Wussten Sie, dass Deutschlands Schutzpatron ein Brite ist? Der heilige Bonifatius (672-754) war als Missionar ganz vorne und trieb den Germanen beim Auswärtsspiel in Fulda schon früh den Mythos von der deutschen Eiche aus – indem er ihr heidnisches Heiligtum, die Donar-Eiche, fällte.
2014 wurde „die Mannschaft“ durch einen Götzen Weltmeister. Seither lief es aber eher mittel. Ob Deutschlands Schutzpatron in diesem Jahr den Weg zum WM-Titel ebnet? Und wie sieht es bei den anderen Nationen und deren Schutzpatronen aus?
Deutschlands Gegner in Gruppe E
Curaçao: Die rund 440 Quadratkilometer kleine Karibikinsel wurde 1499 von den Spaniern entdeckt. Später war sie bis 2010 als Teil der Antillen niederländische Kolonie und wichtiger Handelsplatz der Niederländischen Westindien-Kompanie. Schutzpatronin der Insel ist die heilige Anna, die Mutter Marias; ihr ist auch die Bischofskirche in der Hauptstadt Willemstad geweiht. Deutschlands Vorrundengegner ist WM-Debütant – und muss in Gruppe E wacker schwimmen.