Opa hat Demenz
Opa erkennt mich kaum noch – Demenz hat vieles verändert. Lohnt sich der Besuch überhaupt noch? Vielleicht ja gerade deshalb. Denn wer liebt, macht sich verletzlich. Und bleibt nicht gleichgültig.
Opa erkennt mich kaum noch – Demenz hat vieles verändert. Lohnt sich der Besuch überhaupt noch? Vielleicht ja gerade deshalb. Denn wer liebt, macht sich verletzlich. Und bleibt nicht gleichgültig.
„Genieß dein Leben“ – sagt die Nachbarin. Klingt gut, aber wie geht das eigentlich? Vielleicht geht’s gar nicht ums Genießen. Vielleicht reicht es, dankbar zu sein – und zu merken, was alles da ist.
Erstmal soll niemand was von der neuen Freundin wissen. Weil’s noch unsicher ist. Weil man selbst noch nicht weiß, wohin es führt. Auch Petrus hat gezögert, zu Jesus zu stehen. Vielleicht braucht es einfach Zeit, mutig zu sein.
Der leichtere Weg klingt oft verlockend, gerade in stressigen Phasen. Doch manchmal liegt das Wertvolle im Durchhalten und im Dranbleiben. Ein Impuls über Versuchung, Reifung und innere Stärke.
Wenn der Kopf Karussell fährt und der Blick auf andere lähmt, hilft ein altes Gebet: um Gelassenheit, Mut und Weisheit. Was wäre, wenn wir öfter nur das verändern wollten, was wirklich in unserer Hand liegt?
„Come back stronger“ – klingt stark, aber wer schafft das wirklich? Die Geschichte von Yasin Güler zeigt: Man kann an Krisen wachsen. Aber nicht jede und jeder kommt gestärkt zurück. Was hilft, was trägt – und zu was ist es gut?