Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, resümierte: „Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass eine gut wirksame Entwicklungszusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Spaltungen und Konflikten leisten kann. Sie ist kein Luxus, sondern ein Gebot der politischen Vernunft. Entsprechend ermutige ich die Bundesregierung, dieses Themenfeld langfristig strategisch zu verstehen und zu stärken und Versuchungen zu widerstehen, das Ganze vor allem unter kurzfristigen ökonomischen Interessen zu betrachten.“
Weitere Themen der Kommissionssitzung waren die Landtagswahlen in Deutschland und das Fortschreiten des Autoritarismus sowie die Frage, was die päpstliche Enzyklika Magnifica humanitas zur KI für die weitere Arbeit der Kommission bedeutet.
Justitia et Pax
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) wurde 1967 gegründet und versteht sich als Forum der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik und damit Akteurin des politischen Dialogs. Die Kommission erarbeitet kirchliche Beiträge zur Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik Deutschlands und entwickelt Konzepte für die internationale Arbeit der katholischen Kirche.