Traditionell findet die Einführung in das Amt eines Pfarrers im Erzbistum Paderborn am Grab des heiligen Liborius in der Krypta des Paderborner Domes statt. „Die Prozession zu unserem Bistumspatron macht uns bewusst, in welcher Tradition der Weitergabe unseres Glaubens wir stehen, gerade auch im Hier und Jetzt“, erklärte Generalvikar Alfons Hardt zum Auftakt der Feier.
„Aufbruch“ ist typisch christlich
Immer wieder sei in der Heiligen Schrift von Aufbrüchen die Rede, fuhr der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs fort: „Der Aufbruch ist eine Grunddimension christlicher Existenz.“ Auch die Kirche habe immer wieder Veränderungen erlebt. Das sei deutlich geworden beim Zweiten Vatikanischen Konzil oder bei der Würzburger Synode im Jahr 1975. „Dies wird auch jetzt wieder deutlich beim Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland, bei dem um einen gemeinsamen Konsens gerungen wird“, erklärte Generalvikar Alfons Hardt.