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© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
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Weihbischof Matthias König firmt 25 Erwachsene in Paderborn

Eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis im Hohen Dom: Firmlinge aus dem Siegerland, dem Sauerland, dem Ruhrgebiet, von der Weser, aus dem Lipperland, aus dem Kreis Soest und dem Hochstift in Paderborn kommen in Paderborn zusammen.

Am Samstag nach Pfingsten sind 25 erwachsene Gläubige aus dem Siegerland, dem Sauerland, dem Ruhrgebiet, von der Weser, aus dem Lipperland, aus dem Kreis Soest und dem Hochstift in Paderborn zusammengekommen, um das Sakrament der Firmung von Weihbischof König zu empfangen. Im Zentrum stand dabei die Salbung der Firmlinge mit Chrisam-Öl im Altarraum. Dass es sich bei den Firmlingen überwiegend um jüngeren Menschen handelte, sah der Weihbischof „als Zeichen für unsere lebendige Kirche, die Generationen vereint und eine Zukunft hat.“
In seiner Predigt stellte Matthias König entsprechend das Miteinander in einer großen Gemeinschaft in den Vordergrund, hinterfragte aber auch kritisch das Streben nach Materiellem: „Es muss im Leben mehr geben, als weltliche Besitztümer. Wer weiter denkt, findet den Glauben als Sicherheitsanker. Er gibt uns Halt wie ein Geländer, das einen steinigen Weg sichert.“

Der Weihbischof hatte zur Vorbereitung auf die Erwachsenenfirmung viele Gespräche mit den Aspirantinnen und Aspiranten geführt und dabei auch nach dem Grund gefragt, warum sie gefirmt werden möchten. „Die Antworten waren vielfältig und das vorbildliche Wirken Christi wurde stets genannt“, erklärte Matthias König.

Gott habe die Menschen nun im Dom zusammengeführt und an diesem Tag zum Teil einer Gemeinschaft gemacht, wie es seit dem Beginn des Christentums immer wieder geschehe. Diese starke Gemeinschaft kennzeichne Kirche bis heute und das Christsein erfülle die Menschen mit Freude.

Ein Zeichen setzen

Der Weihbischof machte den Firmlingen Mut: „Leben Sie Ihren christlichen Glauben auch und vor allem in einer heute scheinbar gottfernen Welt. Setzen Sie Zeichen, mögen sie auch noch so klein sein.“ Die Firmung sei ein solches Zeichen, das nach außen wirken könne.
Die anschließende Zeremonie der Sakramentsspendung wurde von sanften Orgelklängen untermalt. Dafür sowie für die gesamte Begleitung des Gottesdienstes mit Orgelmusik sorgte der Domorganist Tobias Aehlig.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzen die Gäste den Anlass für Gespräche – auch das ein sichtbares Zeichen für ein Miteinander, welches eine lebendige Kirche kennzeichnet, die der Zukunft zugewandt ist.

Text und Fotos: Heiko Appelbaum

 

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