Festakt mit Bundeskanzler und NATO-Generalsekretär
Für 20 Jugendliche aus Kroatien, Rumänien, Polen, Litauen, Ungarn und der Slowakei, die für socioMovens an der Preisverleihung in Münster teilnahmen, war es ein ganz besonderer Tag. Ging der Hauptpreis des Westfälischen Friedens doch an die NATO als das den Frieden in Europa sichernde Verteidigungsbündnis. Entsprechend prominent waren die Redner und die rund 400 Gäste des Festaktes im historischen Rathaus von Münster. NATO-Generalsekretär Mark Rutte nahm den Preis stellvertretend für das Bündnis entgegen. Die Laudatio hielt Bundeskanzler Friedrich Merz. Er überreichte anschließend gemeinsam mit Dr. Reinhard Zinkann, Vorstandsvorsitzender der ausrichtenden Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), jeweils die Preis Statue. Der von der WWL verliehene Preis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert und geht je zur Hälfte an die beiden Preisträger.
socioMovens erhielt den Jugendpreis für das Engagement zur Begegnung, sozialen Verantwortung und für den europäischen Zusammenhalt. Die Laudatio hielt Kardinal Michael Czerny, Migrationsbeauftragter des Heiligen Stuhls. Gäste der Preisverleihung waren zudem der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und der Münsteraner Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ.
Brücken bauen
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratulierte den Jugendlichen persönlich zum Preis. Der Paderborner Erzbischof verwies auf die Gründung von socioMovens vor 14 Jahren und das entsprechende Engagement des damaligen Direktors der Kommende Dortmund, Prälat Dr. Peter Klasvogt, der ebenfalls an der Preisverleihung teilnahm. „Ich finde es ein wunderbares Zeichen, dass unsere Jugendbewegung socioMovens diesen Preis erhalten hat“, bekräftigte der Paderborner Erzbischof. Dafür habe es auch im Saal große Zustimmung geben: für den Einsatz, Brücken zu bauen, das Engagement für einen gerechten Frieden in Europa, für Solidarität, für ein Miteinander und für Verständigung.