Die Aussagen von Mutter Maria Theresia Bonzel seien auch heute aktuell, ist Schwester Katharina überzeugt: „Wenn sie zum Beispiel sagt, dass wir Gott wirklich lieben sollen, aber nicht nur mit Worten und netten Gefühlen, sondern in Werken für die Menschen, dann bleibt das immer aktuell.“ Im Hinblick auf die lebendige Erinnerung an Mutter Theresia im von ihr gegründeten Orden sagt Schwester Katharina: „Als Franziskanerinnen begehen wir den Todestag am 6. Februar (1905) als Tag der Anbetung, den Gedenktag üblicherweise mit einer Lichterprozession vom Mutterhaus in die Stadt zur Martinuskirche, die in diesem Jahr aufgrund des Agatha-Tages entfällt, und den Geburtstag am 17. September (1830) mit einem munteren und fröhlichen Schwesterntag im Mutterhaus. Auch unsere Mitschwestern in den USA, in Brasilien und auf den Philippinen verehren Mutter Theresia sehr und begehen jeden dieser Festtage in ihren Ländern. Beim Gedenken an die Selige schauen wir immer wieder auf Taten und Worte und Briefe von ihr und lassen uns von ihr inspirieren.“
Jährlich am 9. Februar ist im Erzbistum Paderborn der Gedenktag der seligen Mutter Maria Theresia Bonzel OSF: Am 10. November 2013 wurde die Gründerin und langjährige Generaloberin der „Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“ in Olpe im Hohen Dom zu Paderborn selig gesprochen. Seitdem darf die „jüngste“ Selige im Erzbistum Paderborn öffentlich verehrt werden. Seit Dezember 2014 befindet sich als sichtbares Zeichen der Verehrung ein Reliquiar mit Reliquien von Mutter Maria Theresia im Paderborner Dom. Der Todestag der Seligen, 6. Februar, wird von den Olper Franziskanerinnen als „Tag der Anbetung“ begangen, zu dem sie in die Kirche des Mutterhauses einladen.