Die Verschmelzung bietet zahlreiche Vorteile: Verwaltungsprozesse werden verschlankt, Sitzungs- und Beteiligungsstrukturen vereinfacht sowie Rahmenbedingungen und Abläufe harmonisiert. Darüber hinaus können Aus- und Fortbildungsangebote weiterentwickelt, pädagogische Expertise gezielter genutzt und die Position der katholischen Kindertageseinrichtungen in Gesellschaft und Politik gestärkt werden. Auch die Arbeitgebermarke soll durch den gemeinsamen Auftritt weiter an Profil gewinnen.
Der Gemeindeverband Ostwestfalen-Lippe bleibt Mehrheitsgesellschafter der neuen Gesellschaft und sichert damit Kontinuität und Verlässlichkeit in der Trägerschaft.
Für die rund 2.700 Mitarbeitenden, in den 159 Kindertageseinrichtungen zwischen Espelkamp, Halle (Westf.), Büren und Höxter ergeben sich durch die Verschmelzung keine materiellen Veränderungen. Ebenso werden die bestehenden Betreuungsverträge für die rund 10.000 Kinder unverändert fortgeführt. Die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen sowie die Betreuung der Kinder bleiben in vollem Umfang gewährleistet.
Auch die Mitarbeitenden der Verwaltung bleiben wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Einrichtungen vor Ort. Sie werden weiterhin die Verwaltungsdienstleistungen für die insgesamt 159 Kindertageseinrichtungen in Ostwestfalen erbringen und so die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen unterstützen.
Mit der Gründung der Kath. Kindertageseinrichtungen Ostwestfalen-Lippe gem. GmbH (Sitz: Paderborn) entsteht einer der größten katholischen KiTa-Träger in der Region. Die neue Gesellschaft verbindet die Stärken der bisherigen Organisationen und schafft eine zukunftsfähige Struktur für die Herausforderungen der kommenden Jahre.