Trafen sich nach 40 Jahren wieder in Paderborn: Priesteramtskandidaten von 1978.privat Zu einem Treffen nach 40 Jahren kamen jetzt in Paderborn Priesteramtskandidaten zusammen, die 1978 gemeinsam ihr Studium in der Bischofsstadt begonnen hatten.
Im Oktober 1978 zogen 46 junge Männer in das Leokonvikt an der Leostraße in Paderborn, um dort und an der Theologischen Fakultät sowie an der Katholischen Fachhochschule (KathHo) ihren Weg zum Priestertum zu beginnen. Etwa die Hälfte der damaligen Studenten traf sich nun nach 40 Jahren wieder.
Zu den damaligen Priesterkandiaten gehörten unter anderem der heutige Dompropst Monsignore Joachim Göbel, der Generalsekretär des Bonifiatiuswerkes Monsignore Georg Austen, der ehemalige Generalvikar von Berlin, Tobias Przytaski, der frühere Dompropst der St. Hedwigs-Kathedrale, Stefan Dybowski, sowie der Paderborner Weihbischof Matthias König. Fünf der damaligen Studenten waren aus dem westlichen Teil des Bistums Berlin nach Paderborn gekommen, weil es für sie keine Möglichkeit gab, in Erfurt zu studieren.
Zu den Besuchsstationen in Paderborn gehörten der Neubau des Priesterseminars sowie die neue Kapelle. Bewundert wurde die gelungene Gestaltung des Seminariums. Die gemeinsame Eucharistiefeier in der Konviktskirche, bei der Dompropst Göbel die Predigt hielt, bildete den Abschluß dieser Begegnung, bei der viele gute Erinnerungen wieder lebendig wurden. Die Feiernden gedachten besonders ihrer verstorbenen Ausbilder: Direktors Ludwig Hoffmann, Regens Dr. Heribert Schmitz und Spiritual Gerhard Lachmann. Außerdem beteten sie für die baldige und gründliche Genesung von Bischof Franz-Josef Bode, der damals Präfekt am Leokonvikt war.