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Ausstellung zum 25jährigen Bestehen des Hauses der Stille der Abtei Königsmünster

Das Haus der Stille der Abtei Königsmünster, eingeweiht 2001 als Erweiterungsbau der OASE, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Es ist „erwachsen“ geworden und hat sich mittlerweile zu einem eigenständigen Teil im Gesamtensemble der Abtei entwickelt.

  Es war Ende der 1990er Jahre ein ehrgeiziges Projekt, als Abt Stephan Schröer OSB und die damalige Gemeinschaft die Notwendigkeit sahen, neben der OASE, in der vor allem Jugendliche ihren Ort gefunden hatten, ein Haus zu schaffen, in dem Erwachsene sich zurückziehen und über das eigene Leben und Glauben nachsinnen konnten. Prof. Peter Kulka (1937-2024), der schon beim Bau der OASE im Team von Hans Schilling mitwirkte und dann 1986 den Klosterneubau errichtete, war als Architekt ein kongenialer Partner für das visionäre Projekt. Peter Kulka wollte mit dem Haus der Stille ein Kloster im Kloster errichten, ein Haus, das auf der einen Seite gut abgegrenzt zu den übrigen Klostergebäuden und zur Welt draußen ist, das aber auf der anderen Seite auch Verbindungen in diese Welt schafft. Sammlung und Sendung – diese beiden Komponenten christlichen Lebens werden durch die Architektur des Hauses gut veranschaulicht. Eine Ausstellung im Atrium der Abtei Königsmünster wird sich der Entstehungszeit des Hauses der Stille widmen. Es wird interessante Einblicke in die Baugeschichte und die Pläne des Architekten Peter Kulka geben. Herzlich laden die Mönche der Abtei zur Eröffnung der Ausstellung „25 Jahre Haus der Stille“ am Sonntag, 30. August 2026, um 11.00 Uhr im Atrium der Abtei Königsmünster an der Klosterpforte ein. Die Ausstellung ist bis zum 27. September 2026 zu den Öffnungszeiten der Pforte zu sehen.

Kontakt
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generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0