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© Foto: sutadimages / Shutterstock.com
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9. Steuerberatertag zum Berufsethos 2021

Am 30. November lädt die Kommende Dortmund unter dem Thema "Zwischen Nähe und Professionalität. Leitplanken gegen Befangenheit in der Mandantenberatung" zum 9. Steuerberatertag ein.

Menschliche Kontakte und freundschaftliche Beziehungen sind ein hohes Gut. Sozialkompetenz ist gefragt, gerade in der Beratung. Mitunter stellt sich zu langjährigen Mandantinnen und Mandanten eine freundschaftliche Nähe ein. Doch wie wirken sich gute Beziehungen auf dem Feld der Steuerberatung für das „Geschäft“ aus? Da stellt sich durchaus die Frage, wie legitim es ist, bei nicht eindeutig geklärten Sachverhalten schon mal „großzügiger“ zu beraten. Wie entscheidet jemand, wenn kleine oder große Gefälligkeiten angeboten werden, vom Trinkgeld bis zur Überlassung des Ferienhauses, oder wenn erhebliche Honorare noch ausstehen? Wann entsteht auch jenseits eines rechtlichen „Mitwirkungsverbots“ eine spürbare Befangenheit? Wie die berufliche Praxis zeigt, gibt es bei der Betreuung von Mandantinnen und Mandanten nicht selten ein subtiles Beziehungsverhältnis. Dieses bedarf der ethischen Reflexion. Die Verständigung auf einen Verhaltenskodex dient dabei sowohl der eigenen Orientierung als auch dem Schutz der Mitarbeitenden.

Der diesjährige Steuerberatertag zum Berufsethos wird veranstaltet von der Kommende Dortmund in Kooperation mit den Steuerberaterverbänden Westfalen-Lippe und Düsseldorf. Er möchte anhand von Fällen aus der Praxis einen reflektierten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anregen, um klarsichtig die (mögliche) Entwicklung von Befangenheit zu durchschauen, um ohne solche Irritationen professionell zu beraten.

 

Kontakt
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