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© Photo Kozyr / Shutterstock.com
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„Was würdest du tun, Jesus?“

Generalvikar Alfons Hardt installiert Karl-Hans Köhle als Pfarrer der neuen Pfarrei St. Johannes der Täufer Siegen

Generalvikar Alfons Hardt hat heute in der Krypta des Paderborner Domes Karl-Hans Köhle als Pfarrer der neu errichteten Pfarrei St. Johannes der Täufer Siegen installiert. Pfarrer Köhle, der auch Dechant des Dekanates Siegen ist, hat die neue Pfarrstelle zum 1. Januar 2020 übernommen. Außerdem leitet er die Pfarreien St. Marien Freudenberg und die ebenfalls zum 1. Januar neu errichteten Pfarreien Heilige Familie Weidenau und Christkönig Siegen. Diese vier Pfarreien werden den künftigen Pastoralen Raum Pastoralverbund Siegen bilden.

Traditionell findet die Einführung in das Amt eines Pfarrers im Erzbistum Paderborn am Grab des heiligen Liborius in der Krypta des Paderborner Domes statt. „Die Prozession zu unserem Bistumspatron macht uns bewusst, in welcher Tradition der Weitergabe unseres Glaubens wir stehen, gerade auch im Hier und Jetzt“, erklärte Generalvikar Alfons Hardt zum Auftakt der Feier.

„Aufbruch“ ist typisch christlich

Immer wieder sei in der Heiligen Schrift von Aufbrüchen die Rede, fuhr der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs fort: „Der Aufbruch ist eine Grunddimension christlicher Existenz.“ Auch die Kirche habe immer wieder Veränderungen erlebt. Das sei deutlich geworden beim Zweiten Vatikanischen Konzil oder bei der Würzburger Synode im Jahr 1975. „Dies wird auch jetzt wieder deutlich beim Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland, bei dem um einen gemeinsamen Konsens gerungen wird“, erklärte Generalvikar Alfons Hardt.

Im Gespräch mit Jesus bleiben

Er sei als Priester angetreten, um die Frohe Botschaft Jesu zu verkünden. Äußere Veränderungen dürften diese Grundhaltung nicht irritieren, gab Generalvikar Hardt Pfarrer Köhle als Mitbruder im priesterlichen Dienst mit auf den Weg. „Unser Dienst gründet in der Beziehung zum Herrn. Das trägt durch alle Irritationen. Wir müssen im Gespräch mit Jesus bleiben und immer wieder fragen: ‚Was würdest du tun, Jesus?‘“.

Glaubensbekenntnis und Eid

Als fester Bestandteil der Pfarrerinstallierung sprach Dechant Karl-Hans Köhle im Anschluss an die Ansprache des Generalvikars das Glaubensbekenntnis und legte seinen Eid ab: Er versprach, in den ihm übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden. Mit den abschließenden Worten „indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt den neuen Pfarrer offiziell.

Vor der Pfarrerinstallierung in der Dom-Sakristei (v.r.): Dechant Karl-Hans Köhle, Generalvikar Alfons Hardt, Alexander Schlüter (Leiter Sekretariat Kirchenrecht im Erzbischöflichen Generalvikariat). Foto: Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn

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