Beim katholischen Magazin im Erzbistum Paderborn „Der Dom“ gibt es eine personelle Veränderung. Die bisherige Chefredakteurin Claudia Auffenberg (55) ist zum 30. November 2023 aus der Redaktion ausgeschieden, um beruflich neue Wege zu gehen. In Zukunft fungiert Patrick Kleibold (42) als Verantwortlicher Redakteur. Er ist seit dem 1. Juli 2021 als Redakteur für die Bereiche Print und Online zuständig. Chef vom Dienst bleibt Andreas Wiedenhaus (61), der bereits seit Mitte der 1990-er Jahre für das Magazin schreibt.
„Wir wünschen Claudia Auffenberg für ihre neuen Wege persönlich und beruflich alles Gute“, sagt Ralf Markmeier, Geschäftsführer der Bonifatius GmbH in Paderborn, die “Der Dom“ verlegt: „Wir verlieren mit ihr eine hervorragende Chefredakteurin, eine herzliche Kollegin und zugleich ein wichtiges Gesicht unserer Zeitschrift. Mit ihrem Schreibstil hat sie den journalistischen Finger genau dort hingelegt, wo er hingehört. Nun heißt es, diesen Weg in einer neu aufgestellten Redaktion weiterzugehen, die unser volles Vertrauen hat. Denn eins hat „Der Dom“ nicht verloren: den journalistischen Anspruch, bestmöglich über kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen zu informieren und zu unterhalten.“
Ausbau des digitalen Angebots
Aufgabe der neu aufgestellten Redaktion ist es nun, die bereits begonnene Entwicklung des Magazins weiterzuführen. Ab Ostern 2024 bündeln die Bistumszeitungsverlage von 14 (Erz-) Diözesen ihre Kräfte und werden gemeinschaftlich ein 14-täglich erscheinendes Magazin mit regionalen Ausgaben publizieren. Ein inhaltlicher Schwerpunkt von „Der Dom“ wird weiterhin der Blick auf das Geschehen im Erzbistum Paderborn sein. Durch die Kooperation mit der Zentralredaktion können die Regionalredaktionen ihre Kräfte darauf konzentrieren und ihre Position als Fachleute für Themen und Menschen vor Ort weiter stärken. Außerdem sollen so weitere Kapazitäten für den Ausbau des digitalen Angebots geschaffen werden.
„Ab Ostern im kommenden Jahr wollen wir weiterhin konstruktiven Qualitäts-Journalismus betreiben, der lösungsorientiert die Fragen der heutigen Zeit behandelt. Mit dem Blick des christlichen Glaubens informieren wir über das aktuelle Zeitgeschehen und ordnen es aus dieser in der medialen Landschaft einzigartigen wie notwendigen Perspektive ein“, sagt Patrick Kleibold.
„Durch die Kooperation bündeln wir unsere Stärken und gehen angesichts zurückgehender Einnahmen einen längst überfälligen Schritt. Dadurch können wir in „Der Dom“ den inhaltlichen Fokus auf das legen, was unsere Leserinnen und Leser sowie neue Abonnentinnen und Abonnenten vor Ort interessiert“, sagt Ralf Markmeier.