Die Mitglieder des Diözesanpastoralrates beraten den Paderborner Erzbischof und die Bistumsleitung und begleiten so beispielsweise den Prozess des Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn. Der Erzbischof Hans-Josef Becker stellte jetzt heraus, wie wichtig ihm diese Beratung gerade auch in der Corona-Krise ist und dass er dankbar ist, neue Wege des Austauschs zu gehen: Deshalb trafen sich die rund 30 Mitglieder des Diözesanpastoralrats jetzt digital in einer Videokonferenz, um ihre Beratungsarbeit fortzuführen. Unter den besonderen Bedingungen der Corona-Krise mussten im „Online-Experiment“ gut zweieinhalb Stunden für einen intensiven Austausch ausreichen.
Wertvolle Beratungsarbeit auf digitalem Weg fortgeführt
Hauptthema des digitalen Treffens war der veränderte Weg zum nächsten Diözesanen Forum: Das Forum ist wegen der Corona-Pandemie von November 2020 auf Juni 2021 verschoben worden. Am 14. November 2020 soll statt des ursprünglichen Forums ein Diözesantag stattfinden. „In diesem Kontext haben wir über Themen des Forums, den Weg dorthin und mögliche Veränderungen gesprochen“, erklärt Thomas Klöter, Koordinierender Leiter des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat und Mitglied im Diözesanpastoralrat. Auch ein Austausch zum Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland sowie ein Gespräch über die Wahrnehmung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen für die Kirchengemeinde und das Erzbistum standen auf der Agenda des Online-Treffens.
Hintergrund: Diözesanpastoralrat
Am 11. Oktober 2019 ist der Diözesanpastoralrat zu seiner ersten konstituierenden Sitzung in der laufenden Wahlperiode zusammengekommen. Die Mitglieder sollen das, was die seelsorgliche Tätigkeit im Erzbistum Paderborn betrifft, untersuchen und hierzu praktische Folgerungen vorschlagen.