Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower

Welterbestätten zum Leben erwecken

Rund 140 Gäste bei internationaler Tagung: „Neue Technologien zur Vermittlung von Welterbe“

Mit Multimedia kann die Geschichte von Welterbestätten lebendig erfahrbar werden – dies ist die Quintessenz einer internationalen Tagung in Paderborn und Corvey, an der in den vergangenen zwei Tagen 136 Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Spanien und Italien teilgenommen haben. Das Erzbistum Paderborn, die Deutsche UNESCO-Kommission und ICOMOS Deutschland hatten zu der hochkarätigen Veranstaltung eingeladen. Pünktlich zur Welterbe-Tagung traf eine gute Nachricht in Corvey ein: Der Einbau einer Glaswand zwischen Westwerk und Kirchenschiff der ehemaligen Reichsabtei wurde denkmalrechtlich genehmigt – so werden ganz neue multimediale Raumerlebnisse in Corvey möglich.

Eigentlicher Grundgedanke bei der Beantragung der Wand war, Kirchenraum und Westwerk temporär abtrennen zu können, um auch bei Besichtigungen im Welterbe die Feier des Gottesdienstes in der Kirche nicht zu stören. Als bedeutsamer „Nebeneffekt“ wird die Wand jedoch im wahrsten Sinne des Wortes zum Tor in eine lebendige Vergangenheit: Sie lässt sich auf Knopfdruck zu 95 Prozent blickdicht verwandeln und als Durchlicht-Projektionsfläche nutzen. Dank dieser Technik kann die untergegangene karolingische Geschichte visualisiert werden. Im Johanneschor, dem Zentrum des Westwerks, werden durch so genannte Augmented Reality die einstigen reichen Malereien und die plastische Ausgestaltung der karolingischen Stuckfiguren neu zum Leben erwachen.

 

Das Welterbe Corvey im Blick: Die Gäste der Tagung auf dem Weg zum Westwerk. Foto: pdp/Maria Aßhauer

Weitere Einträge

© cpd/Tanja Münnich

Unsere Nachrichten Krieg und Armut: Schwestern berichten über wachsende Not

Sr. Annie und Sr. Helen zu Besuch bei der Caritas in Paderborn – Hilfe erreicht hunderte Familien und tausende Kinder in Syrien und im Libanon
© Benjamin Krysmann / Erzbistum Paderborn

Unsere Nachrichten Eine Kirche ist mehr als ihre Mauern

Was bleibt, wenn ein Gotteshaus seine ursprüngliche Bestimmung verliert? Ein Gespräch mit Pfarrer Andreas Kurte und Architekt Heinrich Micus über Verantwortung im Umgang mit Kirchen und die Zukunft besonderer Orte.
© artin1 / Shutterstock.com

Unsere Nachrichten Pastor Gerhard Krems verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pastor i. R. Gerhard Krems. Er starb am Montag, dem 5. Okober 2026.
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0