Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Ein Nachkriegsquartier und seine Kirche“, die 120 Jahre Stadtgeschichte des Dortmunder Quartiers Gartenstadt sichtbar macht. Die Ausstellung zeichnet die bauliche und soziale Entwicklung des Stadtraums zwischen Massener Weg, Semerteichstraße, Huestraße und Nußbaumweg nach — von der ab 1913 von Heinrich Metzendorf projektierten Reformsiedlung Gartenstadt-Mitte über das Ausländerlager Felkebad und die Felke-Naturheilbewegung bis zu den Wettbewerbsentwürfen für Gartenstadt-Nord von 1955. Ein eigener Schwerpunkt liegt auf der Architektur der Nachkriegsmoderne, in deren Kontext die Kirche St. Martin entstand, die das heutige Quartier prägt.
Parallel zur Ausstellung lädt die Gemeinde 100 Tage lang zu einem dichten Programm ein: Filmabende mit Werken der Dortmunder Filmemacherin Elisabeth Wilms, Konzerte, die BVB-Revue, Workshops der Urban Sketchers Dortmund, Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer, kulinarische Formate, ökumenische Wort-Gottes-Feiern, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie nachbarschaftliche Begegnungen. Ein internationales Buffet am 26. Juni vereint Gerichte aus neun Nationen, die im Quartier zu Hause sind.