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Ukraine im Fokus

Studientag zur Lage in der Ost-Ukraine in der Kommende Dortmund


Joachim Sauer, Länderreferent für die Ukraine beim Hilfswerk RENOVABIS informierte in der Kommende Dortmund über die Lage der Menschen in der Ost-Ukraine.pdp
Die Ukraine, insbesondere die Ost-Ukraine, standen am Montag im Mittelpunkt von zwei parallelen Veranstaltungen in der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn. So trafen sich im Rahmen der RENOVABIS-Pfingstaktion zum einen Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verwaltung aus der Stadt Charkiw zu einem Seminar über den Strukturwandel einer Bergbauregion. Zum anderen informierten verschiedene Referenten die Teilnehmer eines Studientages über die Lage in der Ost-Ukraine.

Joachim Sauer, Länderreferent des Hilfswerkes RENOVABIS, beschrieb die dramatische Lage vieler Menschen in der sogenannten Pufferzone zur Grenze Russlands. In dieser 450 Kilometer langen und 30 Kilometer breiten Zone seien zahlreiche Häuser und die Infrastruktur zerstört und es gebe weiterhin fast täglich Artillerie-Angriffe. 400.000 Menschen würden in diesem Gebiet leben und kirchliche Hilfsorganisationen hätten nur zu dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet der Pufferzone Zugang. Dazu zähle die Caritas in Mariupol. Mit Helmen und Schutzwesten gingen deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Pufferzone, um soziale und humanitäre Hilfe zu leisten. Auf Hilfe angewiesen seien besonders die älteren und kranken Menschen, die nicht hätten fliehen können. „Die Caritas in der Ukraine hat darüber hinaus 560.000 Binnenflüchtlinge betreut“, berichtete Joachim Sauer. RENOVABIS unterstütze diese Arbeit mit Projektmitteln, die über Kollekten und Spenden gewonnen würden.

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