Bester Laune: MISEREOR-Gast Fernando Renderos (l.) und Weihbischof Matthias König.Foto: privatPaderborn, 19. März 2019. Junge Menschen in El Salvador stehen mit ihren Ideen, Hoffnungen und Plänen für die Zukunft im Mittelpunkt der diesjährigen MISEREOR-Fastenaktion. Ausgehend von ihren eigenen Stärken und Fähigkeiten gestalten sie ihr Leben und ihr soziales Umfeld so, dass sich ihre Lebenssituation verbessert. Einer dieser jungen Menschen ist Fernando Manuel Renderos Arrué. Der 19-Jährige war in diesem Jahr als Gast von MISEREOR im Erzbistum Paderborn unterwegs. Er besuchte Schulen und Gemeinden – und traf auch Weihbischof Matthias König, Bischofsvikar für die Aufgaben der Weltkirche.
El Salvador ist ein Land, das von Armut, Gewalt und Kriminalität geprägt ist. Misstrauen zerstört die soziale und gesellschaftliche Brücke zwischen den Generationen. Dem setzt das katholische Hilfswerk MISEREOR seine diesjährige Fastenaktion entgegen. Sie steht unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft!“ Die Jugendlichen in El Salvador sind Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft – so auch Fernando Manuel Renderos Arrué.
In seinem Gespräch mit Weihbischof König zeigte sich der 19-jährige junge Mann aus El Salvador besonders berührt von seinem Besuch im Salvator-Kolleg in Hövelhof. Mit den Jugendlichen dort habe er sofort eine intensive Gesprächsebene gehabt, weil einige von ihnen vergleichbare Erfahrungen gemacht hatten, wie er sie mit der allgegenwärtigen Gewalt in El Salvador machen musste. „Gespannt haben die Jugendlichen zugehört, was den Kreislauf von Gewalt durchbrechen kann“, erzählte Fernando Renderos Weihbischof König. Auch die anderen Eindrücke mit jungen Menschen an den von ihm besuchten Schulen hätten ihn mit seinen 19 Jahren sehr beeindruckt. „Die Jugendlichen waren aufgeschlossen und sehr interessiert, so dass ich meine Geschichte gut überbringen konnte“, freute sich der MISEREOR-Gast aus El Salvador. Das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR ist ein wichtiger Partner bei der Arbeit seiner Organisation, die sonst kaum öffentliche Mittel zur Verfügung hat.