„Jesus lebt, er ist in unserer Mitte. Das ist die Botschaft der Heiligen Messe am heutigen Ostermontag. Schöpfen wir daraus Trost, dass Jesus bei uns ist, gerade auch in diesen schwierigen Tagen“, ermutigte Weihbischof Berenbrinker die Menschen, die über die Homepage des Erzbistums Paderborn den Gottesdienst verfolgten. Es gehöre zur Erfahrung des Menschen, dass sein Leben nicht nur aus glücklichen Tagen bestehe, sondern dass auch Unglück dazu gehöre, dass es im menschlichen Leben nicht nur Gesundheit, vielmehr auch Krankheit gebe, nicht nur Friede, sondern auch Streit, nicht nur hoffnungsvolle Stimmung, sondern auch Niedergeschlagenheit. Auch der Tod gehöre zum Menschsein, erinnerte Weihbischof Berenbrinker: „Die Todesverfallenheit des Menschen nicht ernst zu nehmen, bedeutet das Menschsein nicht ernst nehmen.“
Botschaft von Ostern ist Botschaft des Lebens
„Das Osterfest ruft uns in Erinnerung, dass der Tod und das menschliche Ausgeliefertsein an den Tod nicht alles ist. Der Mensch wird nicht geboren, um zu sterben, sondern um zu leben. Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben. Unser Gott ist ein Gott des Lebens. Und er will, dass auch wir leben“, bekräftigte Weihbischof Berenbrinker. Der „auferstandene Christus“, der Leid und Tod überwunden habe, sei das wahre Bild des Menschen. Der Auferstandene sei die Antwort auf die Frage „Wer ist der Mensch?“. „Der Mensch ist jemand, der zum Leben geboren ist, und der leben wird, auch wenn er stirbt.“