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© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
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Update: Nach dem Brand an den Michaelsschulen

Schadensausmaß noch unklar – Schulträger arbeitet an Lösungen für den Schulstart

Nach dem Brand an den Michaelsschulen in Paderborn am Dienstag, 25. August, dauern die Ermittlungen von Polizei und Brandsachverständigen an. Der vom Brand betroffene Gebäudeteil ist weiterhin nicht freigegeben. Das Erzbistum Paderborn arbeitet als Schulträger gemeinsam mit den Schulen daran, den Schulstart in der kommenden Woche zu ermöglichen. Die Michaelsstraße ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Das angrenzende und zunächst evakuierte Michaelskloster ist wieder freigegeben.

Der vom Brand betroffene Gebäudeteil ist derzeit noch durch die Polizei beschlagnahmt und nicht freigegeben. Aktuell führen Polizei und Brandsachverständige die weiteren Untersuchungen vor Ort durch. Eine Freigabe erfolgt frühestens morgen. „Für Aussagen zum Ausmaß des Schadens ist es derzeit noch viel zu früh“, erklärte Diözesanbaumeisterin Carmen Matery-Meding. Schwere Schäden seien nicht allein durch den Brand entstanden, sondern auch durch Verrauchungen und das Löschwasser.

„Besonders erleichtert sind wir jedoch darüber, dass bei dem Brand niemand schwerwiegend verletzt wurde“, erklärte Generalvikar Thomas Dornseifer. Die Personen, die vorsorglich medizinisch untersucht und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden waren, sind inzwischen wieder entlassen worden.

Das Erzbistum Paderborn dankt allen, die während des Brandes und bei den anschließenden Löscharbeiten im Einsatz waren. Rund 130 Feuerwehrkräfte, darunter auch Einsatzkräfte aus umliegenden Kommunen, waren vor Ort. Ein besonderer Dank gelte den Einsatzkräften der Feuerwehr für ihren außerordentlichen Einsatz sowie den Haustechnikern und allen weiteren Beteiligten, die in der akuten Situation schnell und umsichtig gehandelt haben, betonte der Generalvikar.

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Feuerwehr für ihren außerordentlichen Einsatz sowie den Haustechnikern und allen weiteren Beteiligten, die in der akuten Situation schnell und umsichtig gehandelt haben.

Mit Blick auf das Ende der Sommerferien hat für das Erzbistum Paderborn nun höchste Priorität, einen Schulstart in der kommenden Woche zu ermöglichen. „Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Schulen werden derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft. In welcher Form der Unterricht stattfinden kann, hängt auch von den weiteren Erkenntnissen zum Zustand und zur Nutzbarkeit der Gebäude ab“, fügte Generalvikar Dornseifer hinzu.

Insgesamt besuchen 1.659 Schülerinnen und Schüler die drei Michaelsschulen. 205 davon die Grundschule, die unbeschadet ist, 376 die Realschule und 1.078 das Gymnasium. Betroffen von den Folgen des Brands sind nach ersten Schätzungen in erster Linie die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums.

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler werden umgehend informiert, sobald belastbare Informationen zum Schulstart vorliegen.

Ein Beitrag von:
Referentin Team Presse

Isabella Maria Struck

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