Der Vorstand der Deutschen Kommission Justitia et Pax hat sich aus gegebenem Anlass mit den Bemühungen um ein Ende des Krieges gegen die Ukraine befasst. Justitia et Pax unterstreicht die Bedeutung von Diplomatie und begrüßt die Verhandlungsversuche. Zugleich warnt die Kommission davor, aus Gründen der Kriegsmüdigkeit einen ungerechten und einseitigen Frieden zu schließen, da dies den Nährboden für neue Konflikte schaffen würde. „Bei aller schmerzhaften und notwendigen Konfliktbereitschaft muss sich ein Friedensschluss an den Fragen nach Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit orientieren“, so Justitia et Pax. Zentral werden belastbare konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine gefordert. Entsprechend wird die Bundesregierung darin bestärkt, nicht in ihrem Engagement für die Ukraine nachzulassen und eine kluge vorausschauende Politik im europäischen Verbund zur Sicherung des Friedens in Europa voranzubringen. Dazu gehören, die Ukraine in eine möglichst starke Verhandlungsposition zu bringen und eine aktive Rolle der EU.
Nicht zuletzt weist die Kommission alle Versuche zurück, den Angriffskrieg der Russischen Föderation religiös zu verklären oder zu rechtfertigen.
Die vollständige Erklärung finden Sie im Wortlaut auf der Internetseite der Kommission und sowie hier als PDF-Dokument zum Download.