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März 27
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Musikalische Meditation zum 75. Jahrestag der Zerstörung Paderborns

27.03.2020 | Klosterkirche St. Michael, Paderborn | Spirituelles & Exerzitien

Mit einer musikalischen Meditation erinnern Schülerinnen und Schüler der Paderborner Michaelsschulen zusammen mit der Flötistin Boglárka Boykov am Freitag, 27. März 2020 um 19 Uhr in der Klosterkirche St. Michael an die Zerstörung des Klosters und der Stadt Paderborn vor 75 Jahren. Texte, Bilder, Klänge und Gesänge bieten Gelegenheit, an die dunkle Vergangenheit zu erinnern und den Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Kollekte gehalten zur Deckung der Kosten. Die Konzerte im Netzwerk der Klosterlandschaft OWL werden gefördert durch den LWL, den Kreis Paderborn, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Vereinigte Volksbank und die Bank für Kirche und Caritas.

 

Hintergrund

Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten
zum Gedenken an 75 Jahre Kriegsende 1945

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zu Wachsamkeit mahnen.“
Roman Herzog

Mit dem Zweiten Weltkrieg sind die größten Verbrechen gegen die Menschheit, der erstmalige militärische Einsatz von Atomwaffen und unendliches Leid unauflöslich verbunden. Seine Auswirkungen und Nachbeben sind bis heute zu spüren.

Mit einer Veranstaltungsreihe möchte die Klosterlandschaft OWL dazu beitragen, an unsere Geschichte zu erinnern, um aus ihr für unsere Zukunft zu lernen. Ausgrenzung, Vertreibung, Flucht und Krieg sind weiterhin gegenwärtig: Die Veranstaltungen stellen deshalb vielfältige Bezüge zwischen den historischen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs und aktuellem Geschehen her. Aus der Erinnerung an das Leiden und die Opfer gewinnen wir die Kraft, unsere Gegenwart und Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. Demokratie und Frieden brauchen Engagement, Menschen brauchen Solidarität. All dies: Trauer und Leid, Solidarität und Hoffnung, Zusammenbruch und Aufbruch gehen aber über bloßes Wissen um die historischen Fakten hinaus. Wir setzen in unseren Veranstaltungen daher auch und ganz besonders auf die Kunst: Die Musik, die Literatur, die bildende Kunst. Ihre vielfältigen Ausdrucksformen weisen uns Wege, wie wir die Erinnerung an Geschichte in die Gestaltung einer humanen Welt überführen könnten. (Dr. Michael Kienecker/Hans Hermann Jansen)

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