Starkes Signal für neue Perspektiven
„Dass sich ein europaweit beachtetes Kulturfestival mit dem Thema Sakralarchitektur im Umbruch auseinandersetzt, ist ein starkes Zeichen. Es öffnet neue Denkräume für einen verantwortungsvollen und kreativen Umgang mit Kirchenbauten, auch über konfessionelle Grenzen hinaus“, sagt Carmen Matery-Meding, Diözesanbaumeisterin im Erzbistum Paderborn. Sie leitet den Bereich Bauen im Erzbischöflichen Generalvikariat und ist Mitauftraggeberin der Immobilienstrategie, die seit Sommer 2022 im gesamten Erzbistum umgesetzt wird.
Wandel kirchlicher Infrastruktur im Ruhrgebiet
Ein Teil des Ruhrgebiets, darunter Städte wie Dortmund, Hamm und Teile des östlichen Ruhrraums, gehören zum Erzbistum Paderborn. Dort zeigt sich deutlich der Wandel kirchlicher Infrastruktur. Sinkende Mitgliederzahlen, gesellschaftliche Veränderungen und neue pastorale Realitäten führen dazu, dass immer mehr Kirchengebäude einer Umnutzung oder Neuausrichtung bedürfen.
Immobilienstrategie setzt auf Gemeinwohl und Nachhaltigkeit
„Wir stehen im Erzbistum Paderborn mitten in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Unsere Immobilienstrategie verfolgt das Ziel, Gebäude im Sinne unseres kirchlichen Auftrags neu zu denken und zukunftsfähig auszurichten. Und zwar sozial, gemeinwohlorientiert und nachhaltig“, so Daniel Schröter, Leiter der Abteilung Kirchengemeindliche Immobilien des Bereichs Bauen im Erzbischöflichen Generalvikariat.