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© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Weihbischof König überreicht Abschlusszertifikate für Teilnehmer der internationalen Sozialakademie

Das Angebot „Europa eine Seele geben“ der Dortmunder Kommende geht ins 20. Jahr.

Elf Seminaristen aus Rumänien, Polen, Litauen, Frankreich, der Slowakei und von den Seychellen haben die diesjährige Sozialakademie „Europa eine Seele geben“ erfolgreich abgeschlossen. Weihbischof Matthias König überreichte den Teilnehmern am Freitag im Kapitelsaal des Hohen Doms zu Paderborn ihre Zertifikate und gratulierte ihnen zum Abschluss des dreiwöchigen Kurses, der vom Sozialinstitut Kommende in Dortmund angeboten wird.

Weltkirche denken, vor Ort Verantwortung übernehmen

Unter dem Titel „Kontinuität und Wandel – Papst Leos Vision von der Kirche“ beschäftigten sich die Seminaristen mit der Frage, wie sich die weltweite Perspektive der Kirche mit konkretem Handeln vor Ort verbinden lässt. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Katholische Soziallehre und ihre Bedeutung für Kirche und Gesellschaft.

Die erste Woche der Sozialakademie verbrachten die Teilnehmer im slowakischen Ružomberok. Anschließend setzten sie das Programm zwei Wochen lang in Paderborn fort. Begleitet wurden sie unter anderem von Prälat Dr. Peter Klasvogt, ehemaliger Kommende-Direktor und jetzt Rektor des Campo Santo Teutonico im Vatikan, sowie von Mitarbeitenden des Sozialinstituts Kommende Dortmund.

Weihbischof König würdigte bei der Zertifikatsübergabe die Bedeutung der internationalen Sozialakademie, die 2026 zum 20. Mal stattfindet. Seit 2007 bringt das Angebot der Kommende Dortmund Seminaristen aus verschiedenen Ländern zusammen. Es vermittelt Grundlagen der christlichen Sozialethik und ermutigt die Teilnehmer, gesellschaftliche Verantwortung in ihren Heimatländern und Ortskirchen zu übernehmen.

Höhepunkt und Abschluss ihres Aufenthalts in Paderborn ist für die Seminaristen die Mitfeier des Liborifestes.

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