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Pressemeldungen
14
Februar
2020
Paderborn

Segen für die Liebe und die Liebenden

Valentins-Gottesdienst in der Paderborner Markt- und Universitätskirche für und mit zahlreichen Liebenden

Dass Verliebten und Liebenden der Valentinstag als christlicher Gedenktag des heiligen Bischof Valentin von Terni und der mit ihm verknüpfte Segen für die eigene Partnerschaft und Liebe wichtig ist, das wurde am Freitag-Abend in der Paderborner Markt- und Universitätskirche deutlich: Rund 130 Paare folgten der Einladung der Katholischen Hochschulgemeinde Paderborn und des Mentorats für zukünftige Religionslehrer zu einem besonders gestalteten Valentins-Gottesdienst und nutzten die Möglichkeit, einen Segen für die Liebe und für sich als Liebende zu empfangen. Leitwort des Gottesdienstes war „… weil ich Dich liebe!“, im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Sektempfang.

Einen Segen für die Liebe und die Liebenden – das gab es am Valentinstag in der Paderborner Markt- und Universitätskirche. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

„Der heilige Valentin hat Potential. Unsere Zeit braucht einen Heiligen der Zärtlichkeit und einen Heiligen der geglückten Zweisamkeit!“, ist Dompastor Dr. Nils Petrat gewiss. Paare konnten Dank und Bitte auf ein Herz schreiben. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
„Der heilige Valentin hat Potential. Unsere Zeit braucht einen Heiligen der Zärtlichkeit und einen Heiligen der geglückten Zweisamkeit!“, ist Dompastor Dr. Nils Petrat gewiss. Paare konnten Dank und Bitte auf ein Herz schreiben. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Segen auffrischen

„Wir freuen uns über die positive Resonanz auf unser Valentins-Angebot“, betont Studierendenpfarrer und Dompastor Dr. Nils Petrat. Vom studentischen Paar, das sich gerade seit ein paar Wochen kennt, bis zum älteren Ehepaar, das schon die Goldene Hochzeit gefeiert hat, reicht das Spektrum der Mitfeiernden. „Ein Abend für die Liebe und ein persönlicher Segen für die Liebenden kann ein Anknüpfungspunkt sein. Wir wollen zeigen, dass Kirche und Partnerschaft eine positive Verbindung haben“, erläutert der Seelsorger.

Rund 130 Paare nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Partnerschaft am Valentinstag in der Markt- und Universitätskirche segnen zu lassen – für den persönlich gespendeten Segen bildeten sich lange Reihen im Gotteshaus. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Dompastor Dr. Petrat ist gewiss: „Paare sehnen sich nach Segen und Bestärkung. Ein einzelner Segensgottesdienst lässt sicher noch keine Beziehung dauerhaft gelingen. Aber er kann ein wichtiger Baustein für den weiteren Weg sein. Außerdem kann man jedes Jahr wiederkommen und den Segen auffrischen.“

Segen und Segnen

Der christliche Begriff „Segen“ entspricht dem lateinischen Wort „benedictio“ und wird abgeleitet von „benedicere“ aus „bene“ (gut) und „dicere“ (sagen). Segen meint somit „jemandem gut sprechen“. Ziel eines Segens und des Segnens ist die zeichenhafte Zusicherung von Schutz und Bewahrung. Ein christlicher Segen ist damit Ausdruck für die gütige Zuwendung von Gott zu der gesegneten Person oder dem gesegneten Paar. Durch einen Segen wird einem Paar Gottes Weggeleit zugesprochen.

Rote Rosen und ein Fläschchen mit Blumensamen für die Liebe. Mitglieder der Katholischen Hochschulgemeinde Paderborn überreichten nach dem Gottesdienst die Inspirationen. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Valentinstag

Der Valentinstag am 14. Februar ist Jung und Alt als „Tag der Liebe“ und „Tag der Liebenden“ bekannt. An ihm stehen Verbundenheit und Zweisamkeit im Mittelpunkt einer jeden Liebesbeziehung. Dieser herausgehobene „Tag der Liebe“ hat einen christlichen Ursprung, der auch für die Namensgebung verantwortlich ist: Bischof Valentin setzte sich im dritten Jahrhundert für junge Verliebte ein und beschenkte sie mit Blumen aus seinem Garten. In der katholischen Kirche wird Bischof Valentin von Terni als Heiliger verehrt. Zahlreiche Kirchengemeinden im Erzbistum Paderborn laden Paare und Interessierte dazu ein, den Valentinstag mit einem besonderen Gottesdienst zu gestalten und sich beispielsweise segnen zu lassen.

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