Ausstellung verbindet Quartiersgeschichte und Zukunftsfragen
Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm mit Konzerten, Filmabenden, Workshops, Begegnungsformaten, Gottesdiensten sowie Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Zahlreiche Vereine, Initiativen und Partner wirken daran mit.
Für die Diözesanbaumeisterin des Erzbistums Paderborn, Carmen Matery-Meding, ist das Projekt ein beispielhafter Beitrag zur Manifesta 16 Ruhr: „Kirchenräume prägen vielerorts das Gesicht von Stadtteilen und Quartieren. Projekte wie in St. Martin zeigen, dass diese Orte auch künftig wichtige Ankerpunkte für Begegnung, Kultur und gesellschaftliches Miteinander sein können. Hier wird sichtbar, welches Potenzial entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und Kirche gemeinsam mit ihrem Umfeld gestalten.“
Diözesanbaumeisterin würdigt Engagement im Quartier
Besonders würdigt die Diözesanbaumeisterin die breite Beteiligung vor Ort: „Bemerkenswert ist, dass die Initiative aus der Gemeinde selbst heraus entstanden ist. Viele Ehrenamtliche, Vereine, Nachbarschaftsgruppen und weitere Partner bringen ihre Ideen und ihr Engagement ein. Gerade diese Offenheit und die enge Vernetzung im Quartier und in der Stadt Dortmund machen das Projekt zu einem überzeugenden Beispiel dafür, wie Kirche gemeinsam mit den Menschen vor Ort Zukunft gestalten kann.“
Die Manifesta 16 Ruhr nimmt die gesellschaftliche Bedeutung von Orten des Zusammenlebens und des kulturellen Austauschs in den Blick. Im Ruhrgebiet spielen dabei auch Kirchengebäude und ihre Rolle in Stadtteilen und Quartieren eine wichtige Rolle. Das Projekt in St. Martin greift diese Fragestellungen auf und verbindet sie mit der Geschichte der Gartenstadt sowie mit aktuellen Perspektiven für das kirchliche Leben vor Ort.
Eröffnung am 21. Juni in Dortmund-Gartenstadt
Die Eröffnung des Projekts findet am Sonntag, 21. Juni 2026, um 17 Uhr in der Kirche St. Martin in Dortmund-Gartenstadt statt. Nach der Begrüßung durch den Kirchenvorstand spricht Diözesanbaumeisterin Carmen Matery-Meding über neue Perspektiven für Kirchenräume. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Dortmunder Kirchenbau nach 1945 sowie mit dem Projekt „Nebenan – Quartiersgeschichten – auf dem Weg zur Ehrenamtskirche“. Im Anschluss sind die Gäste zur Besichtigung der Ausstellung sowie zum Austausch eingeladen.
Mit seiner Verbindung von Quartiersgeschichte, kultureller Vielfalt, bürgerschaftlichem Engagement und kirchlichem Leben zeigt das Projekt in St. Martin beispielhaft, wie Kirche gemeinsam mit Menschen vor Ort neue Perspektiven für das Zusammenleben im Quartier entwickeln kann.
Weitere Informationen und das vollständige Programm sind unter www.st-martin-dortmund.de verfügbar.