Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
© Photo Kozyr / Shutterstock.com
© Photo Kozyr / Shutterstock.com

Zwei Zugänge zu einem Inhalt

Erzbistum Paderborn gibt neue Broschüre zu seiner Präventionsarbeit „in leichter Sprache“ heraus

„Augen auf: hinsehen und schützen“ – unter diesem Leitwort steht im Erzbistum Paderborn die Arbeit zur Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Neben Beratungsangeboten, Schulungen, Qualifizierungsmaßnahmen, Veranstaltungen und Projekten rund um das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt wird die Präventionsarbeit jetzt auch in der Kommunikation nach außen erneut in den Fokus gerückt: durch eine Webseite im neuen Design, die demnächst freigeschaltet wird, eine Plakat-Kampagne, ein neues Blended-Learning-Modul im Rahmen der Präventionsschulungen und durch eine ganz neue Broschüre. Sie übersetzt die seit 2014 bekannte allgemeine Informationsbroschüre zur Präventionsarbeit in „leichte Sprache“.

V.l.: Karl-Heinz Stahl, Anna Meermeyer-Decking (Team Prävention), Generalvikar Alfons Hardt, Miriam Merschbrock (Team Prävention), Astrid Schäfers und Stefan Beckmann (Team Prävention). Foto: Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn

Im Jahr 2014 erschien im Erzbistum Paderborn erstmals eine Broschüre mit Basisinformation zur Präventionsarbeit. Diese Broschüre hat im Laufe der Jahre mehrfach ihr Gesicht verändert. Auch die Inhalte wurden stets aktualisiert und weiterentwickelt, weil sich die kirchenrechtlichen Grundlagen verändert haben und Forschungsergebnisse umfänglicher wurden. So trat beispielsweise Anfang 2020 die neue Rahmenordnung Prävention auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz in Kraft. Seit 2014 wurde die Broschüre mit den Basisinformationen in ihren verschiedenen Auflagen fast 65.000 Mal abgerufen. Jetzt wurde sie im neuen Design des Erzbistums nochmals neu aufgelegt.

Leichte Sprache für Barrierefreiheit

Zusätzlich zu dieser Broschüre gibt es jetzt eine konzeptionell ganz neue weitere Broschüre. Optisch ist sie kaum zu unterscheiden von der Grundlagen-Broschüre. Der einzige Unterschied ist ein roter Punkt mit der Aufschrift „in leichter Sprache“ auf dem Titel. Dieser kleine Unterschied bringt den inhaltlichen Unterschied tatsächlich „auf den Punkt“: Die Inhalte beider Broschüren sind zwar gleich, die neue Broschüre übersetzt sie allerdings in so genannte „leichte Sprache“. „Die beiden Broschüren als zwei unterschiedliche Wege zur Information über unsere Präventionsarbeit sind etwas Besonderes“, ist Generalvikar Alfons Hardt überzeugt.

„‘Leichte Sprache‘ ist ein anerkanntes Konzept mit einer speziell geregelten Sprache und bestimmten Prüfkriterien. Sie zielt ab auf leichte Verständlichkeit und Barrierefreiheit“, erläutert Astrid Schäfers, die als langjährige Schulungsreferentin für das Erzbistum Paderborn im Einsatz ist. „Menschen aus ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern, auch Menschen mit Handicaps, können so aus zwei Zugangswegen den für sie besten auswählen und sich eigenständig Inhalte aneignen“, ergänzt Miriam Merschbrock aus dem Team Prävention des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn.

Viele Kooperationspartner beteiligt

Entstanden ist die Broschüre „in leichter Sprache“ in Zusammenarbeit mit Astrid Schäfers, die als Fachberaterin in der Gewaltprävention und Präventionsfachkraft in der Behindertenhilfe die Kontakte zu den entsprechenden Fachstellen vermittelte. „Viele Kooperationspartner haben bei der Entstehung zusammengearbeitet“, freut sich Miriam Merschbrock. Gemeinsam mit Astrid Schäfers und Karl-Heinz Stahl, dem Präventionsbeauftragten des Erzbistums Paderborn, war sie für Redaktion und Text der neuen Broschüre verantwortlich. Erstes Interesse an der neuen Broschüre wurde bereits von Einrichtungen wie den Caritas-Wohn- und Werkstätten oder auch von den Kolping-Bildungswerken signalisiert.

Die neue Broschüre „in leichter Sprache“ soll ein zusätzlicher wertschätzender Zugang für alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen sein. „Ich kann für meinen Teil sagen, dass ich bei der Entwicklung der Broschüre Einiges gelernt habe“, erinnert sich der Präventionsbeauftragte Karl-Heinz Stahl.

Weitere Einträge

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Neuer Bundesseelsorger der Malteser

Der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ist neuer Bundesseelsorger der Malteser. Er übernimmt das Amt von Bischof Heinrich Timmerevers, der seit Anfang September emeritiert ist.
© Heike Probst ThF-Paderborn

Pressemeldung Ehrendoktorwürde für Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa

Brückenbauerin zwischen Glauben, Wissenschaft und Wohlfahrt
© Katholikentag

Pressemeldung „Ich bin da“

Leitwort für den 105. Deutschen Katholikentag 2028 in Paderborn beschlossen
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0