Unter dem Titel „Kontinuität und Wandel – Papst Leos Vision von der Kirche“ beschäftigten sich die Seminaristen mit der Frage, wie sich die weltweite Perspektive der Kirche mit konkretem Handeln vor Ort verbinden lässt. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Katholische Soziallehre und ihre Bedeutung für Kirche und Gesellschaft.
Die erste Woche der Sozialakademie verbrachten die Teilnehmer im slowakischen Ružomberok. Anschließend setzten sie das Programm zwei Wochen lang in Paderborn fort. Begleitet wurden sie unter anderem von Prälat Dr. Peter Klasvogt, ehemaliger Kommende-Direktor und jetzt Rektor des Campo Santo Teutonico im Vatikan, sowie von Mitarbeitenden des Sozialinstituts Kommende Dortmund.
Weihbischof König würdigte bei der Zertifikatsübergabe die Bedeutung der internationalen Sozialakademie, die 2026 zum 20. Mal stattfindet. Seit 2007 bringt das Angebot der Kommende Dortmund Seminaristen aus verschiedenen Ländern zusammen. Es vermittelt Grundlagen der christlichen Sozialethik und ermutigt die Teilnehmer, gesellschaftliche Verantwortung in ihren Heimatländern und Ortskirchen zu übernehmen.
Höhepunkt und Abschluss ihres Aufenthalts in Paderborn ist für die Seminaristen die Mitfeier des Liborifestes.