„Was ist eigentlich mein Beitrag für die Gesellschaft?“ – solche Fragen drängen sich beim Anschauen des Clips hoffentlich auf, sagt Ralf Nolte vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn.
Und das sei erst einmal gar nicht nur auf bewusstes christliches Handeln bezogen. „Es gibt so viele Menschen, die sich in unserer Gesellschaft für den Nächsten engagieren, ohne dass sie sagen: ‚Ich bin Christ oder Christin‘. Aber sie tun etwas, damit es vielen Menschen sehr viel besser geht – dies hat zuletzt auch das vielfältige Engagement in der Flüchtlingskrise, in der Fridays for future-Bewegung oder auch beim Corona-Lockdown gezeigt. Das wollen wir mit diesem Video wertschätzen und anerkennen.“
Sozial ausgerichtete Kirche im Fokus
Ein Weihnachtsgottesdienst in der Bielefelder Bahnhofshalle, Hilfe für Obdachlose in Soest oder Menschen mit Behinderung, die als Messdiener im Einsatz sind: Insgesamt fünf Clips sind als Arbeitshilfe während des Projektes in Zusammenarbeit mit der Agentur Vorzeigekind aus Dortmund entstanden. Sie alle sollen zeigen, wie gut caritative und pastorale Akteure und Strukturen zusammenarbeiten können. Synergien schaffen und gemeinsam Gutes tun, eine sozial ausgerichtete Kirche soll im Mittelpunkt stehen. „Die Videos sollen anregen und motivieren, darüber nachzudenken, wie die Zusammenarbeit gelingen kann“, sagt Ralf Nolte, Initiator der Videos.
Justin Weers und Christian Mono von der Videoagentur Vorzeigekind arbeiteten bereits im Herbst 2018 das erste Konzept aus und produzierten dann auch die Videos. Sie waren im ständigen Austausch mit einem Redaktionsteam, bestehend aus verschiedenen Mitarbeitenden im Bereich der Caritaspastoral. Auch für die Filmemacher sei es spannend gewesen, hinter die Zusammenarbeit von Caritas und Pastoral zu schauen, sagt Christian Mono: „Dabei haben wir so viele nette Menschen und tolle soziale Projekte kennengelernt, dass man während der Dreharbeiten immer wieder dachte: Wenn es solche Menschen gibt, dann ist die Welt doch gar nicht so schlecht.“