Vor 50 Jahren, am 23. August 1976, wählten die Ordens-Brüder und -Patres der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede ihren Mitbruder Stephan Schröer OSB zu ihrem Abt. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz sendet dem mittlerweile emeritierten Abt sowie dem Konvent herzliche Glück- und Segenswünsche „auf den Klosterberg“. Der Festtag am Sonntag, 23. August 2026, sei Grund, Gott für den Lebensweg von Abt em. Stephan Schröer OSB, seine Berufung zum Ordensmann und Priester, sein Wirken von 1976 bis 2001 als zweiter Abt von Königsmünster zu danken. „Unter Ihrem Wahlspruch ‚Ihr seid zur Freiheit berufen‘ wuchs die Mönchsgemeinschaft von Meschede mit der Arbeit des Gymnasiums und dem vermehrten Engagement des Klosters in der Jugendarbeit stark an“, würdigt der Paderborner Erzbischof die Arbeit von Abt Stephan in der Abtei. Er unterstreicht zudem die Bedeutung der Abtei Königsmünster „seit nahezu einhundert Jahren“ für die Region und das Leben im Erzbistum.
Biografisches
Abt Stephan Schröer OSB wurde 1940 in Freienohl geboren, nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft in Münster und Köln, als Diplom-Kaufmann war er in einer Bank tätig. 1967 trat er in das Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede ein, studierte Philosophie an der Ordenshochschule der Erzabtei Sankt Ottilien und Katholische Theologie in Freiburg und Würzburg. 1972 empfing er das Sakrament der Priesterweihe.
Am 23. August 1976 wählte ihn das Ordenskapitel der Abtei Königsmünster in Meschede zum Abt. Als zweiter Abt von Königsmünster trat Abt Stephan Schröer OSB die Nachfolge von Abt Harduin Bießle OSB an. Am fünfundzwanzigsten Jahrestag seiner Wahl zum Abt, am 23. August 2001, legte er sein Amt nieder. Sein Nachfolger als Abt von Königsmünster ist Dr. Dominicus Meier OSB, der mittlerweile als Bischof das Bistum Osnabrück leitet. Aktuell leitet Abt Dr. Cosmas Hoffmann OSB die Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede.