausgerufene Staat "Republik Arzach" wurde jedoch völkerrechtlich nicht anerkannt. Zuletzt mehrten sich Meldungen über die Zerstörung des armenischen Kulturerbes in dem Gebiet.

Mindestens einmal im Jahr wird der Stephanus-Preis für verfolgte Christen vergeben. Damit ehrt die Stiftung Personen sowie Institutionen, die sich "als Bekenner besondere Verdienste" erworben haben und "trotz Gefahr für Leib und Leben gewaltlos für ihren Glauben eingetreten" sind. Zu den Preisträgern zählten bislang unter anderen der frühere Hongkonger Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, der vietnamesische Menschenrechtler und Anwalt Nguyen Van Dai und die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony.

21. April 2024 08:38

"Mit Rad & Haube" - Sonderausstellung im Deutschen Hutmuseum

Lindenberg (KNA) Kopfbedeckungen beim Radfahren widmet sich eine Sonderausstellung im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg im Allgäu. Vom 28. April bis 15. September geht es unter dem Motto "Mit Rad & Haube" um 300 Jahre Fahrradgeschichte. Gezeigt werden laut Ankündigung die Highlights aus dem De ...

Lindenberg (KNA) Kopfbedeckungen beim Radfahren widmet sich eine Sonderausstellung im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg im Allgäu. Vom 28. April bis 15. September geht es unter dem Motto "Mit Rad & Haube" um 300 Jahre Fahrradgeschichte. Gezeigt werden laut Ankündigung die Highlights aus dem Deutschen Fahrradmuseum Bad Brückenau, kombiniert mit Hauben, Helmen und Hüten, "die dazu mal sportlich, mal schick getragen wurden".

Ein weiterer Blick der Schau gilt der lokalen Geschichte. Vor 120 Jahren gab es im Landkreis Lindau in fast jedem Ort einen Fahrradverein, wie es heißt. "Die Allgäuerinnen und Allgäuer schwangen sich auf Hochräder, Kunsträder, Lastenräder und Kinderräder. Trafen sich zu gemeinsamen Umzugsfahrten und Festen." Davon zeugten eine Vielzahl prächtiger Vereinsfahnen.

An drei Aktionstagen im Sommer (16. Juni, 21. Juli, 18. August) warten weitere Attraktionen auf radbegeisterte Besucherinnen und Besucher: So können Geschicklichkeitsräder in einem Parcours ausprobiert werden.

Lindenberg im Westallgäu war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Zentrum der deutschen Herrenstrohhutindustrie. Man nannte es auch das "Klein-Paris" der Hutmode. Das Museum, untergebracht in einer ehemaligen Hutfabrik, erinnert seit 2014 an diese Zeit, in der aus dem Markt Lindenberg eine Stadt wurde.

21. April 2024 08:28

Menschenrechtler fordert mehr schwere Waffen gegen Russland

Bonn (KNA) Der russische Menschenrechtler Lew Ponomarjow hat schwere Waffen, Flugzeuge und Langstreckenraketen für die Ukraine gefordert, um einen russischen Sieg zu verhindern. Die einzige Möglichkeit, das Ende des Krieges näher zu bringen, bestehe darin, die Ukraine zu unterstützen. Milit ...

Bonn (KNA) Der russische Menschenrechtler Lew Ponomarjow hat schwere Waffen, Flugzeuge und Langstreckenraketen für die Ukraine gefordert, um einen russischen Sieg zu verhindern. Die einzige Möglichkeit, das Ende des Krieges näher zu bringen, bestehe darin, die Ukraine zu unterstützen. Militärische Erfolge stärkten Putins Regime und machten es noch grausamer und gefährlicher, sagte der Mitbegründer von "Memorial" laut vorab verbreiteter Mitteilung auf der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Bonn.

Gemeinsam mit der IGFM rief Ponomarjow die internationale Gemeinschaft auf, die Ukraine weiterhin zu unterstützen, denn es sei "heute wichtig zu verstehen, dass Putins Faschismus keine friedlichen Pläne" habe.

Er machte zudem auf über 700 politische Gefangene aufmerksam, die es derzeit in Russland gebe. Doch die Dunkelziffer sei "sehr hoch". Jeden Monat würden zudem dutzende neue Strafverfahren eingeleitet, Schätzungen zufolge sind bereits bis zu einer Million Menschen vor Repression und Mobilisierung geflohen.

Die Zivilgesellschaft leiste dennoch weiter Widerstand, auch wenn Strafprozesse immer öfter in geschlossenen Gerichtsverhandlungen ohne Beteiligung von Anwälten geführt würden. Ponomarjow bezeichnete dieses Vorgehen als "eine Rückkehr zu Methoden der stalinistischen Unterdrückung", als Urteile von außergerichtlichen "Troikas" gefällt wurden, die aus Vertretern des NKWD (KGB) bestanden.

Der 1941 geborene Ponomarjow ist ein russischer Politiker und Menschenrechtsaktivist. Er ist Mitbegründer der Organisation "Memorial", die 2022 den Friedensnobelpreis bekommen hat. Heute lebt Ponomarjow im Exil in Paris, wo er das Andrej-Sacharow-Institut gegründet hat.

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