„Hoffnung ist eine starke Triebfeder. Sie bringt Visionen hervor, gibt Kraft, diese Wirklichkeit werden zu lassen“, betonte Weihbischof Matthias König am Libori-Dienstag, dem Tag des Landvolks, im Hohen Dom zu Paderborn. Zahlreiche Menschen, die in den ländlichen Regionen des Erzbistums Paderborn leben oder in der Landwirtschaft arbeiten, füllten beim traditionellen Pontifikalamt die Paderborner Bischofskirche. Am Nachmittag schloss sich die Landvolk-Kundgebung im Paderborner Schützenhof an.
Der Mensch sei die einzige Kreatur, der die Kraft der Hoffnung bewusst ist, machte Weihbischof König in seiner Predigt deutlich. „Der Mensch ist fähig, über das Jetzt und Hier hinauszublicken und zu träumen, wie es anders sein könnte. Nur darum hat es in der Geschichte der Menschheit Fortschritt gegeben.“ Die digitale Technik sei beispielsweise für alle, die in großen Betrieben der Landwirtschaft arbeiten, als Hilfsmittel unverzichtbar.
Hoffnung durch Vertrauen
Für Christinnen und Christen werde Hoffnung durch Vertrauen möglich, erläuterte der Paderborner Weihbischof: „Erst wenn ich fest vertraue, dass mir die Stärke zuwächst, scheinbar Unmögliches anzugehen, wage ich, meine Hoffnungen und Visionen anzugehen. Das hat für uns mit Gott zu tun. Auf ihn zu vertrauen, hat durch alle Zeiten Menschen über sich hinauswachsen lassen.“