Weihbischof Matthias König erklärte bei der Spendenübergabe, der Krieg in der Ukraine bringe über die Menschen viel Leid. Jede Hilfeleistung, sei sie auch noch so klein, sei ein Zeichen gelebter Nächstenliebe, eine Nächstenliebe die konkret werde und ankomme. „Ich bin sehr froh, dass wir den Menschen in der Ukraine auch ganz konkret helfen können. Nahrungsmittel und Medikamente können durch die Geldspende gekauft werden. Unser solidarisches Gebet wird ergänzt durch konkrete Hilfsmaßnahmen.“
In der ganzen Gesellschaft und im Raum der Kirche gibt es zahlreiche Solidaritätsaktionen für die Menschen in der Ukraine. Bereits im Februar hatte das Erzbistum Paderborn unbürokratisch Hilfen im Gesamtwert von 410.000 Euro auf den Weg gebracht. Die Kontakte des Erzbistums in das Kriegsgebiet bestätigen, dass die Hilfsleistungen wirksam vor Ort eingesetzt werden können.
In vielen Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn gibt es zudem Initiativen und Hilfsaktionen. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat die Erzdiözese ihren Flüchtlingsfonds erweitert, so dass nun auch ehrenamtliche Hilfsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine gefördert werden können. Für Menschen, die auf der Flucht vor dem Krieg ihr Heimatland verlassen haben, stellt das Erzbistum Paderborn Räumlichkeiten als Unterkunft zur Verfügung. Nicht zuletzt leisten die katholischen Krankenhäuser im Erzbistum einen wichtigen Beitrag der humanitären Unterstützung für die Menschen in der Ukraine, insbesondere durch Medikamentenspenden und -transporte. Kirchengemeinden, die an ihren Gebäuden bauliche Anpassungen für die Unterbringung Geflüchteter vornehmen, können ab zudem eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der Kosten beantragen.