Der vom Brand betroffene Gebäudeteil ist derzeit noch durch die Polizei beschlagnahmt und nicht freigegeben. Aktuell führen Polizei und Brandsachverständige die weiteren Untersuchungen vor Ort durch. Eine Freigabe erfolgt frühestens morgen. „Für Aussagen zum Ausmaß des Schadens ist es derzeit noch viel zu früh“, erklärte Diözesanbaumeisterin Carmen Matery-Meding. Schwere Schäden seien nicht allein durch den Brand entstanden, sondern auch durch Verrauchungen und das Löschwasser.
„Besonders erleichtert sind wir jedoch darüber, dass bei dem Brand niemand schwerwiegend verletzt wurde“, erklärte Generalvikar Thomas Dornseifer. Die Personen, die vorsorglich medizinisch untersucht und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden waren, sind inzwischen wieder entlassen worden.
Das Erzbistum Paderborn dankt allen, die während des Brandes und bei den anschließenden Löscharbeiten im Einsatz waren. Rund 130 Feuerwehrkräfte, darunter auch Einsatzkräfte aus umliegenden Kommunen, waren vor Ort. Ein besonderer Dank gelte den Einsatzkräften der Feuerwehr für ihren außerordentlichen Einsatz sowie den Haustechnikern und allen weiteren Beteiligten, die in der akuten Situation schnell und umsichtig gehandelt haben, betonte der Generalvikar.