Zwei Dokumentarfilme über Mutter Teresa – 2 × 45 Min., empf. ab 12 J., D 1995 und 2010
Die beeindruckende Ordensfrau ist ein letztes Mal in einem längeren Bilddokument zu sehen, äußert sich zu Fragen der Zeit und stellt die selbstlose Arbeit des Ordens vor.
Die nach ihrem Tod publizierten persönlichen Aufzeichnungen offenbaren Mutter Teresas schwere spirituelle Krise. Wie passen solche Sätze zum Bild der engagierten Missionarin, die ihre Arbeit stets als Auftrag Gottes empfunden hat? Sind es die Hilfeschreie einer körperlich und spirituell ausgebrannten Frau, die auf diese Weise ihr „Burn-out“ vor der Welt verbergen wollte, oder sind es Erfahrungen, wie sie nur „mystisch begabte Christen“ haben?
Mutter Teresa – wer war sie wirklich? Nach dem Film ist Zeit zum Austausch über die verschiedenen Seiten dieser faszinierenden Person. Welche menschlichen Seiten von weltweit bekannten Personen sind uns verborgen? Welches Bild machen wir uns von Persönlichkeiten – bis hin zur Glorifizierung? Und lassen wir unser Bild von ihnen durch Erkenntnisse nach ihrem Tod korrigieren?
Und: Wie kann man mit persönlichen und spirituellen Krisen umgehen? Wie kann ich trotz Glaubenszweifel für andere da sein und Nächstenliebe wirksam werden lassen?
Leitung: Sr. M. Alexandra Völzke