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© Eakachai Leesin / Shutterstock.com
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Das Vertraute und das Fremde – Seminar zur Benediktinischen Spiritualität auch außerhalb von Klostermauern

Erschüttert durch die Macht eines unscheinbaren Virus verschob sich das Ordnungsgefüge unserer Welt in einem solchen Ausmaß, dass sogar die Werke der Barmherzigkeit nicht mehr zu gelten scheinen: Alte und Kranke dürfen nicht besucht, Sterbende nicht

Erschüttert durch die Macht eines unscheinbaren Virus verschob sich das Ordnungsgefüge unserer Welt in einem solchen Ausmaß, dass sogar die Werke der Barmherzigkeit nicht mehr zu gelten scheinen: Alte und Kranke dürfen nicht besucht, Sterbende nicht begleitet, Tote nur im kleinsten Kreis verabschiedet werden. Das klingt nicht nur verstörend, sondern ist unserem christlich geprägten Kulturkreis ganz und gar fremd.
Wo Menschen auf derartig Fremdes stoßen, reagieren sie existentiell verunsichert. Da fehlen Erfahrungswerte, die eine Richtung vorgeben könnten, Handlungsmuster, an denen Orientierung möglich wäre und eine Sprache, die all dies auszudrücken vermöchte.
So kommt es nicht von ungefähr, dass die Benediktsregel zu einem großen Teil aus Schriftzitaten besteht und hierbei vor allem die Psalmen favorisiert. Bewusst greift sie damit auf Geschichten, Berichte und Gebete zurück, die genau dies garantieren: verlässliche Erfahrungswerte, erprobte Handlungsmuster und eine Sprache, die über Räume und Zeiten hinweg verstanden wird.
Hier möchte unser Seminar ansetzen und seinen Beitrag leisten für ein Zurückfinden in das, was uns dem Leben wieder trauen lässt. Texte aus der Hl. Schrift und der Benediktsregel sowie Werke aus Dichtung, bildender Kunst und Musik sollen uns in bewährter Form dabei begleiten.

Kontakt
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generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0