Die Bilstein Group kauft Stahl ein, walzt ihn kalt aus, härtet ihn durch Hitze und verkauft ihn weiter. Aus Bilstein-Stahl entstehen unter anderem Teile für Anschnallgurte und Antriebsstränge für Verbrennermotoren, Sägen oder Schienen für Schranktüren.
„Jeder von uns hat im Schnitt bis zu 70-mal am Tag Materialien aus unserer Branche in der Hand“, sagt CEO Marc T. Oehler, als er das Familienunternehmen vorstellt.
Der Betrieb hat gute Zeiten erlebt. Sehr gute. „Bis vor weniger Jahren war Stahl eine Wachstumsbranche“, sagt CEO Oehler. „Jetzt sind wir unter Druck.“
Gut 60 Prozent der Kunden von Bilstein sind Automobilzulieferer. Doch die Automobilindustrie in Deutschland und Europa schwächelt. Dazu kommen hohe Energie- und Personalkosten und Kunden, die verstärkt auf günstigere Alternativen setzen.