Eine Fahrt führte einen schwerkranken Mann mit seiner Frau noch einmal in die Berge – an einen Ort, der für beide voller Erinnerungen war. Als das Team ihn später abholte, erzählte er von seinem Leben, von gemeinsamen Jahren und von großer Dankbarkeit. Dann kamen die Tränen. Schließlich sagte er leise: „Das war das letzte Mal.“
Für die Angehörigen bedeuten solche Stunden kostbare Momente: Krankheit und Abschied verschwinden nicht, aber sie treten für eine Weile in den Hintergrund. Es bleibt Raum für Nähe, Würde und einen letzten gemeinsamen Augenblick.
Seit 2018 erfüllen die Malteser Fahrt- und Reisewünsche von Menschen mit begrenzter Lebenszeit. Drei Fahrzeuge sind im Einsatz: in Gütersloh für Ostwestfalen-Lippe, in Bad Laasphe für Südwestfalen und in Dortmund für die Region Ruhrgebiet-Hellweg. Begleitet werden die Fahrten von gut vorbereiteten und ausgebildeten Ehrenamtlichen. Viele von ihnen kommen aus medizinischen oder pflegerischen Berufen und bringen neben Fachwissen auch Erfahrung im Umgang mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen mit.