Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck hat sich am Tag des Pastoralen Personals am 27. Oktober in Dortmund mit Gedanken und Perspektiven für die Zeit der Sedisvakanz an die hauptberuflichen Mitarbeitenden gewandt. Der Tag stand unter dem Thema „Endlich wieder wir. Christsein in der Gesellschaft.“ Msgr. Bredeck rief dazu auf, „Gott mit den Menschen und Menschen untereinander zu verbinden“.
Wenn eine neue Herausforderung ansteht, gibt es viele Möglichkeiten damit umzugehen. Resignieren. Grübeln. Aufbrechen. Es kann helfen, sich mit Menschen, die vor derselben Herausforderung stehen, auszutauschen. Und mit Menschen, die den Weg schon gegangen sind.
Um die neue Situation anzunehmen, als Christen in Deutschland in der Minderheit zu sein, bietet das Erzbistum Paderborn in Kooperation mit dem Bonifatiuswerk ein Werkstattgespräch an: „Kirche ohne Illusionen. Christentum in der Minderheit“. Bei der Tagung am 25. und 26. November im Liborianum in Paderborn wechseln sich wissenschaftliche Vorträge und Erzählwerkstätten mit Profis aus der Pastoral ab. Dabei sind noch einige wenige Plätze für Teilnehmende frei.
Einen der Vorträge hält Jan Loffeld, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät in Utrecht. Er stellt die Frage: Welche Minderheit wollen wir werden? Um eine Antwort darauf zu finden, sprechen wir mit ihm und den beiden Initiatoren der Veranstaltung: Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck und Msgr. Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes.